5 Fakten über IWC

Ikonenhafte Modelle, technische Ingenieurs-Kompetenz, Lifestyle und noch mehr Wissenswertes über die Schweizer Manufaktur

 Redaktion
von Redaktion
am 19. Februar 2018

Die Schaffhauser Uhrenmarke IWC zählt zu den begehrtesten und bekanntesten Uhrenmarken. Das Erfolgsrezept liegt in einer Mischung aus ikonenhaften Modellen, technischer Kompetenz und attraktivem, jederzeit wiedererkennbarem Design. Schaffhausen ist eine Insel in der Schweizer Uhrenlandschaft. Diese geografische Sonderstellung prägt seit 1868 die Philosophie der Manufaktur am Ufer des Rheins: Sie stellt Zeitmesser her mit speziellem Fokus auf technischen Erfindergeist und innovative Lösungen. Schon ihr Gründer Florentine Ariosto Jones drückte der IWC den Stempel einer Ingenieursmarke auf, den sie noch heute trägt. Zu den späteren Meilensteinen in ihrer Geschichte gehörte 1950 zum Beispiel der Pellaton-Aufzug, ein nach seinem Erfinder Albert Pellaton benannter Klinkenaufzug für Automatikwerke. Der damalige Technische Direktor entwickelte auch die Kaliber 85 und 89. Letzteres erschien 1948 in der berühmten Fliegeruhr Mark 11, deren Innenleben durch einen Weicheisenkäfig erhöhten Magnetfeldschutz fand.

IWC: Portofino Hand-Wound Moon Phase
IWC-Jubiläumsmodell: Portofino Hand-Wound Moon Phase, Manufakturkaliber 59800 mit Handaufzug, Rotgold, 45 Millimeter

Sowohl in Sachen Magnetfeldschutz als auch bei den Fliegeruhren setzte die IWC Höhepunkte. Die 52 T.S.C. war mit 55 Millimetern Gehäusedurchmesser 1940 eine der größten jemals gebauten Fliegeruhren und die 1989 vorgestellte Ingenieur 3508 eine Uhr mit ihrerzeit höchstem Magnetfeldschutz von bis zu 500.000 A/m. 1980 produzierte die IWC in Zusammenarbeit mit F. A. Porsche den weltweit ersten Titan-Chronographen und setzte damit ein Zeichen in der Material-Technologie. Heute verfügt die IWC, die nach mehreren Besitzerwechseln seit dem Jahr 2000 zur Richemont-Gruppe gehört, über eine eigene Gehäusefertigung und setzt zunehmend auf Manufakturkaliber. IWC stellt geschätzt 120.000 Uhren pro Jahr her. Erst Georges Kern, der IWC von 2002 bis April 2017 leitete, gab der ehemaligen Ingenieursmarke ihr Lifestyle-Image, das den heutigen Erfolg auch ausmacht. In der Preisgestaltung gibt sich die Marke selbtbewusst, strebt aber neuerdings ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis an.

IWC: Big Pilot's Watch Big Date Edition "150 Years"
IWC: Big Pilot’s Watch Big Date Edition “150 Years”, Manufaktur-Automatikkaliber 59235, Edelstahl, 46 Millimeter

Fakt #1 über IWC: Extremtests

Rund 30 Extremtests muss eine Uhr in der Prototypen- und Nullserien-Phase schadlos überstehen, bevor sie in Produktion gehen kann. Dazu gehören Schlag-, Verschleiß- und Klimatests. Beim “chapuis extrême” wird die Uhr stundenlang durchgeschüttelt und erhält von allen Seiten Schläge: 140.000 von 25 Gramm, 94.000 von 100 Gramm und 960 von 500 Gramm. Im Klimaschrank müssen Uhren mehrere Tage thermischen Schwankungen zwischen minus 20 und plus 70 Grad Celsius bei einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 95 Prozent überstehen.

Auch wir testen IWC-Uhren, zum Beispiel den neuen Ingenieur Chronograph Classic. Laden Sie den Test hier für 0,99 Euro herunter und erfahren Sie, ob sich der Stopper mit dem neuen Manufakturkaliber bewährt!

Fakt #2 über IWC: Weltweites Service-Netz

In weltweit 25 Ländern widmen sich über 200 Uhrmacher und Service-Mitarbeiter ausschließlich der Pflege und Reparatur von IWC-Uhren jeder Epoche seit der Gründung der Manufaktur im Jahr 1868. Seit 1885 sind die Daten aller produzierten Uhren in den Stammbüchern der Manufaktur hinterlegt. Dazu gehören Angaben wie Verkaufsdatum, Kaliber, Gehäusematerial und Gehäusenummer. Bei neueren Modellen werden auch die Referenznummern notiert. Käufer und Erben haben die Möglichkeit, genaue Auskünfte über ihre IWC zu erhalten und sich die Echtheit ihrer Uhr durch ein Zertifikat bestätigen zu lassen.

Die IWC in Schaffhausen: Links der Westbau, in dem sich die Uhrmacherei befindet, rechts die ehemalige Gehäusefabrikation, heute Sitz des Service.
Die IWC in Schaffhausen: Links der Westbau, in dem sich die Uhrmacherei befindet, rechts die ehemalige Gehäusefabrikation, heute Sitz des Service.

Fakt #3 über IWC: Ihrerzeit komplizierteste mechanische Armbanduhr

Zum 125. Geburtstag wurde mit der Il Destriero Scafusia (“Das Streitross aus Schaffhausen”) die ihrerzeit komplizierteste mechanische Armbanduhr der Welt in einer Auflage von 125 Stück gebaut. 750 Einzelteile, davon 76 Rubine, ergeben ein handdekoriertes Uhrwerk mit 22 Anzeigen und Funktionen – neben Stunde, Minute und Sekunde ein ewiges Kalendarium, das sogar Jahrzehnt, Jahrhundert und Jahrtausend anzeigt, dazu Minutenrepetition und Schleppzeiger-Chronograph, reguliert durch ein fliegend gelagertes Minutentourbillon im Titankäfig. Das Minutentourbillon allein besteht aus fast 100 Teilen und wiegt keine 0,3 Gramm.

IWC: Il Destriero Scafusia 1993
IWC: Il Destriero Scafusia von 1993

Fakt #4 über IWC: Neue Kaliber-Ära

Zum Jahrtausendwechsel begann mit dem Kaliber 5000 eine neue Manufaktur-Ära. Das Großkaliber, später in der Familie 50000 aufgehend, bietet sieben Tage Gangreserve. 1.960 Rotorumdrehungen des modernisierten Pellaton-Aufzuges ergeben die volle Leistungskraft. In der Tradition dieser Kaliberfamilie steht das Automatikwerk 51011, mit dessen Überarbeitung zum Genfer Uhrensalon 2015 ein weiterer großer Schritt vollzogen wurde: Nur ein Drittel der Werkteile soll gleich geblieben sein, ein Drittel wurde überarbeitet und ein Drittel völlig neu hinzugefügt. Das Ergebnis trägt die Bezeichnung 52010 und verfügt ebenfalls über sieben Tage Gangreserve. Mit dem Kaliber 59000 lancierte IWC – bereits im Jahr 2011 – erstmals ein Handaufzugswerk mit acht Tagen Gangautonomie. Seitens der Chronographen verzeichnete IWC nach vierjähriger Entwicklungszeit einem gemeinsamen Totalisator von Minute und Stunde in der Kaliberfamilie 89000. Im Jahr 2015 präsentierte die IWC ihren ersten Monopusher-Chronograph, er erschien in der Portofino-Linie und arbeitet mit dem Handaufzugswerk 59360. Im Frühjahr 2016 folgte ein Ingenieur-Chronograph mit einem Automatikwerk aus der neuen Manufakturlinie 6900. Einen ausführlichen Test zur Uhr finden Sie hier.

IWC Kaliber 5000
IWC-Kaliber 5000

Fakt #5 über IWC: 150 Jahre IWC

Im Jahr 1868 gründete der aus Bosten stammende Ingenieur Florentine Ariosto Jones (1841–1916) die „International Watch Company“ mit dem Ziel, Uhren billiger als in den USA zu produzieren – daher der englische Name des Schweizer Unternehmens. Heute gehören zum umfangreichen Portfolio der beliebten Uhrenmarke die sechs folgenden Kollektionen:

IWC: Tribute to Pallweber Edition „150 Years“
Jubiläumsmodell von IWC: Tribute to Pallweber Edition „150 Years“

2018 feiert die Manufaktur ihr 150-jähriges Bestehen und das mit einer ganzen Reihe von Sondereditionen in den Kollektionen Porugieser, Portofino, Da Vinci und Pilot’s Watches. Unter den Jubiläumsmodellen, deren gemeinsames Merkmal Zifferblätter in weißem oder blauem Emaillack mit aufgemalten Ziffern darstellt, zeigt IWC ein ganz besonderes Highlight: Die Tribute to Pallweber Edition “150 Years” besitzt eine digitale Stunden- und Minutenanzeige auf Scheiben. Nach dem Vorbild einer Taschenuhr von Josef Pallweber aus dem Jahr 1884, fertigt IWC die 45 Millimeter große Uhr mit dem Handaufzugskaliber 94200. Die Jubiläumskollektion reicht von der einfachen Automatikuhr, über die Dreizeigeruhr mit 8-Tage-Handaufzugswerk, verschiedenen Chronographen bis hin zur komplizierten Portugieser Constant-Force Tourbillon Edititon “150 Years” mit Gangreserveanzeige, Mondphase, Tourbillon und Konstant-Kraft-Mechanismus.

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