Stilkunde: 10 verschiedene Zeigerformen

Bildergalerie zeigt, welche Zeigerformen es bei Uhren gibt

Schon früh entwickelte sich ein erstaunlich vielfältiger Kanon an Zeigerformen, die bis heute häufig verwendet werden. Trotz ihrer Formenvielfalt ist ihnen eines gemeinsam – ihre Proportionen. So sollte der Stundenzeiger in der Regel ein Drittel kürzer und ein Fünftel breiter sein als der Minutenzeiger. Mit einem Gegengewicht versehen, sind der Sekunden- sowie der Stoppsekundenzeiger. Das Gegengewicht sorgt für die richtige Balance; bei den viel langsameren Minuten- und Stundenzeigern ist ein Gegengewicht hingegen meist rein dekorativer Natur. In der nachfolgenden Bildergalerie stellen wir Ihnen zehn verschiedene Zeigerformen vor:

Birnenförmige Zeiger gibt es in diversen Varianten, z.B. bauchig, skelettiert oder schlank. Hier ist die schlanke Version des “Poires” abgebildet. Gemeinsam ist ihnen die birnenförmige Spitze des Stundenzeigers.
Der aktuelle Senator Excellence Ewiger Kalender - Limitierte Edition von Glashütte Original besitzt Zeiger in Birnenform.
Nach dem Uhrmacher Abraham Louis Breguet sind bis heute beliebte und gern benutzte Zeiger benannt, deren prägnantes Merkmal eine durchbrochene Scheibe vor dem letzten Drittel des Zeigers ist.
Die von Abraham Louis Breguet gegründete Uhrenmanufaktur Breguet verwendet auch heute noch Breguet-Zeiger, zum Beispiel bei der Classique Tourbillon extraflach Referenz 5367
Zeiger in Dauphine-Form werden auch Schwertzeiger genannt.
Mit Dauphine-Zeigern ausgestattet: die Omega Seamaster 1948 Central Second
Auch der Feuille-Zeiger verdankt den Namen seiner Optik: Er erinnert an ein Blatt.
Mido verwendet bei der Jubiläumsedition der Baroncelli 1918 Zeiger in Blattform.
Zeiger in Kathedralen-Form werden häufig bei klassischen Uhrenmodellen eingesetzt.
Eine aktuelle Uhr mit klassischen Zeigern in Kathedralenform ist der Montblanc 1858 Monopusher Chronograph Limited Edition 100
Der Lancette-Zeiger ist spitz zulaufend und mit abgerundeten Flanken versehen.
Lancette-Zeiger besitzt der Datograph Auf/Ab von A. Lange & Söhne.
Die Zeigerform Losange ist nur in kleinen Details vom Lancette-Zeiger zu unterscheiden.
Die Seiko Presage Automatik mit Gangreserveanzeige verfügt über Zeiger in Losangeform.
Die Zeigerform "Louis XV" wurde hauptsächlich Ende des 19. Jahrhunderts produziert.
Ein Modell mit "Louis-XV"-Zeiger findet man mit der Friedrich August in der Kollektion von Lang & Heyne.
Der Mercedes-Zeiger ist ein für die Marke Rolex typischer Zeiger. Für eine bessere Haltbarkeit der Leuchtmasse nahm Rolex die Unterteilung im Stundenzeiger vor.
Rolex: Oyster Perpetual Deepsea von 2018
Unverschnörkelt und schlicht ist der Obélisque-Zeiger.
Die Royal Oak von Audemars Piguet besitzt Zeiger in Obélisqueform.

Wie Zeiger hergestellt werden, lesen Sie hier:
www.watchtime.net/nachrichten/wie-werden-zeiger-hergestellt

Anzeige

Weitere Artikel zum Thema “Stilkunde”:

Fortlaufend aktualisierter Artikel, erstmals online gestellt im Juni 2015

[5981]

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren