5 moderne Fliegeruhren

Diese Fliegeruhren von Breitling, IWC, Zenith & Co. sind nicht Schwarz-Weiß

Melissa Gößling
von Melissa Gößling
am 26. Januar 2018

Fliegeruhren gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Mal mit zusätzlichen Funktionen wie einem Chronographen, mal als einfache Dreizeigeruhr. Dem aktuellen Modegeschmack entsprechend landen die Modelle aber längst nicht mehr nur in schlichtem Schwarz-Weiß an unseren Handgelenken. Wir stellen Ihnen fünf moderne Fliegeruhren vor.

Moderne Fliegeruhr #1: Breitling Navitimer Rattrapante

Breitling: Navitimer Rattrapante
Breitling: Navitimer Rattrapante

1884 gegründet, machte sich Breitling schnell einen Namen mit technisch präzisen Uhren. 1952 von der “Aircraft Owners and Pilots Association” (AOPA) initiiert, entwickelte Breitling den Chronographen Navitimer mit Drehlünette und logarithmischer Rechenscheibe, die von Piloten als Navigationsinstrument genutzt werden kann. Das Design dieser Fliegeruhr ist einmalig: Das dunkle Zifferblatt mit dem hell abgesetzten Höhenring und den hellen Hilfszifferblättern entlarvt jeden Stopper schon von Weitem als die Ikone von Breitling. Mehr zur Geschichte des Navitimer können Sie hier nachlesen.
Als Navitimer Rattrapante, also Chronograph mit Schleppzeiger-Funktion, ist die Uhr 45 Millimeter groß und arbeitet mit dem automatischen Manufakturkaliber B03. Neben den Chronographen bietet Breitling den Navitimer auch mit zweiter Zeitzone, Weltzeitfunktion oder Ewigem Kalender an. Preis: 10.390 Euro. Wir haben den Navitimer Rattrapante getestet. Den Test zum Download finden Sie hier in unserem Shop.

Moderne Fliegeruhr #2: IWC Pilot’s Watch Mark XVIII Edition “Antoine de Saint-Exupéry”

IWC: Pilot's Watch Mark XVIII Edition "Antoine de Saint-Exupéry"
IWC: Pilot’s Watch Mark XVIII Edition “Antoine de Saint-Exupéry”

1936 kam die erste für Piloten entwickelte Fliegeruhr der IWC auf den Markt. Die »Spezialuhr für Flieger« bot ein kontrastreiches Zifferblatt, ein robustes Gehäuse und eine Drehlünette mit Markierungspfeil. Das war der Start für eine neue Kollektion der Schaffhauser Marke. Legendär ist die Mark 11, die ab 1948 für das britische und amerikanische Militär gebaut wurde. Dieser Zeitmesser soll der Prototyp aller folgenden Fliegeruhren gewesen sein und hat die (optischen) Kriterien dieses Uhrentypus festgelegt. Das heute bekannte Zifferblatt mit dem Dreieck bei der Zwölf wurde etwa 1952 eingeführt. 2016 stellte die IWC die Mark XVIII vor, die dem Ur-Modell stark ähnelt. Anders als die Mark 11 verfügt diese Version über ein Datum. Der Durchmesser des Edelstahlgehäuses ist mit 40 Millimetern der aktuellen Mode angepasst. Darin arbeitet das Automatikkaliber Eta 2892. Die Mark XVIII findet sich auch in der Edition »Antoine de Saint-Exupéry« mit braunem Zifferblatt für 4.490 Euro. Mehr zu der Geschichte der Fliegeruhren von IWC erfahren Sie hier.

Moderne Fliegeruhr #3: Oris Big Crown ProPilot Worldtimer

Oris: Big Crown ProPilot Worldtimer
Oris: Big Crown ProPilot Worldtimer

Oris wurde 1904 in Hölstein im Kanton Baselland gegründet und bietet technisch hochwertige, schöne Zeitmesser für preisbewusste Käufer. Vor allem die Taucheruhrenlinie Aquis und das große Angebot an Fliegeruhren machen die Schweizer Marke beliebt. Der Worldtimer, so nennt Oris seine Uhr mit zweiter Zeitzone, gehört bereits seit 1997 zur Kollektion und erscheint neuerdings auch im Fliegeruhren-Dress. Das heißt, die Edelstahluhr Big Crown ProPilot Worldtimer besitzt ein kontrastreiches Zifferblatt, nachleuchtende Zeiger und Ziffer, eine griffige Krone sowie stattliche 44,7 Millimeter Durchmesser. Besonders raffiniert: Der Stundenzeiger wird über die geriffelte Drehlünette vor- oder zurückgestellt. Dazu gesellen sich eine weitere Zeitanzeige in Form einer Zwölf-Stunden-Indikation mit integrierter Tag-Nacht-Anzeige, ein Datum und eine Kleine Sekunde. Das Automatikkaliber Eta 2836 mit hauseigenem Worldtimer-Modul zeichnet dafür verantwortlich. Preis: 3.400 Euro.

Moderne Fliegeruhr #4: Tutima M2 Pioneer Chronograph

Tutima: M2 Pioneer Chronograph
Tutima: M2 Pioneer Chronograph

Die deutsche Uhrenmarke Tutima entstand 1927 aus zwei Firmen – der Uhrenfabrik Glashütte AG (UFAG) und der Uhren-Rohwerke-Fabrik Glashütte AG (UROFA). Die besten Modelle aus diesen Schmieden erhielten das Prädikat “Tutima”, abgleitet vom lateinischen Wort “tutus” für “sicher”. Dazu zählten auch die legendären Fliegerchronographen der 1940er-Jahre. 1984 entwickelte Tutima den offiziellen Fliegerchronographen der Bundeswehr, der bis heute offizielle Dienstuhr der deutschen Bundeswehr wie der NATO ist. Daraus entwickelte sich für den zivilen Bereich die M2. Mehr über die Fliegeruhren von Tutima erfahren Sie hier. Als M2 Pioneer Chronograph in 46,5 Millimeter Titan besitzt die Fliegeruhr eine Drehlünette. Ihr Erkennungszeichen ist der zentrale Stoppminutenzeiger, realisiert vom automatischen Tutima-Werk 521 auf Basis des ETA-Valjoux 7750. Unseren Test zum M2 Pioneer Chronograph finden Sie hier als Download in unserem Shop.

Moderne Fliegeruhr #5: Zenith Pilot Extra Special Chronograph

Zenith: Pilot Extra Special Chronograph
Zenith: Pilot Extra Special Chronograph

In einem Dokument von 1912 vermerkte der französische Pilot Louis Blériot seine Zufriedenheit über die Zenith Special, die er bei seiner Überquerung des Ärmelkanals am 25. Juli 1909 getragen haben soll. Diese Uhr hatte bereits viele Merkmale der späteren Militär-Fliegeruhren: ein schwarz-weißes Zifferblatt, eine griffige, weit abstehende Krone, ein Lederband und für damalige Verhältnisse ein großes 40-Millimeter-Gehäuse mit Drehlünette und Markierungspfeil. Rund 40 Jahre später kam die Zenith Pilot auf den Markt, die zwar nicht wie eine Fliegeruhr aussah, aber mit ihrer Stoßsicherheit und einem Magnetfeldschutz für Piloten geeignet war. Auf dieser Historie gründet sich die Kollektionslinie Pilot, zu der auch der Pilot Extra Special Chronograph mit einem 45 Millimeter großen Bronzegehäuse zählt. Das eingesetzte Automatik-Manufakturkaliber El Primero 4069 bietet eine Stoppfunktion mit 30-Minuten-Zähler bei drei Uhr. Preis: 7.500 Euro. Mehr über die Uhrenmanufaktur Zenith, erfahren Sie im Chronos Special Zenith. Hier können Sie das Special kostenfrei herunterladen.

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