Produkt: UHREN-MAGAZIN Digital 4/2016
UHREN-MAGAZIN Digital 4/2016
Rolex: Datejust & Design +++ IWC: die Kollektion +++ Weltexklusiv: Omega Globemaster, sensationeller Test im 7,0-Tesla MRT-Forschungssystem von Siemens +++

Breitling, Omega, Rolex & Co: 10 Uhren mit Manufakturkaliber

Aktuelle Uhrenmodelle mit Manufakturwerken unter 10.000 Euro

Immer mehr Uhrenherstellern gelingt es, Manufakturkaliber zu konzipieren und herzustellen. Und diese sind nicht allein der Haute Horlogerie vorbehalten: Es wird auch gezielt in neue Basiswerke investiert, die für den Einsatz in Großserien gedacht sind, oder in möglichst wartungsarme und ganggenaue Konstruktionen – von beiden profitiert der Kunde, der immer hochwertigere und vergleichsweise günstigere Uhren mit Manufakturkaliber auf dem Markt findet. Wir haben für Sie zehn aktuelle und teilweise auch brandneue Uhren mit Manufaktukaliber in alphabetischer Reihenfolge zusammengestellt, die obere Preisgrenze liegt in dieser Liste bei 10.000 Euro.

Uhr mit Manufakturkaliber #1: Baume & Mercier Clifton Baumatic COSC

Baume & Mercier bietet dem Endverbraucher mit der Clifton Baumatic viel Uhr zum kleinen Preis. Für 2.800 Euro erhält man einen Chronometer mit fünf Tagen Gangautonomie, der verlängerte Wartungsintervalle bietet. Möglich macht dies das automatische Kaliber BM13-1975A.

Anzeige

Baume & Mercier: Clifton Baumatic COSC Cadran Bleu, mit einem Zifferblatt in Blau, am Lederband
Baume & Mercier: Clifton Baumatic COSC Cadran Bleu, mit einem Zifferblatt in Blau, am Lederband

Uhr mit Manufakturkaliber #2: Breitling Navitimer 8 B01 Chronograph

Der Navitimer von Breitling begeistert Piloten und alle, die es gerne wären, heute wie vor 50 Jahren. Die Uhr gibt es in verschiedenen Ausführungen, mal mit zweiter Zeitzone, mal als Schleppzeigerchronograph, mal als limitierte Sonderedition für Kunstflugstaffeln oder für einzelne militärische Geschwader. Und die neueste Version kommt sogar ohne die berühmte Rechenschieberlünette, die eigentlich seit der Einführung der ersten Navitimer 1952 die ID der Linie ist. Der Navitimer 8 B01 Chronograph ist mit dem Manufakturkaliber B01 ausgestattet und kommt in einer “Reverse-Panda”-Optik mit weißen Hilfszifferblättern auf schwarzem Grund. Der bis zehn Bar wasserdichte Chronograph ist für 7.300 Euro zu haben.

Breitling: Navitimer 8 B01 mit schwarzem Zifferblatt und Stahlband
Breitling: Navitimer 8 B01 mit schwarzem Zifferblatt und Stahlband

Uhr mit Manufakturkaliber #3: Frédérique Constant Classic Worldtimer Manufacture

Dass es auch eine Weltzeituhr mit Manufakturkaliber in unsere Übersicht schafft ist schon erstaunlich. Die Schweizer Marke Frédérique Constant macht’s möglich: Der Classic Worldtimer Manufacture erscheint 2018 mit Zifferblatt und Armband in Grün. Die Uhr ist mit dem automatischen Manufakturkaliber FC-718 mit selbst konstruiertem Weltzeitmechanismus ausgestattet. Dieser ermöglicht ein einfaches Einstellen aller Funktionen über die Krone. Die Weltzeituhr mit 24-Stunden-Scheibe, Tag-Nacht-Anzeige für die 24 Referenzorte und Zeigerdatum kostet 3.795 Euro.

Frederique Constant: Classic Worldtimer Manufacture
Frederique Constant: Classic Worldtimer Manufacture

Uhr mit Manufakturkaliber #4: Girard-Perregaux Laureato Absolute

Die zum SIHH 2019 lancierte Laureato Absolute von Girard-Perrgaux mit einem schwarz PVD-beschichteten Gehäuse erhält man für 9.900 Euro. Somit ist das neue Dreizeigermodell 1.600 Euro günstiger als die klassische Ikone in Edelstahl. Die Laureato Absolute besitzt zudem ein auf 44 Millimeter vergrößertes Gehäuse, das 30 Bar druckfest ist.  Energie liefert das Manufakturkaliber GP03300 mit Automatikaufzug.

Girard Perregaux: Laureato Absolute
Girard Perregaux: Laureato Absolute

Uhr mit Manufakturkaliber #5: IWC Pilot’s Watch Chronograph Spitfire

Mit dem neuen Manufakturkaliber 69380 ist die Fliegeruhr IWC Pilot’s Watch Chronograph Spitfire ausgestattet. Neben der Chronographenfunktion verfügt das Modelle über eine Wochentags- und Datumsanzeige bei drei Uhr. Untergebracht ist das Uhrwerk in einem 41 Millimeter großen Gehäuse aus Edelstahl oder Bronze. Dieses kombiniert IWC mit einem olivgrünen Zifferblatt. Der Manufakturchronograph kostet 6.700 Euro.

IWC Pilot’s Watch Chronograph Spitfire
IWC Pilot’s Watch Chronograph Spitfire

Uhr mit Manufakturkaliber #6: Jaeger-LeCoultre Polaris Automatic

Mit der Polaris führte Jaeger-Lecoultre Anfang 2018 eine neue Kollektion mit bekanntem Namen ein. Dafür und für das Design der neuen Uhrenlinie stand die bekannte Weckeruhr Memovox Polaris von 1968 Pate. Zur Kollektion gehören Automatikuhren mit und ohne Datum, ein Chronograph, ein Chronograph mit Weltzeitfunktion und eine Weckeruhr. Das Basismodell Polaris Automatic – erhältlich mit blauem oder schwarzem Zifferblatt – besitzt ein 41 Millimeter großes Edelstahlgehäuse mit zwei Kronen. Eine ist für die Bewegung des innen liegenden Drehrings verantwortlich, mit der anderen wird die Uhrzeit eingestellt. Im Innern der Uhr zieht das Manufakturkaliber JLC 898/1 mit Automatikaufzug seine Runden. Die elegante Dreizeigeruhr ist ab 6.700 Euro mit Kalbslederband erhältich. Die Version mit Edelstahlband kostet 7.650 Euro.

Jaeger-LeCoultre: Polaris Automatic mit Stahlband
Jaeger-LeCoultre: Polaris Automatic mit Stahlband

Uhr mit Manufakturkaliber #7: Omega Speedmaster Racing Master Chronometer

Die Minuterie der Speedmaster Racing Master Chronometer erinnert an eine Zielflagge – ein Design, das auf eine Omega-Uhr von 1968 zurückgeht. Auch das gelochte Rindslederband stellt einen Bezug zum automobilen Rennsport her. Im Innern der 44,25 Millimeter großen Edelstahluhr ist das automatische Manufakturkaliber 9900 untergebracht. Dieses wird vom unabhängigen Institut Metas auf seine Ganggenauigkeit, Funktionssicherheit sowie Resistenz gegen extreme Magnetfelder bis 15.000 Gauß getestet. Der Rennsport-Chronograph kostet 7.700 Euro.

Omega: Speedmaster Racing Master Chronometer
Omega: Speedmaster Racing Master Chronometer

Chronos hat die Omega-Uhr ausführlich getestet. Hier können Sie den Test der Speedmaster Racing Master Chronometer für 0,99 Euro herunterladen.

Uhr mit Manufakturkaliber #8: Panerai Luminor Base Logo 3 Days Acciaio – 44mm

Panerai bietet mit der neuen Luminor Base Logo 3 Days Acciaio – 44 mm (Referenz PAM00777) ein solides Einstiegsmodell. Die Dreizeigeruhr mit kleiner Sekunde bei der Neun kommt mit dem Manufakturkaliber P.6000 mit Handaufzug, das eine Gangautonmie von drei Tagen bietet. Mit Stahlboden, blauem Textilband und einer Druckfestigkeit bis zehn Bar kostet die Uhr mit dem charakteristischen Kronenschutzbügel 4.600 Euro.

Wristshot der Panerai Luminor Base Logo 3 Days Acciaio 44mm
Wristshot der Panerai Luminor Base Logo 3 Days Acciaio 44mm

Uhr mit Manufakurkaliber #9: Rolex Datejust 41

Auf der Baselworld 2017 präsentierte Rolex die modernisierte Datejust 41 komplett in Edelstahl. Neben dem dreiteiligen Oyster-Band kann man für 100 Euro Aufpreis auch das fünfteilige Jubilé-Band ordern. Die neuen Modelle sind mit 6.700 Euro somit die günstigste Möglichkeit, das neue Rolex-Automatikkaliber 3235 mit Chronergy-Hemmung, 70 Stunden Gangautonomie und Chronometerzertifikat zu bekommen.

Rolex: Oyster Perpetual Datejust 41 in Edelstahl
Rolex: Oyster Perpetual Datejust 41 in Edelstahl

Uhr mit Manufakturkaliber #10: Tudor Heritage Black Bay Steel

Die Heritage Black Bay Steel von Tudor ist die perfekte Begleiterin unter Wasser: Die 41 Millimeter große Taucheruhr hält einem Wasserdruck bis 20 Bar stand, besitzt eine einseitig drehbare Tauchlünette und ist mit ausreichend Leuchtmasse ausgestattet. Im Innern der Uhr kommt das automatische Kaliber MT5612 zum Einsatz, das seit 2015 bei der Marke das Eta-Automatikkaliber 2824 ersetzt. Die Retro-Taucheruhr kostet 3.240 Euro.

Tudor: Heritage Black Bay Steel mit Textilband
Tudor: Heritage Black Bay Steel mit Textilband

Ob die Taucheruhr überzeugen kann, erfahren Sie in unserem ausführlichen Hands-On.

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im Mai 2014.

[1148]

Produkt: Download: Einzeltest Rolex Oyster Perpetual Air-King
Download: Einzeltest Rolex Oyster Perpetual Air-King
Das UHREN-MAGAZIN testet die Rolex Air-King, die typische Rolex-Stilelementen und Designmerkmalen von Fliegeruhren kombiniert.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Toller Artikel! Habe hier ein paar gute Gründe für ein Manufakturwerk gefunden:
    (Link entfernt)

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. @Daniel, Eigenwerbung?! So ein Link sollte hier m.E. gelöscht werden, da es nicht um Manufakturkaliber im eigentlichen Sinn geht, sondern um Bucherer. M.M.n. sowieso ein fragwürdiges Unternehmen.
    Zu den hier vorgestellten Uhren. Wie in einem anderen Artikel hier schon einstimmig festgestellt wurde, ist die #1, Breitling Navitimer eher der Griff ins Klo!
    #2.Die IWC ist mit dem 0815 gepimpten ETA Kaliber – Auch wenn es IWC Manufaktur nennt – zu dem Preis m.E. eine Verarsche der Kunden.
    #3 Innen Hui, außen Pfui, da weiß man wo der Preis her kommt.
    #4 Nomos ist mal wirklich eine klare Kaufempfehlung.
    #5 Omega, egal mit welchem aktuellen Kaliber sind trotz Metas weder State of the Art, noch kommen sie mit wenig Bewegungseenergie zum Vollaufzug. Für Leute mit wenig Bewegung am Handgelenk eher nach meiner Erfahrung nicht zu empfehlen- übrigens hat auch Omega hier eingeräumt, dass die Kaliber schon eine gewisse Bewegung brauchen um korrekt zu laufen. Hier sollte Omega mal nach Rolex schauen, die können es mit dem 3235 besser! Siehe #7
    Der Knaller ist m.E. #7 – Baume & Mercier -eine echte Überraschung und ein Benchmark für alle anderen Hersteller, da “dummerweise” der Preis hier auch noch zu Leistung passt.
    Das kann man von den anderen Kanidaten, bis auf #10, leider nicht behaupten.

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Vermisse schmerzlich Zenith ist der Meilenstein im Sturm der Zeit

    Auf diesen Kommentar antworten
  4. Hallo, wo fängt ein Manufaktur-Werk (lat:Hand gemacht) an?Wo hört ein mit Eingriffen “verbessertes” Massen-Werk auf? Gibt es einen Codex-Richtlinie-Abkommen-gesetzl.Vorschrift…?Daß die Hersteller und Vertriebe sich mit dem Seltenen, Exclusiven und Edlen schmücken möchten und den Kunden die Augen wischen, ist klar.Bei dem Begriff GLASHÜTTE soll es ja eindeutig definiert sein. Wo liegt bei den Werken die Antwort?

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren