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Download Meilensteine: Panerai
Der Artikel zeigt 25 Panerai-Modelle von 1936 bis 2010. Erfahren Sie außerdem alles zu den wichtigsten Entwicklungen, wie dem Kronenschutzbügel.

5 Fakten über Panerai

Wer die Paneristi sind und mehr Wissenswertes über die italienische Uhrenmarke

Die Firmengeschichte von Panerai reicht bis in die 1850er-Jahre zurück, als Giovanni Panerai in Florenz sein Uhrengeschäft eröffnete. Den Schritt, dem die Marke ihren heutigen Kultstatus verdankt, machte um 1910 Guido Panerai, der Enkel des Firmengründers: Er trat mit der Marine in Kontakt und entwickelte in den Folgejahren zusammen mit einem Offizier Geräte mit fluoreszierender Leuchtmasse, die unter dem Namen Radiomir patentiert wurde. Die erste Armbanduhr – selbstverständlich mit Leuchtzifferblatt – entstand 1936 und lieferte die Gestaltungsgrundlage für die heutigen Radiomir-Modelle. Die erste Luminor, die mit der gleichnamigen neu entwickelten Leuchtmasse auf Tritiumbasis und dem heute legendären Kronenschutzbügel ausgestattet war, folgte in den späten vierziger Jahren. Im 20. Jahrhundert, bis die Marke 1993 nicht mehr ausschließlich an die italienische Marine verkaufen durfte, wurden lediglich rund 600 Uhren gebaut. Diese Tradition der Limitierung setzt die Marke bis heute fort. So gibt es zwar auch unbegrenzt erhältliche Zeitmesser, die meisten in der Kollektion werden jedoch nur in kleinen Stückzahlen angeboten.

Panerai: Luminor Base Logo 3 Days Acciaio 44mm
Einsteigeruhr von Panerai: Luminor Base Logo 3 Days Acciaio 44mm

Über 60 Jahre später sind Uhrenliebhaber vom Design der ehemaligen Militärzeitmesser begeistert, obwohl jedes Detail funktionalen Notwendigkeiten entsprang. So dienten die großen Gehäuse von 47 Millimetern und die extrem leuchtstarken Anzeigen der bestmöglichen Ablesbarkeit bei Dunkelheit oder unter Wasser. Und die Schraubkrone der Radiomir sowie der markante Schutzbügel der Luminor, der die Krone fest an das Gehäuse presst, sicherten die Wasserdichtheit und damit die Funktionssicherheit.

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Neben dem einzigartigen Design spielt für Panerai die Werkentwicklung eine wichtige Rolle: Seit 2005 stellt die Marke laufend exklusive Uhrwerke vor und verringert den Anteil von Modellen mit Großserienkalibern stetig. Der Fokus liegt auf kleinen Komplikationen wie zweiten Zeitzonen oder – meist linear ausgeführten – Gangreserveanzeigen. Es gibt aber auch Chronographen oder astronomische Uhren. Der Kultfaktor der bulligen Zeitmesser ist sehr groß. Innerhalb weniger Jahre ist eine gewaltige Fangemeinde herangewachsen, deren Mitglieder sich in Anlehnung an den Markennamen „Paneristi“ nennen. Sie betreiben Websites in verschiedenen Sprachen, tauschen sich auf Treffen und in Internetforen aus und organisieren Uhren- und Zubehörbörsen.

Fakt #1 über Panerai: Vom Radiomir- zum Luminor-Modell

Der Übergang vom Radiomir- zum Luminor-Modell ging keinesfalls in einem Zuge. Vielmehr wurden um 1940 zunächst die schmalen Drahtanstöße des Radiomir-Gehäuses vom Luminor-System abgelöst und die Krone nahm im Durchmesser zu. Dieses „Übergangsgehäuse“ findet sich heute bei der Radiomir 1940. Heute zählt Panerai neun verschiedene Gehäuseformen. Es sind alles Weiterentwicklungen aus den beiden Urtypen Radiomir und Luminor. Mehr über die Panerai Luminor erfahren Sie in diesem Artikel.

Panerai: Radiomir 8 Days Titanio 45mm PAM00735 mit Gangreserveanzeige auf der Gehäuserückseite
Panerai: Radiomir 8 Days Titanio 45mm PAM00735 mit Gangreserveanzeige auf der Gehäuserückseite

Fakt #2 über Panerai: Hauseigenes Kaliber

Im Jahr 2002 eröffnete die Marke ihre eigene Manufaktur im schweizerischen Neuchâtel. Zeitgleich begann die Entwicklung des ersten hauseigenen Uhrwerks. Drei Jahre später war es dann so weit: Panerai präsentierte das Kaliber P.2002. Es ist ein Handaufzugswerk mit zweiter Zeitzone, acht Tagen Gangreserve und kleiner Sekunde. Zusätzlich ist eine Sekundenrückstellung eingebaut. Es war von dem Angelus-Werk inspiriert, das in den Panerai-Modellen der 1940er-Jahre tickte.

Im Innern der Radiomir 8 Days GMT Oro Rosso 45mm tickt das Handaufzugskaliber P.2002

Fakt #3 über Panerai: 50 Jahre Garantie

50 Jahre Garantie gibt Panerai für die 2017 vorgestellte Lab-ID Luminor 1950 Carbotech 3 Days 49 Millimeter. Die Uhr besteht aus modernen Materialien und kommt ohne flüssige Schmierstoffe aus. So besteht das 49 Millimeter große Gehäuse dieser Luminor aus Carbotech, einem korrosionsfreien Verbundmaterial auf Basis von Kohlenstofffasern. Für das Manufakturkaliber P.3001/C mit Handaufzug verwendet Panerai Selbst- und Trockenschmierung oder Spezialbeschichtungen, die eine Ölung des Uhrwerks überflüssig machen. 50 Exemplare der Zweizeigeruhr mit 50-jähriger Garantie gibt es zum Preis von 50.000 Euro.

Panerai: LAB-ID Luminor 1950 Carbotech 3 Days 49 Millimeter PAM00700
Panerai: LAB-ID Luminor 1950 Carbotech 3 Days 49 Millimeter PAM00700

Fakt #4 über Panerai: Gehäuse aus dem 3D-Drucker

Bei der 2020 lancierten Luminor Marina 44 mm PAM 01117 verwendet Panerai ein Gehäuse, das im 3D-Druckverfahren hergestellt wird. Beim so genannten „Direct Metal Laser Sintering“- Verfahren (DMLS) wird Titanpulver in Schichten von jeweils 30 Mikrometern (0,03 mm) aufgebracht und mit einem Lichtleiterlaser gesintert. Dadurch sind Hohlräume im Gehäuse möglich, die für ein geringes Gewicht von 100 Gramm samt Band sorgen.

Die Panerai Luminor Marina – 44 mm (PAM1117) mit Superluminova X1 auf Gehäuse und Band
Die Panerai Luminor Marina – 44 mm (PAM1117) mit Superluminova X1 auf Gehäuse und Band

Das Modell ist außerdem mit der besonders leuchtstarken Superluminova X1 versehen. Diese findet sich auf Zeigern, Ziffern, Indexen, Rehaut, Gehäuse und bei den Nähten des Armbandes.

Fakt #5 über Panerai: Innovatives Gehäusematerial

Für das 44 Millimeter große Gehäuse der Luminor Marina Fibratech verwendet Panerai den  neuen High-Tech-Verbundwerkstoff Fibratech. Dieser wird aus unidirektionalen Mineralfasern hergestellt, die durch das Schmelzen von Basaltgestein gewonnen werden. Diese Fasern werden mit Polymeren zu dünnen Schichten gebunden, die in bestimmter Ausrichtung übereinandergelegt und dann bei kontrollierter Temperatur und Druck verfestigt werden. Bei jeder Uhr entsteht so eine andere mattgraue Oberflächenmaserung. Das Material besteht aus natürlichen, ökologisch nachhaltigen Rohfasern und ist 60 Prozent leichter als Stahl, widerstandsfähig und korrosionsbeständig.

Panerai Luminor Marina Fibratech (Referenz PAM 1663)
Panerai Luminor Marina Fibratech (Referenz PAM 1663)

Lünette, Krone und Kronenschutzbügel bestehen bei der PAM 1663 aus dunklerem Carbotech, einem Verbundmaterial auf der Basis von Kohlenstofffasern, das Panerai schon länger einsetzt.

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Produkt: Download Einzeltest: Breitling Avenger Hurricane
Download Einzeltest: Breitling Avenger Hurricane
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