5 Stile im Uhren-Design

Von der Retro-Uhr bis zur Sportuhr: Das zeichnet die Stile aus

 Redaktion
von Redaktion
am 22. September 2017

Im Geiste stufen wir Uhren ohne großes Überlegen als klassisch, sportlich oder retro ein. Aber meinen wir alle dasselbe? Am leichtesten lassen sich die verschiedenen Designstile an Modellen beschreiben, die möglichst viele stilprägende Elemente in sich vereinen.

Uhren-Design-Stil #1: Klassisch – Patek Philippe Calatrava

Patek Philippe: Calatrava, Referenz 5227G-010
Patek Philippe: Calatrava, Referenz 5227G-010

Klassisch ist, was die Zeiten überdauert, weil es keiner Mode unterliegt. Wer einen Uhrenklassiker gestalten will, darf keinen Strich zu viel ziehen und keiner Modeströmung nachgeben. Ungeachtet dessen können klassische Uhren verschiedene Anforderungen an die Funktionalität erfüllen. So besitzt die Patek Philippe Calatrava mit der Referenz 5227G-010 – dank Automatikwerk 324 S C 390 – einen Sekundenzeiger, Minutenindexe und ein Datum, obwohl diese Elemente zum bloßen Erkennen der Zeit nicht unbedingt nötig sind. Dennoch sieht das Modell aus wie die Essenz einer Armbanduhr. Das Weißgoldmodell mit 39 Millimetern Durchmesser ist für 31.220 Euro erhältlich.

Uhren-Design-Stil #2: Sportlich – Rolex GMT-Master II

Rolex: Oyster Perpetual GMT-Master II
Rolex: Oyster Perpetual GMT-Master II

Sportliches Uhrendesign hat viele Erscheinungsformen, doch immer geht es um ein möglichst markantes, kraftvolles Auftreten. Die wichtigsten Zutaten für eine typische Sportuhr sind kantige Formen und kontrastreiche Anzeigen, oftmals ergänzt durch deutliche Farbakzente. In den meisten Fällen kommt noch eine stattliche Größe hinzu. In letzterer Hinsicht bildet die 40 Millimeter große Rolex Oyster Perpetual GMT-Master II fast schon eine Ausnahme. Ansonsten ist das Modell ein Paradebeispiel für sportliches Uhrendesign. Für den Antrieb sorgt das Automatikwerk Rolex 3186. Der Preis des Weißgoldmodells liegt aktuell bei 34.800 Euro.

Uhren-Design-Stil #3: Technisch – Richard Mille RM 67-02 Sprint

Die Richard Mille RM 67-02 Mutaz Essa wiegt inklusive Armband nur 32 Gramm.
Richard Mille: RM 67-02

Die Richard Mille RM 67-02 vereint viele Bestandteile eines betont technischen Designs: spezielle Gehäuseform, einsehbares Werk und komplex gestaltete Einzelteile, wie hier strebenförmige Brücken statt großflächiger Platinen. Das Automatikwerk stammt von Richard Mille und trägt die Bezeichnung CRMA7. Die Gehäuse- und Werkschrauben mit individuell geformten Köpfen passen ebenfalls ins Bild. Viele technisch gestaltete Uhren besitzen, wie unser Beispiel, darüber hinaus Ausfräsungen in der Lünette oder den Flanken, die auch an das Ansetzen eines Werkzeugs denken lassen. Das Gehäuse besteht aus TPT-Karbon und TPT-Quarz, beides Verbundstoffe, welche exklusiv von Richard Mille genutzt werden. Die Uhr ist nur 7,8 Millimeter hoch und wiegt inklusive Armband 32 Gramm. So viel Technik spiegelt sich im Preis wieder: 130.500 Euro kostet das Modell.

Uhren-Design-Stil #4: Retro – Neuauflage der ersten Grand Seiko

Die Neuauflage der ersten Grand Seiko in Edelstahl
Neuauflage der ersten Grand Seiko in Edelstahl

Zurzeit legen viele Hersteller konkrete Modelle aus ihrer eigenen Geschichte wieder auf. Dabei greifen sie auf damals typische Gestaltungselemente zurück und kombinieren diese mit aktuellen Merkmalen wie größeren Gehäusen oder modernen Materialien. Eine beliebte Epoche für heutige Re-Editionen ist beispielsweise die Zeit um 1960. Mit flachen, runden Gehäusen und farblich dezenten, niemals überladenen Zifferblättern gaben sich die Jahrgänge um 1960 stets zurückhaltend. Ein typisches Beispiel für eine Retro-Uhr mit Designvorbild aus den 60er-Jahren ist die Neuauflage der ersten Grand Seiko. Bis auf den vergrößerten Durchmesser von 38 Millimetern und das moderne hauseigene Handaufzugswerk 9S64 ist das Modell sehr originalgetreu. In Edelstahl kostet die Dreizeigeruhr in limitierter Auflage 6.500 Euro.
Als Vorbilder für zahlreiche Retrouhren dienen heute ebenfalls zehn Jahre jüngere Armbanduhren. In den 1970er-Jahren waren viele Modelle mehrfarbig und besaßen ovale Gehäuse. Stark gewölbte Deckgläser waren ebenso oft zu finden wie eine besonders geradlinige Zeigerform. Aber auch deutlich ältere Uhren dienen heute wieder als Designvorlage für neue Modelle. Um die 1930er-Jahre herrschte eine extreme Formenvielfalt, die sich aktuell vor allem in rechteckigen und tonneauförmigen Gehäusen, manchmal aber auch in quadratischen, mehreckigen oder kissenförmigen Uhrenschalen niederschlägt.

Uhren-Design-Stil #5: Funktional – Sinn Spezialuhren EZM 12

Sinn Spezialuhren EZM 12
Sinn Spezialuhren: EZM 12

Bei manchen Uhren hat der Nutzwert absolute Priorität. Das Design folgt den Ansprüchen an Lesbarkeit und Bedienkomfort, oder besser gesagt: Es ordnet sich diesen unter. Ein perfektes Beispiel ist der neue Einsatzzeitmesser EZM 12 von Sinn Spezialuhren. Er wurde speziell für den Luftrettungsdienst konzipiert. Deshalb bietet sein Zifferblatt starke Kontraste, und alle Anzeigen leuchten im Dunkeln besonders intensiv. Auch die Funktionen der wasserdichten und magnetfeldgeschützten Uhr sind auf den Rettungsdienst ausgelegt. Der EZM 12 verfügt über zwei Drehringe, einen aufwärts zählenden Innendrehring und eine Countdown-Drehlünette. Mit ihnen kann der Träger wichtige Zeitintervalle einstellen und so lebensrettende Zeitvorgaben ablesen. Der Einsatzzeitmesser ist außerdem mit einer Pulsometerskala ausgestattet. Angetrieben wird die funktionale Uhr vom Automatikwerk Eta 2836-2. Dieses schützt ein 44 Millimeter großes Edelstahlgehäuse. Praktisch ist auch das Armband der Uhr – es besteht aus Silikon und lässt sich einfach reinigen sowie desinfizieren.

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QlockTwo eröffnet ersten Store in Stuttgart

Gestern eröffnete QlockTwo ihr erstes Verkaufsgeschäft in der Eberhardstraße 6 in Stuttgart. Damit schreibt die in Schwäbisch Gmünd ansässige Marke die Erfolgsgeschichte ihrer Uhr, die die Zeit in Worten anzeigt, fort. In unmittelbarer Nähe zum neuen Dorotheen-Quartier, in dem unter anderem Rolex und Louis Vuitton ihre Boutiquen … » weiterlesen

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