3 Uhren für Entdecker

Zeitmesser für all das, was zwischen Himmel und Erde liegt

Sehnsucht nach unterforschten Weiten? Wir stellen Ihnen drei Uhren mit Bild und Preis vor, die von der Faszination der frühen Entdecker und Himmelsforscher erzählen. Denn der Mensch hat die Welt erforscht und liebt doch ihre Geheimnisse mehr denn je.

Uhr für Entdecker #1: Greubel Forsey GMT Earth

Die GMT Earth von Greubel Forsey gibt eine dreidimensionale Sicht auf die Erdkugel. Der Globus indiziert dabei die Weltzeit. Auf der Rückseite zeigt die Armbanduhr 24 Zeitzonen mit Sommer- und Winterzeit (Weißgold, 45,5 mm, Handaufzugskaliber, 610.000 Schweizer Franken)
Das untere Saphirglas besitzt eine Wölbung zur Aufnahme der Erdkugel
Die Rückseite zeigt 24 Zeitzonen mit Sommer- und Winterzeit.

Einen Blick wie aus dem Weltall bietet uns diese Uhr: Die GMT Earth von Greubel Forsey gibt eine dreidimensionale Sicht auf die Erdkugel. Der Globus indiziert dabei die Weltzeit. Auf der Rückseite zeigt die Armbanduhr 24 Zeitzonen mit Sommer- und Winterzeit. Eine zweite Zeitzone liest der Träger auf der Zifferblattseite bei zehn Uhr ab, insgesamt weist die GMT Earth drei Zeitzonen gleichzeitig auf die Viertelstunde genau aus. Zusätzlich zu dieser Komplikation verfügt das Modell über ein 24-Sekunden-Tourbillon. Möglich macht die Funktionen ein hauseigenes Handaufzugskaliber, das im Innern des 45,5 Millimeter großen Weißgoldgehäuses tickt. Wer eines der 33 Exemplare der GMT Earth von Greubel Forsey sein Eigen nennen will, muss 610.000 Schweizer Franken zahlen.

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Uhr für Entdecker #2: Lange & Heyne Moritz

Lang & Heyne: Moritz
Lang & Heyne: Moritz

Die Neigung der Polarachse zur Ekliptik im Jahresverlauf zeigt der Vollkalender Moritz von Lang & Heyne bei zwölf Uhr. Zudem indiziert das Modell bei sechs Uhr die Mondphase sowie das aktuelle Datum und den Wochentag bei drei Uhr. Gegenüber sitzt die Monatsanzeige. Möglich macht diese Funktionen das Manufakturkaliber Calibre III mit Handaufzug. Es lässt sich durch den Saphirglasboden bei seiner Arbeit beobachten. Die Glashütter Manufaktur Lang & Heyne schalt das Uhrwerk in einem 44 Millimeter großen Platingehäuse ein. Zu haben ist Moritz für 60.830 Euro.

Uhr für Entdecker #3: Panerai L’Astronomo Luminor 1950 Tourbillon Moon Phases Equation of Time GMT 

Bei der L’Astronomo Luminor 1950 Tourbillon Moon Phases Equation of Time GMT hat Panerai zum ersten Mal eine Mondphasenanzeige verbaut. Sei befindet sich auf der Gehäuserückseite (199.000 Euro).
Panerai L’Astronomo Luminor 1950 Tourbillon Moon Phases Equation of Time GMT Rückseite

Die Erforschung der Sterne und Himmelskörper fasziniert die Menschheit seit Jahrhunderten. Davon zeugt auch L’Astronomo Luminor 1950 Tourbillon Moon Phases Equation of Time GMT von Panerai. Sie widmet sich überwiegend astronomischen Anzeigen. So gibt die Äquationsanzeige über der Sechs Auskunft, wie viele Minuten unsere mittlere Zeit von der wahren Sonnenzeit abweicht. Zudem zeigen die beiden mit Sunset und Sunrise gekennzeichneten Skalen an, wann die Sonne auf- und untergeht. Diese Angaben sind überall auf der Welt verschieden, deshalb wird die Uhr nur auf Bestellung gebaut und die entsprechenden Scheiben für die Anzeigen genau für den Wunschort des Käufers berechnet und hergestellt. Das Modell verfügt außerdem über einen ewigen Kalender mit einer Monatsanzeige und Datum bei drei Uhr. Die Gehäuserückseite zeigt eine Mondphasenanzeige mit 24-Stunden-Anzeige. Für den Antrieb des Zeitmessers ist das Handaufzugskaliber P.2005/GLs verantwortlich. Es sitzt in einem 50 Millimeter großen Titangehäuse, das bis zehn Bar wasserdicht ist. Für ein Exemplar der L’Astronomo Luminor 1950 Tourbillon Moon Phases Equation of Time GMT müssen 199.000 Euro bezahlt werden.

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im Juli 2014.

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Kein Entdecker trägt eine Uhr für 1 Million Schweizer Franken um das Handgelenk.
    Diese Uhren sind für die Vitrine oder Sammler gedacht.
    Wer es braucht….

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  2. Oder sie landen in irgendeinem Safe.
    Teure Luxus-Kunstwerke halt, aber sicher nicht für Entdecker.

    Braucht sowas wirklich jemand?
    In meinen Augen Schwachsinn….

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  3. Es ist, wie bei allen Uhren im 5, 6 u. 7stelligen Preissegment. Ein Erguss an feinster Mikromechanik und manchmal auch Ästhetik.
    Aber die Montblanc finde ich interessant und auch wirklich schön. Der Preis liegt natürlich in der Luxusuhrenklasse. Als Entdeckeruhr taugt sie auch nichts. Ein schönes tragbares Spielzeug.

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