Bremont: Endurance

Expeditionsuhr mit zweiter Zeitzone

Alexander Krupp
von Alexander Krupp
am 4. Mai 2018

Ben Saunders ist Bremont-Markenbotschafter und einer der erfolgreichsten Polarexpeditionsteilnehmer der Welt. Was heißt Teilnehmer? Meistens geht er allein – und zieht dabei einen Schlitten mit allem, was er für seine mehrwöchigen Touren braucht. Seine letzte Expedition startete im Dezember 2017 von der Berkner-Insel und führte ihn auf Skiern zum Südpol. Eigentlich wollte er den antarktischen Kontinent komplett bis zum Ross-Schelfeis durchqueren, musste aber aufgrund der schlechten Wetterbedingungen, die seine Reise verlängerten und den Nahrungsvorrat bis zum Südpol weit mehr als geplant schrumpfen ließen, nach 52 Tagen und 1086 Kilometern am Südpol abbrechen. Dennoch brachte ihm das Abenteuer einen Rekord ein: Weil Saunders vor Jahren schon auf Skiern zum Nordpol gelaufen war, ist er nun der erste Mensch, der jemals ganz allein und völlig ohne Unterstützung die volle Strecke zu beiden Polen auf Skiern überwunden hat.

Bremont: Endurance
Bremont: Endurance

Wie schon auf einer früheren Tour zum Südpol und zurück, trug er wieder eine Armbanduhr der britischen Sportuhrenmarke Bremont – diesmal den Prototypen des Modells Endurance zu Deutsch „Ausdauer“ oder „Durchhaltevermögen“. Es handelt sich um eine 43 Millimeter große Titanuhr mit lederverstärktem Textilband und zusätzlicher 24-Stunden-Anzeige. Letztere wird vom Automatikwerk Eta 2893 angetrieben und dient eigentlich als zweite Zeitzone. Saunders nutzte die Uhr jedoch als Back-up für seine Navigationsinstrumente: Wenn er den Sechs-Uhr-Index auf die Sonne richtete, zeigte der orangefarbene, mit einem N markierte 24-Stunden-Zeiger nach Norden. Wenn der Abenteurer nun den Nullpunkt der beidseitig drehbaren Lünette auf den Zeiger justierte, konnte er alle Himmelsrichtungen korrekt von der Uhr ablesen.

Ben Saunders mit der Bremont Endurance am Südpol
Ben Saunders mit der Bremont Endurance am Südpol

Das durch einen Saphirglasboden sichtbare Werk wird von Bremont mit einem eigenen Rotor versehen und stoßgesichert im Gehäuse befestigt. Die Briten nutzen für die 300 Exemplare der Endurance eine chronometerzertifizierte Ausführung mit temperaturunempfindlicher Glucydur-Unruh. Zusammen mit dem leichten Titangehäuse, dem reißfesten Textilband und der kratzfesten Saphirglaslünette ergibt das so gesicherte Werk eine robuste Sport- und Alltagsuhr. Zudem ist sie bis 500 Meter wasserdicht und besitzt ein Heliumauslassventil fürs Sättigungstauchen in Tiefseekammern. Die Uhr kostet 5.500 Euro. ak

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