Produkt: Download: Rolex GMT-Master II mit Pepsi-Lünette im Test
Download: Rolex GMT-Master II mit Pepsi-Lünette im Test
Die Chronos-Redaktion testet eine der ersten ausgelieferten Rolex GMT-Master II mit blau-roter Pepsi-Lünette.

5 Stile im Uhren-Design

Von der Retro-Uhr bis zur Sportuhr: Das zeichnet die verschiedenen Stile aus

Im Geiste stufen wir Uhren ohne großes Überlegen als klassisch, sportlich oder retro ein. Aber meinen wir alle dasselbe? Am leichtesten lassen sich die verschiedenen Designstile an Modellen beschreiben, die möglichst viele stilprägende Elemente in sich vereinen.

Uhren-Design-Stil #1: Klassisch – Patek Philippe Calatrava

Patek Philippe Calatrava Ref. 6119G
Patek Philippe Calatrava Ref. 6119G

Klassisch ist, was die Zeiten überdauert, weil es keiner Mode unterliegt. Wer einen Uhrenklassiker gestalten will, darf keinen Strich zu viel ziehen und keiner Modeströmung nachgeben. Ungeachtet dessen können klassische Uhren verschiedene Anforderungen an die Funktionalität erfüllen. So besitzt die neue Patek Philippe Calatrava mit der Referenz 6119G – dank Handaufzugskaliber 324 S C – eine kleine Sekundenanzeige bei sechs Uhr und Minutenindexe, obwohl diese Elemente zum bloßen Erkennen der Zeit nicht unbedingt nötig sind. Dennoch sieht der Zeitmesser aus wie die Essenz einer Armbanduhr. Das Weißgoldmodell mit 39 Millimetern Durchmesser ist für 25.510 Euro erhältlich.

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Uhren-Design-Stil #2: Sportlich – Rolex GMT-Master II

Rolex: Oyster Perpetual GMT Master II 'Batman'
Rolex: Oyster Perpetual GMT Master II ‘Batman’ mit Jubilé-Band

Sportliches Uhrendesign hat viele Erscheinungsformen, doch immer geht es um ein möglichst markantes, kraftvolles Auftreten. Die wichtigsten Zutaten für eine typische Sportuhr sind markante Formen und kontrastreiche Anzeigen. Farbakzente sind willkommen, und ein Metallarmband rundet den sportlichen Eindruck ab. In den meisten Fällen kommt noch eine stattliche Größe hinzu. In letzterer Hinsicht bildet die 40 Millimeter große Rolex Oyster Perpetual GMT-Master II ‘Batman’ fast schon eine Ausnahme. Für Vortrieb sorgt das Rolex-Automatikwerk 3285 mit Chronometerzertifikat und 70 Stunden Gangautonomie. Der Preis der Edelstahluhr mit Keramiklünette liegt bei 9.000 Euro.

Uhren-Design-Stil #3: Technisch – RM 65-01 Automatic Split Second Chronograph

Richard Mille: RM65-01 Automatic Split Second Chronograph
Richard Mille: RM65-01 Automatic Split Second Chronograph

Der Richard Mille RM 65-01 Automatic Split Second Chronograph vereint viele Bestandteile eines betont technischen Designs: spezielle Gehäuseform, einsehbares Kaliber und komplex gestaltete Einzelteile. Die Hightech-Uhr beherbergt das skelettierte Kaliber RMAC4 mit Automatikaufzug und Schleppzeiger-Chronograph, das in Partnerschaft mit Vaucher Manufacture Fleurier entwickelt wurde. Nach eigenen Angaben dauerte die Entwicklungszeit fast fünf Jahre, um die verschiedenen technischen Innovationen alltagstauglich zu machen. Der Chronograph verfügt über einen zusätzlichen Zeiger, den Schleppzeiger, der das Stoppen von Zwischenzeiten erlaubt. Dazu läuft der Schleppzeiger als zweiter Zeiger unter dem Stoppsekundenzeiger mit und kann beim Stoppen abgekoppelt werden. Gestartet werden die beiden Zeiger gemeinsam. Betätigt man den zusätzlichen Drücker bei zehn Uhr, so wird der zweite gestoppt, während der Stoppsekundenzeiger weiterläuft und unabhängig gestoppt werden kann. Ein weiterer Knopfdruck lässt den Schleppzeiger wieder unter den Stoppsekundenzeiger springen, um mit diesem gemeinsam weiterzulaufen.
Richard Mille hat noch einige Gimmicks in seinen neuen Stopper integriert. So verfügt die Uhr über einen Schnellaufzugsmechanismus, der über einen roten Drücker aus Quartz TPT bei acht Uhr aktiviert wird. Nach 125-maligem Drücken ist das Federhaus voll aufgezogen und bereit zur Zeitmessung beim nächsten Anlass. Auch die Krone beherbergt eine Besonderheit: Im Gegensatz zum herkömmlichen Ziehen, um Einstellungen vorzunehmen, erfolgt dies durch einen integrierten Drücker. Das System ermöglicht es so, zwischen traditionellem Aufzug (winding – W), Einstellen des Datums (date – D) oder Zeiteinstellung der Zeiger (hands – H) durch bloßes Drücken der Krone zu wechseln. Eine kleine retrograde Anzeige zwischen vier und fünf zeigt die ausgewählte Funktion an.

Um bei den ganzen Funktionen noch den Durchblick zu behalten, verwendet Richard Mille unterschiedliche Farben: Stunden, Minuten und die kleine Sekunde bei sechs Uhr sind in Gelb gehalten, die Datumsanzeige bei elf Uhr zeigt sich in Grün. Orange kennzeichnet den Zeiger der zentralen Stoppsekunde sowie den 30-Minuten- und den 12-Stunden-Totalisator. Rot wiederum verweist auf den Aufzugsmechanismus. Um Verwechslungen zu vermeiden, ist der Schleppzeiger in Blau gehalten.

Das 44,50 mal 49,94 Millimeter große Gehäuse besteht einmal mehr aus dem besonders stoßsicheren Kohlefasermaterial Carbon TPT, das vor allem durch seine Schichtstruktur ins Auge fällt. Der Preis für so viel Hightech: 270.000 Schweizer Franken (ohne Steuern).

Uhren-Design-Stil #4: Retro – Zenith Chronomaster Original

Zenith: Chronomaster Original mit weißem Zifferblatt am Edelstahlband
Zenith: Chronomaster Original mit weißem Zifferblatt am Edelstahlband

Zurzeit legen viele Hersteller konkrete Modelle aus ihrer eigenen Geschichte wieder auf. Dabei greifen sie auf damals typische Gestaltungselemente zurück und kombinieren diese mit aktuellen Merkmalen wie größeren Gehäusen oder modernen Materialien. Eine beliebte Epoche für heutige Re-Editionen sind die 1950er oder 1960er-Jahre. Mit flachen, runden Gehäusen und farblich dezenten, niemals überladenen Zifferblättern gaben sich diese Uhrenjahrgänge stets zurückhaltend. Mit der neuen Chronomaster Original legt Zenith ein historisches Modell im Originaldesign wieder auf. Beim Vorbild aus dem Jahr 1969 handelt es sich um die legendäre A386, diese war 1969 das erste Modell in dem das El Primero Chronographenkaliber zum Einsatz kam. Die 38 Millimeter große Edelstahluhr greift die optischen Merkmale des Ursprungsmodells auf: ein erhöhtes und gewölbtes Uhrenglas, die Drücker im Pumpenstil, die facettierten Bandanstöße und die unterschiedlich bearbeiteten Oberflächen. Auch die charakteristischen dreifarbigen Chronographenzähler in Grau- und Blautönen wurden für die Neuauflage gewählt. Moderne Technik ist im Innern angesagt: Das Manufaktur-Chronographenkaliber El Primero 3600 verfügt neben 60 Stunden Gangautonomie auch über einen Sekundenstopp. Das Edelstahlmodell ist mit Lederband für 8.300 Euro und mit Stahlband für 8.800 Euro erhältlich

In den 1970er-Jahren waren viele Modelle mehrfarbig und besaßen ovale Gehäuse. Stark gewölbte Deckgläser waren ebenso oft zu finden wie eine besonders geradlinige Zeigerform. Aber auch deutlich ältere Uhren dienen heute wieder als Designvorlage für neue Modelle: Um 1930 herrschte eine extreme Formenvielfalt, die sich aktuell vor allem in rechteckigen und tonneauförmigen Gehäusen, manchmal aber auch in quadratischen, mehreckigen oder kissenförmigen Uhrenschalen niederschlägt.

Uhren-Design-Stil #5: Funktional – Sinn Spezialuhren EZM 12

Sinn Spezialuhren EZM 12
Sinn Spezialuhren: EZM 12

Bei manchen Uhren hat der Nutzwert absolute Priorität. Das Design folgt den Ansprüchen an Lesbarkeit und Bedienkomfort, oder besser gesagt: Es ordnet sich diesen unter. Ein perfektes Beispiel ist der neue Einsatzzeitmesser EZM 12 von Sinn Spezialuhren. Er wurde speziell für den Luftrettungsdienst konzipiert. Deshalb bietet sein Zifferblatt starke Kontraste, und alle Anzeigen leuchten im Dunkeln besonders intensiv. Auch die Funktionen der wasserdichten und magnetfeldgeschützten Uhr sind auf den Rettungsdienst ausgelegt: Der EZM 12 verfügt über zwei Drehringe, einen aufwärts zählenden Innendrehring und eine Countdown-Drehlünette. Mit ihnen kann der Träger wichtige Zeitintervalle einstellen und so lebensrettende Zeitvorgaben ablesen. Der Einsatzzeitmesser ist außerdem mit einer Pulsometerskala ausgestattet. Angetrieben wird die funktionale Uhr vom Automatikwerk Eta 2836. Dieses wird von einem 44 Millimeter großen Edelstahlgehäuse geschützt. Praktisch ist auch das Armband der Uhr – es besteht aus Silikon und lässt sich einfach reinigen sowie desinfizieren. Den EZM 12 bietet Sinn Spezialuhren für 3.390 Euro an.

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Fortlaufend aktualisierter Artikel, erstmals online gestellt im Juli 2015.

Produkt: Download: Patek Philippe Calatrava Pilot Travel Time im Test
Download: Patek Philippe Calatrava Pilot Travel Time im Test
Sportliche Eleganz und sinnvolle Funktionen: Ist die Calatrava Pilot Travel Time von Patek Philippe die perfekte Reiseuhr? Die Chronos-Redaktion hat sie getestet.

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