Produkt: Chronos 5/2020
Chronos 5/2020
Schwerpunktthema: Autos und Uhren +++ Praxistest: Porsche Design: Der 911er fürs Handgelenk +++ Oyster oder Royal Oak? Rolex gegen Audemars Piguet +++ Chronograph komplett zerlegt: Supertest: Montblanc 1858 Monopusher +++ Mit Hamilton im Rettungsflieger: Einsatz am Matterhorn +++

Audemars Piguet: Royal Oak Concept Flying Tourbillon GMT | SIHH 2018

Maskuline Uhren-Architektur für die neue Royal Oak Concept

Mit römischen Ziffern und weißen Zifferblättern wirken Uhren mit Tourbillon sehr traditionell. Sie erinnern daran, dass die Komplikation ursprünglich für Taschenuhren entwickelt wurde. In letzter Zeit und insbesondere zum Genfer Uhrensalon 2018 interpretierten Uhrenmarken das Tourbillon jedoch besonders modern. Nicht nur modern, sondern futuristisch geht es bei der neuen Royal Oak Concept Flying Tourbillon GMT von Audemars Piguet zu.

Audemars Piguet: Royal Oak Concept Flying Tourbillon GMT
Audemars Piguet: Royal Oak Concept Flying Tourbillon GMT

Erstmals kommt in der Concept-Kollektion ein fliegendes Tourbillon zum Einsatz, das sich bei neun Uhr dank des geschwärzten Tourbillonkäfigs nahtlos in das Zifferblatt einfügt. Auch die roségoldfarbenen Akzente auf dem Zifferblatt setzen sich bis zum Unruhreif fort. Demgegenüber liest der Träger auf einer Saphirglasscheibe die aktuelle Stunde einer zweiten Zeitzone ab. Die Minute zeigt der zentrale Minutenzeiger an. Bei sechs Uhr befindet sich die Anzeige der Kronenstellung. »H« (Heures) steht dabei für die Zeiteinstellung, »N« (Neutre) für die Ausgangsposition der Krone und »R« (Remontage) für den Aufzugsmodus. Im Vergleich zur letzten Royal Oak Concept mit Tourbillon und GMT-Funktion aus dem Jahr 2014 bestehen alle Brücken der Neuheit nicht aus weißer Keramik, sondern aus sandgestrahltem und geschwärztem Titan. Ihre besondere Bearbeitung erzeugt ein Spiel aus Licht und Schatten und verleiht dem Zifferblatt seine besondere Dreidimensionalität. In Kombination mit dem 44 Millimeter großen Titangehäuse und der schwarzen Keramiklünette ergibt sich ein futuristisch anmutendes Gesamtbild. Dahinter arbeitet das hauseigene Handaufzugskaliber 2954 für mindestens 237 Stunden, also fast 10 Tage. Die einzigartige Uhren-Architektur berechnet Audemars Piguet mit 165.000 Schweizer Franken, die tagesaktuell zum entsprechenden Kurs in Fremdwährungen umgerechnet werden. Somit würde der Preis in Euro aktuell 143.492,86 betragen. mf

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Die Royal Oak Concept Flying Tourbillon GMT von Audemars Piguet mit dem Handaufzugskaliber 2954
Die Royal Oak Concept Flying Tourbillon GMT von Audemars Piguet mit dem Handaufzugskaliber 2954

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