Produkt: Download: Rolex GMT-Master II mit Pepsi-Lünette im Test
Download: Rolex GMT-Master II mit Pepsi-Lünette im Test
Die Chronos-Redaktion testet eine der ersten ausgelieferten Rolex GMT-Master II mit blau-roter Pepsi-Lünette.

4 markante GMT-Uhren mit Manufakturkaliber

Uhren mit zweiter Zeitzone von Fortis, Seiko, Rolex und Patek Philippe

Das Reisen, ob privat oder beruflich, wird hoffentlich bald wieder zu unserem Alltag gehören. Momentan sitzen wir jedoch meist im Homeoffice und besprechen wichtige Dinge per Telefonkonferenz mit unseren Geschäftspartner im Ausland oder per Skype mit unseren Freunden und Verwandten auf der ganzen Welt. Um dabei nicht den Überblick zu verlieren wie spät es gerade bei meinem Gesprächspartner ist, sind Uhren mit zweiter Zeitzone hilfreich.

Es gibt vielfältige Darstellungsmöglichkeiten der zweiten Zeitzone: mithilfe einer Zwölf-Stunden-Skala auf einer drehbaren Lünette, durch einen zusätzlichen Zeiger in Kombination mit einer 24-Stunden-Skala oder durch die Darstellung auf einem Hilfszifferblatt.

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So unterscheiden sich Ablesbarkeit, Bedienung und auch der Preis stark. Dank des Kalibers 2893 des Werkeherstellers Eta, in dem die Funktion der zweiten Zeitzone bereits integriert ist, oder des Zeitzonenkalibers Sellita SW330 werden GMT-Uhren auch für relativ kleines Geld angeboten. Doch wie machen es die anderen Marken? Wir stellen vier Modelle mit Manufakturkaliber von Fortis, Seiko, Rolex und Patek Philippe vor.

GMT-Uhr #1: Fortis Flieger F-43 Triple GMT

Fortis: Flieger F -43 Triple GMT
Fortis: Flieger F -43 Triple GMT

Beim 4.500 Euro teuren Modell Flieger F-43 Triple GMT von Fortis handelt es sich um eine 43 Millimeter große und bis 200 Meter wasserdichte Zeitzonenuhr aus Titan. Für die werkseitige Zeitzonenfunktion sorgt das GMT-Kaliber der Tudor-Werkeschmiede Kenissi, das Fortis „Werk 13“ nennt. Zudem lässt sich die Zwölf-Stunden-Skala auf der beidseitig in Halbstundenschritten drehbaren Lünette auf den Hauptstundenzeiger ausrichten, sodass insgesamt drei Zeitzonen ablesbar sind. Das Automatikkaliber mit COSC-Zertifikat bietet eine Gangdauer von 70 Stunden. Auffälliges Zifferblattmerkmal: Die sogenannte Synchroline zwischen elf und ein Uhr erleichtert es Mitgliedern von Flugstaffeln, ihre Uhren zu synchronisieren.

GMT-Uhr #2: Seiko Prospex LX

Seiko: Prospex LX SNR025, 5.100 Euro
Seiko: Prospex LX SNR025

Die Seiko Prospex LX kommt mit GMT-Funktion und Kompasslünette. Wird der  24-Stunden-Zeiger nicht gerade für die Kompass-Funktion benötigt, kann er zur Einstellung der zweiten Zeitzone genutzt werden. Hierzu bringt man diesen in die gewünschte Stellung – die dazu gehörige Skalierung befindet sich auf einem schmalen Rehaut am Zifferblattrand. Anschließend verrückt man den Hauptstundenzeiger unter Beachtung des Datums auf die Heimatzeit. Die 44,76 Millimeter große Titanuhr hält zudem Drücken bis 20 Bar stand. Im Innern arbeitet das Spring-Drive-Kaliber 5R66. Die Uhr wird am Titan-, Leder- oder Silikonband getragen und kostet 5.100 Euro.

GMT-Uhr #3: Rolex GMT-Master II ‘Batman’

Wristshot der neuen Rolex Oyster Perpetual GMT-Master II ‘Batman’
Wristshot der neuen Rolex Oyster Perpetual GMT-Master II ‘Batman’

Rolex stellte 2019 seine Reiseuhr, die GMT-Master II ‘Batman’, mit blau-schwarzer Lünette und Jubilé-Band vor. Sie besitzt einen stundenweise verstellbaren Hauptstundenzeiger für die Ortszeit und einen blauen 24-Stunden-Zeiger mit Pfeilspitze für die Heimatzeit. Die Lünette ist auf 24 Stunden kalibriert und in beide Richtungen drehbar. Der blaue Teil der Lünette zeigt die zwölf Tagstunden an, der schwarze die Nachtstunden. Im Homeoffice nutzt man die Uhr wie folgt: Einfach den 24-Stunden-Ring auf den 24-Stunden-Zeiger ausrichten – fertig! Den Antrieb der 40 Millimeter großen Manufakturuhr liefert das hauseigene Automatikkaliber 3285 mit 70-stündiger Gangerserve. Die Rolex GMT-Master II kostet in dieser Version 9.000 Euro.

Wie man die zweite Zeitzone bei der GMT-Master II einstellt, erfahren Sie in unserem Video:

GMT-Uhr #4: Patek Philippe Calatrava Pilot Travel Time Referenz 7234G

Patek Philippe: Calatrava Pilot Travel Time Referenz 7234G
Das Zifferblatt der Patek Philippe Calatrava Pilot Travel Time Referenz 7234G zieren arabische Zahlen. (Bild: Protected by Copyright)

Patek Philippe hat mit der Calatrava Pilot Travel Time Referenz 7234G eine Fliegeruhr mit GMT-Funktion im Repertoir. Die Uhr mit 37,5 Millimeter großem Weißgoldgehäuse besitzt ein markantes Design mit einer Krone auf der rechten Gehäuseseite und zwei Drückern auf der linken, die zur Zeitzoneneinstellung dienen. Das mit der Lokalzeit korrespondierende Zeigerdatum bei sechs Uhr lässt sich über die Krone in beide Richtungen korrigieren. Das blaue Zifferblatt des Modells zieren große arabische Zahlen, die ebenso wie die Zeiger mit Leuchtmasse versehen sind. Die Indikation der zweiten Zeit übernimmt bei der Referenz 7234G ein zusätzlicher zentraler Zeiger. Möglich macht die Funktion das Manufakturkaliber 324 S C FUS mit Automatikaufzug. Die Luxusuhr mit zweiter Zeitzone kostet 41.830 Euro.

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Produkt: Chronos 04/2019 Digital
Chronos 04/2019 Digital
Schwerpunkt: Schwimmen, Tauchen, Segeln +++ OMEGA im Test +++Die beste Taucheruhr der Welt: SEIKO TUNA +++ Rolex: Die Tauchprofis - von Submariner bis Deepsea

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Warum stellt ihr keine GMT-Uhren vor, die sich ein “Normalbürger”auch leisen kann. Mir drängt sich der Verdacht auf, dass hier gesponsert wird?

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  2. Nur bei der Omega und mit Abstrichen bei der Rolex ist die Ablesbarkeit gegeben.
    Schade für solche Tipps.

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  3. Sie schreiben bei der Gmt Master II von Jubiléband.
    Diese Uhr gibt es nur am Oyster und das Bild zeigt eben dieses.
    Echt bitter für ein „Fachmedium“

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  4. Hallo Herr van Laak,
    auch einem Fachmedium kann mal ein Flüchtigkeitsfehler unterlaufen. Es tut uns leid, wir haben das korrigiert.

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  5. Die Robustheit, Ablesbarkeit von Omega ist m.E. sonst nirgends zu finden.

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  6. Die GMT Master Pepsi gibt es jetzt mit Jubileband! Also nicht mit Steinen werfen wenn man im Glashaus sitzt!

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  7. Egal ob mit oder ohne Jubilee-Band. Rolex ist die letzten Jahren mit den Lieferzeiten sowieso größenwahnsinnig geworden.
    Wer zahlt für eine neue Pepsi überhöhte Euro 14.500.–, wenn er warten kann, ist der Normalpreis etwas mehr als die Hälfte. Ansonsten finde ich die Rootbeer-Version interessant.

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  8. Das ETA 2893 besitzt meines Wissens nach eine unabhängige, stundenweise Verstellung des GMT-Zeigers. Damit ist es ein Caller-GMT, welches für Reisen unpraktisch ist.

    Ein Flyer-GMT-Uhrwerk lässt das stundenweise, unabhängige Verstellen des Stundenzeigers der lokalen Zeitzone zu. So kenne ich es von meiner Rolex Explorer II (eine markante Zeitzonenuhr) mit dem 3187-Werk und den Uhrwerken der GMT-Master II (3186 u. 3285).

    Welche der hier gezeigten Uhren ist eine Flyer-GMT, außer der Tudor und der Rolex?

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  9. Da schauen Sie besser noch mal hin. Die GMT gibt es, leider, neu nur noch mit Jubilee.

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  10. Rolex? If you can not buy a Rolex for the next “years,” then why even write, talk, or even think about the impossible. But if you want to pay double the price, I am sure you will find one and not used.

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