10 blaue Uhren

Sportlich oder elegant – blaue Uhren als echte Alleskönner

Blau ist seit Jahren Trend – und wird es auch weiterhin bleiben. Denn es hat einen besonderen Vorteil: Es fällt einerseits zwischen Metalltönen und den häufig verwendeten Nichtfarben Weiß und Schwarz auf, ist aber im Gegensatz zu Grün, das in diesem Jahr auch bei vielen Uhrenmodellen zu sehen ist, oder Rot eher dezent. Dabei spielen die Uhrenmarken die gesamte Klaviatur der Blautöne. Doch warum ist die Farbe so beliebt? Sie passt zu sportlichen Modellen ebenso wie zu klassischen Uhren. Blau ist eben ein echter Alleskönner. Dabei sind Zifferblatt und Armband häufig farblich aufeinander abgestimmt. So wird die Uhr erst zum richtigen Hingucker am Handgelenk. Wir haben uns auf die Suche nach blauen Uhren-Schönheiten gemacht und stellen Ihnen unsere zehn Favoriten vor:

Blaue Uhr #1: Audemars Piguet Royal Oak Offshore Chronograph 25th Anniversary

Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Chronograph 25th Anniversary
Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Chronograph 25th Anniversary

 

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Ein blaues sportliches Modell liefert Audemars Piguet mit dem Royal Oak Offshore Chronograph 25th Anniversary. Beim Design orientierte sich Audemars Piguet am ersten Royal Oak Offshore Chronographen und bringt die Uhr deshalb mit blauem Zifferblatt. Auch die Totalisatoren für das Ablesen gestoppter Zeit sind blau. Drücker und Krone sind wie das Original mit einer blauen Kautschukschicht überzogen. Möglich macht die Chronographenfunktion das automatische Manufakturkaliber 3126/3840. Das Gehäuse des Manufakturchronographen besteht aus Edelstahl und hat einen Durchmesser von 42 Millimetern. Der Zeitmesser ist für 27.800 Euro erhältlich.

Blaue Uhr #2: Breitling Navitimer 1 Automatik

Breitling Navitimer 1 Automatik
Breitling: Navitimer 1 Automatik

Auch die berühmte Fliegeruhr Navitimer gibt es mit einem modernen, blauen Zifferblatt. Die Navitimer 1 Automatik, die Breitling zur Baselworld 2018 lancierte, kommt jedoch ohne Chronographenfunktion. Auf dem blauen Zifferblatt sitzt bei sechs Uhr lediglich eine Datumsanzeige. Das Gehäuse der Uhr hat einen Durchmesser von 38 Millimetern und besteht aus Edelstahl. Antrieb liefert das Automatikkaliber Eta 2824. Passend zur Zifferblattfarbe wird die Fliegeruhr an einem blauen Krokolederband getragen. Kostenpunkt: 3.920 Euro.

Blaue Uhr #3: Girard Perregaux Laureato Chronograph

Girard-Perregaux: Laureato Chronograph in Roségold, 28.600 Euro
Girard-Perregaux: Laureato Chronograph in Roségold

Der neue Laureato Chronograph von Girard-Perregaux beweist, dass ein blaues Zifferblatt auch mit einem Gehäuse aus Roségold harmoniert. Das Modell mit seiner achteckigen Lünette hat einen Durchmesser von 42 Millimetern und beherbergt das hauseigene Automatikkaliber GP03300-0122/0137/0138. Dieses ermöglicht das Stoppen von Zeit und zeigt zudem bei drei Uhr eine kleine Sekunde sowie zwischen vier und fünf Uhr ein Datum. Der Chronograph kostet 28.600 Euro.

Blaue Uhr #4: IWC Big Pilot’s Watch Big Date Edition “150 Years”

IWC: Big Pilot's Watch Big Date Edition "150 Years"
IWC: Big Pilot’s Watch Big Date Edition “150 Years”

IWC bringt mit der Big Pilot’s Watch Big Date Edition “150 Years” ein auf 100 Stück limitiertes Sondermodell der Großen Fliegeruhr mit blau lackiertem Zifferblatt. Dieses zeigt bei der Zwölf ein Großdatum sowie eine kleine Sekunde bei der Sechs. Ziffern und Indexe heben sich vom nachtblauen Zifferblatt in Weiß ab. Antrieb liefert der 46 Millimeter großen Edelstahluhr das neue hauseigene Automatikkaliber 59235. Die Fliegeruhr kostet 14.500 Euro.

Blaue Uhr #5: Jaeger-LeCoultre Polaris Automatic

Live-Bild vom Genfer Uhrensalon SIHH 2018: Wristshot der Polaris Automatic von Jaeger-LeCoultre
Live-Bild vom Genfer Uhrensalon SIHH 2018: Wristshot der Polaris Automatic von Jaeger-LeCoultre

Auch Jaeger-LeCoultre geht mit dem Trend und stellt auf dem Genfer Uhrensalon SIHH 2018 einige Modelle seiner neuen Polaris-Kollektion in Blau vor. So auch das Basismodell Polaris Automatic, eine schlichte Dreizeigeruhr in Edelstahl. Die Mitte des blauen Zifferblatts der Polaris Automatic ist mit einem Sonnenschliff versehen. Stunden- und Minutenring wiederum sind gekörnt und der Innendrehring besitzt eine Opalin-Veredelung. Im Innern des 41-Millimeter-Gehäuses tickt das automatische Manufakturkaliber JLC 898/1. Die Uhr gibt es für 6.700 Euro mit Kalbslederband, für 6.800 Euro mit Alligatorlederband und für 7.500 Euro mit Edelstahlband.

Blaue Uhr #6: Richard Mille RM 53-01 Tourbillon Pablo MacDonough

Richard Mille: RM 53-01 Tourbillon Pablo Mac Donough
Richard Mille: RM 53-01 Tourbillon Pablo Mac Donough

Extremer geht’s wohl nicht: Richard Mille baut ein Tourbillon und konstruiert dabei die Uhr so, dass der empfindliche Mechanismus sogar Schlägertreffer beim Polo trotzen kann. Denn die RM 53-01 Tourbillon Pablo MacDonough – einem der weltbesten Polospieler gewidmet – verfügt über eine besondere Werksbefestigung, bei der das Manufakturkaliber durch 0,27 Millimeter feine, geflochtene Stahlkabel am Gehäuse aufgehängt ist. Das ultraleichte TPT-Karbongehäuse und ein spezielles Verbundglas wie bei Auto-Windschutzscheiben sollen die Uhr auch gegen besonders harte Stöße unempfindlich machen. Die hellblaue Farbe steht übrigens für Argentinien, das Heimatland MacDonoughs.

Blaue Uhr #7: Omega Seamaster Diver 300M

Omega: Seamaster Diver 300M in Edelstahl mit blauem Zifferblatt
Omega: Seamaster Diver 300M in Edelstahl mit blauem Zifferblatt

Natürlich passt Blau auch besonders gut zur Taucheruhr. So findet sich die Farbe bei der Omega Seamaster Professional Diver 300M auf dem Zifferblatt mit Wellenmuster und der Keramiklünette. Zahlen sowie Indexe sind Weiß und, für gute Ablesbarkeit auch bei schlechten Lichtverhältnissen, mit Leuchtmasse beschichtet. Das Gehäuse der Taucheruhr ist aus Edelstahl gefertigt und bis 30 Bar druckfest. Es schützt das hauseigene Master Chronometer Kaliber 8800, das bei sechs Uhr eine Datumsanzeige auf das Zifferblatt bringt. Am Edelstahlband kostet die Taucheruhr 4.500 Euro.

Blaue Uhr #8: Patek Philippe Nautilus Ewiger Kalender Referenz 5740/1G

Wristshot der Patek Philippe Nautilus Ewiger Kalender, Referenz 5740/1G
Wristshot der Patek Philippe Nautilus Ewiger Kalender, Referenz 5740/1G

Auch bei der Schweizer Luxusmanufaktur Patek Philippe gehören blaue Uhren zum Portfolio. Die neue Nautilus Ewiger Kalender Referenz 5740/1G kombiniert dabei ein blaues Zifferblatt mit einem Weißgoldgehäuse und -armband. Das Bullaugen-Gehäuse hat einen Durchmesser von 40 Millimetern und beherbergt das automatische Manufakturkaliber 240Q. Es liefert den Antrieb für die Zeitanzeige sowie die Funktionen des ewigen Kalenders, also Monats-, Wochentags-, Datums- und Mondphasenanzeige. Für den ewigen Kalender in Blau müssen 107.130 Euro bezahlt werden.

Blaue Uhr #9: Anonimo Militare Chronograph

Auch dem Militare Chronograph verpasst Anonimo ein blaues Zifferblatt
Auch dem Militare Chronograph verpasst Anonimo ein blaues Zifferblatt

Anonimo kombiniert bei ihrem markanten Militare-Chronographen ein Gehäuse aus Bronze mit einem strahlend blauen, handgebürsteten Zifferblatt. Kennzeichen der Militare-Linie sind die Kronenposition bei der Zwölf und der dafür extra ausgeschnittene, abklappbare Bandanstoß. Im Innern des Bicompax-Chronographen tickt das Sellita-Automatikkaliber SW 300 mit Chronographenmodul von Dubois Dépraz. Dieses bleibt bis 120 Meter vor eindringendem Wasser geschützt. Der 43 Millimeter große Stopper ist für 4.470 Euro erhältlich.

Blaue Uhr #10: Panerai Radiomir 1940 3 Days Acciaio – 47 mm (PAM00932)

Panerai: Radiomir 1940 3 Days Acciaio - 47 mm (PAM00932)
Panerai: Radiomir 1940 3 Days Acciaio – 47 mm (PAM00932)

Der von innen nach außen immer dunkler werdende Blauton zeigt bei der reduziert gestalteten Radiomir 1940 3 Days Acciaio von Panerai seine volle Wirkung und erinnert an die Tiefen des Meeres. Auch die Gehäusegröße von 47 Millimetern trägt dazu bei. Neben Stunde und Minute wird auf dem Sandwich-Zifferblatt lediglich die kleine Sekunde bei der Neun angezeigt. Dafür verantwortlich ist das hauseigene Handaufzugskaliber P.3000 mit drei Tagen Gangautonomtie. Am farblich zum Zifferblatt passenden Kautschukband kostet das Modell 8.900 Euro.

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im Februar 2014.

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Sehr nette “blaue Uhren”.
    Zu Rolex. Warum man hier nur das neue Kaliber 3235 laufen lässt und viele andere Modell von Rolex, in denen noch das 3135 seinen Dienst tut, weiß wohl nur Rolex…
    Zu IWC. Hatte ich am Arm, sogar zwei verschiedene limitierten Modelle. Bei einer waren der Stunden und Minutenzeiger jeweils mit mehreren Grate versehen, natürlich nur unter der Lupe (5-fach) sichtbar. Da erwartet man von einem Hersteller, der eine Uhr im fünfstelligen Bereich verkaufen will, doch eine bessere Verarbeitung.
    Glücklicherweise sind die Uhren, so auch dieses Modell, weniger Preisstabil wie die des Herstellers mit der Krone.
    Einzig #5 konnte mein Interesse wecken.

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  2. Mich wundert, dass mein letzter Kommentare nicht veröffentlicht wurde, oder sind kritische Kommentare zu einzelnen Modellen und der persönlichen Erfahrung nicht gewünscht?
    Ein COSC Zertifikat, wie Sie es schreiben, gibt es bei der Rolex DJ41 nicht, so jedenfalls meine Erfahrung beim offiziellen Konzi.
    Der Arikel ist demnach zumindest überarbeitungswürdig…

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  3. Hallo Lars, die Datejust 41ist ein so genannter “Chronometer der Superlative”, d.h. er wird von der COSC geprüft und nochmals intern bei Rolex. Das können Sie auch auf der Rolex-Website nachlesen: https://www.rolex.com/de/watches/baselworld/new-datejust-41/m126334-0001.html nachlesen. Wir haben es im Artikel nun noch etwas ausführlicher geschrieben.

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  4. Hallo nochmals Melanie,
    der “Chronometer der Superlative” ist ja ein von Rolex verwendeter Begriff. (+\- 2 Sek.) In einer Fachzeitschrift konnte ich unlängst lesen, dass eine Uhr die Rolex eigenen Vorgaben nicht einhalten konnte…
    Schön, dass Sie den Artikel etwas angepasst haben. Dennoch, eine Zertikat erhält der Kunde definitiv nicht. So kennt der Käufer nicht das individuelle Gangverhalten seiner erworbenen Uhr.
    Die verlinkten Informationen sind schon lange bekannt, ändern aber nichts an meiner Aussage v.17.07.17!
    Einige Hersteller geben das COSC Zertifikat “kostenlos” mit dem Uhrenkauf mit. ( Hersteller legt es bei ). Diese Transparenz wäre gerade bei Rolex wünschenswert. Was bringt einem ein selbst geschaffener Begriff, der keine Fakten liefert, einzig eine Zusage des Herstellers, dass die Uhr die eigenen Vorgaben erfüllte….
    GO z.B. liefert 100% Transparenz z.B. bei den neuen Senator Excellence Uhren. Hier kann der Kunde die individuellen Gangwerte seiner Uhr Online über das Portal von Glashütte abfragen, so muss Transparenz 😉

    Grüße

    P.S. Schön, dass meine Wortmeldung doch noch veröffentlicht wurde.

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  5. Schon besser der aktuelle Artikel, nur passen die alten Reaktionen aus 2017 nicht zur aktuellen SIHH 2018 Vorstellung….

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  6. Die wichtigste und schönste blaue Uhr fehlt: Die “Schlumpf-Uhr” oder “Aral-Uhr”. Rolex Submariner Weissgold. Seit Jahren meine Lieblingsuhr, auch im Alltag.

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  7. The most beautiful of all, blue VC Seamaster is not here?

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  8. Und die bezahlbaren blauen Modelle von Glashütte Original fehlen erst recht.

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  9. Und wo ist die Saxon One Royal Blue von Tutima Glashütte?

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  10. Für mich gehört auch die Blancpain Fifty Fathoms Titan (Ref. 5015-12B40-O52A) zu den schönsten blauen Uhren.

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