5 Fakten über Hublot

Außergewöhnliche Materialkombinationen, tiefschwarze Uhren, Fußball-WM und mehr über die Schweizer Manufaktur

Hublot ist unter den Schweizer Luxusuhrenmarken eine der kreativsten. Hublot spielt mit Farben und Materialien und bietet neben seiner Basiskollektion eine Vielzahl limitierter Auflagen an, die oft einem bestimmten Sport oder einem angesagten Thema gewidmet sind. Hublot spricht lebens- und konsumfreudige Kunden an, die nicht jeden Cent umdrehen müssen. Unter dem lauten Marketing befindet sich aber eine äußerst seriöse Substanz in Form einer Manufaktur, die eine Vielzahl eigener Werke kreiert, bis hin zu großen Komplikationen wie Tourbillon, Minutenrepetition und ewiger Kalender. Die 1980 vom Italiener Carlo Crocco gegründete Marke erlebte ab 2004 einen rasanten Aufstieg, als der frühere Blancpain-Macher Jean-Claude Biver zu Hublot kam. Während Biver als Verwaltungsratsvorsitzender weiterhin für Hublot verantwortlich ist, wird Hublot seit 2012 von Ricardo Guadalupe als CEO geführt, der mit Biver seit der gemeinsamen Zeit bei Blancpain ab 2001 eng zusammenarbeitet.

Hublot: Big Bang Unico GMT
Hublot: Big Bang Unico GMT

Die vier Hublot-Kollektionen heißen Big Bang, Spirit of Big Bang, Classic Fusion und MP. Hublot fertigt nicht nur eigene Basiskaliber wie das Chronographenwerk HUB1240 Unico, sondern ebenso ultrakomplizierte Werke. Zu den Highlights zählt das Kaliber HUB8100: Es beinhaltet eine Minutenrepetition mit Kathedralschlag, ein fliegendes Tourbillon und einen Schaltrad-Chronographen.

Anzeige

Hublot-Kaliber HUB 8100

Hublot gehört zum französischen Luxusgüterkonzern LVMH. Jean-Claude Biver ist Präsident des Verwaltungsrates und Leiter des Uhrenbereichs der LVMH und damit auch verantwortlich für die Marken Zenith und TAG Heuer; letztere führt er auch als CEO.

Fakt #1 über Hublot: Fußball-Weltmeisterschaft

Hublot auf den Auswechseltafel bei der FIFA WM 2018
Hublot: Die Big Bang Referee am handgelenk eines Schiedsrichterassistenten bei der WM 2018
Hublot präsentiert die Nachspielzeit bei der FIFA WM 2018 in Russland
Englands Trainer Gareth Southgate trägt die Hublot Big Bang Referee bei der FIFA WM 2018
Robbie Williams mit Hublot bei der Eröffnungsfeier der FIFA WM 2018
Schiedsrichter Nestor Pitana mit der Hublot Big Bang Referee bei der FIFA WM 2018

Seit 2010 ist Hublot Partner der FIFA Weltmeisterschaft. Auch 2018 begegnen die Fußballfans Hublot überall in den Stadien und an den Bildschirmen zu Hause. Das Schild, mit dem der Vierte Offizielle am Spielfeldrand Ein- und Auswechslungen sowie die Nachspielzeit anzeigt, ist mit dem Hublot-Logo geschmückt, außerdem präsentiert Hublot die Nachspielzeit auch auf den großen Anzeigetafeln im Stadion. Darüber hinaus tragen die Schiedsrichter eine Smartwatch von Hublot: die Big Bang Referee 2018 FIFA World Cup Russia. Übrigens sieht man Hublot-Uhren während der WM auch an den Handgelenken einiger Trainer – und bei Robbie Williams während der Eröffnungsfeier.

Fakt #2 über Hublot: Das Fusionskonzept

Hublot Meca-10 Magic Gold

Die Verbindung aus Vergangenheit und Zukunft ist bei Hublot Programm. Althergebrachte Materialien wie Gold, Stahl und Messing werden kombiniert mit neuartigen wie Karbon, Kevlar oder Kautschuk. Selbst vor Denim, Leinen und Beton macht Hublot nicht halt. Und entwickelt dazu neue Werkstoffe wie „Magic Gold“, eine Legierung aus Gold und Keramik, die in einer eigens dafür eingerichteten Fertigungsstrecke in der Manufaktur in Nyon hergestellt wird.

Fakt #3 über Hublot: Materialvielfalt

Hublot: Classic Fusion Berluti Scritto Platinum mit Zifferblatt und Armband aus Leder
Hublot: Classic Fusion Berluti Scritto Platinum mit Zifferblatt aus Leder

Hublot verwendet für seine Gehäuse eine faszinierende Vielzahl an konventionellen und unkonventionellen Materialien. Bisher wurden eingesetzt: Aluminium, Beton, Cermex, Denim, Diamanten, Edelsteine, Edelstahl, Gras, Hublonium (eine spezielle Aluminium-Magnesium-Mangan-Legierung), Karbon, Kautschuk, Keramik, Kevlar, Leder, Leinen, Magic Gold, Magnesium, Nomex, Osmium, Platin, Rotgold, Saphir, Spitze, Tabak, Tantal, Texalium (Karbon und Glasfaser), Titan, Wolfram und Zirkonium.

Fakt #4 über Hublot: Totales Schwarz

Hublot: Big Bang Unico Sapphire All Black
Hublot: Big Bang Unico Sapphire All Black

Hublot steht für Schwarz, und zwar totales Schwarz. 2006 hat die Marke die erste ganz schwarze Uhr eingeführt: die All Black. Für die Idee, ein schwarzes Gehäuse und ein schwarzes Zifferblatt auch noch mit pechschwarzen Zeigern zu verbinden, wurde Hublot 2006 teilweise belächelt, teilweise kritisiert. Heute ist Schwarz in Schwarz in der Uhrenwelt zu einer festen Größe geworden. Schwarz in Schwarz kann ebenso provokant wie elegant sein, es funktioniert für Männer wie für Frauen und passt zu allen denkbaren Funktionen, von der Dreizeigeruhr bis zum Tourbillon. Hublot hat mit der Uhr, die man kaum ablesen kann, bis heute großen Erfolg – und ist von nicht wenigen Mitbewerbern zitiert und kopiert worden.

Fakt #5 über Hublot: Hublot und Depeche Mode

Martin Gore von Depeche mit der Hublot Big Bang Depeche Mode "The Singles" Limited Edition Modell "Dream On"
Martin Gore von Depeche mit der Hublot Big Bang Depeche Mode “The Singles” Limited Edition Modell “Dream On”

2013 startete Hublot zum ersten Mal eine Kooperation mit der legendären Synthieband Depeche Mode und der Hilfsorganisation charity: water. Letztere hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen in Entwicklungsländern mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Aus der Zusammenarbeit sind bisher mehrere Big-Bang-Modelle hervorgegangen. Sie alle haben zwei Dinge gemeinsam: Im Design der Uhr, vor allem beim Armband, finden sich pyramidenförmige Elemente, die an das Logo der Band erinnern. Und die Erlöse aus den Uhrenverkäufen kommen charity: water zugute. Im Januar 2018 präsentierte Hublot eine Limited Edition von 55 Einzelstücken, von denen jedes einer der 55 bisher veröffentlichten Depeche-Mode-Singles gewidmet ist.

Hublot: Big Bang Depeche Mode von 2013
Hublot: Big Bang Unico Depeche Mode von 2017
Hublot: Big Bang Depeche Mode The Singles Limited Edition von 2018

Noch mehr über Hublot erfahren Sie im Chronos Special Hublot, das Sie hier kostenfrei herunterladen können.

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im Dezember 2015.

[986]

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren