Produkt: Download: Glashütte Original Sixties im Test
Download: Glashütte Original Sixties im Test
Die neue Sixties aus der Retro-Kollektion von Glashütte Original zieht mit ihrem grünen Zifferblatt alle Blicke auf sich. Was hat die Uhr zu bieten?

5 Uhren mit Meteoritenzifferblatt

Die Außerirdischen

Meteoriten sind außerirdische Objekte, die die Atmosphäre durchquert haben und auf der Erde gelandet sind. Es gibt verschiedene Arten: Steinmeteoriten und Eisenmeteoriten. Die meisten Meteoritenzifferblätter werden aus Letzteren gemacht, die nur vier Prozent aller Meteoriten ausmachen. Sie stammen aus dem Kern von vier Milliarden Jahre alten Asteroiden, deren langsames Abkühlen über Jahrmillionen beim Flug durchs Weltall die charakteristischen Widmanstätten-Figuren im Innern entstehen ließen. Diese Kristallstrukturen kommen nur bei Meteoriten und nicht auf der Erde vor. Für die Zifferblätter wird ein Meteorit in dünne Scheiben geschnitten, poliert und dann mit einer Säure behandelt, um die Strukturen sichtbar zu machen.

Uhr mit Metoritenzifferblatt #1: Rolex Cosmograph Daytona

Rolex: Cosmograph Daytona
Rolex: Cosmograph Daytona

Rolex hat schon oft Zifferblätter aus Meteorit eingesetzt, bei der Day-Date und GMT-Master II beispielsweise. 2021 gibt es für die Daytona in Weiß-, Gelb- und Rotgold neue Meteoritenzifferblätter. Dabei bleiben die Hilfszifferblätter der besseren Ablesbarkeit zuliebe schwarz lackiert. In den 40 Millimeter großen Edelmetallgehäusen arbeitet das hauseigene Kaliber 4130 mit Automatikaufzug. Dieses verfügt über ein Schaltrad sowie eine vertikale Kupplung und bietet eine Gangreserve von 72 Stunden. Rolex zertifiziert das Modell wie alle seine Uhren als „Chronometer der Superlative“ und verspricht eine Ganggenauigkeit von –2/+2 Sekunden pro Tag.

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Weißgold | 40 Millimeter | Manufakturkaliber 4130, Automatik, Chronometer | 31.850 Euro

Uhr mit Metoritenzifferblatt #2: De Bethune DB28 XP Meteorite

De Bethune: DB28 XP Meteorite
De Bethune: DB28 XP Meteorite

De Bethune geht bei seinem Zifferblatt aus Eisenmeteorit noch einen Schritt weiter. Der verwendete Muonionalusta-Meteorit gehört zu den ältesten und ging schon vor über einer Million Jahren in Skandinavien nieder. Nach der Säurebehandlung wird das Material thermisch gebläut und stellt so einen Nachthimmel dar, auf dem der Käufer eine beliebige Sternenkombination wählen kann. Die Sterne werden dann als kleine Weißgoldkugeln aufs Zifferblatt appliziert. Bei der Sechs sieht man die Titanunruh mit ihren Weißgoldreguliergewichten. Das manufaktureigene Handaufzugskaliber kommt auf eine Gangreserve von sechs Tagen. Das ungewöhnlich geformte und teilweise skelettierte Gehäuse besteht aus dem Schwermetall Zirkonium und wird thermisch geschwärzt.

Zirkonium | 43 Millimeter | Manufakturkaliber DB 2115 V7, Handaufzug | 10 Exemplare | 120.000 Schweizer Franken

Uhr mit Metoritenzifferblatt #3: Omega Speedmaster Moonwatch 321 Platinum

Omega: Speedmaster Moonwatch 321 Platinum
Omega: Speedmaster Moonwatch 321 Platinum

Während Omega bei der Keramikuhr Speedmaster Grey Side of the Moon „Meteorite“ auf die üblichen Eisenmeteoriten mit ihren faszinierenden Strukturen setzt, besitzt die Moonwatch 321 Platinum Totalisatoren aus einem ganz besonderen Meteorit – vom Mond. Schlagen größere Asteroiden auf der Mondoberfläche ein, kann Gestein vom Erdtrabanten ins Weltall geschleudert werden und landet, wenn es Richtung Erde fliegt und groß genug ist, um nicht vollständig in der Atmosphäre zu verglühen, bei uns. Die Herkunft der Mondmeteoriten wurde durch Vergleiche mit Gesteinsproben der Apollo-Missionen zweifelsfrei geklärt. Das passt perfekt zu der Moonwatch mit dem Kaliber 321: Sie beherbergt eine Rekonstruktion des historischen Handaufzugskalibers, das alle Speedmaster-Modelle antrieb, die jemals auf dem Mond waren. 1957 kam das Werk erstmals in einer Speedmaster zum Einsatz und begleitete später unter anderem Ed White beim ersten amerikanischen Weltraumspaziergang sowie Buzz Aldrin bei der ersten Mondlandung. Das Gehäuse besteht aus einer speziellen Platinlegierung mit Goldanteil und trägt eine schwarze Keramiklünette mit Emailskala. Das Grundzifferblatt besteht aus Onyx. Das Kaliber 321 lässt sich durch einen Saphirglasboden betrachten.

Platin | 42 Millimeter | Manufakturkaliber 321, Handaufzug | 58.200 Euro

Uhr mit Metoritenzifferblatt #4:  Hermès Arceau l’heure de la lune Martian meteorite

Hermés: Arceau l’heure de la lune Martian meteorite
Hermés: Arceau l’heure de la lune Martian meteorite

Die Uhr von Hermès kombiniert zwei Monde aus Perlmutt mit einem Zifferblatt aus einem extrem seltenen Marsmeteorit. Entstanden sind diese Meteoriten ähnlich wie die Mondmeteoriten: Ein Asteroid hat den Mars getroffen und dabei Gestein des Planeten bis außerhalb seines Gravitationsfeldes geschleudert. Teile davon erreichten die Erde. Dabei handelt es sich um das einzige Material von einem anderen Planeten, das es auf der Erde gibt. Bei der Uhr kreisen zwei Zifferblätter für die Uhrzeit und das Datum um eine bewegliche Mittelachse – und stehen trotz ihrer Rotation immer senkrecht. Sie verdecken die beiden Monde so, dass deren sichtbare Oberflächen die aktuellen Mondphasen auf der Süd- und der Nordhalbkugel widerspiegeln. Allerdings stellt Hermès die Welt auf den Kopf und zeigt die Mondphase der südlichen Hemisphere in der oberen Hälfte.

Platin | 43 Millimeter | Manufakturkaliber H1837 mit Mondphasenmodul von Chronode, Automatik | 2 Exemplare | Preis auf Anfrage

Uhr mit Metoritenzifferblatt #5: Piaget Altiplano

Piaget: Altiplano
Piaget: Altiplano

Piaget kombiniert bei seiner limitierten Altiplano ein roségoldenes Gehäuse mit einem rosévergoldeten Meteoritenzifferblatt. Dabei wird das Zifferblatt aus einem Eisenmeteorit zuerst poliert und geätzt, um die Widmanstätten-Figuren sichtbar zu machen, und dann galvanisch vergoldet. Durch den Saphirglasboden kann man das Manufakturkaliber betrachten. Dank seiner geringen Höhe von nur drei Millimetern bleibt die ganze Uhr mit 6,36 Millimeter ultraflach. jk

Roségold | 40 Millimeter | Manufakturkaliber 1203P, Automatik | 50 Exemplare | 29.200 Euro

Produkt: Download: Breitling Premier B01 Chronograph 42 im Test
Download: Breitling Premier B01 Chronograph 42 im Test
Die neue Premier-Kollektion hebt sich von den professionellen Flieger- und Taucheruhren ab, ohne die Markencodes zu verletzten. Das UHREN-MAGAZIN hat den neuen Chronographen 42 getestet.

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