Breitling, Omega, Rolex & Co: 10 Uhren mit Manufakturkaliber

Aktuelle Uhrenmodelle mit Manufakturwerken bis rund 10.000 Euro

Immer mehr Uhrenherstellern gelingt es, Manufakturkaliber zu konzipieren und herzustellen. Und diese sind nicht allein der Haute Horlogerie vorbehalten: Es wird auch gezielt in neue Basiswerke investiert, die für den Einsatz in Großserien gedacht sind, oder in möglichst wartungsarme und ganggenaue Konstruktionen – von beiden profitiert der Kunde, der immer hochwertigere und vergleichsweise günstigere Uhren mit Manufakturkaliber auf dem Markt findet. Wir haben für Sie zehn aktuelle und teilweise auch brandneue Uhren mit Manufaktukaliber in alphabetischer Reihenfolge zusammengestellt, die obere Preisgrenze liegt in dieser Liste bei rund 10.000 Euro.

Uhr mit Manufakturkaliber #1: Breitling Aviator 8 B01 Chronograph 43 Mosquito

Breitling und Fliegen gehören einfach zusammen. So ist es nicht verwunderlich, dass die Schweizer Marke ihren Chronographen Aviator 8 B01 Chronograph 43 Mosquito als Hommage an das britische Kampfflugzeug de Havilland Mosquito konzipiert hat. Der 43 Millimeter große Edelstahlchronograph mit tiefschwarz ADLC-beschichteter Drehlünette und Farbakzenten in Rot und Orange wird vom chronometerzertifizierten Manufaktur-Automatikkaliber B01 mit Schaltrad, vertikaler Kupplung und 70 Stunden Gangreserve angetrieben. Die Uhr ist für 7.100 Euro zu haben.

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Breitling: Aviator 8 B01 Chronograph 43 Mosquito
Breitling: Aviator 8 B01 Chronograph 43 Mosquito

Uhr mit Manufakturkaliber #2: IWC Big Pilot’s Watch 43 Spitfire

Im Innern der IWC Big Pilot’s Watch 43 Spitfire tickt das hauseigene Automatikkaliber 82100 mit 60-stündiger Gangreserve. Untergebracht ist das Uhrwerk in einem 43 Millimeter großen und bis zehn Bar wasserdichten Gehäuse aus Titan. Das Zifferblatt entspricht dem fliegeruhrentypischen “Baumuster B” mit umlaufenden Minutenzahlen und kleiner Stundenskala im Innern. Am Arm hält die Uhr ein Kalbslederband, das sich dank eines Schnellwechselsystems einfach tauschen lässt. Kostenpunkt: 10.400 Euro.

IWC: Big Pilot's Watch 43 Spitfire in Titan
IWC: Big Pilot’s Watch 43 Spitfire in Titan

Uhr mit Manufakturkaliber #3: Nomos Tangente Sport Neomatik

Nomos hat mit der Tangente Sport Neomatik eine bis 30 Bar wasserdichte Uhr im Programm. Das 42 Millimeter große Edelstahlmodell wird vom Manufaktur-Automatikkaliber 6101 angetrieben, das neben Stunde und Minute aus dem Zentrum eine kleine Sekunde bei der Sechs und ein Fensterdatum bei der Drei aufs Zifferblatt bringt. Am Arm gehalten wird die wasserdichte Sportuhr von einem markeneigenen Metallband, das an frühere Stretcharmbänder erinnert. Für 3.980 Euro kann man sich die Tangente Sport Neomatik ans Handgelenk schnallen.

Nomos Tangente Sport Neomatik mit weißem Zifferblatt
Nomos Tangente Sport Neomatik mit weißem Zifferblatt

Uhr mit Manufakturkaliber #4: Omega Seamaster 300

2021 hat Omega die Seamaster 300 runderneuert und die verschiedenen Modellvarianten mit der neuesten Kalibergeneration ausgestattet. Die 41 Millimeter große Edelstahlschale mit einseitig drehbarer Aluminiumlünette ist bis 30 Bar wasserdicht. Das blaue Sandwich-Zifferblatt kommt mit beigefarbenen arabischen Zahlen sowie Studenindexen im Vintage-Look. Die drei zentralen Zeiger lässt das Co-Axial Master Chronometer Calibre 8912 kreisen. Getragen wird die Retro-Uhr am Edelstahlband. Ihr Preis beträgt 6.700 Euro.

Omega: Seamaster 300 mit blauem Zifferblatt
Omega: Seamaster 300 mit blauem Zifferblatt

Uhr mit Manufakturkaliber #5: Oris Aquis Date Calibre 400

Die unabhängige Schweizer Uhrenmarke Oris stellte 2020 ihr hauseigenes Basiskaliber 400 vor. Das Uhrwerk bietet fünf Tage Gangreserve, einen überdurchschnittlichen Magnetfeldschutz und ein Serviceintervall sowie eine Garantiezeit von zehn Jahren. Das Werk tickt unter anderem in der Aquis Date Calibre 400. Diese besitzt ein 41,5 oder 43,5 Millimeter großes und bis 30 Bar wasserdichtes Gehäuse aus Edelstahl und eine einseitig drehbare Lünette mit Keramikskala. Am Edelstahlband kostet das Modell 3.300 Euro, für die Version mit Kautschukband liegt der Preis einmal 100 Euro niedriger.

Die Oris Aquis Date Calibre 400 bekommt als erstes Modell das neue Werk
Oris: Aquis Date Calibre 400

Uhr mit Manufakturkaliber #6: Rolex Oyster Perpetual 41

2020 brachte Rolex sein Einsteigermodell Oyster Perpetual in der neuen Gehäusegröße von 41 Millimetern, die die bisherigen 39-Millimeter-Modelle ersetzt. Die Uhr ist jetzt mit der jüngsten Werkegeneration mit erhöhter Gangreserve von 70 Stunden und verbessertem Magnetfeldschutz, dem hauseigenen Kaliber 3230, ausgestattet. Die Oyster Perpetual 41 kommt in zahlreichen Zifferblattvarianten und stets am dreireihigen Oyster-Band mit Easy-Link-Verlängerung. Ihr Gehäuse hält einem Wasserduck von 10 Bar stand. Kostenpunkt: 5.700 Euro.

Rolex Oyster Perpetual 41 blaues Zifferblatt Wristshot
Live-Bild der Rolex Oyster Perpetual 41 mit blauem Zifferblatt

Uhr mit Manufakturkaliber #7: Tudor Black Bay Ceramic

Für 4.510 Euro erhält man bei Tudor die Manufakturuhr Black Bay Ceramic, deren Werk sogar von der METAS als Master Chronometer zertifiziert ist. Als Voraussetzung dafür weist das neue Tudor-Manufakturkaliber MT5602-1U mit Automatikaufzug das Chronometerzertifikat der COSC auf und ist vor Magnetfeldern bis mindestens 15.000 Gauß geschützt. Das Gehäuse des 41 Millimeter großen Modells besteht aus kratzfester, mattschwarzer Keramik. Dank der Wasserdichtheit bis 20 Bar und der einseitig drehbaren Lünette eignet sich die Uhr zum Tauchen. Tudor Black Bay Ceramic

Tudor: Black Bay Ceramic

Uhr mit Manufakturkaliber #8: TAG Heuer Autavia Chronometer Flyback

Anlässlich ihres 60. Geburtstag lancierte TAG Heuer die Autavia Anfang 2022 als Flyback-Chronograph mit dem Manufakturkaliber Heuer 02. Das Werk verfügt über eine Gangreserve von 80 Stunden und ist als Chronometer zertifiziert. Das 42 Millimeter große Gehäuse der neuen Autavia Chronometer Flyback besteht aus Edelstahlgehäuse und besitzt eine beidseitig drehbare schwarze Keramiklünette. Der Manufakturchronograph kostet 5.950 Euro.

TAG Heuer: Autavia Heuer 02 Flyback Chronograph
TAG Heuer: Autavia Heuer 02 Flyback Chronograph

Uhr mit Manufakturkaliber #9: Titoni Seascoper 600

Die 1919 gegründete Uhrenmarke Titoni ist ein unabhängiges Schweizer Unternehmen. Zum 100-jährigen Jubiläum im letzten Jahr stellte Titoni sein selbst designtes und entwickeltes Kaliber T10 vor. Dieses ist 4,1 Millimeter hoch und verfügt über eine Gangreserve von mindestens 68 Stunden. Das automatische Manufakturwerk kommt in der Seascoper 600 zum Einsatz. Die 42 Millimeter große Taucheruhr hält einem Wasserdruck von 60 Bar stand und eignet sich dank Heliumventil auch zum Sättigungstauchen. Am Edelstahlband mit Faltschließe und Tauchverlängerung kostet die Manufaktur-Sportuhr überraschend günstige 1.725 Euro.

Titoni: Seascoper 600 mit blauem Zifferblatt
Die Titoni Seascoper 600 mit einseitig drehbarer Tauchlünette

Uhr mit Manufakturkaliber #10: Zenith Chronomaster Sport

Die Chronomaster Sport von Zenith ist mit dem Automatikkaliber El Primero 3600 ausgestattet. Wie man es von der Schweizer Manufaktur gewohnt ist, erlaubt das Chronographenwerk Zeitmessungen auf die Zehntelsekunde genau. Die gestoppte Zeit liest der Träger auf den drei modellprägenden Countern in Blau, Anthrazit und Hellgrau ab, die auf das Modell A386 aus dem Jahr 1969 zurückgehen. Hinzu kommt beim Kaliber 3600 ein zentraler Stoppzeiger, der in zehn Sekunden einmal um das Zifferblatt läuft und die Zehntelsekunden auf der Keramiklünette gut ablesbar darstellt. Der 41 Millimeter große und bis zehn Bar wasserdichte Automatik-Chronograph ist am Kautschukband in Textiloptik für 10.300 Euro erhältlich. Mehr über die Chronomaster Sport erfahren Sie auch hier in unserem ausführlichen Hands-on, in dem wir das Modell genau unter die Lupe nehmen.

Zenith: Chronomaster Sport Black
Zenith: Chronomaster Sport Black

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im Mai 2014.

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Produkt: Download: Jaeger-LeCoultre Polaris Chronograph im Test
Download: Jaeger-LeCoultre Polaris Chronograph im Test
Glanzstück der 2018 neu eingeführten Polaris-Kollektion von Jaeger-LeCoultre ist der Polaris Chronograph mit Tachymeterskala und blauem Zifferblatt.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Toller Artikel! Habe hier ein paar gute Gründe für ein Manufakturwerk gefunden:
    (Link entfernt)

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  2. @Daniel, Eigenwerbung?! So ein Link sollte hier m.E. gelöscht werden, da es nicht um Manufakturkaliber im eigentlichen Sinn geht, sondern um Bucherer. M.M.n. sowieso ein fragwürdiges Unternehmen.
    Zu den hier vorgestellten Uhren. Wie in einem anderen Artikel hier schon einstimmig festgestellt wurde, ist die #1, Breitling Navitimer eher der Griff ins Klo!
    #2.Die IWC ist mit dem 0815 gepimpten ETA Kaliber – Auch wenn es IWC Manufaktur nennt – zu dem Preis m.E. eine Verarsche der Kunden.
    #3 Innen Hui, außen Pfui, da weiß man wo der Preis her kommt.
    #4 Nomos ist mal wirklich eine klare Kaufempfehlung.
    #5 Omega, egal mit welchem aktuellen Kaliber sind trotz Metas weder State of the Art, noch kommen sie mit wenig Bewegungseenergie zum Vollaufzug. Für Leute mit wenig Bewegung am Handgelenk eher nach meiner Erfahrung nicht zu empfehlen- übrigens hat auch Omega hier eingeräumt, dass die Kaliber schon eine gewisse Bewegung brauchen um korrekt zu laufen. Hier sollte Omega mal nach Rolex schauen, die können es mit dem 3235 besser! Siehe #7
    Der Knaller ist m.E. #7 – Baume & Mercier -eine echte Überraschung und ein Benchmark für alle anderen Hersteller, da “dummerweise” der Preis hier auch noch zu Leistung passt.
    Das kann man von den anderen Kanidaten, bis auf #10, leider nicht behaupten.

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  3. Vermisse schmerzlich Zenith ist der Meilenstein im Sturm der Zeit

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  4. Hallo, wo fängt ein Manufaktur-Werk (lat:Hand gemacht) an?Wo hört ein mit Eingriffen “verbessertes” Massen-Werk auf? Gibt es einen Codex-Richtlinie-Abkommen-gesetzl.Vorschrift…?Daß die Hersteller und Vertriebe sich mit dem Seltenen, Exclusiven und Edlen schmücken möchten und den Kunden die Augen wischen, ist klar.Bei dem Begriff GLASHÜTTE soll es ja eindeutig definiert sein. Wo liegt bei den Werken die Antwort?

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  5. Eigentlich ist es völlig sinnlos, den Preis bei einer Rolex GMT, Submariner, Sea-Dweller, Explorer oder Daytona anzugeben. Man kann sie eh nirgens kaufen! Kein Konzessionär hat Lagerware!
    Aus diesem Grunde habe ich mich schon lange von Rolex verabschiedet und mich Marken zugewendet, die ich auch kaufen kann!

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  6. Na endlich mal jemand der alle Uhren in und auswendig kennt @Lars.

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  7. Manufakurkaliber zeichnen die Uhrenfirmen aus, die so etwas auf die Beine bringen. Es qualifzieren sich also die Hersteller.

    Als Kunde ziehe ich die bewährten Standardwerke, zumal in einer guten Version, alleweil vor.

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  8. “Seiko baut ausschließlich Uhren mit eigenen Uhrwerken. Bereits im niedrigen Preissegment erhalten Uhrenkäufer bei der japanischen Marke eine Manufakturuhr. ”
    Unter diesem Gesichtspunkt wäre es interessant, Uhren mit Manufakturwerken vorzustellen, die im erschwinglichen Bereich liegen, also nicht mehrere Tausend Euro kosten.

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  9. @Martin.
    Alle Uhren nicht 😉 Nur die Modelle und Marken die für mich interessant sind – Uhren sind neben anderen Schwerpunkten im Leben, ein nettes und vielseitiges Hobby, aber das ist sicherlich auch Ihnen bekannt?!

    Grüsse

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  10. Mir sind nicht immer Manufakturkaliber lieber. Es gibt auch Uhren, die z.B. mit einem ETA/ Valjoux Kaliber über Jahre problemlos und genau, sowie zu überschaubaren Service Kosten, ihren Dienst tun.
    Manufakturkaliber sind halt etwas exklusiver, ob sie damit besser sind lässt sich aus meiner Erfahrung nicht mit einem Ja oder Nein beantworten.
    Es ist aber immer empfehlenswert, wenn man schon, aus welche Gründen auch immer, eine Uhr mit Manufakturwerk haben möchte, eben auch mal zu recherchieren.
    Ein Teil der hier gezeigten Uhren verwenden Manufakturwerke die schon, eine gefühlte Ewigkeit verwendet werden. Macht sie nicht schlechter, da erprobt und häufig über Jahre von Käufern geliebt.
    Jedoch sollte man auch sehen, dass ein wenig die Innovation fehlt und die Kaliber die Cash Cow der Hersteller darstellt. Allzu gerne verlangen die Käufer, ohne eigentlich den genauen Grund zu kennen, nach Manufakturwerken – hört sich halt besser an. Dieser Markt wird natürlich gerne bedient.
    Beispiel. GO, Kaliber 39. Das Kaliber gibt es bereits seit den 90iger Jahren. Abgelöst durch das 100er Kaliber, welches wiederum vom 36er Kaliber in 2016 abgelöst wurde. So jedenfalls meine Kenntnis zu der Entwicklung der Kaliber bei GO.
    Wenn man so möchte, bekommt man also ein Kaliber, welches seinen Ursprung Mitte der 90er Jahre hatte.
    Ob es dann ein gutes Angebot ist, wenn eine aktuelle Uhr mit diesem Kaliber ausgestattet, in limitierter Zahl verkauft wird, muss jeder für sich entscheiden.
    Auch Breitling hat schon eine gefühlte Ewigkeit das B01 Kaliber, schlecht ist es nicht, eher ein hervorragendes Chronographen Werk mit COSC Zertifizierung, aber Innovationen in den letzten Jahren? – mir nicht bekannt.

    Da ich nicht zu jedem Hersteller und Kaliber etwas sagen kann (Erfahrung mit dem Hersteller fehlt), noch zwei Anmerkungen zu Rolex und Seiko.

    InHouse und Manufaktur, Ja.
    Nur schwer u.a. dieses Modell zu kaufen, oder gar eine GMT bei einem Händler überhaupt zu Gesicht zu bekommen.
    Geduld ist angesagt.
    Aber hey, hier gab es wenigstens eine Innovation mit einer hohen Anzahl von Patenten bei Rolex, der Grund für die extreme Nachfrage bei diesem Hersteller, neben der Preisstabilität?
    Auch bei Seiko, Inhouse und Manufaktur, Ja.
    Schade, dass man aber bei diesen exorbitanten Preis bei einer „normalen“ Seiko – wenn auch limitiert – nicht daran gedacht hat, dass eigentliche GS Werk, welches in diesem Modell, SLA 037, verbaut ist, eben auch wie ein GS Werk zu verzieren.
    Besonders bedauerlich, dass man auch, obwohl es ein „Jubilar“ ist, nicht daran gedacht hat, dieser Uhr die gleiche Aufmerksamkeit und Zeit für die Reglage zu spendieren, wie es bei den GS Werken eigentlich üblich ist.
    Schade, wäre doch meine Erwartung, dass man hier das Beste so einer Uhr mit auf den Weg gibt.
    Erst Recht, wenn man bedenkt, dass diese Uhr – so meine Beobachtung – in dem Bereich zu finden ist, wo eigentlich das Revier der GS ist.
    Was bleibt ist die Frage, was bekomme ich für knapp 3tausend Euro mehr, als es die damalige Reissue SLA 017 gekostet hat (UVP 3.800€)
    Oder andersherum gefragt, ist eine geringere Limitierung, ein 8L55 vs. 8L35 (SLA 017) und eine andere Legierung beim Gehäuse den Preisunterschied wert, bzw. rechtfertigen diesen?
    Der Hinweis hier, dass die Uhr hier mit dem Manufakturkaliber zwar etwas mehr kostet, als die anderen Manufakturkaliber aus dem Hause Seiko, ist für mich die Untertreibung des Jahrhunderts und ich musste wirklich lachen, danke.

    Grüsse

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  11. Also für Breitling muss ich da jetzt mal eine Lanze brechen! Das B01 ist jetzt seit 2009 auf dem Markt und somit doch ein recht junges Manufakturwerk. Weiterhin hat Breitling seitdem diverse Ausbaustufen vom Handaufzugswerk, über eine GMT Version bis hin zur 2018 vorgestellten Ratrapante auf den Markt gebracht. Für mich allesamt hochwertige, technisch anspruchsvolle und innovative Chronowerke!

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  12. Hallo Dennis,
    das B01 wurde ja zum Jubiläum (125 Jahre Markenjubiläum) auf den Markt gebracht und war daher eine echte Innovation, daher stimme ich hinsichtlich des B01 völlig zu.
    Ich vermute aber auch, dass es nicht ganz aus einer absehbaren Not geschehen ist, wollte man sich doch zu Recht nicht von einer gewissen Gruppe abhängig machen. Das B01 brachte daher nicht nur eine gewisse Unabhängigkeit, sondern auch einen Imagegewinn.

    Wie ich schon schrieb, „gefühlte Ewigkeit“
    Ob man die Abkömmlinge, B02, B04, B05 und B09 nun als echte Innovation sehen möchte, bleibt jedem selbst überlassen.
    Ich persönlich sehe hier eher ein Modifizieren eines hervorragenden Kalibers. Das das Kaliber einen sehr guten Namen hat, stand ja auch nicht zur Debatte.
    Wenn ich von Innovation rede, spreche ich auch von Patenten.
    Wenn ich mich recht erinnere, hat Z.B. Rolex beim Kaliber 3235, ganze 14 Patente eingereicht. Innovation pur.
    Wie sieht es bei den Breitling Kalibern aus?

    Unstreitig natürlich alles Manufakturkaliber.

    Grüsse

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  13. Und wo sind die Tudor-Modelle? Unter “laufend aktualisiert” verstehe ich etwas anderes!
    Grüße
    Helmut

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  14. Dieser Lars mig seinen ausschweifenden Kommentaren hat von Uhren wohl wenig Ahnung. Wer ernsthaft ein 15000 Gauss geschütztes Manufakturkaliber über ein ungeschütztes Rolexkaliber stellt hat von Manufaktur, Langlebigkeit und Serviceintervallen echt keine Ahnung.

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  15. Empfehlung für ein künftiges Update:

    Ball. Manufakturwerk seit anfangs 2020.

    Habe dieses Manukatur-Werk RRM7309-C in einer Ball NM9030B-S1C-WH.

    Kostet wenig über 2000.00

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  16. Die Dümmsten sind leider oft am schlausten….leider bei dem C Thema genauso.
    Entscheidet mit dem euren hart verdientem Geld einfach selbst wem ihr es gebt…..ist doch ganz einfach.
    Bleibt gesund ✌

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  17. Tudor Glamour DoubleDate. Um 3000€ und unterscheidet sich deutlich
    durch die aufwendige Datumskomplikation mit 70h Gangreserve.
    Wäre auch eine Erwähnung wert gewesen.

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