Produkt: Download Fliegeruhren-Test: Bell & Ross, IWC und Zenith
Download Fliegeruhren-Test: Bell & Ross, IWC und Zenith
Das UHREN-MAGAZIN schickt Fliegeruhren von Bell & Ross, IWC und Zenith in den Vergleichstest.

5 moderne Fliegeruhren

Diese Fliegeruhren von Breitling, IWC, Zenith & Co. sind nicht schwarz-weiß

Fliegeruhren gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Mal mit zusätzlichen Funktionen wie einem Chronographen, mal als einfache Dreizeigeruhr. Dem aktuellen Modegeschmack entsprechend, landen die Modelle aber längst nicht mehr nur in schlichtem Schwarz-Weiß an unseren Handgelenken. Wir stellen Ihnen fünf moderne Fliegeruhren vor.

Moderne Fliegeruhr #1: Breitling Navitimer 8 B01 Chronograph 43

1884 gegründet, machte sich Breitling schnell einen Namen mit technisch präzisen Uhren. 1952 von der “Aircraft Owners and Pilots Association” (AOPA) initiiert, entwickelte Breitling den Chronographen Navitimer mit Drehlünette und logarithmischer Rechenscheibe, die von Piloten als Navigationsinstrument genutzt werden kann. Das Design dieser Fliegeruhr ist einmalig: Das dunkle Zifferblatt mit dem hell abgesetzten Höhenring und den hellen Hilfszifferblättern entlarvt jeden Stopper schon von Weitem als die Ikone von Breitling. Mehr zur Geschichte des Navitimer können Sie hier nachlesen.

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Breitling: Navitimer 8 B01 in Rotgold
Breitling: Navitimer 8 B01 Chronograph 43

2018 ließ der neue CEO Georges Kern die Fliegeruhren-Ikone überarbeiten. Das Ergebnis ist die sehr moderne Navtimer 8 B01 Chronograph 43. Ihr fehlt die charakteristische Rechenschieberlünette. Stattdessen trägt die Fliegeruhr nun einen Drehring mit Markierungspfeil. Das Breitling-Logo hat übrigens seine Flügel verloren. Dafür ist das geschwungene B eine Reminiszenz an die fünfziger Jahre. Breitling bietet verschiedene Versionen der Navitimer 8 an, darunter auch eine Rotgolduhr mit braunem Zifferblatt und silberfarbenen Totalisatoren. Den Antrieb übernimmt das automatische Manufakturkaliber B01. Insgesamt erscheint die Navitimer 8 weniger funktional und deutlich eleganter als die klassische Navitimer, weshalb sie zu vielen Anlässen tragbar ist. Am Krokolederband kostet die moderne Fliegeruhr 19.090 Euro.

Moderne Fliegeruhr #2: IWC Pilot’s Watch Chronograph Top Gun Edition “Mojave Desert”

1936 kam die erste für Piloten entwickelte Fliegeruhr der IWC auf den Markt. Die “Spezialuhr für Flieger” bot ein kontrastreiches Zifferblatt, ein robustes Gehäuse und eine Drehlünette mit Markierungspfeil. Das war der Start für eine neue Kollektion der Schaffhauser Marke. Der heute weltbekannte Nachfolger der Spezialuhr für Flieger war die Große Fliegeruhr, die das Unternehmen ab 1940 in einer Auflage von 1.000 Exemplaren für die deutsche Luftwaffe fertigte. Dieser 55 Millimeter große, vom Kaliber 52 T.S.C. angetriebene Zeitmesser hat mit seinem Beobachtungsuhren-Design das Genre Fliegeruhr bis heute entscheidend geprägt – zusammen mit den baugleichen Modellen der deutschen Hersteller A. Lange & Söhne, Wempe, Laco und Stowa. Mehr zu der Geschichte der Fliegeruhren von IWC erfahren Sie hier.

IWC Pilot’s Watch Chronograph TOP GUN Edition „Mojave Desert“
IWC Pilot’s Watch Chronograph TOP GUN Edition „Mojave Desert“

In ihrer Fliegeruhren-Kollektion führt IWC zahlreiche Modelle. Eine der neuesten Pilotenuhren ist die auf 500 Exemplare limitierte Sonderedition Pilot’s Watch Chronograph Top Gun Edition”Mojave Desert”. Ihr 44,5 Millimeter großes Gehäuse besteht aus Keramik, die einen modernen, sandfarbenen Ton hat. Passend zur Gehäusefarbe ist das Kautschukband mit Textilinlay beigefarben. Auch das dunkelbraune Zifferblatt zieren arabische Zahlen in Beige. Wie klassische Fliegeruhren besitzt die Top Gun Mojave Desert bei zwölf Uhr ein Orientierungsdreieck. Energie liefert der modernen Fliegeruhr das Manufakturkaliber 69380, das eine Chronographen-, Wochentags- und Datumsfunktion erlaubt. Kostenpunkt: 10.000 Euro.

Moderne Fliegeruhr #3: Oris Big Crown ProPilot Calibre 114

Oris wurde 1904 in Hölstein im Kanton Baselland gegründet und bietet technisch hochwertige, schöne Zeitmesser für preisbewusste Käufer. Vor allem die Taucheruhrenlinie Aquis und das große Angebot an Fliegeruhren machen die Schweizer Marke beliebt.

Oris: Big Crown ProPilot Calibre 114
Oris: Big Crown ProPilot Calibre 114

2014 führte Oris eine eigene Kaliberserie ein, die zunächst in eleganten Uhren eingesetzt wurde. 2018 kam eine Weiterentwicklung des Kalibers in der Big Crown ProPilot Calibre 114. Die Fliegeruhr verfügt über die bekannte nichtlineare Gangreserveanzeige und ein Datum. Neu ist die zweite Zeitzone mit 24-Stunden-Zeiger aus dem Zentrum, die sich nicht nur auf Zeitzonen mit ganzstündiger Differenz, sondern auch auf halbstündige Abweichungen einstellen lässt. Solche Zeitzonen gibt es beispielsweise in Indien oder in Teilen Australiens. Damit man die Zeit auch entsprechend ablesen kann, gibt es auf der 24-Stunden-Skala Punkte für die halben Stunden, so dass man deutlich sieht, ob der Zeiger beispielsweise auf viertel nach eins oder auf viertel vor zwei steht. Das neue Handaufzugswerk Calibre 114 ist durch den Glasboden sichtbar und füllt das 44-Millimeter-Edelstahlgehäuse gut aus. Mit Textilband kostet die Neuheit 5.200 Euro, mit Edelstahlband 5.400 Euro und mit Krokolederband 5.500 Euro.

Moderne Fliegeruhr #4: Tutima M2 Pioneer Chronograph

Die deutsche Uhrenmarke Tutima entstand 1927 aus zwei Firmen – der Uhrenfabrik Glashütte AG (UFAG) und der Uhren-Rohwerke-Fabrik Glashütte AG (UROFA). Die besten Modelle aus diesen Schmieden erhielten das Prädikat “Tutima”, abgleitet vom lateinischen Wort “tutus” für “sicher”. Dazu zählten auch die legendären Fliegerchronographen der 1940er-Jahre. 1984 entwickelte Tutima den offiziellen Fliegerchronographen der Bundeswehr. Mehr über die Fliegeruhren von Tutima erfahren Sie hier.

Tutima: M2 Pioneer Chronograph
Tutima: M2 Pioneer Chronograph

Aus dem Bundeswehr-Chronographen entwickelte sich für den zivilen Bereich die M2. Als M2 Pioneer Chronograph im 46,5 Millimeter großen Titangehäuse besitzt die Fliegeruhr eine Drehlünette. Ihr Erkennungszeichen ist der zentrale Stoppminutenzeiger, realisiert vom automatischen Tutima-Werk 521 auf Basis des Valjoux 7750. Die Uhr kostet 4.800 Euro. Unseren Test zum M2 Pioneer Chronograph finden Sie hier als Download.

Moderne Fliegeruhr #5: Zenith Pilot Extra Special Chronograph

In einem Dokument von 1912 vermerkte der französische Pilot Louis Blériot seine Zufriedenheit über die Zenith Special, die er bei seiner Überquerung des Ärmelkanals am 25. Juli 1909 getragen hatte. Diese Uhr besaß bereits viele Merkmale der späteren Militär-Fliegeruhren: ein schwarz-weißes Zifferblatt, eine griffige, weit abstehende Krone, ein Lederband und für damalige Verhältnisse ein großes 40-Millimeter-Gehäuse mit Drehlünette und Markierungspfeil, der sich für Kurzzeitmessungen auf den Minutenzeiger ausrichten ließ.

Zenith: Pilot Type 20 Extra Special Chronograph
Zenith: Pilot Type 20 Extra Special Chronograph

Rund 40 Jahre später kam die Zenith Pilot auf den Markt, die zwar nicht wie eine Fliegeruhr aussah, aber mit ihrer Stoßsicherheit und einem Magnetfeldschutz für Piloten geeignet war. Auf dieser Historie gründet die heutige Kollektion Pilot, zu der auch der Pilot Extra Special Chronograph mit einem 45 Millimeter großen Bronzegehäuse zählt. Das eingesetzte Automatik-Manufakturkaliber El Primero 4069 bietet eine Stoppfunktion mit 30-Minuten-Zähler bei drei Uhr. Im Jahr 2018 erhielt der moderne Flieger-Chronograph ein blaues Zifferblatt sowie ein blaues Lederband. Preis: 7.500 Euro. Mehr über die Uhrenmanufaktur Zenith erfahren Sie im Chronos Special Zenith. Hier können Sie das Special kostenfrei herunterladen.

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Produkt: Download: Einzeltest Rolex Oyster Perpetual Air-King
Download: Einzeltest Rolex Oyster Perpetual Air-King
Das UHREN-MAGAZIN testet die Rolex Air-King, die typische Rolex-Stilelementen und Designmerkmalen von Fliegeruhren kombiniert.

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