Cartier: Zentral-Chronograph

Katharina Studer
von Katharina Studer
am 11. September 2010
Der neue Calibre de Cartier Central Chronograph in Weißgold
Der neue Calibre de Cartier Central Chronograph

Ab Oktober kommt eine Weiterentwicklung des 2009 vorgestellten Zentral-Chronographen von Cartier in den Handel. Statt der teilweise verdeckten Zeitzeiger und der Minutenscheibe des Vorgängers treibt der neue Calibre de Cartier Central Chronograph vier beinahe herkömmliche Zeiger an. Allerdings besitzt der Stoppminutenzeiger zwei verschieden lange Schenkel, die mit zwei Halbkreisskalen von 0 bis 15 beziehungsweise von 15 bis 30 korrespondieren. Eine weitere Besonderheit ist das Fehlen einer mitlaufenden Sekunde: Weil die vertikale Chronographenkupplung dem Werk nur sehr wenig Kraft entzieht, kann der Träger den Chronographen ständig mitlaufen lassen. Ein weiterer Vorteil der vertikalen Kupplung ist das verzögerungsfreie Anlaufen des Stoppsekundenzeigers zu Beginn der Zeitnahme. Das Manufakturkaliber 9907 MC mit einer Gangautonomie von 50 Stunden und einer Unruhfrequenz von vier Hertz tickte bereits im Vorgängermodell; aus technischer Sicht hat sich lediglich die Ausführung der Anzeigen geändert. Die Uhr kostet in Rotgold 31.000 und in Weißgold 33.200 Euro. ak

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