Produkt: Download: IWC Pilot’s Watch Double Chronograph Top Gun Ceratanium im Test
Download: IWC Pilot’s Watch Double Chronograph Top Gun Ceratanium im Test
Die Pilot's Watch Double Chronograph Top Gun Ceratanium von IWC ist kratzfest wie Keramik und bruchfest wie Titan. Was bringt das im Alltag. Chronos hat die Uhr ausführlich getestet.

Auf Mission: Von Militäruhren inspirierte Zeitmesser

Vom Militär inspirierte Zeitmesser

Wie Jeeps, GPS und Internet, begannen einige der heute beliebten Armbanduhrenmodelle als Militärprojekte. In diesem Artikel stellen wir fünf moderne Zeitmesser vor, deren Vorfahren auf Bestellung für Soldaten, Marine-Seeleute und Piloten hergestellt wurden.

Moderne Militäruhr #1: Panerai Submersible Verde Militare – 42 Millimeter

Panerai: Submersible Verde

Anzeige

 

Panerai‘s Submersible-Linie geht auf ein Prototyp-Modell zurück, das in den 1950er-Jahren für die ägyptische Marine hergestellt wurde. Das Modell Verde Militare (PAM01055) erinnert stark an diese Ursprünge mit seinem dunklen, militärisch grünen Zifferblatt, das die erste Verwendung der Farbe auf einem Tauchboot darstellt (Verde ist “grün” in Panerai’s Muttersprache Italienisch). Das 42-Millimeter-Gehäuse aus gebürstetem Stahl ist sowohl mit einer einseitig drehbaren Tauchlünette als auch mit dem Panerai-eigenen brückenförmigen Kronenschutz ausgestattet, der die verschraubte Krone (und damit die 300-Meter-Wasserdichtigkeit des Gehäuses) sichert. Die Indexe und Zeiger des Zifferblatts leuchten im Dunkeln oder unter Wasser blau-grün, während hinter dem Zifferblatt ein hauseigenes Uhrwerk tickt, das automatische Kaliber P.900, das eine Gangreserve von drei Tagen (72 Stunden) in einem einzigen Federhaus besitzt. Die Verwendung dieses außergewöhnlich dünnen Uhrwerks, das zuvor in den Luminor Due-Modellen von Panerai verwendet wurde, erlaubt es, das Gehäuse entsprechend dünn zu gestalten – nur 14,37 Millimeter. Die Uhr wird an einem grünen Kautschukband mit einer Trapezschließe aus gebürstetem Stahl getragen. Preis: 8.500 Euro

Moderne Militäruhr #2: Blancpain Fifty Fathoms Automatique

Blancpain: Fifty Fathoms Automatique Ref. 5008 1130 B52A
Blancpain: Fifty Fathoms Automatique Ref. 5008 1130 B52A

Die Fifty Fathoms Automatique basiert auf einem historischen Vorgänger aus den Jahren 1957-58, der speziell entwickelt wurde, um eine Reihe von Tests der U.S. Navy zu bestehen. Das ursprüngliche Modell wurde zur Standardausrüstung amerikanischer Kampfschwimmer, einschließlich des Unterwassersprengteams der Seals. Sein bemerkenswertes Merkmal war ein Indikator auf einer großen Scheibe bei 6 Uhr, der seine Farbe von weiß nach rot änderte, wenn Flüssigkeit in das Gehäuse auslief. Neben der von den 1950er-Jahren inspirierten Scheibe weist die Uhr weitere charakteristische Merkmale der Fifty-Fathoms-Uhren auf, darunter große Leuchtindexe auf einem schwarzen Zifferblatt und eine kratzfeste Saphirlünette. Das Gehäuse verfügt über eine Wasserdichtigkeit von 300 Metern, die für militärisches Tauchen geeignet ist, und eine Verbesserung gegenüber den 91,45 Metern des ursprünglichen Modells. Die moderne Uhr wird von Blancpains automatischem Manufakturkaliber 1151 angetrieben, das eine viertägige Gangreserve in zwei in Reihe geschalteten Läufen. Sie ist auf 500 Stück limitiert und wird mit einem Segeltucharmband (Preis: 12.730 €) geliefert.

Moderne Militäruhr #3: Tudor Black Bay P01

Tudor: Black Bay P01
Tudor: Black Bay P01

Als Lieferant von Uhren für die U.S. Navy entwickelte Tudor 1967 einen Prototyp für eine neue, taktische Taucheruhr, die eine Reihe von Spezifikationen der US-Regierung erfüllte und die eingestellte Oyster Prince Submariner ersetzen sollte. Dieser Prototyp, mit dem Codenamen “Commando” wurde nie in Serie produziert, aber sein Design inspirierte die moderne Black Bay P01 (“Prototyp 1”). Die moderne Uhr lehnt sich an das Original an, das ein 42-Millimeter-Stahlgehäuse, eine Krone bei 4 Uhr und eine beidseitig drehbare, verschließbare Lünette besaß. Die Lünette mit bidirektionaler Tauchskala kommt mit einem Blockiersystem in einem klappbaren Element bei 12 Uhr. Das gewölbte Zifferblatt weist gemalte Leuchtindexe und die “Snowflake”-Zeiger auf, die seit 1969 auf Tudor-Taucheruhren zu finden sind. Das Gehäuse verfügt über eine Wasserdichtigkeit von 200 Metern. Im Inneren befindet sich der COSC Chronometer-zertifiziertes Kaliber MT5612, mit einer Gangreserve von 70 Stunden und einer Unruh-Spiralfeder aus Silizium. Die Black Bay P01 kommt mit einem Armband mit Kautschukboden und braunem Lederbesatz, das, wie im Design des Prototyps, durch satingebürstete Stahlaufsätze mit dem Gehäuse verbunden ist. Preis: 3.630€

Moderne Militäruhr #4: Bremont Armed Forces Broadsword

Der britischen Armee gewidmet: Bremonts Broadsword Chronometer.
Der britischen Armee gewidmet: Bremonts Broadsword-Chronometer.

Die Bremont Armed Forces Kollektion umfasst eine kleine Modellfamilie, die in Zusammenarbeit mit dem britischen Verteidigungsministerium entwickelt wurde und sich an der legendären “Dirty Dozen” orientiert, den Uhren, die während des Zweiten Weltkriegs an die britische Armee ausgegeben wurden. Ihre Gehäuseböden tragen die heraldischen Abzeichen aller drei britischen Streitkräfte: Armee, Royal Navy und Royal Air Force (RAF). Wie ihre Vorgänger aus der Kriegszeit erfüllen die zeitgenössischen Stücke eine Reihe strenger Kriterien für den Einsatz im Feld, darunter Wasserdichtigkeit, Lumineszenz und Chronometer-zertifizierte Zeitgenauigkeit.  Die Broadsword ist das Modell, das sich am ehesten an den klassischen “Felduhren”-Look der “Dirty Dozen” anlehnt: eine einfache Zweizeigeruhr in einem zweiteiligen Gehäuse aus 40 Millimeter starkem, gehärtetem Stahl mit einem Datum bei drei Uhr und einer kleinen Sekunde bei sechs Uhr. Das schwarze Zifferblatt mit seinen weißen arabischen Ziffern und Zeigern ist mit mintfarbener Superluminova-Leuchtmasse beschichtet. Im Inneren schlägt das automatische Uhrwerk BE-95-2AV von Bremont, das eine Gangreserve von 38 Stunden speichert. Die Uhr wird mit einem khakigrünen Segeltucharmband geliefert. Preis: 2.985 Euro.

Moderne Militäruhr #5: Longines Avigation Type A-7 1935

Longines: The Longines Avigation Watch A-7 1935 mit schwarzem Zifferblatt
Die für Fliegeruhen typische Zwiebelkrone der The Longines Avigation Watch A-7 1935 besitzt einen integrierten Drücker, der das Starten, Stoppen und Nullstellen der Stoppfunktion ermöglicht.

Die Avigation-Watch Typ A-7 1935 stammt aus Longines‘ historischem Erbe und ist eine zeitgenössische Replik einer Uhr, die Longines 1935 den Piloten der U.S. Army zur Verfügung stellte. Wie das Original, das gebaut wurde, um eine Reihe präziser Kriterien für die Bezeichnung “Typ A-7” der Armee zu erfüllen, ist ihr Zifferblatt um 40 Grad nach rechts geneigt, so dass ein Pilot in einem Cockpit die Zeit ablesen konnte, ohne das Steuerjoch seines Flugzeugs lösen zu müssen.  Zu den Vintage-Elementen des Zifferblatts gehören große arabische Ziffern, Zeiger in Kathedralen-Form und eine Eisenbahnminuterie. Das 41-mm-Edelstahlgehäuse verfügt über eine große, kannelierte Krone im Vintage-Stil, die es einem Piloten leicht machte, die Uhr mit Handschuhen zu bedienen. Ihr Automatikwerk, das automatische Eta-Kaliber A08.L11, ist exklusiv bei Longines erhältlich und mit einem Monodrücker-Chronographen ausgestattet, der von einem Säulenrad angetrieben wird. Der Chronograph, der durch einen in die Krone eingelassenen Drücker betätigt wird, nutzt einen zentralen Sekundenzeiger, während das Hilfszifferblatt bei zwölf Uhr die gestoppten Zeiten bis zu 30 Minuten anzeigt. Preis: 3.178 Euro.

Doch nicht nur Militäruhren wurden für bestimmte Zwecke konzipiert; auch bei anderen Einsatzuhren steht die Funktion im Vordergrund. Wir zeigen euch hier weitere Einsatzuhren, die besonders robust und zuverlässig sind.

[13679]

 

Produkt: Download Chronos: Omega Seamaster Diver 300m im Test
Download Chronos: Omega Seamaster Diver 300m im Test
Die Chronos-Redaktion testet die brandneue Omega Seamaster Diver 300m aus Keramik und Titan.

Kommentar zu diesem Artikel

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren