Bovet: OttantaTre

OttantaTre heißt die vierte Uhr, die Bovet für den italienischen Luxuskarosseriebauer Pininfarina entworfen hat. Der Name weist auf das 83-jährige Bestehen des Kooperationspartners hin. Sowohl Werk als auch Gehäuse bieten zahlreiche Finessen: Zunächst einmal handelt es sich um eine Wendeuhr, die sich nicht nur beidseitig tragen, sondern auch noch mit wenigen Handgriffen zur Taschen- oder Tischuhr umbauen lässt. Des Weiteren gibt es zweierlei Anzeigeformen: Auf der eher klassischen Seite (rechts) befindet sich über dem Minutentourbillon ein herkömmliches Zifferblatt mit Stunden- und Minutenzeiger. Dreht man die Manufaktur-Uhr um, so findet man diverse betont technische Anzeigen, die allesamt in einer senkrechten Linie angeordnet sind: retrograde Minuten, Gangreserveanzeige, springende Stunde und wiederum das Tourbillon – auf dieser Seite mit aufgesetztem Sekundenzeiger.

Bovet: Ottanta-Tre
Bovet: Ottanta-Tre

Besonders spannend ist die springende Stundenanzeige ausgeführt: Die aus einer Scheibe ausgefrästen Zahlen laufen am unteren Rand über ein Leuchtmassefeld, sodass die aktuelle Stunde weiß beziehungsweise leuchtend hervorgehoben wird. Seitliche Fenster im 44 Millimeter großen Rot- oder Weißgoldgehäuse bieten zusätzliche Einblicke in das Manufaktur-Handaufzugswerk, das nach Vollaufzug stolze fünf Tage durchtickt. Die Bovet by Pininfarina OttantaTre kostet stolze 198.400 Euro. Und die Exklusivität erstreckt sich nicht nur auf den Preis: Bovet-Uhren gibt es in Deutschland nur bei zwei Händlern – in Baden-Baden und Berlin – sowie in der Berliner Markenboutique. ak

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