Black Belt Watch: Geld ist nicht alles

Auf der Lünette der Black Belt Watch dienen Kanji-Zeichen der Orientierung. Hinter dem Zifferblatt mit seinen fünf verschiedenen Schwarztönen tickt Schweizer Mechanik
Auf der Lünette der Black Belt Watch dienen Kanji-Zeichen der Orientierung. Hinter dem Zifferblatt mit seinen fünf verschiedenen Schwarztönen tickt Schweizer Mechanik

Für dieses schwarze Kraftpaket muss man mehr mitbringen als nur den Kaufpreis – man muss den schwarzen Gürtel haben. Der Verkauf der Black Belt Watch gehört zu einem Projekt, das behinderten Menschen die Möglichkeit bieten soll, Kampfsportarten zu erlernen. Weltmeister Claudio Alessi und Yvan Arpa, der bis Mitte dieses Jahres noch für Romain Jerome tätig war, haben gemeinsam mit Schweizer Uhrmachern die PVD-beschichtete Automatikuhr geschaffen. Die Grundidee für den Entwurf waren die 7 Tugenden der Samurai: Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit, Mut, Güte, Höflichkeit, Wahrhaftigkeit, Ehre und Loyalität. Wenn auf den ersten Blick auch nur der schwarze Gürtel im Zentrum auffällt, so darf der wehrhafte Käufer doch versichert sein, dass dieser Gürtel ein 5-fach beschichtetes Zifferblatt ziert. Die Musterung dahinter ahmt die Webart des Kimono-Stoffs nach, ebenso wie die Textur des Armabandes aus Kalbsleder und Kautschuk. Außerdem sind die Zeiger dem Shinai, dem traditionellen Bambus-Schwert nachgeformt, das im Kendo-Training verwendet wird. Das Kampfsport-Paket kostet rund 1.950 Euro. dd

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