Die 4 besten Chronographen zum Segeln

Uhren für die Regatta

 Redaktion
von Redaktion
am 27. Juni 2017

Segeln bedeutet Freiheit, Abenteuer, das Erleben der Elemente. Auch die Regatta als sportlicher Wettkampf auf dem Wasser gehört dazu. Besondere Chronographen helfen beim typischen Startablauf. Wer gerne segelt, hat sicher schon einmal daran gedacht, an einer Regatta teilzunehmen. Von der Einhand-Jolle über klassische Jachten bis zu Weltumsegelungen oder dem America’s Cup, der Formel 1 des Segelsports, gibt es unzählige Regatten für den Profi- wie für den Hobby-Skipper. Bevor die Boote die Startlinie überqueren dürfen und um die Wette segeln, gibt es einen bestimmten Startablauf. Beim sogenannten Match Race, bei dem nur zwei Boote gegeneinander antreten, ist die Vorstartphase zehn Minuten lang, beim Fleet Race mit mehreren Booten fünf Minuten. Eine bestimmte Flagge und ein Schuss signalisieren den Zeitpunkt, zu dem die Boote lossegeln. Vier Minuten und eine Minute vor dem Start sowie beim Start selbst erfolgen weitere Signale. Erst dann darf die Startlinie passiert werden. Wer zu früh die Linie überquert, muss zurück oder wird sogar disqualifiziert. Während der Vorstartphase versuchen die Boote, eine gute Position zu erreichen und Fahrt aufzunehmen, um kurz nach dem Startzeitpunkt und mit möglichst hoher Geschwindigkeit über die Linie zu segeln. Das Timing vor dem Start ist daher entscheidend. Diese Chronographen helfen dabei:

Chronograph #1 für die Segel-Regatta: Omega Speedmaster 35th America’s Cup “ETNZ”

Multifunktional: die Omega Speedmaster X-33 Regatta ETNZ Limited Edition
Multifunktional: die Omega Speedmaster X-33 Regatta ETNZ Limited Edition

Bereits seit 1995 sponsert Omega die neuseeländische Segelsportmannschaft Emirates Team New Zealand (kurz: ETNZ), die der Speedmaster X-33 Regatta ETNZ Limited Edition ihren Namen verschafft. Der Segel-Chronograph bietet neben der analogen Zeitanzeige über Zeiger ein Digitaldisplay mit zwei verschiedenen Zeitzonen, zwei Alarmen, Chronograph, Timer, und ewigem Kalender. Zusätzlich bietet der Quarz-Stopper eine Regatta-Funktion, die über den Drücker bei zehn Uhr aktiviert wird. Hier wird der Countdown bis zum Start des Rennens analog angezeigt. Die Race-Funktion ist für die Messung der Rennzeit zuständig. Über eine Logbuch-Funktion lassen sich zwei Rennen mit jeweils zwei Zwischenzeiten erfassen. Dafür verantwortlich ist das Multifunktionsquarzwerk Omega 5620. Das 45 Millimeter große Gehäuse besteht aus Titan Grade 2, der Lünettenring aus einer Keramik-Titanmischung. Der Regatta-Stopper ist auf 2.017 Exemplare limitiert und kostet 4.900 Euro.

Chronograph #2 für die Segel-Regatta: Panerai Luminor 1950 Regatta Oracle Team USA 3 Tage Chrono Flyback Automatik Titan

Limitiert auf 200 Stück: die Luminor 1950 Regatta Oracle Team USA 3 Tage Chrono Flyback Automatik Titan 47mm
Limitiert auf 200 Stück: die Luminor 1950 Regatta Oracle Team USA 3 Tage Chrono Flyback Automatik Titan 47mm

Panerai ist dem Segelsport ebenfalls durch Partnerschaften und Sponsoring verbunden. Als offizieller Partner des Team Oracle, das beim 35. America’s Cup, der ältesten und bekanntesten Segelregatta, als Titelverteidiger an den Start geht, stellt Panerai die Luminor 1950 Regatta Oracle Team USA 3 Tage Chrono Flyback Automatik Titan vor. Das Modell verfügt über einen leicht zu bedienenden Regatta-Countdown. Über den zusätzlichen Drücker unten rechts am Gehäuse kann der rote Stoppminutenzeiger in Minutenschritten rückwärts auf die richtige Countdown-Position gestellt werden. Der Startcountdown lässt sich also je nach Regatta auf fünf oder zehn Minuten einstellen. Eine rote Skala zeigt die besonders wichtigen letzten fünf Minuten deutlich an. Mit dem Drücker bei der Zehn wird die Messung gestartet: Zunächst läuft die Countdown-Zeit ab, anschließend beginnt die Messung der Segelfahrt. Die Flyback-Funktion ermöglicht das sofortige Nullstellen und Starten eines neuen Zeitintervalls. Verantwortlich dafür ist das automatische Manufakturkaliber P.9100R/1 mit Schaltrad und vertikaler Kupplung. Von der 47 Millimeter großen Titanuhr gibt es 200 Exemplare zum Preis von jeweils 17.400 Euro.

Chronograph #3 für die Segel-Regatta: Rolex Oyster Perpetual Yacht-Master II

Rolex: Oyster Perpetual Yacht-Master II
Rolex: Oyster Perpetual Yacht-Master II

Rolex sponsert einige der berühmtesten Hochseeregatten, zu denen neben dem Sydney Hobart Yacht Race unter anderem auch der Fastnet Race und der Swan Cup zählen. Mit der Oyster Perpetual Yacht-Master II haben die Genfer eine raffinierte Segeluhr mit einem programmierbaren Regatta-Countdown entwickelt. Durch eine Kombination aus Drehen der Lünette und Betätigen des unteren Drückers sowie der Krone kann man die Länge der jeweils gültigen Vorstartphase einstellen. Am Ende der Programmierung weist der rote Minutenzeiger auf die betreffende Minutenzahl in der Countdown-Skala. Beim Signal für die Vorstartphase drückt man den Startdrücker bei der Zwei, und die beiden roten Zeiger für die Countdown-Minuten und -Sekunden laufen los. Das lässt sich beliebig oft wiederholen, denn die Programmierung der Countdown-Länge bleibt bis zur nächsten Änderung erhalten. Doch das automatische Manufakturkaliber 4161 kann noch mehr: Bei den weiteren Signalen vier und eine Minute vor dem Regattastart kann der Träger den unteren Drücker betätigen, wodurch der Countdown-Minutenzeiger auf die nächstgelegene volle Minute und der Sekundenzeiger auf null springen. So wird der Countdown am Arm noch einmal mit der offiziellen Zeit synchronisiert. 2017 hat Rolex die Yacht-Master II optisch überarbeitet: Erstmals erhält die Regatta-Uhr die für Marke typischen Mercedes-Zeiger. Eine dreiecke Stundenmarkierung bei der Zwölf und eine rechteckige bei der Sechs, anstatt der bisher ausschließlich quadratischen Markierungen, machen das Ablesen noch einfacher. Ansonsten bleibt alles wie gehabt: 44 Millimeter, Edelstahl, 17.000 Euro.

Chronograph # 4 für die Segel-Regatta: Ulysse Nardin Marine Regatta Chronograph

Ulysse Nardin: Marine Regatta Chronograph mit blauem Zifferblatt
Ulysse Nardin: Marine Regatta Chronograph mit blauem Zifferblatt

Beim Marine Regatta Chronographen von Ulysse Nardin kann der Countdown-Timer für Zeitspannen bis zehn Minuten eingestellt werden. Wird der Chronograph anschließend gestartet, läuft der Sekundenzeiger mit gelber Spitze zunächst rückwärts. Der Zeiger mit gelber Pfeilspitze gibt den Countdown an. Ist dieser abgelaufen, macht der Sekundenzeiger kehrt und bewegt sich im Uhrzeigersinn, um das Timing für das Rennen zu übernehmen. Stunden und Minuten werden auf einem gemeinsamen Hilfszifferblatt bei sechs Uhr festgehalten. Der schlaue Wechselrichter des automatischen Manufakturkalibers UN-155 ist zum Patent angemeldet. Das 44 Millimeter große Edelstahlgehäuse hält Drücken bis zehn Bar stand und wird an einem Kautschukband mit Faltschließe getragen. Außerdem gibt es eine Version mit weißem Zifferblatt. Für 15.900 Euro macht sich der Stopper für die nächste Regatta bereit.

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