Carl F. Bucherer: Manero Tourbillon Double Peripheral | Baselworld 2018

Peripher gelagertes Automatikwerk und peripher gelagertes Tourbillon

Thomas Wanka
von Thomas Wanka
am 28. März 2018

In seinem neuen Uhrwerk, dem CFB T3000, kombiniert Carl F. Bucherer seinen bekannten, peripher gelagerten Außenrotor mit einem peripher gelagerten Tourbillon, das bei zwölf Uhr im Zifferblatt zu schweben scheint. Eingesetzt wird das Uhrwerk in der Manero Tourbillon Double Peripheral. Anker- und Ankerrad des Kalibers sind in der Liga-Technik gefertigt, die Unruh besteht aus Silizium.

Das Tourbillon der Double Peripheral von Carl F. Bucherer scheint bei zwölf Uhr zu schweben.
Das Manero Tourbillon Double Peripheral von Carl F. Bucherer in der Rückansicht.

Dank der eingesetzten Keramikkugeln in den Kugellagern, welche das Tourbillon an drei Stellen und unter dem Zifferblatt seitlich versteckt in der Schwebe halten, ist keine Schmierung notwendig. Die Gangautonomie beträgt 65 Stunden. Dem sich einmal pro Minute um die eigene Achse drehenden Tourbillonkäfg wurde zudem ein Zeiger spendiert. So fungiert das Tourbillon auch als Sekundenanzeige.

Und die ist in diesem Fall besonders nützlich. Denn das Tourbillon besitzt zudem einen Sekundenstopp und die COSC-Chronometerzertifizierung. So ist sekundengenaues Stellen wie Ablesen auf dem silberfarbenen Zifferblatt mit rosévergoldeten Indexen möglich.

So sieht das Tourbillon von Carl F. Bucherer am Handgelenk aus:

Wristshot Carl F. Bucherer: Manero Tourbillon Double Peripheral
Wristshot der Carl F. Bucherer Manero Tourbillon Double Peripheral

Der Durchmesser des aus Roségold bestehenden und mit seinem beidseitigen Saphirglas bis drei Bar wasserdichten Gehäuses beträgt 43 Millimeter. Getragen wird es an einem handgenähten Alligatorlederband. Das Manero Double Peripheral Tourbillon kostet 59.7000 Euro. tw

Das Automatikwerk der Double Peripheral nennt Carl F. Bucherer CFB T3000.
Das Automatikwerk der Double Peripheral nennt Carl F. Bucherer CFB T3000.

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