Boliden: 3 Chronographen für Rennfahrer

Diese Stopper passen zum Sportwagen

Porsche, Ferrari, Formel 1 – Rennsport und Zeitmessung gehören untrennbar zusammen, und dementsprechend eng verbinden sich beide Elemente in der Uhrengattung Sportchronograph. Wir stellen Ihnen drei Modelle vor, mit denen Sie sich wie ein Rennfahrer fühlen können.

Chronographen-Bolide #1: Hublot Big Bang Ferrari Carbon Red Ceramic

Hublot: Big Bang Ferrari Carbon Red Ceramic
Hublot: Big Bang Ferrari Carbon Red Ceramic

Die Schweizer Sportuhrenmarke Hublot, die seit 2011 mit Ferrari kooperiert, hat zusammen mit dem Ferrari-Design-Team die Big Bang Ferrari Carbon Red Ceramic geschaffen. Ihr besonderes Kennzeichen ist die Ferrari-rote Kermiklünette, die erstmals mit einem Karbongehäuse kombiniert wird. In Sachen rote Keramik nimmt Hublot eine Vorreiterrolle ein: so kräftige, klare Töne wie Ferrari-rot oder auch ein kräftiges Dunkelrot sind anderen Uhrenherstellern bisher nicht gelungen. Hinter dem durchbrochenen Zifferblatt mit Ferrari-Pferd bei der Sechs und Ferrari-gelbem Datum tickt das automatische Manufakturkaliber HUB1241. Die Big Bang Ferrari Carbon Red Ceramic ist wird 500-mal zum Preis von 29.000 Euro angeboten.

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Chronographen-Bolide #2: Porsche Design Monobloc Actuator 24H-Chronotimer Black & Rubber

Porsche Design: Monobloc Actuator 24H-Chronotimer Black & Rubber
Porsche Design: Monobloc Actuator 24H-Chronotimer Black & Rubber

Bei der Entwicklung des Porsche Design Monobloc Actuator half die Porsche-Motorentwicklung mit. Herausgekommen ist eine Rennsportuhr, bei der die Chronographensteuerung über eine ins Gehäuse integrierte Schaltwippe erfolgt. Diese Besonderheit hat der Stopper vom Porsche-Saugmotor des neuen Porsche 911 übernommen, denn die Wippe arbeitet ähnlich wie die Ventilsteuerung über Schlepphebel. Die Schaltwippe, die am 45,5 Millimeter großen, titancarbidbeschichteten Titangehäuse kaum sichtbar ist, überträgt die Kraft auf gehärtete Spezialstößel. Auch unter Wasser – der Monobloc Actuator hält Drücken bis zehn Bar stand – kann der Stopper bedient werden, dafür sorgen spezielle Dichtungen. Beim Betätigen der Wippe schwingt der obere Teil dicht über das Saphirglas, berührt es jedoch nicht. Der 24-Stunden-Zeiger, der über die Krone eingestellt wird, erlaubt das Ablesen einer zweiten Zeitzone. Unter dem getönten Saphirglas auf der Rückseite zieht das bewährte Eta-Automatikkaliber Valjoux 7754 seine Runden. Der Aufzugsrotor zeigt das skelettierte Markenlogo. Für 6.250 Euro kann man mit dem Rennsport-Chronographen Gas geben.

Chronos hat den Porsche Design Monobloc Actuator auf der Rennstrecke getestet. Wie der Stopper dort abschneidet, erfahren Sie hier.

Chronographen-Bolide #3: TAG Heuer Monaco Gulf Special Edition

TAG Heuer: Monaco Gulf Special Editon
TAG Heuer: Monaco Gulf Special Edition

Die TAG Heuer Monaco ist die Rennsportuhr schlechthin, aber noch mehr Benzin haben die Gulf-Sondereditionen im Blut. Schließlich ist der Farbcode des Gulf-Teams seit Jahrzehnten ein Schlüsselreiz für Rennsportfans. Besonders gut wirken Uhren wie die kürzlich vorgestellte Monaco Gulf Special Edition, bei denen sich die Farbwahl auch auf das Armband erstreckt. Unter der Haube der 39 mal 39 Millimeter großen Edelstahluhr tickt das Automatikkaliber Sellita SW 300 mit Chronographenmodul 2006 von Dubois Dépraz. Es lässt sich durch einen Saphirglasboden betrachten. Für 5.250 Euro kommt die neue Monaco mit auf die Rennstrecke.

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Mir gefällt eigentlich nur die TH, habe ich auch bereits öfters bei den Händlern gesehen- beim Preis aber die Augen gerieben und dem Geschäft den Rücken zugewandt.
    Hält man die Kunden für dumm?! Warum sollte man für ein einfaches, ggf. millionenfach produziertes Kaliber mit etwas Design ausgestattete Uhr soviel Geld ausgeben?! In DM noch knapp 10.000 Deutsche Mark, hallo?!
    Nein, da ist es gut, dass es Graumarkthändler gibt, bei denen man(n) zwischen 20-30 Prozent vom UVP sparen kann. Immernoch ein hoher Preis (7000DM bei 30% Nachlass) aber offenbar in der heutigen Zeit “normal”.
    Ich denke das sich die Preisgestaltung hier ähnlich verhält, wie bei der Kleidung. Zunächst versucht man, von der Gier der Shareholder getrieben, noch mehr “einzutreiben” als als normal. Dann, Rabattaktionen sei Dank, wird die Ware für einen “Nachlass” angeboten, der suggeriert ein Schnäppchen gemacht zu haben. Vergleicht man das dann mit den DM Preisen (bei gleichbleibender Qualität),wird einem bewusst, dass man hier zu einem eigentlich unrabattierten, normalen Preis kauft – “Euro sei Dank”.

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