Chinesisches Interesse an Luxuskonzernen

Witold A. Michalczyk
von Witold A. Michalczyk
am 16. März 2009

Die China Investment Corporation prüft zurzeit die Möglichkeit einer Beteiligung an Luxuskonzernen wie LVMH, Richemont oder PPR. Chinesische Pressemeldungen der letzten Tage berichten, dass der staatliche Fonds mit seinen rund 200 Milliarden US-Dollar an Devisenreserven, einen Einstieg für durchaus lohnenswert halte. Schließlich treffen hier zwei für China interessante Faktoren zusammen. Zum sind die Luxuskonzerne in Not: Die Gewinne sinken und die Aktienkurse fallen in Zeiten der Wirtschaftskrise. Zum anderen steigen die Luxusgüter-Verkäufe in China stetig. So stieg der Absatz von Gucci-Produkten in China im letzten Quartal 2007 um 28 Prozent. Mit einer Beteiligung könnte China so einen Teil seiner Investition durch den Konsum seiner Bürger wieder einbringen. Trotz hoher chinesischer Luxussteuern würde das Land durch die Beteiligung an den Herstellern von Übersee getätigten Einkäufen profitieren. wam

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