Audemars Piguet: Royal Oak Concept Laptimer Michael Schumacher

Seit seinem schweren Skiunfall im Jahr 2013 hört man nur wenig darüber, wie es Michael Schumacher gesundheitlich geht. Doch die Zusammenarbeit mit Audemars Piguet begann schon einige Jahre davor, bei Schumachers Comeback in die Formel 1, und bringt jetzt neue Früchte. Nach fünfjähriger Entwicklungszeit ist der Chronograph, mit dem sich die Zeiten mehrerer unmittelbar aufeinander folgender Runden messen und aufzeichnen lassen, nun fertig. Die Royal Oak Concept Laptimer Michael Schumacher trägt zudem das erste Uhrwerk der Manufaktur in sich, das auf Anregungen eines Markenbotschafters hin konstruiert wurde. Bereits im Jahr 2012 stellte Audemars Piguet einen Chronographen vor, der aus der Zusammenarbeit mit Michael Schumacher hervorging. 

Audemars Piguet: Royal Oak Concept Laptimer Michael Schumacher
Audemars Piguet: Royal Oak Concept Laptimer Michael Schumacher

Die Besonderheit der Laptimer liegt in ihrem Uhrwerk 2923 mit Handaufzug. Es bietet einen Chronographen mit zwei zentralen Zeigern, die separat über drei Drücker gesteuert werden können. Der Drücker bei der Zwei dient zum Starten und Stoppen, der bei der Vier dient der Nullrückstellung und der Drücker bei neun Uhr ermöglicht es, einen der beiden Zeiger zu stoppen und den anderen auf Null zu stellen und neu starten zu lassen. Beim Messen und Aufzeichnen von Runden im Motorsport kann so bereits die Zeitmessung der nächsten Runde gestartet werden, während man sich das Ergebnis der Zwischenzeit notiert. Bei einem normalen Schleppzeiger-Chronographen können zwar auch Zwischenzeiten gemessen werden. Betätigt man aber den Drücker für den Schleppzeiger, stoppt zwar einer der beiden Sekundenzeiger, der andere läuft jedoch einfach weiter und springt nicht auf Null, um von dort eine neue Runde zu starten. Diesen Stoppvorgang bietet die Royal Oak Concept Laptimer Michael Schumacher im Übrigen auch. 

Anzeige

Audemars Piguet: Manufakturwerk 2923

Diese spezielle Funktionalität erfordert neue Lösungen. Das Handaufzugswerk verfügt daher über drei Säulenräder, von denen eines die Chronographensequenz steuert, während die anderen beiden für die Rundenzeitsequenz zuständig sind. Insgesamt 413 Einzelteile brauchte es für das Kaliber, seine Unruh oszilliert mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und die Gangreserve reicht für 80 Stunden. Den Concept-Uhren von Audemars Piguet entsprechend bringt es die Laptimer auf einen Durchmesser von 44 Millimetern, das Gehäuse besteht aus geschmiedetem Karbon mit Titanboden, -lünette und verschraubter Krone aus schwarzer Keramik. Das Modell ist in der Auflage auf 221 Exemplar limitiert und kostet 239.200 Euro. mg

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren