Defakto: Vektor

Puristische Dreizeigeruhr

Melanie Feist
von Melanie Feist
am 4. August 2017

2009 rief Raphael Ickler seine eigene Uhrenmarke namens Defakto ins Leben. Die Verbundenheit zur Uhrmacherei liegt in der Familie: Schon sein Urgroßvater, Karl Ickler, gründete 1924 die noch heute existierende Ickler GmbH in Pforzheim – ein Unternehmen, das sowohl für die eigenen Uhrenmarken Archimede und Limes als auch in Auftragsproduktion Uhrengehäuse herstellt.

Davon profitiert auch Defakto und setzt beim neuen Modell Vektor ein 39 Millimeter großes Edelstahlgehäuse des familieneigenen Betriebs ein. Darin tickt das automatische Uhrwerk 9015 von Miyota mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Es verfügt über einen Sekundenstopp und eine Schnellschaltung für das Datum. Auf letzteres verzichtete Raphael Ickler bei der Gestaltung seiner Vektor, um die besonders puristische Optik zu wahren.

Defakto: Modell Vektor mit dem Automatikuhrwerk Miyota 9015
Defakto: Modell Vektor mit dem Automatikuhrwerk Miyota 9015

Das japanische Uhrwerk ist durch den Mineralglasboden sichtbar. Das Deckglas besteht aus Plexiglas und ist gewölbt. Zur Wahl stehen ein weißes oder schwarzes Zifferblatt, das ebenfalls gewölbt ist und auf dem schwarze beziehungsweise rote Zeiger ihre Runden drehen. Minimalismus fürs Handgelenk gibt es bei Defakto für 640 Euro. mf

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