5 besonders komplizierte Uhren

Marktübersicht im kostenlosen Download

Gwendolyn Benda
am 18. Juni 2015

“Komplizierte Uhren” sind noch ein verständlicher Begriff, aber “Komplikationen” oder gar “Große Komplikationen”? Da könnte man zuerst an die unangenehmen Dinge des Lebens denken. Doch in der Welt der feinen Uhren sind gerade die Komplikationen die Leckerbissen. Die Redaktion des UHREN-MAGAZINS hat sich der besonders komplizierten Uhren angenommen und eine Marktübersicht erfasst, die 24 Modelle von 15 Marken mit Bild und Datenblatt darstellt. 5 ausgewählte Große Komplikationen stellen wir Ihnen heute vor.

Die ganze Marktübersicht können Sie hier kostenlos herunterladen!

Doch was macht eine Uhr zur Großen Komplikation? Dazu gibt es innerhalb der Branche verschiedene Meinungen, aus denen das UHREN-MAGAZIN eine Definition entwickelt hat: Verfügt eine Uhr über drei Extrafunktionen neben dem Gehwerk (etwa einen ewigen Kalender, einen Chronograph und ein Schlagwerk), dann gilt sie als Große Komplikation. Hier kommen unsere Top 5 aus der aktuellen Marktübersicht:

Große Komplikation #1: A. Lange & Söhne Grand Complication

A. Lange & Söhne: Grande Complication
A. Lange & Söhne: Grande Complication

Schon öfter hat A. Lange & Söhne mit sechsstelligen Preisen von sich reden gemacht, doch die sechs Exemplare der 2013 vorgestellten Grand Complication kosten 1.920.000 Euro (Stand August 2014). Was kann eine Uhr so teuer machen? Da wäre zum einen die Schlagwerkfunktion, die die Wahl zwischen Pétite Sonnerie, Grande Sonnerie sowie Minutenrepetition bietet. Hinzu kommen ein ewiger Kalender mit Schaltjahreszyklus- und Mondphasenanzeige sowie ein Schleppzeiger-Chronograph. Das Handaufzugskaliber L1902, das diese Komplikationen in sich vereint, ist in einem 50 Millimeter großen Rotgoldgehäuse untergebracht.

Große Komplikation #2:
Audemars Piguet Royal Oak Offshore Grande Complication

Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Grande Complication
Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Grande Complication

Ebenfalls 2013 stellt Audemars Piguet die Royal Oak Offshore Grande Complication vor. Die Titanuhr misst 44 Millimeter im Durchmesser und verfügt über eine Lünette, Krone und über Drücker aus schwarzer Keramik. Ihr Automatikwerk 2885 bietet einen ewigen Kalender mit Schaltjahreszyklus- und Mondphasenanzeige, einen Schleppzeigerchronograph und eine Minutenrepetition. Preis: 639.400 Euro (Stand August 2014).

Große Komplikation #3: Glashütte Original Grande Cosmopolite Tourbillon

Glashütte Original: Grande Cosmopolite Tourbillon
Glashütte Original: Grande Cosmopolite Tourbillon

Glashütte Original stellt 2012 mit der Grande Cosmopolite Tourbillon seinen bis dahin teuersten kompliziertesten Zeitmesser vor: eine  Weltzeituhr, die auch halb- und viertelstündige Zeitzonen kennt. Die Zeitzeiger wandern beim Verstellen des Ortes in Viertelstundensprüngen mit, auch das Panoramadatum springt bei Bedarf vor oder zurück, die Heimatzeit bleibt bei der Sechs bestehen. Darüber hinaus bietet das Handaufzugswerk 89-01 einem ewigen Kalender inklusive Schaltjahresanzeige, bei der Zwölf dreht sich ein fliegendes Tourbillon. Im 48 Millimeter großen Platingehäuse kostet die Große Komplikation von Glashütte Original 325.000 Euro (Stand August 2014).

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