Produkt: Download: Die Omega Seamaster Aqua Terra 150M im Test
Download: Die Omega Seamaster Aqua Terra 150M im Test
Was man von der Omega Seamaster Aqua Terra 150M mit Master-Co-Axial-Kaliber erwarten kann und weshalb das Design der Uhr wichtig und gelungen ist, klärt der Test.

Die kleinen Komplikationen: Der Wochentag

Was die Uhr mit Wochentagsanzeige ausmacht

Es sind gerade die einfacheren Komplikationen wie Datumsanzeige oder zweite Zeitzone, die das tägliche Leben erleichtern. Die am häufigsten vorkommende Komplikation ist ganz klar: das Datum. Ähnlich praktisch sind auch Uhren, die den Wochentag indizieren. Hier erhalten Sie eine Übersicht, über die Darstellung dieser nützlichen Komplikation.

Inhalt:

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Wie sieht die Uhr mit Wochentagsanzeige üblicherweise aus?

Theoretisch ist eine Wochentagsanzeige als alleinige Komplikation einer Uhr denkbar, und sie wurde auch bereits in dieser Form realisiert. Meistens gibt es den Wochentag jedoch mit Datum. Die gängigste Anzeigeform ist ein Fenster mit dreibuchstabiger Abkürzung des Tages, wie es beispielsweise beim Chronographenkaliber Eta-Valjoux 7750 oder dem Eta-Dreizeigerwerk 2836 vorgesehen ist.

Diese Großserienkaliber bieten englische Wochentagsscheiben mit Zwischenfeldern in Deutsch: So kann der Träger beim Stellen der Uhr eine Sprache wählen, die dann beim Sprung der Scheibe beibehalten wird.

Tutima: Grand Flieger Airport mit blauem Dégradé-Zifferblatt
Tutima: Grand Flieger Airport mit blauem Dégradé-Zifferblatt

Aktuelles Beispiel der Wochentagsanzeige dank Eta-Automatikkaliber 2836 ist die Grand Flieger Airport von Tutima. Sie zeigt das Datum und den aktuellen Wochentag bei drei Uhr. Geschützt wird das Uhrwerk von einem 43 Millimeter großen Edelstahlgehäuse. Die Tutima Grand Flieger Airport besitzt ein blaues Zifferblatt mit Dégradé-Effekt und kostet 1.900 Euro.

Fortis: PC-7 Team Chronograph Aeromaster Edition
Fortis: PC-7 Team Chronograph Aeromaster Edition

Das berühmte Chronographenkaliber Eta-Valjoux 7750 nutzt beispielsweise Fortis bei der PC-7 TEAM Chronograph Aeromaster. Die Uhr stellt den Wochentag bei drei Uhr neben dem Datum dar. Der Chronograph im 42 Millimeter großen und 20 Bar wasserdichten Gehäuse kostet am Edelstahlband 4.450 Schweizer Franken.

Welche Varianten bietet die Uhr mit Wochentagsanzeige noch?

Der ausgeschriebene Wochentag

Eine Anzeige, die wiederum Rolex salonfähig gemacht hat, ist der ausgeschriebene Wochentag. Bei der Rolex Day-Date, die erstmals im Jahr 1956 erschien, wählte man für die hinzugekommene Anzeige die Zwölf-Uhr-Position. Zur Baselworld 2015 erschien mit dem Automatikkaliber Rolex 3255 ein weiteres Werk der Manufaktur, das diese Indikation ermöglicht. Es kommt beispielsweise in der Rolex Oyster Day-Date 40 zum Einsatz. Das Modell in Everose-Gold kostet 36.700 Euro.

Rolex: Oyster Perpetual Day-Date mit 40-Millimeter-Gehäuse und grünem Blatt
Rolex: Oyster Perpetual Day-Date mit 40-Millimeter-Gehäuse und grünem Blatt

Auch Breitling schreibt beim Modell Premier Automatic Day & Date 40 den Wochentag aus und stellt ihn bei zwölf Uhr da. Die Datumsanzeige erscheint in einem Fenster bei der Sechs. Antrieb liefert der Uhr das Sellita-Kaliber SW 260 mit Automatikaufzug und Chronometerzertifikat. Das Modell kommt mit einem 40 Millimeter großen und zehn Bar wasserdichten Edelstahlgehäuse. Kostenpunkt: 4.000 Euro.

Breitling: Premier Automatic Day & Date 40
Breitling: Premier Automatic Day & Date 40

Die Zeigerindikation

Neben dem Wochentag im Fenster gibt es diesen auch als Zeigerindikation. Beispielsweise wählt diese Gestaltungsform Vacheron Constantin bei der Fiftysix Day-Date. Die Wochentagsanzeige befindet sich beim 32.800 Euro teuren Zeitmesser (in Roségold) in einem Hilfszifferblatt bei neun Uhr. Auch das Datum indiziert bei diesem Modell ein Zeiger und erscheint nicht in einem Fenster. Erhältlich ist die Fiftysix Day-Date auch in Edelstahl, in dieser Version kostet die 40 Millimeter große Uhr 17.500 Euro. Energie liefert das hauseigene Automatikkaliber 2475 SC-2.

Vacheron Constantin: Fiftysix Day-Date in Roségold
Vacheron Constantin: Fiftysix Day-Date in Roségold

Maurice Lacroix setzt bei der Masterpiece Triple Rétrograde auf eine rückspringende Wochentagsanzeige bei drei Uhr. Diese ermöglicht das automatische Kaliber ML291, das auf dem Sellita SW 200 basiert und mit einem Manufakturmodul ausgestattet ist. Es sitzt in einem 43 Millimeter großen Edelstahlgehäuse. Kostenpunkt: 5.500 Euro.

Maurice Lacroix: Masterpiece Triple Rétrograde
Maurice Lacroix: Masterpiece Triple Rétrograde

Weitere aktuelle Uhrenmodelle mit Wochentagsanzeige zeigt die folgende Bildergalerie:

Zu den zahlreichen Anzeigen des Union Glashütte Averin Chronograph gehört auch ein Wochentag, der in einem Fenster bei zwölf Uhr zu finden ist
Die Titoni Master Series 94588 S-636-Mondphase zeigt den Wochentag und das Datum in zwei voneinander getrennten Fenstern bei zwölf Uhr an
Bei der Sinn 358 Sa Flieger B E finden sich Wochentags- und Datumsanzeige bei drei Uhr
Patek Philippe bringt beim ewigen Kalender Ref. 5236P Wochentags-, Datums- und Monatsanzeige nebeneinander unterhalb der Zwölf unter. Die Mondphasenanzeige befindet sich in der kleinen Sekunde
Klassisch neben dem Datum zeigt sich der Wochentag in einem Fester bei drei Uhr bei der IWC Pilot’s Watch Chronograph 41
In gleicher Form findet sich der Wochentag auch beim Fortis Official Cosmonauts Chronograph Amadee-20
Der Handaufzug Chronograph Splendor von Jean Marcel besitzt eine Wochentagsanzeige innerhalb des Totalisators bei zwölf Uhr
Datum und Wochentag indiziert die A. Lange & Söhne Odysseus in zwei gegenüberliegenden Fenstern

Fortlaufend aktualisierter Artikel, erstmals online gestellt im Januar 2011.

Weitere Themen unserer Reihe “Die kleinen Komplikationen” finden Sie hier:

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Produkt: Download: Breitling Premier B01 Chronograph 42 im Test
Download: Breitling Premier B01 Chronograph 42 im Test
Die neue Premier-Kollektion hebt sich von den professionellen Flieger- und Taucheruhren ab, ohne die Markencodes zu verletzten. Das UHREN-MAGAZIN hat den neuen Chronographen 42 getestet.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Eine Uhr als alltagstauglich zu bezeichnen, beutet für meine Begriffe, das sie die Informationen biedet, die ich für mein tägliches Leben benötige. Ob das kleine oder große Komplikationen sind ist erst einmal zweitrangig. Zu diesen Informationen gehört, neben dem Wochentag und dem Datum, ist die Mondphase eventuell sogar wichtiger als eine Stopfunktion, die mir eher durch einen Countdown Ersatz finden könnte. Wasserdichte Abdichtung war der Antrieb für mich Uhren zu sammeln, eine Eigenschaft, die in den 60ern und 70ern nur bei sehr teuren Uhren zu finden war, neben einem guten Shockproof Mechanismus. Betrachte ich meine Uhren heute, ist das immer noch ein Thema bei den meisten mechanischen Uhren außer den meisten Rolex Modellen. Eine IWC Ingenieur perpetual Callender/Mondphase oder eine da Vinci, mit diesen Komplikationen, ebenso wie verschiedene Uhren mit einem ETA Valjou 7750/51, sind sehr schöne Uhren mit sehr interessanten Komplikationen, aber dabei auch sehr empfindlich gegen die geringsten Schläge und Erschütterungen. Da sogar Uhren von Panarei ebenso davon betroffen sind wie die eben erwähnten, sollte die Wahl als Uhr für den täglichen Begleiter neben den Komplikationen an der Stoßsicherung festgemacht werden, damit sie wirklich alltagstauglich ist.

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