Produkt: Download:  Breitling Navitimer 8 Chronograph im Test
Download: Breitling Navitimer 8 Chronograph im Test
Die Chronos-Redaktion testet einen der ersten Breitling Navitmer 8 Chronographen ohne die berühmte Rechenschieberlünette.

Breitling, Omega, Rolex & Co: 10 Uhren mit Manufakturkaliber

Aktuelle Uhrenmodelle mit Manufakturwerken unter 10.000 Euro

Immer mehr Uhrenherstellern gelingt es, Manufakturkaliber zu konzipieren und herzustellen. Und diese sind nicht allein der Haute Horlogerie vorbehalten: Es wird auch gezielt in neue Basiswerke investiert, die für den Einsatz in Großserien gedacht sind, oder in möglichst wartungsarme und ganggenaue Konstruktionen – von beiden profitiert der Kunde, der immer hochwertigere und vergleichsweise günstigere Uhren mit Manufakturkaliber auf dem Markt findet. Wir haben für Sie zehn aktuelle und teilweise auch brandneue Uhren mit Manufaktukaliber in alphabetischer Reihenfolge zusammengestellt, die obere Preisgrenze liegt in dieser Liste bei 10.000 Euro.

Uhr mit Manufakturkaliber #1: Baume & Mercier Clifton Baumatic COSC

Baume & Mercier bietet dem Endverbraucher mit der Clifton Baumatic viel Uhr zum kleinen Preis. Für 2.800 Euro erhält man einen Chronometer mit fünf Tagen Gangautonomie, der verlängerte Wartungsintervalle bietet. Möglich macht dies das automatische Kaliber BM13-1975A.

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Baume & Mercier: Clifton Baumatic COSC Cadran Bleu, mit einem Zifferblatt in Blau, am Lederband
Baume & Mercier: Clifton Baumatic COSC Cadran Bleu, mit einem Zifferblatt in Blau, am Lederband

Uhr mit Manufakturkaliber #2: Breitling Navitimer 8 B01 Chronograph

Der Navitimer von Breitling begeistert Piloten und alle, die es gerne wären, heute wie vor 50 Jahren. Die Uhr gibt es in verschiedenen Ausführungen, mal mit zweiter Zeitzone, mal als Schleppzeigerchronograph, mal als limitierte Sonderedition für Kunstflugstaffeln oder für einzelne militärische Geschwader. Und die neueste Version kommt sogar ohne die berühmte Rechenschieberlünette, die eigentlich seit der Einführung der ersten Navitimer 1952 die ID der Linie ist. Der Navitimer 8 B01 Chronograph ist mit dem Manufakturkaliber B01 ausgestattet und kommt in einer “Reverse-Panda”-Optik mit weißen Hilfszifferblättern auf schwarzem Grund. Der bis zehn Bar wasserdichte Chronograph ist für 7.300 Euro zu haben.

Breitling: Navitimer 8 B01 mit schwarzem Zifferblatt und Stahlband
Breitling: Navitimer 8 B01 mit schwarzem Zifferblatt und Stahlband

Uhr mit Manufakturkaliber #3: Frédérique Constant Slimline Power Reserve Manufacture

Frédérique Constant: Slimline Power Reserve Manufacture
Frédérique Constant: Slimline Power Reserve Manufacture

Die Schweizer Marke Frederique Constant bietet mit der neuen Slimline Power Reserver Manufacture sein 28. Manufakturkaliber. Das Automatikkaliber FC-723 basiert auf dem FC-703 und ergänzt dieses um ein Modul für die Gangreserveanzeige bei zehn Uhr. Die Uhr läuft nach Vollaufzug 50 Stunden. Hinzu kommt ein Zeigerdatum bei der Sechs. Der 40 Millimeter große Zeitmesser ist in Edelstahl mit und ohne Roségoldplattierung (3.595 beziehungsweise 3.295 Euro) sowie in den Zifferblattfarben Silber, Anthrazit und Blau erhältlich.

Uhr mit Manufakturkaliber #4: IWC Pilot’s Watch Chronograph Spitfire

Mit dem neuen Manufakturkaliber 69380 ist die Fliegeruhr IWC Pilot’s Watch Chronograph Spitfire ausgestattet. Neben der Chronographenfunktion verfügt das Modelle über eine Wochentags- und Datumsanzeige bei drei Uhr. Untergebracht ist das Uhrwerk in einem 41 Millimeter großen Gehäuse aus Edelstahl oder Bronze. Dieses kombiniert IWC mit einem olivgrünen Zifferblatt. Der Manufakturchronograph kostet 6.700 Euro.

IWC Pilot’s Watch Chronograph Spitfire
IWC Pilot’s Watch Chronograph Spitfire

Uhr mit Manufakturkaliber #5: Nomos Tangente Sport Neomatik

Nomos bringt mit der Tangente Sport Neomatik eine bis 30 Bar wasserdichte Uhr auf den Markt. Die 42 Millimeter große Edelstahluhr wird dabei vom hauseigenen Automatikkaliber 6101 angetrieben, das neben Stunde und Minute aus dem Zentrum, eine kleine Sekunde bei der Sechs und ein Fensterdatum bei der Drei aufs Zifferblatt bringt. Am Arm gehalten wird die wasserdichte Sportuhr von einem Metallband, das an frühere Stretcharmbänder erinnert und von der Glashütter Marke völlig neu konstruiert wurde. Für 3.980 Euro kann man sich die Tangente Sport Neomatik ans Handgelenk schnallen.

Nomos Tangente Sport Neomatik mit weißem Zifferblatt
Nomos Tangente Sport Neomatik mit weißem Zifferblatt (Bild: NOMOS Glashuette)

Uhr mit Manufakturkaliber #6: Omega Seamaster Diver 300M 

Zur 2018 runderneuerten Taucheruhrenkollektion Omega Seamaster Diver 300M, folgt 2019 ein Modell aus schwarzer Keramik und Titan. Das Material macht die Uhr äußerst leicht und sehr widerstandsfähig. Der 43,5 Millimeter große Taucher wird vom amagnetischen und chronometerzertifizierten Manufakturkaliber 8806 mit Automatikaufzug angetrieben. Getragen wird die bis 300 Meter wasserdichte Taucheruhr an einem Kautschukband mit Dornschließe aus Keramik. Der Preis beträgt 7.400 Euro.

Omega: Seamaster Diver 300M in Keramik und Titan
Omega: Seamaster Diver 300M in Keramik und Titan

Uhr mit Manufakturkaliber #7: Panerai Luminor Base Logo 3 Days Acciaio – 44mm

Panerai bietet mit der Luminor Base Logo 3 Days Acciaio – 44 mm (Referenz PAM00777) ein solides Einstiegsmodell. Die Dreizeigeruhr mit kleiner Sekunde bei der Neun kommt mit dem Manufakturkaliber P.6000 mit Handaufzug, das eine Gangautonmie von drei Tagen bietet. Mit Stahlboden, blauem Textilband und einer Druckfestigkeit bis zehn Bar kostet die Uhr mit dem charakteristischen Kronenschutzbügel 5.300 Euro.

Wristshot der Panerai Luminor Base Logo 3 Days Acciaio 44mm
Wristshot der Panerai Luminor Base Logo 3 Days Acciaio 44mm

Uhr mit Manufakurkaliber #8: Rolex Oyster Perpetual GMT-Master II ‘Batman’

Auf der Baselworld 2019 präsentierte Rolex die GMT-Master II mit blau-schwarzer Lünette – genannt ‘Batman’. Rolex kombiniert das 40 Millimeter große Oyster-Gehäuse mit dem Jubilé-Band. Das Armband ist mit der Oysterlock-Sicherheitsfaltschließe mit Easylink-Verlängerung versehen, die eine Verlängerung des Bandes um fünf Millimeter möglich macht. Die Lünette der Oyster Perpetual GMT-Master II ‘Batman’ besteht aus kratzfester Keramik und ist beidseitig drehbar. Mithilfe der Lünette und des blauen zentralen Zeigers, kann der Träger eine zweite Zeitzone ablesen. Angetrieben wird die GMT-Uhr vom manufaktureigenen Automatikkaliber 3285 mit 70-stündiger Gangreserve. Kostenpunkt: 8.400 Euro

Wristshot der neuen Rolex Oyster Perpetual GMT-Master II ‘Batman’
Wristshot der neuen Rolex Oyster Perpetual GMT-Master II ‘Batman’

Uhr mit Manufakturkaliber #9: Tudor Black Bay P01

Die Black Bay P01 von Tudor ist eine Neuauflage eines Prototypen, den die Marke im Rahmen einer Forschungsreihe für die US-Navy in den 1960er-Jahren entwickelt hatte. Die 42 Millimeter große Edelstahluhr besitzt eine beidseitig drehbare Lünette mit 12-Stunden-Einteilung, die mit einem speziellen Blockiersystem ausgestattet ist. Dieses befindet sich zwischen den beweglichen Bandanstößen, die das Leder-Kautschukband mit dem Gehäuse verbinden. Ein klappbares Edelstahlelement bei zwölf Uhr fixiert nach dem Einstellen die Lünette und verhindert deren verdrehen. Im Innern der Taucheruhr arbeitet das Manufakturkaliber MT5612 mit Chronometerzertifikat. Für 3.680 Euro kann man mit der neuen Black Bay P01 auf Tauchstation gehen.

Wristshot der Tudor Black Bay P01
Wristshot der Tudor Black Bay P01

Uhr mit Manufakturkaliber #10: Tutima Patria Admiral Blue

Die Glashütter Uhrenmarke Tutima bringt seine klassische Patria in diesem Jahr als Edelstahlversion mit blauem Email-Zifferblatt und farblich passendem Alligatorlederband. Angetrieben wird die Zweizeigeruhr mit kleiner Sekunde vom hauseigenen Handaufzugswerk 617 mit Dreiviertelplatine, aufwendigen Gravuren, polierten Schrauben und dem typischen Glashütter Sonnenschliff. Für 4.900 Euro kann man sich den 43 Millimeter großen Klassiker ans Handgelenk legen.

Moderner Klassiker mit Handaufzug: Tutimas Patria bekommt ein blaues Zifferblatt.
Moderner Klassiker mit Handaufzug: Tutimas Patria bekommt ein blaues Zifferblatt.

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im Mai 2014.

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Produkt: Download Kurztest: Anonimo Nautilo
Download Kurztest: Anonimo Nautilo
Anonimo stellt mit der Nautilo eine alltagstaugliche Taucheruhr vor. Was die Uhr so attraktiv macht und wie sie im Test abschneidet, lesen Sie im Download!

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Toller Artikel! Habe hier ein paar gute Gründe für ein Manufakturwerk gefunden:
    (Link entfernt)

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  2. @Daniel, Eigenwerbung?! So ein Link sollte hier m.E. gelöscht werden, da es nicht um Manufakturkaliber im eigentlichen Sinn geht, sondern um Bucherer. M.M.n. sowieso ein fragwürdiges Unternehmen.
    Zu den hier vorgestellten Uhren. Wie in einem anderen Artikel hier schon einstimmig festgestellt wurde, ist die #1, Breitling Navitimer eher der Griff ins Klo!
    #2.Die IWC ist mit dem 0815 gepimpten ETA Kaliber – Auch wenn es IWC Manufaktur nennt – zu dem Preis m.E. eine Verarsche der Kunden.
    #3 Innen Hui, außen Pfui, da weiß man wo der Preis her kommt.
    #4 Nomos ist mal wirklich eine klare Kaufempfehlung.
    #5 Omega, egal mit welchem aktuellen Kaliber sind trotz Metas weder State of the Art, noch kommen sie mit wenig Bewegungseenergie zum Vollaufzug. Für Leute mit wenig Bewegung am Handgelenk eher nach meiner Erfahrung nicht zu empfehlen- übrigens hat auch Omega hier eingeräumt, dass die Kaliber schon eine gewisse Bewegung brauchen um korrekt zu laufen. Hier sollte Omega mal nach Rolex schauen, die können es mit dem 3235 besser! Siehe #7
    Der Knaller ist m.E. #7 – Baume & Mercier -eine echte Überraschung und ein Benchmark für alle anderen Hersteller, da “dummerweise” der Preis hier auch noch zu Leistung passt.
    Das kann man von den anderen Kanidaten, bis auf #10, leider nicht behaupten.

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  3. Vermisse schmerzlich Zenith ist der Meilenstein im Sturm der Zeit

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  4. Hallo, wo fängt ein Manufaktur-Werk (lat:Hand gemacht) an?Wo hört ein mit Eingriffen “verbessertes” Massen-Werk auf? Gibt es einen Codex-Richtlinie-Abkommen-gesetzl.Vorschrift…?Daß die Hersteller und Vertriebe sich mit dem Seltenen, Exclusiven und Edlen schmücken möchten und den Kunden die Augen wischen, ist klar.Bei dem Begriff GLASHÜTTE soll es ja eindeutig definiert sein. Wo liegt bei den Werken die Antwort?

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  5. Eigentlich ist es völlig sinnlos, den Preis bei einer Rolex GMT, Submariner, Sea-Dweller, Explorer oder Daytona anzugeben. Man kann sie eh nirgens kaufen! Kein Konzessionär hat Lagerware!
    Aus diesem Grunde habe ich mich schon lange von Rolex verabschiedet und mich Marken zugewendet, die ich auch kaufen kann!

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  6. Na endlich mal jemand der alle Uhren in und auswendig kennt @Lars.

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