Das Glashütter Verlagswesen

Vom 06. Juni bis zum 02. November zeigt das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte die Sonderausstellung „Das Glashütter Verlagswesen: Eine florierende Haus- und Heimindustrie“. Zwölf Firmen der Uhrenindustrie werden dabei vorgestellt und mit ihnen die Anfänge der Uhrenfabrikation in Glashütte.

Unruhkloben eines Gangmodells mit Gravur, gestaltet in der "Gravieranstalt Gustav Gessner", Glashütte.
Unruhkloben eines Gangmodells mit Gravur, gestaltet in der “Gravieranstalt Gustav Gessner”, Glashütte. (Bild: René Gaens)

Vielfältige Einblicke in die Produktion – etwa der Werkzeughersteller, Einzelteilbetriebe und Dekorateure, die das Guillochieren und Gravieren übernahmen – decken die ganze Bandbreite an Berufen in der Branche ab. So können die Museumsbesucher die technische Entwicklung der Uhrenindustrie aber auch die industrielle Geschichte Glashüttes nachvollziehen.

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Uhrmacherdrehstuhl mit Dreikant-Prismenwange, entwickelt von der Firma Ernst Kreissig, Glashütte.
Uhrmacherdrehstuhl mit Dreikant-Prismenwange, entwickelt von der Firma Ernst Kreissig, Glashütte. (Bild: René Gaens)

Ein Beispiel ist das heutige Unternehmen Mühle-Glashütte, das mit dem Bau von Messgeräten begonnen hat und seit 1869 andere Uhrenfirmen damit belieferte. Mittlerweile hat es sich zur Uhrenmanufaktur entwickelt, so dass Geschäftsführer Thilo Mühle pünktlich zur Eröffnung der Ausstellung “Das Glashütte Verlagswesen” am 06. Juni erste eigene Werke präsentieren konnte. sk

Zeiger aus der Firma August Gläser, Glashütte.
Zeiger aus der Firma August Gläser, Glashütte. (Bild: René Gaens)

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