Damasko: Silizium-Uhren

Dorea Dauner
von Dorea Dauner
am 5. Mai 2010
Mit Silizium im Innern: die DC66 und DC67 Si von Damasko
Mit Silizium im Innern: die DC66 und DC67 Si von Damasko

Zur Einführung der Ende 2009 vorgestellten Spirale aus Silizium greift die Uhrenmarke Damasko auf seine bewährten Modelle DC66 und DC67 zurück. Der einzige Hinweis auf die Besonderheit im Inneren der Uhren ist der Aufdruck »Si« auf den Zifferblättern. Sonst bleiben die Chronographen im 42 Millimeter großen Gehäuse ihrer bisherigen Aufmachung treu. Zahlreiche Veränderungen gibt es aber am Innenleben: Das ETA/Valjoux-Basiskaliber 7750 wird modifiziert, so werden die Komponenten der Hemmung ersetzt. Mit von der Partie sind – wie von Damasko energisch publik gemacht – natürlich die EPS-Siliziumspirale sowie eine Glucydur-Schraubenunruh mit vier Weißgoldschrauben. Um die Komponenten sicher zu lagern, wird auch der Unruhkloben neu gefertigt und getauscht. Und nicht zuletzt wird noch das Federhaus ausgewechselt; eine stärkere Variante der Zugfeder soll die Gangreserve und die Gangwerte optimieren. Ebenso kommt erstmals der Rotor samt neuem Mikrokugellager mit Keramikkugeln aus dem eigenen Haus zum Einsatz. Das Lager soll sich nun durch stark verminderte Laufgeräusche und schmiermittelfreien Lauf auszeichnen und – so der Hersteller – sogar eine unbegrenzte Lebensdauer haben. Die Stopper sind für je 2.500 Euro erhältlich. dd

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