A. Lange & Söhne: Interview mit Wilhelm Schmid

"Beim Kauf einer Uhr, kauft man gleichzeitig ein Versprechen: Das Versprechen ist Liebe zum Detail und Handwerkskunst."
“Beim Kauf einer Uhr, kauft man gleichzeitig ein Versprechen: Das Versprechen ist Liebe zum Detail und Handwerkskunst.”

Es gibt keinen Unterschied zwischen deutscher oder Schweizer Uhrenfertigung. Es gibt lediglich die Haute Horlogerie und hier liegt der Unterschied in den Details der Fertigung. Wilhelm Schmid, CEO von A. Lange & Söhne, sieht seine Konkurrenz nicht in Glashütte angesiedelt, sondern in Genf. Mark Bernardo, Watchtime-Redakteur aus den USA, hat Schmid, der seit Januar 2011 die sächsische Uhrenmanufaktur leitet, in New York getroffen und spricht mit ihm über seine Leidenschaft zu den Uhren, seine Wachstumspläne für die Uhrenmanufaktur und die Fertigung in Glashütte. Die Herausforderung, Ikonen wie die Lange 1 dem Zeitgeist anzupassen und dabei ihr ursprüngliches Gesicht beizubehalten, ist ebenso Thema wie die Arbeit mit neuen Materialien bei A. Lange & Söhne. 2010 hat Lange die Legierung Honiggold entwickelt. Sie ist mit einer Vickershärte von 300 HV etwa doppelt so hart wie Gelbgold. Derzeit arbeiten bei Lange circa 550 Personen, davon rund 450 in Glashütte. Um die Produktion auszubauen, soll das jetzige Gebäude erweitert werden.

Lange ist eine der wenigen Uhrenmarken, die ihre eigenen Spiralfedern fertigt
Lange ist eine der wenigen Uhrenmarken, die ihre eigenen Spiralfedern fertigt

Schmid glaubt auch in Zukunft an Wachstum. Die Lange-Käuferschicht schätzt er aufgrund des hohen Preisniveaus auch resistenter bei einer möglichen Krise ein. Das komplette Interview in Englisch lesen Sie hier: http://www.watchtime.com/featured/watchtime-qa-lange-sohne-ceo-wilhelm-schmid/

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