5 Fakten über Sinn Spezialuhren

Was macht die Spezialuhren von Sinn so besonders?

Wer eine Sinn-Uhr kauft, ist ein Überzeugungstäter. Menschen, die hohe Affinität zur Technik besitzen und die davon fasziniert sind, wie Sinn Spezialuhren Lösungen zum Beispiel für erhöhten Magnetfeldschutz und Kratzfestigkeit findet. Manche müssen sich im Beruf auf ihre Uhr verlassen können, weil ihr Leben davon abhängt, beispielsweise Rettungstaucher, Feuerwehrleute, Piloten. Sinn-Uhren warten für sie nur mit technologischen Lösungen auf, die nützlich sind. Das Unternehmen, 1961 vom Piloten und Blindfluglehrer Helmut Sinn gegründet und seit 1994 unter der Leitung von Dipl. Ing. Lothar Schmidt, vertreibt seine Produkte in Deutschland direkt und über ausgewählte Juweliere, sogenannte Depots, an den Endverbraucher.

Sinn Speziahluhren: U1 SDR
Sinn Spezialuhren: Taucheruhr U1 SDR, 44-Millimeter-Gehäuse aus seewasserbeständigem U-Boot-Stahl, 100 Bar druckfest, geprüft in Anlehnung an die europäischen Tauchgerätenormen, Kaliber SW 200-1

Zu Sinns speziellen technischen Lösungen gehören – dank Hydro-Technologie – absolut beschlag- und verspiegelungsfreie Taucheruhren aus deutschem U-Boot-Stahl, Uhren mit idealem Uhrwerk-Alterungsschutz durch Schutzgasfüllung und integrierter Trockenkapsel, Einsatzzeitmesser mit Temperaturresistenztechnologie, die den Lauf zwischen minus 45 und plus 80 Grad Celsius sicher stellen. Mit der Diapal-Technologie werden die Materialien für die wichtigsten Funktionsstellen in der Uhr so ausgewählt, dass auf Schmierung verzichtet werden kann.

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Sinn Spezialuhren Modell 836
Das auf der Baselworld 2018 vorgestellte Modell 836 besitzt ein tegimentiertes Gehäuse

2001 kam erstmals ein Modell, das mit einer schmierstofffreien Ankerhemmung arbeitet, auf den Markt. Mithilfe einer Oberflächenhärtung, der so genannten Tegiment-Technologie, wird eine stark erhöhte Kratzfestigkeit erreicht.

Fakt #1 über Sinn: Entwickelt für Profis

Einsatzzeitmesser (EZM) werden für professionelle Anwender, bei denen eine präzise Zeitnahme unter Umständen über Leben und Tod entscheidet, konstruiert. Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche, sind hervorragend ablesbar und entsprechend ihres Einsatzgebietes mit speziellen Funktionen ausgestattet. Zum Beispiel enthalten der EZM 4 und 7 − entwickelt für Feuerwehrleute und Rettungskräfte − Messskalen zur Überwachung von Einsatzzeiten mit Atemschutzgeräten. Der EZM 2B ist für die maritime Einheit der GSG 9 entwickelt, unter Wasser aus jedem Winkel verspiegelungsfrei ablesbar und druckfest für jede erreichbare Tauchtiefe.

Sinn EZM 7
Spezialuhren: EZM 7 wurde mit Feuerwehrleuten für den Einsatz entwickelt

Fakt #2 über Sinn: Markengründer und Uhrenlegende Helmut Sinn

Sinn Spezialuhren wurde 1961 von Helmut Sinn in Frankfurt am Main gegründet. Mit ihm verbindet man Uhrengeschichte – technische Entwicklungen, selbst entworfene Armbanduhren, Frankfurter Unternehmen. Seine Leidenschaften, das Fliegen und der Automobilrennsport, beeinflussten ihn bei der Entwicklung seiner Uhren. Diese weisen hohe Funktionalität und eine ganz typische Formensprache mit hohem Wiedererkennungswert auf. Sinn-Uhren schafften es sogar bis ins Weltall. 1985 beispielsweise trug der deutsche Physiker und Astronaut Reinhard Furrer während der Spacelab-Mission D1 die 140 S am Handgelenk. Bis 1994 war Helmut Sinn im operativen Geschäft von Sinn Spezialuhren tätig, zog sich dann zurück und verkauft des Unternehmen. Im Anschluss an seine Zeit bei Sinn Spezialuhren, von 1995 bis 2014, war Helmut Sinn Eigentümer der Uhrenmarke Guinand und brachte die Firma nach Frankfurt am Main. Im Alter von 101 Jahren starb Helmut Sinn am 14. Februar 2018.

Uhrenlegende Helmut Sinn
Uhrenlegende Helmut Sinn

Auch wenn Frankfurt am Main für die Uhrenbranche ein eher untypischer Standort ist, sitzt Sinn Spezialuhren noch immer dort. 2017, nach über 30 Jahren, wechselte die Marke sein Domizil und zog vom Ortsteil Rödelheim nach Frankfurt-Sossenheim. Die Verbundenheit zur Stadt drückt Sinn Spezialuhren mit einem eignen Uhrenmodell aus. 1999 lanciert die Marke eine klassisch-elegante Uhr mit dem Schriftzug “Frankfurt am Main”. Die Kunden, größtenteils Liebhaber technischer Uhren, wollten auch eine sogenannte “Anzug-Uhr” der Marke ihres Vertrauens. Sinn Spezialuhren ging diesen – aus damaliger Sicht – großen Schritt. Im Jahr 2014 feierte Sinn Spezialuhren 15 Jahre Frankfurter Finanzplatzuhren. Die Modelle haben sich inzwischen einen erfolgreichen Platz im Sortiment erobert.

Sinn Spezialuhren Frankfurter Finanzplatzuhr 6099
Sinn Spezialuhren: Frankfurter Finanzplatzuhr 6099

Fakt #3 über Sinn: Sinn-Uhr im Weltraum

Der Weltraumchronograph 140 St von Sinn Spezialuhren kostet 3.750 Euro am Lederband.
Der Weltraumchronograph 140 St von Sinn Spezialuhren kostet 3.790 Euro am Lederband.

Im Jahr 1985 war die Sinn 140 am Arm des deutschen Astronauten Reinhard Furrer während der Spacelab D-1-Mission im Weltraum. Sinn Spezialuhren baut den Weltraumchronographen 140 immer noch und entwickelt das Modell weiter. So liefert mittlerweile das Kaliber SZ01, es basiert auf dem erprobten Eta-Valjoux 7750, den Antrieb. Im Ursprungsmodell kam das legendäre Lemania 5100 mit einem Minutenstoppzeiger aus dem Zentrum zum Einsatz. Das Gehäuse der 140 St besteht aus perlgestrahltem Edelstahl und ist mit der Tegiment-Technologie oberflächengehärtet, während die Ar-Trockenhaltetechnik das Innere des Chronographen vor Feuchtigkeit schützt.

Fakt #4 über Sinn: Einmaliges Prüfverfahren

Seit 2005 werden Uhren aus seewasserbeständigem U-Boot-Stahl gefertigt. Die Sinn U1 und die Sinn U2 waren die ersten Taucheruhren aus diesem Material und wurden beim Germanischen Lloyd (heute DNV GL) geprüft und zertifiziert. Dieser weltgrößte Sicherheitsklassifizierer für die Schifffahrt testet Sinn-Taucheruhren auf Druckfestigkeit und Wasserdichtheit. Seit 2006 werden diese Taucheruhren als Bestandteil der Tauchausrüstung aufgefasst und gemäß den Europäischen Tauchgerätenormen überprüft und zertifiziert. Dieses Verfahren ist einmalig in der Uhrenbranche.

Sinn: U1
Sinn Spezialuhren: U1

Fakt #5 über Sinn: Weltweit erste TESTAF-zertifizierte Uhr

Ausgewählte Fliegeruhren werden seit 2012 an der FH Aachen nach dem Technischer Standard Fliegeruhren (TESTAF) zertifiziert. Er ist Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprojekts auf Initiative von Sinn Spezialuhren und stellt sicher, dass eine Fliegeruhr für den professionellen Einsatz qualifiziert ist. Die EZM 10 ist die weltweit erste TESTAF-zertifizierte Uhr. Bemerkenswert ist auch das Uhrwerk SZ01. Es wurde nach dem Vorbild des Lemania 5100 konstruiert. Das SZ01 verfügt über einen springenden 60-Minuten-Stoppzeiger aus dem Zentrum. Diese Anzeige findet man heute nur noch selten.

Sinn 140 A
Sinn Spezialuhren: 140 A wurde im Jahr 2011 mit eigenem Kaliberumbau SZ01 wieder aufgelegt

Auf Initiative von Sinn Spezialuhren wurde auch die erste Fliegeruhrennorm, die DIN 8330: „Zeitmesstechnik – Fliegeruhren“ entwickelt. Diese überträgt den hohen Anspruch, der an die Ausrüstung von Flugzeugen und Hubschraubern gestellt wird, auf Armbanduhren. Es wird sichergestellt, dass eine Armband-Fliegeruhr die im Fluggerät vorhandenen Zeitmessinstrumente für den Piloten in vollem Umfang ersetzen kann. Außerdem wird garantiert, dass die Uhr von den physikalischen Belastungen des Flugbetriebs nicht beeinträchtigt wird und, dass sie kein Gefährdungspotenzial darstellt. Weiterhin ist eine Fliegeruhr, die die DIN 8330 erfüllt, mit den anderen Bordinstrumenten eines Fluggeräts kompatibel.

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Toller Bericht! Zeigt die “Bandbreite” der technischen Innovationen der SINN-Uhren.

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  2. Würde man keine noch besitzen, sofort kaufen, bin mit meinen “Sinn-Uhren” hochzufrieden, nebenbei bemerkt ausgezeichneter fachlicher Service vor Ort (Austria)

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  3. Kann mich meinen Vorschreibern nur anschliessen. Habe sechs Uhren von Sinn. Bin sehr zufrieden!

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