Deutsche Meister: Die besten deutschen Uhren

Die besten deutschen Uhren 2019 von A. Lange & Söhne, Tutima, Sinn Spezialuhren und Co.

Im Fußball und anderen Sportarten gibt es pro Jahr nur einen deutschen Meister – in der Uhrenwelt sind es viele! Wir haben Zeitmesser aus der aktuellen Spielsaison zusammengetragen, die meisterliche Leistungen erbringen.

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Foto: Fotolia.com/AndreyPopov

Meister der Technik: A. Lange & Söhne Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „25th Anniversary“

A. Lange & Söhne: Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender "25th Anniversary"
A. Lange & Söhne: Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „25th Anniversary“

So wie Sportler nur mit einer perfekten Technik Spitzenleistungen vollbringen, muss auch eine Luxusuhrenmarke technisch meisterlich arbeiten, um ihre Fans zu begeistern. Der sächsischen Manufaktur A. Lange & Söhne gelingt das Jahr für Jahr aufs Neue. 2019 ist die Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „25th Anniversary“ Ausdruck dieses Strebens nach Perfektion. Sie vereint die hochkomplizierte Drehganghemmung mit Anzeigen für Datum, Wochentag, Monat und Schaltjahr, die theoretisch erst im Jahr 2100 manuell korrigiert werden müssen. Eine Mondphase ist ebenfalls an Bord. Bei allem Können zeigt sich der deutsche Meister bescheiden: Die Tourbillonhemmung lässt sich nur von der Rückseite einsehen.

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Technische Meisterleistung: das Lange-Manufakturkaliber L082.1
Technische Meisterleistung: das Lange-Manufakturkaliber L082.1

Gehäuse: Weißgold, 41,9 mm | Uhrwerk: Manufakturkaliber L082.1, Automatik | Limitierung: 25 Exemplare | Preis: 321.100 Euro

Meister der Eleganz: Tutima Patria Admiral Blue

Tutima: Patria Admiral Blue
Tutima: Patria Admiral Blue

Die schlichte Patria war schon in Roségold eine Schönheit, und in diesem Jahr setzt Tutima seine Erfolgsserie mit einem Edelstahlmodell fort. Das silberweiße Zifferblatt wird bei der Patria Admiral Blue durch glänzendes blaues Email ersetzt, das mit der Farbe des Alligatorlederbands harmoniert. Auch von hinten ist die neue Tutima ein Meister der Eleganz: Das hauseigene Kaliber glänzt mit vergoldeten Oberflächen, Zierschliffen, Gravuren, verschraubten Goldchatons und einem skelettierten Unruhkloben.

Eleganz auch von hinten: das Tutima-Manufakturkaliber 617
Eleganz auch von hinten: das Tutima-Manufakturkaliber 617

Gehäuse: Edelstahl, 43 mm | Uhrwerk: Manufakturkaliber 617, Handaufzug | Preis: 4.900 Euro

Selfmade-Meister: Lehmann Intemporal Dual Time

Lehmann: Intemporal Dual Time
Lehmann: Intemporal Dual Time

Fast alle Metallkomponenten von Lehmann-Uhren entstehen auf eigenen Maschinen – oder auf solchen, die das Schwarzwälder Unternehmen für die Schweizer Zulieferindustrie gebaut hat. Dazu gehören Werkteile, Gehäuse, Zeiger, Indexe und die individuell gestaltete Sicherheitsfaltschließe. Bei der Intemporal Dual Time kommt noch ein selbst entwickeltes Uhrwerk hinzu, das eine zweite Zeitzone und eine hohe Gangreserve von 60 Stunden bietet. Zur Meisterfeier 2019 schenkt Lehmann sich und seinen Fans eine neue Version in Rotgold.

Gehäuse: Rotgold, 42 mm | Uhrwerk: Manufakturkaliber LS0006, Automatik, Chronometer | Preis: 23.500 Euro

©Nejron Photo - stock.adobe.com
Foto: Fotolia.com/nikolaskus

Meister der Tradition: Glashütte Original SeaQ Panoramadatum

Glashütte Original: SeaQ_PD
Glashütte Original: SeaQ Panoramadatum

Ein meisterlicher Rückgriff auf die ­eigene Firmentradition ist diese Taucheruhr, mit der die sächsische Manufaktur Glashütte Original an die vor 50 Jahren von ihrem Vorgängerunternehmen Glashütter Uhrenbetriebe lancierte Spezimatic Typ RP TS 200 erinnert. Glashütte ­Original nimmt das Grunddesign der historischen Profitaucheruhr auf und entwickelt es zur SeaQ Panoramadatum weiter: Neu sind das ­wasserblaue Zifferblatt und das Großdatum ohne Trennsteg, das seit den neunziger Jahren typisch für die Marke ist. Hinter dem Saphirglasboden des bis 300 Meter wasserdichten Stahlgehäuses tickt feinste Manufakturtechnik mit Siliziumspirale und 100 Stunden Gangreserve.

Gehäuse: Edelstahl, Keramiklünette, 43,2 mm | Uhrwerk: Manufakturkaliber 36-13, Automatik| Preis: 11.000 Euro

Designmeister: Nomos Glashütte Tangente Sport Neomatik 42 Datum

Nomos Tangente Sport Neomatik mit blauschwarzem Zifferblatt
Nomos Glashütte: Tangente Sport Neomatik 42 Datum

Es ist schon eine Meisterleistung, dem ursprünglich eleganten, reduzierten Tangente-Design immer neue Spielarten abzuringen. Mit der Tangente Sport Neomatik 42 Datum gelang es Nomos, aus der Bauhaus-Uhr ein Modell für den Wassersport zu machen, das nicht nur robuster ausgestattet, sondern auch maritimer und dynamischer gestaltet ist als die bekannte Tangente. Die auf 42 Millimeter gewachsene Uhr mit neu entwickeltem Metallband hält bis 300 Meter dicht und eignet sich somit für sportliche Aktivitäten am und im Wasser.

Gehäuse: Edelstahl, 42 mm | Uhrwerk: Manufakturkaliber DUW 6101, Automatik | Preis: 3.980 Euro

Foto: Fotolia.com/nikolaskus
Foto: Fotolia.com/nikolaskus

Regionalmeister: Sinn Spezialuhren 6012 Roségold Jubiläum

Sinn Spezialuhren: 6012 Roségold Jubiläum
Sinn Spezialuhren: 6012 Roségold Jubiläum

Mit der Frankfurter Finanzplatzuhr hat Sinn Spezialuhren vor 20 Jahren die Herzen der deutschen Uhrenfans erobert, und
das vergleichsweise elegante Modell wurde schnell zum Bestseller. Zum 20-jährigen Jubiläum kommt eine Goldversion mit Chronograph, Vollkalender und Mondphasenanzeige auf Basis des bekannten Automatikkalibers Valjoux 7751 von der Eta. Sinn ­verbessert das Uhrwerk durch seine schmierstofffreie Diapal-Hemmung und den Umbau des 30-Minuten-Zählers auf eine volle Stunde. Der Rotor der nicht nur regional beliebten 6012 Roségold Jubiläum trägt eine Gravur der Frankfurter ­Skyline. Eines Meisters würdig ist die fünfjährige Garantie.

Gehäuse: Roségold, 41,5 mm | Uhrwerk: modifiziertes Valjoux 7751, Automatik | Preis: 14.950 Euro

Handwerksmeister: Lang & Heyne Georg

Lang & Heyne: Georg
Lang & Heyne: Georg

In Sachen Handwerkskunst ist die Dresdner Uhrenmarke Lang & Heyne im deutschen Teilnehmerfeld ganz vorn dabei. Der Wert der exklusiven Zeitmesser entsteht nicht nur durch die eigenen Werkkonstruktionen und die Verwendung von Edelmetallen, sondern vor allem durch die langwierige Bearbeitung jeder einzelnen Werkkomponente. 80 Prozent der Zeit nehmen das Polieren der Schraubenköpfe, -schlitze und -gewinde, das Anreibeversilbern und anschließende Vergolden der Platinen und ­Brücken, das Auftragen von Zierschliffen sowie das Anglieren und ­Polieren aller Kanten in Anspruch. So werden selbst schlichte Uhren wie die rechteckige Georg, die in der aktuellen Saison erstmals mit schwarzem Zifferblatt an den Start geht, zum uhrmacherischen Kunstwerk.

Gehäuse: Roségold, 32 x 40 mm | Uhrwerk: Manufakturkaliber VIII, Handaufzug | Preis: 32.920 Euro

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. A. Lange& Söhne ist nicht umsonst die angesehenste Uhrenmarke in Deutschland! Die bauen Uhren die selbst in der Schweiz ihresgleichen suchen! Alleine die Zeitwerk gibt es so kein zweites Mal und auch wenn ich mir keine Uhr dieser Marke leisten kann so ist Lange für mich die Benchmark schlechthin, Patek hin und Rolex her!!!

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