Breitling: Emergency II – Baselworld 2013

Retter fürs Handgelenk

Jens Koch
von Jens Koch
am 2. Mai 2013

Die Fliegeruhrenmarke Breitling hat die zweite Evolutionsstufe ihrer 1995 konzipierten Uhr mit Notfunksender vorgestellt. Die Emergency II sendet nun zusätzlich zu der Peilfrequenz von 121,5 MHz auch auf der Satellitenfrequenz 406 MHz. Dadurch ist sichergestellt, dass auch wenn sich kein anderes Boot oder Schiff in der Nähe befindet, der Notruf überall auf der Welt von den Cospas-Sarsat-Satelliten empfangen und an lokale Rettungszentren übermittelt wird.

Hilft Leben zu retten: die Emergency II von Breitling
Hilft Leben zu retten: die Emergency II von Breitling

Dabei wird sogar eine eindeutige Kennung übertragen, sodass man genau weiß, wer den Notruf sendet und entsprechend meist auch nach dem entsprechenden Fluggerät oder Schiff suchen kann. Um die Technik in die Armbanduhr zu bekommen mussten allerdings einige Bauteile neu entwickelt werden. So gab es keine Batterie die den Anforderungen an Temperaturen und Spannungsstärke gerecht wurde, sodass extra ein Akku entwickelt werden musste. Auch Zweifrequenzsender und die Antennentechnik sind neu. Die Antenne schaltet automatisch ihre aktive Länge um, je nach dem, mit welcher Frequenz sie sendet. Dabei blieb die Bedienung einfach: Den Knopf für die Antenne aufschrauben und herausziehen, die zweite Antenne fällt auf der anderen Seite heraus und sofort funkt der Sender. Alle zwei Monate muss die Uhr auf die mitgelieferte Ladestation. Dort wird auch die Funktion überprüft.

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Geblieben ist das Temperaturkompensierte und damit extrem genaue Multifunktionsquarzwerk mit den Funktionen Chronograph, Alarm, Countdown, zweite Zeitzone und ewiger Kalender. Die Uhr ist mit 51 Millimetern Durchmesser und über 20 Millimeter Höhe sehr markant. Dank des Titangehäuses wiegt sie aber ohne Armband nur 140 Gramm. Die Uhr für Abenteurer und Piloten kostet 14.000 Euro und ist mit Zifferblättern in schwarz, orange oder gelb verfügbar. Die erste Emergency hat belegbar 20 Menschen das Leben gerettet. Das satellitengestützte System ist sehr effizienter und hat insgesamt seit 1985 geholfen, über 26.000 Personen aus lebensbedrohlichen Lagen zu retten. jk

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