Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Chronograph 25th Anniversary | SIHH 2018 [Update: Preis + Live-Bilder]

Re-Edition der ersten Royal Oak Offshore von 1993

Melanie Feist
von Melanie Feist
am 18. Januar 2018

Audemars Piguet revolutionierte 1972 mit der Royal Oak das Verständnis für Luxusuhren. Bis dato waren diese meist rund, golden und von kleinem Durchmesser (36 Millimeter und weniger). Die Royal Oak hingegen zeigte sich in einem kantigen Design, mit Edelstahlgehäuse und einem für damalige Verhältnisse großen Durchmesser von 38,8 Millimetern. Rund 20 Jahre später, 1993, entwickelte die Schweizer Uhrenmanufaktur ihre Royal Oak weiter. Mit der Royal Oak Offshore präsentierte man eine Uhr, die mit ihrem 42 Millimeter großen Gehäuse wieder einmal ihrer Zeit voraus war.

Audemars Piguet: Royal Oak Offshore von 1993, Foto: Phillips.com
Audemars Piguet: Royal Oak Offshore von 1993, Foto: Phillips.com

Der Designer Emmanuel Gueit erschuf einen Chronographen, der noch maskuliner wirkte und sich den Spitznamen “The Beast” einhandelte. Zu Beginn wollte Audemars Piguet die Offshore jedoch nur als Variante der Royal Oak herausbringen. So trugen die ersten 100 Exemplare der Royal Oak Offshore auf dem Gehäuseboden nur eine Gravur mit dem Namen “Royal Oak”. Heute sind diese ersten Offshore-Uhren sehr begehrte Sammlerstücke, denn die Nachfrage stieg seit der Lancierung kontinuierlich. Das lässt sich auch anhand der Preisentwicklung der Royal Oak Offshore schließen. Über die Jahrzehnte erschienen zahlreiche Varianten der Royal Oak Offshore – mit verschiedenen Komplikationen und in den unterschiedlichsten Materialkombinationen.

Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Chronograph 25th Anniversary
Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Chronograph 25th Anniversary

2018 feiert die Bestie seinen 25. Geburtstag. Diesen nimmt Audemars Piguet zum Anlass eine Re-Edition ihres ersten Royal Oak Offshore Chronographen aufzulegen. Die Referenz 26237ST.OO.1000ST.01 orientiert sich detailgetreu am Design des Originals. Wie schon 1993 zeigt sich die Neuheit mit einem blauen Zifferblatt, das das typische „Petite Tapisserie”-Muster trägt. Auch Drücker und Krone sind wie beim Premieren-Modell mit einer blauen Kautschukschicht überzogen.

Update: Live-Bilder der Audemars Piguet Royal Oak Offshore Chronograph 25th Anniversary

Am Handgelenk: Royal Oak Offshore Chronograph 25th Anniversary von Audemars Piguet
Wristshot des Royal Oak Offshore Chronograph 25th Anniversary von Audemars Piguet

Im Innern des 42 Millimeter großen Edelstahlgehäuses bleibt Audemars Piguet stattdessen den Entwicklungen ihrer jüngeren Vergangenheit treu und setzt das automatische Kaliber 3126/3840 ein. Dieses Uhrwerk basiert auf dem Manufakturkaliber 3120, das um ein Chronographenmodul von Dubois Dépraz ergänzt wird. Bis 2007 tickte in den Offshore-Chronographen noch das Kaliber 2126/2840 von Jaeger-LeCoultre. Die bis zehn Bar druckfeste Uhr wird am Edelstahlarmband getragen. Die Neuauflage, die Audemars Piguet auf dem Genfer Uhrensalon 2018 vorstellte, kostet 27.800 Euro. mf

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