Produkt: Download: Retrouhren von Hamilton und Junghans im Vergleich
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Das UHREN-MAGAZIN vergleicht die beiden Retrouhren Hamilton Intra-Matic 68 und Junghans Meister Driver Chronoscope.

5 Stile im Uhren-Design

Von der Retro-Uhr bis zur Sportuhr: Das zeichnet die verschiedenen Stile aus

Im Geiste stufen wir Uhren ohne großes Überlegen als klassisch, sportlich oder retro ein. Aber meinen wir alle dasselbe? Am leichtesten lassen sich die verschiedenen Designstile an Modellen beschreiben, die möglichst viele stilprägende Elemente in sich vereinen.

Uhren-Design-Stil #1: Klassisch – Patek Philippe Calatrava

Patek Philippe: Calatrava, Referenz 5227G-010
Patek Philippe: Calatrava Referenz 5227G-010

Klassisch ist, was die Zeiten überdauert, weil es keiner Mode unterliegt. Wer einen Uhrenklassiker gestalten will, darf keinen Strich zu viel ziehen und keiner Modeströmung nachgeben. Ungeachtet dessen können klassische Uhren verschiedene Anforderungen an die Funktionalität erfüllen. So besitzt die Patek Philippe Calatrava mit der Referenz 5227G-010 – dank Automatikwerk 324 S C – einen Sekundenzeiger, Minutenindexe und ein Datum, obwohl diese Elemente zum bloßen Erkennen der Zeit nicht unbedingt nötig sind. Dennoch sieht der Zeitmesser aus wie die Essenz einer Armbanduhr. Das Weißgoldmodell mit 39 Millimetern Durchmesser ist für 31.000 Schweizer Franken (inklusive Steuern) erhältlich.

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Uhren-Design-Stil #2: Sportlich – Rolex GMT-Master II

Rolex: Oyster Perpetual GMT Master II 'Batman'
Rolex: Oyster Perpetual GMT Master II ‘Batman’ mit Jubilé-Band

Sportliches Uhrendesign hat viele Erscheinungsformen, doch immer geht es um ein möglichst markantes, kraftvolles Auftreten. Die wichtigsten Zutaten für eine typische Sportuhr sind markante Formen und kontrastreiche Anzeigen. Farbakzente sind willkommen, und ein Metallarmband rundet den sportlichen Eindruck ab. In den meisten Fällen kommt noch eine stattliche Größe hinzu. In letzterer Hinsicht bildet die 40 Millimeter große Rolex Oyster Perpetual GMT-Master II ‘Batman’ fast schon eine Ausnahme. Für Vortrieb sorgt das Rolex-Automatikwerk 3285 mit Chronometerzertifikat und 70 Stunden Gangautonomie. Der Preis der Edelstahluhr mit Keramiklünette liegt bei 8.800 Euro.

Uhren-Design-Stil #3: Technisch – Richard Mille RM 62-01 Tourbillon Vibrationsalarm ACJ

Richard Mille RM 62-01 Tourbillon Vibrationsalarm ACJ
Komplizierte Reiseuhr: die Richard Mille RM 62-01 Tourbillon Vibrationsalarm ACJ.

Die Richard Mille RM 62-01 Tourbillon Vibrationsalarm ACJ vereint viele Bestandteile eines betont technischen Designs: spezielle Gehäuseform, einsehbares Kaliber und komplex gestaltete Einzelteile. Die Hightech-Uhr besitzt einen Vibrationsalarm. Eine drehende Achse mit einer Unwucht, ähnlich einem Automatikrotor, sorgt dabei für Schwingungen. Das Weißgoldgewicht dreht sich mit 5.400 Umdrehungen pro Minute und erzeugt so die spürbare Vibration. Fünf Jahre dauerte die Entwicklung an der sich auch das zu Audemars Piguet gehörende Komplikationsatelier Renaud & Papi beteiligte. 816 Teile, zwei Federhäuser, sieben Zeiger und elf Anzeigen machen die RM 62-01 zur kompliziertesten Uhr, die Richard Mille je gebaut hat. Neben dem Alarm verfügt die Uhr über eine zweite Zeitzone, die vom grünen Zeiger im 24-Stunden-Format angezeigt wird. Eine AM/PM-Anzeige für die normale Ortszeit gibt an, ob es vormittags oder nachmittags ist. Ein Großdatum ist bei der Zwölf und eine Gangreserveanzeige bei der Elf untergebracht. In der unteren Hälfte des Zifferblatts befinden sich die Anzeigen für den Alarm. Der Alarm lässt sich auf dem orangefarbenen 24-Stunden-Zifferblatt minutengenau einstellen. Viele technisch gestaltete Uhren besitzen darüber hinaus, wie auch unser Beispiel, Ausfräsungen in der Lünette oder den Flanken, die an das Ansetzen eines Werkzeugs denken lassen. Auf dem 42 Millimeter großen Titangehäuse findet sich eine weitere Spezialität von Richard Mille: Die Lünette besteht aus sogenannten Block Carbon TPT mit der charakteristischen Maserung. Lediglich 30 Exemplare baut die Marke. Der Preis ist für so viel Hightech: 1.224.000 Schweizer Franken (ohne Steuern)

Uhren-Design-Stil #4: Retro – Breitling AVI Ref. 765 1953 Re-Edition

Breitling: Avi Ref. 756 1953 Re-Edition
Breitling: Avi Ref. 756 1953 Re-Edition

Zurzeit legen viele Hersteller konkrete Modelle aus ihrer eigenen Geschichte wieder auf. Dabei greifen sie auf damals typische Gestaltungselemente zurück und kombinieren diese mit aktuellen Merkmalen wie größeren Gehäusen oder modernen Materialien. Eine beliebte Epoche für heutige Re-Editionen sind die 1950er oder 1960er-Jahre. Mit flachen, runden Gehäusen und farblich dezenten, niemals überladenen Zifferblättern gaben sich diese Uhrenjahrgänge stets zurückhaltend. Mit der Fliegeruhr AVI Ref. 765 1953 Re-Edition legt Breitling ein historisches Modell im Originaldesign wieder auf. Beim Vorbild aus dem Jahr 1953 handelt es sich um die Ref. 765 AVI, die unter dem griffigeren Namen „Co- Pilot“ bekannt ist. Dem fast 70 Jahre alten Vorbild entsprechen die markanten Leuchtziffern und die spitz zulaufenden Zeiger genauso wie das 41,1 Millimeter große Edelstahlgehäuse, das gewölbte Kunststoffglas und die mit drei seitlichen Schrauben befestigte Drehlünette. Moderne Technik ist im Innern angesagt: Das Manufaktur-Automatikkaliber B09, das Breitling von seinem automatischen B01 abgeleitet hat, ist als Chronometer zertifiziert und bietet eine Gangreseve von 70 Stunden. Der Limitierung entsprechend, trägt der massive Edelstahlboden die Gravur „One of 1953“. Die Edelstahluhr kostet 7.600 Euro.

In den 1970er-Jahren waren viele Modelle mehrfarbig und besaßen ovale Gehäuse. Stark gewölbte Deckgläser waren ebenso oft zu finden wie eine besonders geradlinige Zeigerform. Aber auch deutlich ältere Uhren dienen heute wieder als Designvorlage für neue Modelle: Um 1930 herrschte eine extreme Formenvielfalt, die sich aktuell vor allem in rechteckigen und tonneauförmigen Gehäusen, manchmal aber auch in quadratischen, mehreckigen oder kissenförmigen Uhrenschalen niederschlägt.

Uhren-Design-Stil #5: Funktional – Sinn Spezialuhren EZM 12

Sinn Spezialuhren EZM 12
Sinn Spezialuhren: EZM 12

Bei manchen Uhren hat der Nutzwert absolute Priorität. Das Design folgt den Ansprüchen an Lesbarkeit und Bedienkomfort, oder besser gesagt: Es ordnet sich diesen unter. Ein perfektes Beispiel ist der neue Einsatzzeitmesser EZM 12 von Sinn Spezialuhren. Er wurde speziell für den Luftrettungsdienst konzipiert. Deshalb bietet sein Zifferblatt starke Kontraste, und alle Anzeigen leuchten im Dunkeln besonders intensiv. Auch die Funktionen der wasserdichten und magnetfeldgeschützten Uhr sind auf den Rettungsdienst ausgelegt: Der EZM 12 verfügt über zwei Drehringe, einen aufwärts zählenden Innendrehring und eine Countdown-Drehlünette. Mit ihnen kann der Träger wichtige Zeitintervalle einstellen und so lebensrettende Zeitvorgaben ablesen. Der Einsatzzeitmesser ist außerdem mit einer Pulsometerskala ausgestattet. Angetrieben wird die funktionale Uhr vom Automatikwerk Eta 2836. Dieses wird von einem 44 Millimeter großen Edelstahlgehäuse geschützt. Praktisch ist auch das Armband der Uhr – es besteht aus Silikon und lässt sich einfach reinigen sowie desinfizieren. Den EZM 12 bietet Sinn Spezialuhren für 3.320 Euro an.

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Fortlaufend aktualisierter Artikel, erstmals online gestellt im Juli 2015.

Produkt: Download: Glashütte Original Sixties im Test
Download: Glashütte Original Sixties im Test
Die neue Sixties aus der Retro-Kollektion von Glashütte Original zieht mit ihrem grünen Zifferblatt alle Blicke auf sich. Was hat die Uhr zu bieten?

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