Die 3 wichtigsten Uhrenlinien von Audemars Piguet

Dieses Uhrenlinien der Haute-Horlogerie-Manufaktur stehen im Rampenlicht

1875 in Le Brassus gegründet, ist Audemars Piguet eine der ältesten Uhrenmanufakturen der Welt und eine der wenigen, die sich noch heute in Familienbesitz befinden.

Musee Atelier Le Brassus 2020
Das im letzten Jahr eröffnete, spiralförmig angelegte Museum fügt sich harmonisch in die Landschaft von Le Brassus inmitten des Schweizer Juras ein. Neben den historischen Exponanten sind in dem Gebäude auch Ateliers und Werkstätten untergebracht, die der Métiers d’Art und der Grandes Complications im Herzen der Spirale.

Mit dieser langen Tradition, einem hohen Anspruch an Technik und Ästhetik sowie einer beachtlichen Anzahl an Innovationen und Patenten zählt Audemars Piguet zur Spitze der Schweizer Haute Horlogerie. Bravourös beherrscht das Unternehmen die anspruchsvollsten Métiers d’Art-Disziplinen, alle Komplikationen – von Äquationen über Tourbillons und Ewige Kalender bis hin zu Repetitionen und komplexen Chronographen – und weiß auch mit dauerhaften Klassikern, wie der Royal Oak, zu begeistern. Diese Ikone und ihr sportliches Schwestermodell, die Royal Oak Offshore, sowie die noch junge Code 11.59 stehen hier im Fokus.

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Linie #1: Designikonie in Stahl – Royal Oak Automatik

Audemars Piguet: Royal Oak Automatik
Wegbereiter der Luxusuhr in Edelstahl mit integriertem Metallband: Die Royal Oak in aktueller Ausführung. Das schwarze Zifferblatt mit »Grande Tapisserie«-Motiv weist neue, raffinierte Details auf: breitere Indizes, eine im Randbereich aufgedruckte Minuteneinteilung sowie ein Datumsfenster, das noch etwas weiter vom Zentrum entfernt liegt. (Bild: © diode SA - Denis Hay)

Als die Royal Oak 1972 erstmals auf der Baselmesse debütierte, kam das einem Paukenschlag gleich. In der feinen Welt der Haute Horlogerie gab es bis dato keine Luxusuhr in Stahl, geschweige denn mit einem solch kühn-kantigen Look und wagemutigen Durchmesser von unüblichen 39 Millimetern. Auch die achteckige, bullaugenähnliche Lünette, aufgebracht durch sichtbare Schrauben, und das integrierte Metallband waren höchst ungewöhnlich. Der Entwurf stammte von keinem Geringeren als Gérald Genta, dem später mit anderen Kultuhren, wie der Patek Philippe Nautilus, ein Glücksgriff gelingen sollte. Ihren Namen erhielt die Uhr in Rückbesinnung auf Karl II von England. Der englische König soll sich 1651 in der Schlacht von Worcester vor seinen Widersachern in einer Eiche, »Royal Oak« genannt, versteckt haben. Die Royal Navy taufte später einige Kriegsschiffe auf diesen Namen. Diese so genannten HMS Royal Oaks besaßen im Rumpf Kanonenöffnungen mit achteckigen Rahmen, die der Lünette Pate standen. Wie wir heute wissen, ist die Royal Oak zu einem echten Bestseller des Hauses geworden und zählt zu den begehrtesten und bekanntesten Zeitmessern überhaupt. Diese aktuelle klassische Automatik spiegelt den Charme des Originals ausdrucksstark wider. Das 41 x 10,4 Millimeter große Edelstahlgehäuse umfängt ein schwarzes Zifferblatt, auf dem das Tapisserie-Muster, seit der ersten Royal Oak ein Markenzeichen der Linie, nicht fehlen darf. Als Antrieb dient das Manufakturkaliber 4302 mit 70 Stunden Gangautonomie.

Linie #2: Die Royal Oak Reloaded – Royal Oak Offshore Chronograph

Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Chronograph
Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Chronograph (Bild: © diode SA - Denis Hayoun)

Die sportlichere Variante der Royal Oak ist der Royal Oak Offshore Chronograph. Als die Entwicklung des Designers Emmanuel Gueit 1993 auf der Baselworld vorgestellt wurde, bekam sie aufgrund ihres noch größeren Durchmessers von 42 Millimetern den Spitznamen »The Beast«. Der Debütant bestach nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch den massiven und sichtbaren schwarzen Dichtungsring unter der Lünette, die Silikonnoppen an den Drückern und der Krone, den stilisierten Kronenschutz sowie die Einbettung des Uhrwerks in einen antimagnetischen Verschluss, welchen das große Gehäuse erstmals ermöglichte. Das 42-Millimeter-Titangehäuse dieses bis zehn Bar druckfesten Chronographen umschließt hier ein blaues Zifferblatt mit linientypischem »Méga Tapisserie«-Motiv. Davon heben sich die grauen Totalisatoren und die aufgesetzten Indizes ab. Die auf dem Rehaut aufgebrachte Tachymeterskala verstärkt die Tiefenwirkung des Zifferblattes zusätzlich. Charakteristisch für die ROO, wie sie von Liebhabern abgekürzt genannt wird, ist auch der Drückerschutz an der Gehäuseflanke. Ihren Antrieb bezieht sie vom automatischen Manufakturkaliber 2385, das mit drei Hertz tickt und eine Gangreserve von 40 Stunden aufbaut.

Linie #3: Die Neue im runden Gehäuse – Code 11.59 Chronograph Automatik

Audemars Piguet: Code 11.95 Chronograph Automatik
Audemars Piguet: Code 11.95 Chronograph Automatik

Mit der Code 11.59 hat die Manufaktur 2019 ihre Vision einer modernen Luxusuhr vorgestellt. Wie von Audemars Piguet nicht anders zu erwarten, bietet sie stimmiges Design, die besten Manufakturkaliber der Gegenwart und ein komplexes Gehäuse mit einem oktogonalen Mittelteil. Ein stilbildendes Merkmal ist auch das doppelt gebogene Saphirglas, das mit seinem gewölbten Profil den dank schlanker Lünette großflächigen und in vielen Farben erhältlichen Zifferblättern eine besondere Strahlkraft verleiht. Obgleich erst drei Jahre alt, umfasst die Uhrenfamilie heute eine Vielzahl an Ausführungen und Komplikationen, von Dreizeigermodellen über Chronographen bis hin zu Fliegenden Tourbillons, einem Ewigen Kalender und einer Minutenrepetition Supersonnerie. Dieser elegante Flyback-Chronograph hat seinen Auftritt im 41,0 x 12,6 Millimeter großen Gehäuse aus Roségold und schwarzer Keramik. Hinter dem rauchig-schwarzen und vertikal satinierten Zifferblatt mit auf dem Rehaut liegender Tachymeterskala schlägt das bewährte Automatikkaliber 4401 mit einer Gangautonomie von 70 Stunden.

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