Die 3 wichtigsten Uhrenlinien von Hublot

Vom Urknall bis zum Meister der Fusion - drei Kollektionen von Hublot

Meister der Fusion und Alchimist der Metalle: Wer die Entwicklung von Hublot über die letzten Jahrzehnte verfolgt hat, dürfte aus dem Staunen kaum herausgekommen sein. Der kometenhafte Aufstieg zu einer Haute-Horlogerie-Marke wurde von vielen Innovationen im Bereich der Materialforschung begleitet – angefangen bei Hightech-Keramik über Karbon und Tantal bis hin zu King Gold und Saphir. Diese besondere Expertise, die Hublot heute unter dem Motto »Kunst der Fusion« vermarktet, macht selbst vor Textilien nicht halt: Von Jeans über Chino Twill bis hin zu Leinstoff. Unter der Ägide von Jean-Claude Biver und CEO Ricardo Guadalupe hat die LVMH-Marke beständig die Entwicklung und Manufaktur eigener Uhrwerke ausgebaut.

Name mit Strahlkraft: Gleich zwei Mal erweiterte Hublot im letzten Jahrzehnt die Produktionskapazitäten. Die Gebäude in Nyon bei Genf beherbergen die Herstellung der Uhrwerk-Komponenten und der Gehäuse.
Im Unico-Workshop werden die Manufakturkaliber entworfen und gefertigt.
Magic Gold heißt Hublots Goldlegierung, die in einer eigens dafür eingerichteten Fertigungsanlage hergestellt wird.

Das Unternehmen beherrscht heute das gesamte Programm der Haute Horlogerie – von Minutenrepetitionen über Tourbillons und extra-flache Zeitmesser bis hin zu komplexen Chronographen sowie vielen seltenen Métiers d’Art-Künsten.

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Linie #1: U(h)rknall – Big Bang Blue Ceramic 

Hublot: Big Bang Blue Ceramic 
Hublot: Big Bang Blue Ceramic

Der leise Auftritt ist ihre Sache nicht, vielmehr ist die Big Bang ein schillernder Zeitmesser, der seine ausdrucksstarke Persönlichkeit in immer neuen Varianten in Szene zu setzten weiß. Wie kaum ein anderes Uhrenmodell verbindet die Hublot der ersten Stunde kühnes Design mit innovativen Materialien und Kombinationen – von Goldlegierungen wie King Gold und Magic Gold über das so leichte wie strapazierfähige Karbon bis hin zu höchst resistenter Hightech-Keramik – alles aus eigener Herstellung. Dabei ist sie nicht nur ein Paradebeispiel für Avantgarde-Design, sondern auch mit hochwertiger Manufaktur-Mechanik ausgestattet. Ein Beispiel sind die Flyback-Chronographen, die vom im eigenen Haus entwickelten und gefertigten Kaliber Unico angetrieben werden, wie die 2021 vorgestellte Big Bang Integral Blue Ceramic im 42 Millimeter großen und bis zehn Bar druckfesten Keramik-Gehäuse. Das hypoallergene, leichte und doch sehr widerstandsfähige Material ist ein Markenzeichen des Hauses. Nicht nur das Gehäuse und der Boden sowie die Lünette sind aus diesem Werkstoff gefertigt, sondern auch das im Jahr 2020 eingeführte, vollständig integrierte Armband. Die Big Bang Integral Ceramic ist derzeit in den vier Ausführungen Weiß, Marineblau, Grau und Schwarz erhältlich. In allen schlägt das HUB1280, das nicht nur eine um 1,3 Millimeter geringere Bauhöhe als das Unico 1 aufweist, sondern auch einige technische Verbesserungen wie einen Mechanismus zur Feinregulierung des Rückersystems. Teile des komplexen Mikrokosmos kommen dank der offenen Architektur des Zifferblatts zum Vorschein.

Linie #2: Klassisches Design – Classic Fusion Chronograph Black Magic

Hublot: Classic Fusion Chronograph Black Magic
Hublot: Classic Fusion Chronograph Black Magic (Bild: © HUBLOT SA)

»Classic Fusion« – die am klassischsten anmutende Uhrenfamilie im Portfolio der Schweizer Manufaktur nimmt ihren Namen wörtlich. In ihrer minimalistischen Gestaltung und mit ihrem schlankeren Profil orientiert sie sich an den ersten Modellen des Hauses, als Hublot es wagte, eine Golduhr mit einem Kautschukband zu kombinieren. Wie wir heute wissen, hat sich diese Kühnheit wie ein roter Faden durch die Geschichte gezogen. Dank der »Art of Fusion«-Philosophie wartet auch die Classic-Fusion-Kollektion mit fortschrittlichen Materialien wie Hightech-Keramik und Titan auf, die oft durch raffinierte Farbgebung in Szene gesetzt werden. Harmonisch darauf abgestimmte Armbänder runden das distinguierte Erscheinungsbild der Classic-Fusion-Modelle ab. Das trifft auch auf diesen Automatik-Chronographen im 45 Millimeter großen »Black Magic«-Keramikgehäuse zu, das von einem Armband aus schwarzem Kautschuk gehalten wird. Zwei typische Gestaltungsmerkmale, die auch die Big-Bang-Modelle kennzeichnen, sind die sechs H-förmigen Titanschrauben auf der Lünette und das stilisierte Hublot-H als Gegengewicht am Sekundenzeiger.

Linie #3: Ein Statement gegen Understatement – Spirit of Big Bang Tourbillon Carbon White 5-Day Power Reserve

Hublot: Spirit of Big Bang Tourbillon Carbon White 5-Day Power Reserve
Hublot: Spirit of Big Bang Tourbillon Carbon White 5-Day Power Reserve

Auch bei der Spirit of Big Bang ist der Name Programm: Die Uhrenfamilie, die 2014 als Off-Spring der Big Bang debütierte, besticht durch ihr auffallendes Design, das in dieser Form wohl einmalig ist. Im Gegensatz zur großen Schwester erscheint die Spirit of Big Bang ausschließlich in langgezogenen Tonneau-Gehäusen, die im Einklang mit der Markenphilosophie aus unterschiedlichen Edelmetallen wie Titan und Magic Gold beziehungsweise aus schwierig zu verarbeitendem Saphir bestehen. Dieses Haute-Horlogerie-Modell mit Minuten-Tourbillon und fünf Tagen Gangautonomie wird in einem 42 Millimeter-Gehäuse aus Karbonfaser mit eingearbeitetem weißem Verbundmaterial aus Mikroglasfasern vorstellig, das speziell um das Manufaktur-Kaliber HUB6020 herum entwickelt wurde. Das nach allen Regeln der Kunst verzierte Handaufzugwerk lässt sich in voller Schönheit von vorn und von hinten betrachten. Die Uhr ist auf 100 Exemplare limitiert. sz

Produkt: Download: Hublots Kombinationsspiel beim Design
Download: Hublots Kombinationsspiel beim Design
Weshalb ist das Design der Big-Bang-Modelle das Erfolgsgeheimnis von Hublot?

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