Apple stellt die Apple Watch Series 3 mit LTE-Modem vor

Die lang erwartete dritte Generation der Smartwatch

Melissa Gößling
von Melissa Gößling
am 12. September 2017

Heute Abend stellte Tim Cook im Rahmen der jährlichen Keynote von Apple in Cupertino die Apple Watch Series 3 vor. Monate im Voraus gab es viele Spekulationen, was es Neues an der dritten Generation der Smartwatch geben wird. Einige Mutmaßungen haben sich bewahrheitet.

Die Apple Watch Series 3
Die Apple Watch Series 3

Tatsächlich stattet Apple seine neue Smartwach mit einem LTE-Modem aus. Damit wird die Apple Watch noch unabhängiger vom iPhone, da sie sich nun selbst mit dem Mobilfunknetz verbinden kann – allerdings mit einer Einschränkung: Apple setzt eine eSIM ein, das heißt, die SIM-Karte ist fest in die Apple Watch verbaut und die Uhr hat damit die gleiche Rufnummer wie das iPhone. Man kann damit telefonieren und Nachrichten verschicken, ohne dass das iPhone via Bluetooth verbunden sein muss. Die Antenne hierfür hat Apple im Display integriert. In Deutschland arbeitet Apple zunächst mit der Telekom als Mobilfunkanbieter zusammen.
Zudem hat Apple einen neuen Doppel-Kern-Prozessor eingebaut, der 70 Prozent mehr Leistung bringt. Das hat zum Beispiel auch Auswirkungen auf den Sprachassistenten Siri: Er kann nun auch per Sprache antworten. Ein neuer Wireless-Chip sorgt für 85 Prozent schnelleres WLAN. Am Akku hat Apple ganz konkret nichts verändert. Er soll aber mit LTE genauso lange durchhalten wie ohne, nämlich einen Tag.

Die Apple Watch Series 3 unterscheidet sich optisch auf den ersten Blick kaum von ihren Vorgängern. Die Smartwatch behält den Durchmesser von 38 oder 42 Millimetern. Sie ist aber nun 0,25 Millimeter dicker. Neue Textilbänder, die wie das Milanaiseband um das Handgelenk geschlossen werden, und neue Farbvarianten in den Sondereditionen sollen weitere Kaufanreize schaffen.

Im Inneren der Apple Watch Series 3 setzt der Konzern das neue Betriebssystem watchOS 4 ein. Dieses wurde vor allem in der Interaktivität verbessert. Das heißt, dass es zum Beispiel ein personalisiertes Aktivitätscoaching gibt, das anhand des individuellen Trainings auf den Träger zugeschnittene Motivationsnachrichten und Herausforderungen generieren soll. Auch die Trainings-App wurde verbessert und erweitert, so dass neue Workouts wie das Beckenschwimmen gespeichert werden können. Zudem können mehrere Trainingseinheiten – wie etwa bei einem Triathlon – kombiniert werden, um die kompletten Messungen auf einen Blick zu erfassen. Neu hinzugekommen ist die Funktion „GymKit“. Diese ermöglicht es, die Apple Watch mit Fitnessgeräten bestimmter Hersteller zu verbinden und die Daten so zu synchronisieren.
Interessant ist auch das neue Siri-Zifferblatt. Es zeigt proaktiv die Infos an, die der Nutzer am meisten benötigt. Mit Anheben des Handgelenks aktualisieren sich die Informationen auf dem Display, ohne dass der Nutzer aktiv werden muss. Dort wird zum Beispiel neben der Uhrzeit nun permanent die Herzfrequenz angezeigt. Die Herzfrequenz-App wurde zudem erweitert und gibt jetzt mehr Details aus, wie etwa den Ruhepuls oder wenn er sich plötzlich verändert.

Die Herzfrequenz-App analysiert nun mehr Daten.
Die Herzfrequenz-App analysiert nun mehr Daten.

Die neue Apple Watch ist ab dem 15. September vorbestellbar, ausgeliefert wird sie dann ab dem 22. September. Der Kunde kann sich bei der Apple Watch Series 3 für eine Variante ohne LTE (ab 369 Euro) oder mit LTE (ab 449 Euro) entscheiden. Letztere erkennt man übrigens an einem roten Punkt auf der Krone. mg

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