5 Taucheruhren unter 1.500 Euro

Mit Alpina, Seiko, Tissot & Co. günstig abtauchen

Melissa Gößling
von Melissa Gößling
am 13. Juli 2018

Anfangs waren Taucheruhren reine Hilfsmittel, die das Überleben des Tauchers sicherten. Heute gelten sie mehr denn je als Modeaccessoire, denn sie machen ihre Träger sportlich, ob diese nun Tauchen gehen oder nicht. Entsprechend groß und vielfältig ist das Angebot auf dem Markt der mechanischen Uhren. Aber zuverlässige Taucheruhren müssen nicht unbedingt sehr teuer sein. Wir stellen Ihnen hier fünf Modelle unter 1.500 Euro vor, mit denen wir gerne abtauchen.

Taucheruhr #1 unter 1.500 Euro: Alpina Seastrong Diver 300 Automatik

Alpina: Seastrong Diver 300 Automatic
Alpina: Seastrong Diver 300 Automatic
Alpina engagiert sich vor allem im Bergsport und bietet Uhren an, die Extremsituationen stand halten können. Mit der Seastrong-Kollektion führt Alpina aber auch Zeitmesser für Einsätze unter Wasser. Die Taucheruhrenlinie bietet Modelle mit Chronographenfunktion oder schlichte Dreizeigeruhren mit Datum. Die Seastrong Diver Heritage-Uhren greifen das Design von Taucheruhren aus den 1960er-Jahren auf. Den Einstieg in die Taucheruhrenkollektion macht aber die Seastrong Diver 300 Automatic, die sich betont sportlich-reduziert gibt. Das 44 Millimeter große Edelstahlgehäuse bleibt bis 30 Bar dicht und trägt eine einseitig drehbare Lünette in Rot, Blau oder Schwarz. Letztere Version gibt es auch mit beigebrauner statt weißer Leuchtmasse für Freunde des Retro-Designs. Um die Orientierung auf dem Zifferblatt auch unter Wasser zu gewährleisten, markiert ein großes Dreieck sowohl auf dem Zifferblatt als auch auf der Lünette die Zwölf. Die ersten 15 Minuten sind auf der Lünette durchskaliert, danach erfolgt die Markierung in Fünfer-Schritten. Für die korrekte Zeitanzeige sorgt im Innern des Gehäuses das Automatikkaliber SW 200 der Sellita. Die Seastrong Diver 300 Automatic kommt an einem Stahlband, gummiertes Leder oder Kautschuk stehen auch zur Wahl. Der Preis: 1.295 Euro.

Taucheruhr #2 unter 1.500 Euro: Davosa Argonautic BG Automatic

Davosa: Argonautic BG Automatic

Davosas Taucheruhren namens Argonautic sind seit Jahren fester Bestandteil der Kollektion. Ihren Klassiker legt die Marke nun neu auf. Die Argonautic BG Automatic zeichnet sich wie gehabt durch eine Wasserdichtheit bis 300 Meter, einem manuellen Heliumauslassventil bei 10 Uhr und einer kratzfesten Keramiklünette aus, die sich aus Sicherheitsgründen nur in eine Richtung drehen lässt. Neu ist eine Leuchtbeschichtung mit Superluminova BG W9, deren relative Helligkeit im Vergleich zu anderen Leuchtmasse-Farben besonders gut ist. Die Leuchtmasse lässt Davosa nicht nur auf Zeigern und Ziffern, sondern erstmals auch vollständig auf dem Taucherdrehring auftragen. Stunde, Minute und Datumsanzeige werden vom automatischen Kaliber Sellita SW 200 mit Energie versorgt. Die schützende Hülle bildet ein 42,5 Millimeter großes Edelstahlgehäuse. Die Zifferblätter in Sandstrahloptik gibt es in den Farben Grau, Blau und Schwarz. Die Keramikeinlage der Lünette wählt Davosa farblich passend dazu. Preis: 798 Euro.

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Taucheruhr #3 unter 1.500 Euro: Jean Marcel Oceanum

Jean Marcel: Oceanum
Jean Marcel: Oceanum

2018 stellte Jean Marcel eine ganz neue Uhrenlinie vor. Die Oceanum umfasst Chronographen und Dreizeigeruhren mit blauen, schwarzen, silberfarbenen oder orangegelben Zifferblättern. Für eine besondere Optik sorgen die kissenförmigen Edelstahlgehäuse, die durch kratzfeste Keramik-Drehlünetten aufgewertet werden. Jede Uhr trägt das Markenemblem “JM” auf der griffigen, konisch geformten Schraubkrone sowie als Mystery-Effekt auf dem Deckglas: Haucht man das Glas an, wird das Logo auf der Zwölf-Uhr-Position sichtbar. An Armbändern aus geprägten Kalbsleder, wasserabweisendem Nytech, Kautschuk oder Edelstahl, jeweils mit Doppelfaltschließe, lassen sich die Oceanum-Modelle komfortabel tragen. Die Dreizeigeruhren bietet Jean Marcel mit Wochentag und Datum oder nur mit Datumsanzeige an. Letztere zeichnet ein schlichtes dreidimensional gestaltetes Zifferblatt aus. Dahinter arbeitet das Automatikwerk Eta 2824. Das 44 Millimeter große Gehäuse schützt es bis zu 500 Metern Wassertiefe. Wie alle Uhren von Jean Marcel ist auch dieses in der Auflage limitiert. Jedes Modell gibt es genau 300-mal zu je 925 Euro.

Taucheruhr #4 unter 1.500 Euro: Seiko Prospex Automatic Diver’s SRPB49K1

Seiko: Prospex Automatic Diver's SRPB49K1
Seiko: Prospex Automatic Diver’s SRPB49K1

Zehn Jahre nachdem Seiko die erste japanische Taucheruhr auf den Markt brachte, stellte die Manufaktur 1975 die Professional Diver’s 600M vor. Diese Taucheruhr bot mit mehr als 20 Weltpremieren Innovationen, die noch heute von Bedeutung sind. So war sie die erste Taucheruhr weltweit in Titan und mit Kautschukband mit Ziehharmonika-Effekt. Andere Kriterien, die Seiko für seine Taucheruhren definierte, flossen sogar in die Standards der internationalen Taucheruhrennorm ISO 6425. Zu den besonders beliebten Taucheruhren von Seiko gehört die sogenannte Samurai. Diese kam erstmals 2004 auf den Markt und wurde, nach einer limitierten Sonderedition 2017, nun dauerhaft in die Kollektion wieder aufgenommen. Als Prospex Automatic Diver’s SRPB49K1 ist die Stahluhr 44 Millimeter groß und bleibt bis 200 Meter wasserdicht. Das Automatikwerk 4R35 gibt den Antrieb. Das Design wurde zum Ur-Modell dezent überarbeitet. Die neue Samurai zeigt sich in vier Farbvarianten und kostet am Stahlband 450 Euro.

Lesen Sie in unserem Hands-on, wie sich die Seiko Samurai am Handgelenk schlägt.

Taucheruhr #5 unter 1.500 Euro: Tissot Seastar 1000 Gent Automatic

Tissot: Seastar 1000 Gent Automatic
Tissot: Seastar 1000 Gent Automatic

Tissot hat seiner Taucheruhr Seastar 1000 Gent Automatic in 2018 neue Farben und ein leicht verändertes Design verpasst. Die Uhr arbeitet mit dem Langläufer Powermatic 80. Das exklusive Eta-Werk bietet eine Gangdauer von 80 Stunden. Der Name der Seastar 1000 Gent Automatic gibt den Hinweis auf die Höhe der Wasserdichtheit von 1.000 Fuß. Das entspricht 300 Metern. Ein verschraubter Gehäuseboden mit Sichtfenster und eine verschraubte Krone sorgen für Sicherheit. Das Edelstahlgehäuse misst 43 Millimeter im Durchmesser und besitzt eine einseitig drehbare Keramiklünette. Die Seastar 1000 kommt mit einem Zifferblatt in Silber, Blau (mit oder ohne Farbverlauf) oder Schwarz und wird wahlweise an einem Stahlband mit Tauchverlängerung oder an einem Kautschukband getragen. Mit Kautschukband kostet die Taucheruhr 670 Euro, mit Edelstahlband 690 Euro. mg

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Rado: HyperChrome 1616 | Baselworld 2017

Zur Baselworld 2017 stellt Rado eine neue Version seiner HyperChrome 1616 vor. In einer limitierten Auflage von 1.616 Exemplare zeigt sich das eckige Gehäuse in gehärtetem Titan mit einem Durchmesser von 46 Millimetern. Dazu kommt ein Zifferblatt in Blau mit Sonnenschliff. In Kombination mit einem braunen Vintage-Lederband bedient Rado … » weiterlesen

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