Christophe Claret: Kantharos – Baselworld 2013

Tiefstapler

Alexander Krupp
von Alexander Krupp
am 1. Mai 2013

Beim Betrachten des neuen Uhrenmodells Kantharos von Christophe Claret könnte man denken, es handle sich um einen modern gestalteten Chronographen – ganz nett im Design, aber nichts Besonderes. Doch wer den Tüftler Claret kennt, wird auf die optische Tiefstapelei nicht hereinfallen.

Die Kantharos von Christophe Claret
Die Kantharos von Christophe Claret

Und tatsächlich: Bei genauem Hinsehen offenbaren sich neben dem Ein-Drücker-Chronographen noch ein Constant-Force-Mechanismus hinter einer Saphirglasbrücke bei der Sechs sowie ein Kathedralschlagwerk, das die Chronographenfunktionen Start, Stopp und Nullstellung mit verschiedenen Klangkombinationen begleitet. Das integrierte Automatikkaliber MBA13 besteht aus 558 Einzelteilen und wird von einem skelettierten Rotor mit Platinschwungmasse aufgezogen; die Energie reicht in unbewegtem Zustand für 48 Stunden. Das 45-Millimeter-Gehäuse besteht aus Weißgold und Titan oder Roségold und Titan. Zudem ist die Uhr in reinem Titan mit und ohne schwarze PVD-Beschichtung erhältlich. Die Preise beginnen bei 95.800 Euro. ak

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