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Das Angebot des Uhrenmarktes im Überblick: 79 Dresswatches zeigt die Marktübersicht aus UHREN-MAGAZIN 1.2019 mit Bild, Daten und Preis.

Breitling, Omega, Rolex & Co: 10 Uhren mit Manufakturkaliber

Aktuelle Uhrenmodelle mit Manufakturwerken unter 10.000 Euro

Immer mehr Uhrenherstellern gelingt es, Manufakturkaliber zu konzipieren und herzustellen. Und diese sind nicht allein der Haute Horlogerie vorbehalten: Es wird auch gezielt in neue Basiswerke investiert, die für den Einsatz in Großserien gedacht sind, oder in möglichst wartungsarme und ganggenaue Konstruktionen – von beiden profitiert der Kunde, der immer hochwertigere und vergleichsweise günstigere Uhren mit Manufakturkaliber auf dem Markt findet. Wir haben für Sie zehn aktuelle und teilweise auch brandneue Uhren mit Manufaktukaliber in alphabetischer Reihenfolge zusammengestellt, die obere Preisgrenze liegt in dieser Liste bei 10.000 Euro.

Uhr mit Manufakturkaliber #1: Breitling Aviator 8 B01 Chronograph 43 Mosquito

Breitling und Fliegen gehört einfach zusammen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Schweizer Marke ihren neuesten Chronographen Aviator 8 B01 Chronograph 43 Mosquito als Hommage an das britische Kampfflugzeug de Havilland Mosquito lanciert. Breitling nennt seine bisher als Navitimer 8 bezeichneten Modelle nun ausnahmslos Aviator 8 und vermeidet somit Modellverwirrungen aufgrund der fehlenden Rechenschieberlünette dieser Modelle. Der 43 Millimeter große Edelstahlchronograph mit tiefschwarz ADLC-beschichteter Drehlünette und Farbakzenten in Rot und Orange wird vom chronometerzertifizierten Manufaktur-Automatikkaliber B01 mit Schaltrad, vertikaler Kupplung und 70 Stunden Gangreserve angetrieben. Die Uhr ist für 7.400 Euro zu haben.

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Breitling: Aviator 8 B01 Chronograph 43 Mosquito
Breitling: Aviator 8 B01 Chronograph 43 Mosquito

Uhr mit Manufakturkaliber #2: Glashütte Original SeaQ

Glashütte Original bietet seine neue Taucheruhr SeaQ für unter 10.000 Euro an. Für 8.500 Euro erhält man eine auf 69 Exemplare limitierte Version, das der vor 50 Jahren lancierten Profitaucheruhr Spezimatic Typ RP TS 200 optisch nachempfunden ist. Die SeaQ 1969 kommt mit grüner Zeigerleuchtmasse und historischem Zifferblattaufdruck „25 Rubis – Shockproof“ (8.500 Euro am Kautschukband). Sie misst 39,5 Millimeter, ist bis 200 Meter wasserdicht und wird vom Manufakturkaliber 39-11 angetrieben. Auf dem Vollgewindeboden trägt sie eine Dreizackgravur sowie die laufende Seriennummer. Kostenpunkt am Kautschukband: 8.500 Euro. Die nicht-limitierte Version der SeaQ mit Stahlband kostet 9.700 Euro.

Glashütte Original: SeaQ 1969 mit Kautschukband
Glashütte Original: SeaQ 1969 mit Kautschukband

Uhr mit Manufakturkaliber #3: IWC Portugieser Chronograph

Mit dem Manufakturkaliber 69355 ist die IWC Portugieser Chronograph seit 2020 neu ausgestattet. Untergebracht ist das Uhrwerk, mit dem sich Zeiten bis 30 Minuten stoppen lassen, in einem 41 Millimeter großen Gehäuse aus Edelstahl oder Rotgold. Den Manufakturchronographen gibt es in verschiedenen Varianten mit schwarzem, blauen oder argentéfarbenem Zifferblatt. In Edelstahl mit Lederband kostet das Modell 7.850 Euro.

IWC: Portugieser Chronograph Referenz IW371605 in Edelstahl mit argentéfarbenem Zifferblatt
IWC: Portugieser Chronograph Referenz IW371605 mit dem Manufakturkaliber 69355, 3 Bar wasserdicht, 7.850 Euro

Uhr mit Manufakturkaliber #4: Nomos Tangente Sport Neomatik

Nomos bringt mit der Tangente Sport Neomatik eine bis 30 Bar wasserdichte Uhr auf den Markt. Die 42 Millimeter große Edelstahluhr wird dabei vom hauseigenen Automatikkaliber 6101 angetrieben, das neben Stunde und Minute aus dem Zentrum, eine kleine Sekunde bei der Sechs und ein Fensterdatum bei der Drei aufs Zifferblatt bringt. Am Arm gehalten wird die wasserdichte Sportuhr von einem Metallband, das an frühere Stretcharmbänder erinnert und von der Glashütter Marke völlig neu konstruiert wurde. Für 3.980 Euro kann man sich die Tangente Sport Neomatik ans Handgelenk schnallen.

Nomos Tangente Sport Neomatik mit weißem Zifferblatt
Nomos Tangente Sport Neomatik mit weißem Zifferblatt

Uhr mit Manufakturkaliber #5: Omega Seamaster Diver 300M Chronograph 

Zur 2018 runderneuerten Taucheruhrenkollektion Omega Seamaster Diver 300M, folgt 2019 ein 44 Millimeter großer Chronograph. Bei der Edelstahlversion bestehen Zifferblatt, Lünette und die Einsätze der Drücker aus blauer Keramik. Der Tauch-Chronograph wird vom amagnetischen und chronometerzertifizierten Manufakturkaliber 9900 mit Automatikaufzug angetrieben. Getragen wird die bis 300 Meter wasserdichte Taucheruhr am Stahlband. Der Preis beträgt 7.000 Euro.

Omega: Seamaster Diver 300M Chronograph
Omega: Seamaster Diver 300M Chronograph

Uhr mit Manufakturkaliber #6: Panerai Luminor Base Logo 3 Days Acciaio – 44mm

Panerai bietet mit der Luminor Base Logo 3 Days Acciaio – 44 mm (Referenz PAM00777) ein solides Einstiegsmodell. Die Dreizeigeruhr mit kleiner Sekunde bei der Neun kommt mit dem Manufakturkaliber P.6000 mit Handaufzug, das eine Gangautonmie von drei Tagen bietet. Mit Stahlboden, blauem Textilband und einer Druckfestigkeit bis zehn Bar kostet die Uhr mit dem charakteristischen Kronenschutzbügel 5.300 Euro.

Wristshot der Panerai Luminor Base Logo 3 Days Acciaio 44mm
Wristshot der Panerai Luminor Base Logo 3 Days Acciaio 44mm

Uhr mit Manufakurkaliber #7: Rolex Oyster Perpetual GMT-Master II ‘Batman’

Auf der Baselworld 2019 präsentierte Rolex die GMT-Master II mit blau-schwarzer Lünette – genannt ‘Batman’. Rolex kombiniert das 40 Millimeter große Oyster-Gehäuse mit dem Jubilé-Band. Das Armband ist mit der Oysterlock-Sicherheitsfaltschließe mit Easylink-Verlängerung versehen, die eine Verlängerung des Bandes um fünf Millimeter möglich macht. Die Lünette der Oyster Perpetual GMT-Master II ‘Batman’ besteht aus kratzfester Keramik und ist beidseitig drehbar. Mithilfe der Lünette und des blauen zentralen Zeigers, kann der Träger eine zweite Zeitzone ablesen. Angetrieben wird die GMT-Uhr vom manufaktureigenen Automatikkaliber 3285 mit 70-stündiger Gangreserve. Kostenpunkt: 9.000 Euro

Wristshot der neuen Rolex Oyster Perpetual GMT-Master II ‘Batman’
Wristshot der neuen Rolex Oyster Perpetual GMT-Master II ‘Batman’

Uhr mit Manufakurkaliber #8: Seiko Neuauflage der Taucheruhr von 1965

Seiko baut ausschließlich Uhren mit eigenen Uhrwerken. Bereits im niedrigen Preissegment erhalten Uhrenkäufer bei der japanischen Marke eine Manufakturuhr. Das hier gezeigte Modell kostet mit 6.500 Euro zwar etwas mehr, es handelt sich allerdings um die Neuauflage der ersten Taucheruhr von 1965. Die Referenz SLA037 ist auf 1.100 Exemplare limitiert und mit dem Schnellschwingerkaliber 8L55 mit Automatikaufzug ausgestattet. Das Werk bietet eine Gangreserve von 55 Stunden. Untergebracht ist es in einem 39,9 Millimeter großen Edelstahlgehäuse, das bis 20 Bar druckfest ist.

Seiko: Neuauflage der Taucheruhr von 1965
Seiko: Neuauflage der Taucheruhr von 1965

Uhr mit Manufakurkaliber #9: TAG Heuer Monaco Calibre Heuer o2

Seit Ende 2019 endlich auch mit einem Manufakturkaliber erhältlich ist die TAG Heuer Monaco. Im Rennsportchronographen tickt neu das hauseigene Automatikwerk Calibre Heuer 02 mit Säulenradsteuerung, vertikaler Kupplung und einer Gangreserve von 80 Stunden. Untergebracht ist es in einem 39 x 39 Millimeter großen und zehn Bar wasserdichten Gehäuse aus Edelstahl. Die Optik des typischen Monaco-Zifferblatts veränderte TAG Heuer kaum, es ist weiterhin blau mit weißen Totalisatoren und roten Akzenten. Der Manufakturchronograph kostet 5.800 Euro.

So sieht die TAG Heuer Monaco Calibre Heuer 02 am Handgelenk aus
So sieht die TAG Heuer Monaco Calibre Heuer 02 am Handgelenk aus

Uhr mit Manufakurkaliber #10: Zenith Chronomaster Revival Manufacture Edition

Das automatische Chronographenkaliber El Primero von Zenith ist berühmt und gilt als eines der genauesten und besten Uhrwerke der Welt. Eine aktuelle Version des Kalibers, das El Primero 400, arbeitet in der Chronomaster Revival Manufacture Edition. Das Modell kommt im klassischen Design der A386, in der das El Primero erstmals 1969 zum Einsatz kam. Jedoch besitzt der neue Chronograph drei Totalisatoren in Blau- statt Grautönen. Zu haben ist der Manufakturchronograph für 8.800 Euro.

Zenith: Chronomaster Revival Manufacture Edition
Zenith: Chronomaster Revival Manufacture Edition

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im Mai 2014.

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Produkt: Download Supertest: IWC Portugieser Automatic
Download Supertest: IWC Portugieser Automatic
Im Supertest nimmt die Chronos-Redaktion die IWC Portugieser Automatic komplett auseinander.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Toller Artikel! Habe hier ein paar gute Gründe für ein Manufakturwerk gefunden:
    (Link entfernt)

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  2. @Daniel, Eigenwerbung?! So ein Link sollte hier m.E. gelöscht werden, da es nicht um Manufakturkaliber im eigentlichen Sinn geht, sondern um Bucherer. M.M.n. sowieso ein fragwürdiges Unternehmen.
    Zu den hier vorgestellten Uhren. Wie in einem anderen Artikel hier schon einstimmig festgestellt wurde, ist die #1, Breitling Navitimer eher der Griff ins Klo!
    #2.Die IWC ist mit dem 0815 gepimpten ETA Kaliber – Auch wenn es IWC Manufaktur nennt – zu dem Preis m.E. eine Verarsche der Kunden.
    #3 Innen Hui, außen Pfui, da weiß man wo der Preis her kommt.
    #4 Nomos ist mal wirklich eine klare Kaufempfehlung.
    #5 Omega, egal mit welchem aktuellen Kaliber sind trotz Metas weder State of the Art, noch kommen sie mit wenig Bewegungseenergie zum Vollaufzug. Für Leute mit wenig Bewegung am Handgelenk eher nach meiner Erfahrung nicht zu empfehlen- übrigens hat auch Omega hier eingeräumt, dass die Kaliber schon eine gewisse Bewegung brauchen um korrekt zu laufen. Hier sollte Omega mal nach Rolex schauen, die können es mit dem 3235 besser! Siehe #7
    Der Knaller ist m.E. #7 – Baume & Mercier -eine echte Überraschung und ein Benchmark für alle anderen Hersteller, da “dummerweise” der Preis hier auch noch zu Leistung passt.
    Das kann man von den anderen Kanidaten, bis auf #10, leider nicht behaupten.

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  3. Vermisse schmerzlich Zenith ist der Meilenstein im Sturm der Zeit

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  4. Hallo, wo fängt ein Manufaktur-Werk (lat:Hand gemacht) an?Wo hört ein mit Eingriffen “verbessertes” Massen-Werk auf? Gibt es einen Codex-Richtlinie-Abkommen-gesetzl.Vorschrift…?Daß die Hersteller und Vertriebe sich mit dem Seltenen, Exclusiven und Edlen schmücken möchten und den Kunden die Augen wischen, ist klar.Bei dem Begriff GLASHÜTTE soll es ja eindeutig definiert sein. Wo liegt bei den Werken die Antwort?

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  5. Eigentlich ist es völlig sinnlos, den Preis bei einer Rolex GMT, Submariner, Sea-Dweller, Explorer oder Daytona anzugeben. Man kann sie eh nirgens kaufen! Kein Konzessionär hat Lagerware!
    Aus diesem Grunde habe ich mich schon lange von Rolex verabschiedet und mich Marken zugewendet, die ich auch kaufen kann!

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  6. Na endlich mal jemand der alle Uhren in und auswendig kennt @Lars.

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  7. Manufakurkaliber zeichnen die Uhrenfirmen aus, die so etwas auf die Beine bringen. Es qualifzieren sich also die Hersteller.

    Als Kunde ziehe ich die bewährten Standardwerke, zumal in einer guten Version, alleweil vor.

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  8. “Seiko baut ausschließlich Uhren mit eigenen Uhrwerken. Bereits im niedrigen Preissegment erhalten Uhrenkäufer bei der japanischen Marke eine Manufakturuhr. ”
    Unter diesem Gesichtspunkt wäre es interessant, Uhren mit Manufakturwerken vorzustellen, die im erschwinglichen Bereich liegen, also nicht mehrere Tausend Euro kosten.

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  9. @Martin.
    Alle Uhren nicht 😉 Nur die Modelle und Marken die für mich interessant sind – Uhren sind neben anderen Schwerpunkten im Leben, ein nettes und vielseitiges Hobby, aber das ist sicherlich auch Ihnen bekannt?!

    Grüsse

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  10. Mir sind nicht immer Manufakturkaliber lieber. Es gibt auch Uhren, die z.B. mit einem ETA/ Valjoux Kaliber über Jahre problemlos und genau, sowie zu überschaubaren Service Kosten, ihren Dienst tun.
    Manufakturkaliber sind halt etwas exklusiver, ob sie damit besser sind lässt sich aus meiner Erfahrung nicht mit einem Ja oder Nein beantworten.
    Es ist aber immer empfehlenswert, wenn man schon, aus welche Gründen auch immer, eine Uhr mit Manufakturwerk haben möchte, eben auch mal zu recherchieren.
    Ein Teil der hier gezeigten Uhren verwenden Manufakturwerke die schon, eine gefühlte Ewigkeit verwendet werden. Macht sie nicht schlechter, da erprobt und häufig über Jahre von Käufern geliebt.
    Jedoch sollte man auch sehen, dass ein wenig die Innovation fehlt und die Kaliber die Cash Cow der Hersteller darstellt. Allzu gerne verlangen die Käufer, ohne eigentlich den genauen Grund zu kennen, nach Manufakturwerken – hört sich halt besser an. Dieser Markt wird natürlich gerne bedient.
    Beispiel. GO, Kaliber 39. Das Kaliber gibt es bereits seit den 90iger Jahren. Abgelöst durch das 100er Kaliber, welches wiederum vom 36er Kaliber in 2016 abgelöst wurde. So jedenfalls meine Kenntnis zu der Entwicklung der Kaliber bei GO.
    Wenn man so möchte, bekommt man also ein Kaliber, welches seinen Ursprung Mitte der 90er Jahre hatte.
    Ob es dann ein gutes Angebot ist, wenn eine aktuelle Uhr mit diesem Kaliber ausgestattet, in limitierter Zahl verkauft wird, muss jeder für sich entscheiden.
    Auch Breitling hat schon eine gefühlte Ewigkeit das B01 Kaliber, schlecht ist es nicht, eher ein hervorragendes Chronographen Werk mit COSC Zertifizierung, aber Innovationen in den letzten Jahren? – mir nicht bekannt.

    Da ich nicht zu jedem Hersteller und Kaliber etwas sagen kann (Erfahrung mit dem Hersteller fehlt), noch zwei Anmerkungen zu Rolex und Seiko.

    InHouse und Manufaktur, Ja.
    Nur schwer u.a. dieses Modell zu kaufen, oder gar eine GMT bei einem Händler überhaupt zu Gesicht zu bekommen.
    Geduld ist angesagt.
    Aber hey, hier gab es wenigstens eine Innovation mit einer hohen Anzahl von Patenten bei Rolex, der Grund für die extreme Nachfrage bei diesem Hersteller, neben der Preisstabilität?
    Auch bei Seiko, Inhouse und Manufaktur, Ja.
    Schade, dass man aber bei diesen exorbitanten Preis bei einer „normalen“ Seiko – wenn auch limitiert – nicht daran gedacht hat, dass eigentliche GS Werk, welches in diesem Modell, SLA 037, verbaut ist, eben auch wie ein GS Werk zu verzieren.
    Besonders bedauerlich, dass man auch, obwohl es ein „Jubilar“ ist, nicht daran gedacht hat, dieser Uhr die gleiche Aufmerksamkeit und Zeit für die Reglage zu spendieren, wie es bei den GS Werken eigentlich üblich ist.
    Schade, wäre doch meine Erwartung, dass man hier das Beste so einer Uhr mit auf den Weg gibt.
    Erst Recht, wenn man bedenkt, dass diese Uhr – so meine Beobachtung – in dem Bereich zu finden ist, wo eigentlich das Revier der GS ist.
    Was bleibt ist die Frage, was bekomme ich für knapp 3tausend Euro mehr, als es die damalige Reissue SLA 017 gekostet hat (UVP 3.800€)
    Oder andersherum gefragt, ist eine geringere Limitierung, ein 8L55 vs. 8L35 (SLA 017) und eine andere Legierung beim Gehäuse den Preisunterschied wert, bzw. rechtfertigen diesen?
    Der Hinweis hier, dass die Uhr hier mit dem Manufakturkaliber zwar etwas mehr kostet, als die anderen Manufakturkaliber aus dem Hause Seiko, ist für mich die Untertreibung des Jahrhunderts und ich musste wirklich lachen, danke.

    Grüsse

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  11. Also für Breitling muss ich da jetzt mal eine Lanze brechen! Das B01 ist jetzt seit 2009 auf dem Markt und somit doch ein recht junges Manufakturwerk. Weiterhin hat Breitling seitdem diverse Ausbaustufen vom Handaufzugswerk, über eine GMT Version bis hin zur 2018 vorgestellten Ratrapante auf den Markt gebracht. Für mich allesamt hochwertige, technisch anspruchsvolle und innovative Chronowerke!

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  12. Hallo Dennis,
    das B01 wurde ja zum Jubiläum (125 Jahre Markenjubiläum) auf den Markt gebracht und war daher eine echte Innovation, daher stimme ich hinsichtlich des B01 völlig zu.
    Ich vermute aber auch, dass es nicht ganz aus einer absehbaren Not geschehen ist, wollte man sich doch zu Recht nicht von einer gewissen Gruppe abhängig machen. Das B01 brachte daher nicht nur eine gewisse Unabhängigkeit, sondern auch einen Imagegewinn.

    Wie ich schon schrieb, „gefühlte Ewigkeit“
    Ob man die Abkömmlinge, B02, B04, B05 und B09 nun als echte Innovation sehen möchte, bleibt jedem selbst überlassen.
    Ich persönlich sehe hier eher ein Modifizieren eines hervorragenden Kalibers. Das das Kaliber einen sehr guten Namen hat, stand ja auch nicht zur Debatte.
    Wenn ich von Innovation rede, spreche ich auch von Patenten.
    Wenn ich mich recht erinnere, hat Z.B. Rolex beim Kaliber 3235, ganze 14 Patente eingereicht. Innovation pur.
    Wie sieht es bei den Breitling Kalibern aus?

    Unstreitig natürlich alles Manufakturkaliber.

    Grüsse

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