Boliden: 3 Chronographen für Rennfahrer

Diese Stopper passen zum Sportwagen

 Redaktion
von Redaktion
am 22. Dezember 2017

Porsche, Ferrari, Formel 1 – Rennsport und Zeitmessung gehören untrennbar zusammen, und dementsprechend eng verbinden sich beide Elemente in den Sport-Chronographen. Wir stellen Ihnen 3 Modelle vor, mit denen Sie sich wie ein Rennfahrer fühlen können.

Chronographen-Bolide #1: Hublot Techframe Ferrari Tourbillon Chronograph

Hublot Techframe Ferrari 70 Years Tourbillon Chronograph
Hublot Techframe Ferrari Tourbillon Chronograph

Die Schweizer Sportuhrenmarke Hublot, die seit 2011 mit Ferrari kooperiert, hat zusammen mit dem Ferrari-Design-Team den Techframe Ferrari Tourbillon Chronograph geschaffen. Obwohl das neue Design komplett von Ferrari stammt, kann man das Modell dank der sechs typischen Schrauben auf der Lünette, der Zeiger und der Gehäuseform mit den integrierten Bandanstößen eindeutig als Hublot-Uhr identifizieren. Angetrieben wird der Eindrücker-Chronograph mit Tourbillon vom Manufakturkaliber HUB6311 mit Handaufzug, das über eine Gangreserve von fünf Tagen verfügt. Das Kaliber wurde um 30 Grad verdreht eingebaut, so dass Drücker, Krone und die Anzeigen anders positioniert sind. Das aufwendig skelettierte Gehäuse erinnert an den Leichtbau im Rennsport. Auch der Drücker in Form eines Gaspedals und die Stoppsekundenskala bei drei Uhr, die wie eine Cockpitanzeige aussieht, stellen den Bezug zum Motorsport her. 70 Exemplare gibt es von dem Titan-Stopper, der damit und mit dem Ferrari-Jubiläumslogo auf dem Saphiglasboden an Ferraris erstes Fahrzeug vor 70 Jahren erinnert. Für so viel Ferrari-Design müssen 125.000 Euro bereit gehalten werden.

Chronographen-Bolide #2: Porsche Design Monobloc Actuator 24H-Chronotimer Black & Rubber

Porsche Design: Monobloc Actuator 24H-Chronotimer Black & Rubber
Porsche Design: Monobloc Actuator 24H-Chronotimer Black & Rubber

Bei der Entwicklung der Porsche Design Monobloc Actuator half die Porsche-Motorentwicklung mit. Herausgekommen ist eine Rennsportuhr bei der die Chronographensteuerung über eine ins Gehäuse integrierte Schaltwippe erfolgt. Diese Besonderheit hat der Stopper vom Porsche-Saugmotor des neuen Porsche 911 übernommen, denn die Wippe arbeitet ähnlich wie die Ventilsteuerung über Schlepphebel. Die Schaltwippe, die am 45,5 Millimeter beschichteten Titangehäuse kaum sichtbar ist, überträgt die Kraft auf gehärtete Spezialstößel. Auch unter Wasser – der Monobloc Actuator hält Drücken bis zehn Bar stand – kann der Stopper bedient werden, dafür sorgen spezielle Dichtungen. Beim Betätigen der Wippe schwingt der obere Teil dicht über das Saphirglas, berührt es jedoch nicht. Der 24-Stunden-Zeiger, der über die Krone eingestellt wird, erlaubt das Ablesen einer zweiten Zeitzone. Unter dem getönten Saphirglas auf der Rückseite zieht das bewährte Eta/Valjoux 7754 seine Runden. Der Aufzugsrotor zeigt ein skelettiertes Porsche-Design-Logo. Für 6.250 Euro kann man mit dem Rennsport-Chronographen Gas geben.

Chronos hat den Porsche Design Monobloc Actuator mit auf die Rennstrecke genommen. Wie der Stopper dort abschneidet, erfahren Sie im ausführlichen Testbericht.

Chronographen-Bolide #3: TAG Heuer Carrera Heuer 01 Ayrton Senna

TAG Heuer: Carrera Heuer 01 Ayrton Senna
TAG Heuer: Carrera Heuer 01 Ayrton Senna

Die Carrera Heuer 01 Ayrton Senna hat TAG Heuer in diesem Jahr einem der berühmtesten Formel-1-Fahrer gewidmet, der 1994 beim Großen Preis von San Marino durch einen tragischen Rennunfall ums Leben kam. Ayrton Senna erreichte in seiner erfolgreichen Karriere 41 Siege, 65 Pole-Positions und wurde dreimal Formel-1-Weltmeister. Ein rotes Senna-S ziert die Lünette mit Tachymeterskala. Dieses ist auch auf dem Zifferblatt bei der kleinen Sekunde bei neun Uhr zu sehen. In dem 45 Millimeter großen PVD-beschichteten Edelstahlgehäuse tickt das automatische Manufakturkaliber Heuer 01 mit seinen durch das Zifferblatt sichtbaren skelettierten Werkteilen. Die TAG Heuer Carrera Heuer 01 Ayrton Senna hält Drücken bis zehn Bar stand und kostet 5.550 Euro.

Sie möchten die Manufaktur TAG Heuer einmal kennenlernen? Wir machen es möglich und nehmen Sie mit auf eine unvergessliche Leserreise in die Schweiz: Besuchen Sie mit Chronos-Chefredakteur Rüdiger Bucher vom 24. bis 26. April 2018 TAG Heuer und weitere Top-Marken der Schweizer Uhrenindustrie.
Weitere Informationen zur Chronos-Leserreise erhalten Sie hier!

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A. Lange & Söhne: Datograph Perpetual

Der Datograph Perpetual von A. Lange & Söhne erweitert den Chronographen um einen Ewigen Kalender. In diesem Jahr erhält er eine neue Variante: Das 41-Millimeter-Gehäuse besteht zum ersten Mal aus Weißgold, bisher gab es Platin- und Rotgoldversionen. Dieses Modell arbeitet mit dem Handaufzugskaliber L952.1, das eine Mondphase bei sechs … » weiterlesen

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