Devon: Tread 1 ­Exoskeleton

Was man bei einem Besuch auf der Baselworld von Scott Devon ans Handgelenk gelegt bekam, ist wirklich ein wildes Ding: Die Tread 1 ­Exoskeleton ist 50 mal 56 Millimeter groß und 18,5 Millimeter hoch, wirkt aber noch viel stämmiger. Dieser Eindruck entsteht unter anderem deshalb, weil die kalifornische Uhrenmarke Devon diese Version ihrer Laufbänder-Uhr besonders offenherzig gestaltet hat.

Devon: Tread 1-Exoskeleton
Devon: Tread 1-Exoskeleton

Dank einem Gehäuse aus transparentem Polykarbonat und einer Art Rüstung aus Gelbgold oder Edelstahl ist der Mechanismus mit quer laufenden Stunden- und Sekundenbändern sowie sich diagonal bewegenden Minutenriemen in all seiner technischen Komplexität zu erkennen. Dafür hat ­Devon sogar die Laufbänder transluzent ausgeführt. Weil das einzigartige Anzeigesystem Unmengen an Energie ­verschlingt, muss der Lithium-Polymer-Akku alle zehn bis 14 Tage aufgeladen werden. Dies lässt sich jedoch komfortabel über eine Induktionsladestation erledigen, die kontaktfrei funktioniert und somit eine Steckeröffnung in der Uhr unnötig macht. Ebenso martialisch wie das neue Gehäuse wirkt das erstmals verwendete Metallarmband mit aufwendig geformten und besonders solide verschraubten Gliedern. Die Preise stehen noch nicht endgültig fest, aber die abgebildete Gelbgoldversion wird sich um die 50.000 Euro bewegen. Devon ist in Deutschland unter anderem bei Juwelieren in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und München vertreten. ak

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