6 Uhren für die Antarktis

Eiszeit am Südpol

Mit diesen Zeitmessern sind Sie perfekt gerüstet für Eis, tiefste Temperaturen und Dunkelheit. Sie wollen gar nicht zum Südpol? Die Uhren machen auch im heimischen Winter eine gute Figur.

Uhr für die Antarktis #1: Bremont Endurence

Bremont Endurance GMT: Die zusätzliche 24-Stunden-Anzeige ermöglicht mit Hilfe des zentralen Zeigers mit Pfeilspitze das Ablesen der zweiten Zeitzone (Titan, 43 mm, Automatikwerk Eta 2893, 5.500 Euro).
Bremont: Endurance

Der Engländer Ben Saunders trug die Bremont Endurance (englisch für Ausdauer), als er von der Berkner-Insel in 52 Tagen auf Skiern zum Südpol lief. Dabei nutzte er die Uhr auch zur Navigation: Wenn er den Sechs-Uhr-Index auf die Sonne richtete, zeigte der orangefarbene, mit einem N markierte 24-Stunden-Zeiger nach Norden.

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Gehäuse: Titan, 43 Millimeter | Uhrwerk: Eta 2893, Automatik | Auflage: 300 Exemplare | Preis: 5.500 Euro

Uhr für die Antarktis #2: Rolex Explorer II

Rolex: Explorer II
Rolex: Explorer II

Auch für Rolex sind Expeditionen ein wichtiges Thema. Die Marke war bei der Erstbesteigung des Mount Everest genauso dabei wie bei der Erforschung der tiefsten Stelle des Meeres. 1971 stellte die Marke mit der Explorer II ihre zweite Uhr für Abenteurer vor. Der Norweger Rune Gjeldnes durchquerte 2006 mit ihr die ganze Antarktis.

Gehäuse: Edelstahl, 42 Millimeter | Uhrwerk: Manufakturkaliber 3187, Automatik | Preis: 7.350 Euro

Uhr für die Antarktis #3: Audemars Piguet Royal Oak Frosted Gold Limited Edition 41 mm

Audemars Piguet: Royal Oak Frosted Gold Limited Edition 41 mm
Audemars Piguet: Royal Oak Frosted Gold Limited Edition 41 mm

Die Royal Oak von Audemars Piguet ist ein absoluter Klassiker, den man eigentlich immer tragen kann. Zum ewigen Eis passt aber die limitierte Sonderedition „Frosted Gold“ besonders gut: Das Gehäuse wird mit feinen Hammerschlägen in einer alten Technik aus Florenz bearbeitet. So entsteht eine glitzernde Oberfläche, die an Schnee erinnert.

Gehäuse: Weißgold, 41 Millimeter | Uhrwerk: Manufakturkaliber 3120, Automatik | Preis: 55.400 Euro

Uhr für die Antarktis #4: Sinn Spezialuhren EZ M12

 

Sinn Spezialuhren: EZM 12
Sinn Spezialuhren: EZM 12

Der Einsatzzeitmesser 12 von Sinn hält dank ­seiner Temperaturresistenztechnologie auch –45 Grad problemlos aus.Sein Glas beschlägt nicht, da eine Gasfüllung und Trockenhaltekapseln das verhindern. Und die Härtung macht des Gehäuse kratzfest. Der Arzt und Bergführer Martin Leitl hat es bei einer Forschungsexpedition in der Antarktis ausprobiert.

Gehäuse: Gehärteter Edelstahl, 44 Millimeter | Uhrwerk: Eta 2836, Automatik | Preis: 3260 Euro

Uhr für die Antarktis #5: IWC Portugieser Perpetual Calendar Edition 150 Years

IWC Portugieser Perpetual Calendar Edition 150 Years
IWC Portugieser Perpetual Calendar Edition 150 Years

Die Mondphase dieses ewigen Kalenders von IWC eignet sich besonders gut für die Antarktis, da sie auch anzeigt, wie der Mond auf der Südhalbkugel gerade aussieht. Die meisten Uhren zeigen den Mond nur, wie er auf der deutlich stärker bevölkerten Nordhalbkugel am Himmel steht.

Gehäuse: Rotgold, 44,2 Millimeter | Uhrwerk: Manufakturkaliber 52615, Automatik | Auflage: 250 Exemplare | Preis: 39.700 Euro

Uhr für die Antarktis #6: Ball Watch Engineer Hydrocarbon Deepquest

Ball Watch Engineer Hydrocarbon Deepquest
Ball Watch Engineer Hydrocarbon Deepquest

 

Damit man in der ewigen Finsternis des antarktischen Winters die Zeit noch gut ablesen kann, ist diese spezielle Leuchtmasse sinnvoll: Zeiger und ­Indexe der Ball Watch sind mit Leuchtgasröhrchen ausgestattet, die auch ohne jegliche Lichtanregung Jahre lang leuchten. Zudem hält das Modell Stöße bis 7500 g aus.

Gehäuse: Titan, 43 Millimeter | Uhrwerk: Sellita SW200, Automatik | Preis: 3.855 Euro

5 Dinge, die man am Südpol mit seiner Uhr nicht machen sollte:

  1. An der Uhr lecken – die Zunge friert fest.
  2. Fallen lassen – Pinguinkot lässt sich schlecht vom Lederband entfernen.
  3. Unvorsichtig behandeln – der nächste Uhrmacher ist weit weg.
  4. Über der Jacke tragen – bei minus 89 Grad bleibt jede Uhr­ stehen.
  5. Die Uhr im antarktischen Winter verlieren – es wird erst nach sechs Monaten wieder so hell, dass man nach ihr suchen dann.

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