Produkt: Download: Mühle-Glashütte ProMare Chronograph im Test
Download: Mühle-Glashütte ProMare Chronograph im Test
Chronos hat die brandneue Sportuhr von Mühle-Glashütte, den ProMare Chronograph, auf seine sportlichen und Alltagsqualitäten getestet.

Die 4 besten Chronographen zum Segeln

Uhren für die Regatta

Segeln bedeutet Freiheit, Abenteuer, das Erleben der Elemente. Auch die Regatta als sportlicher Wettkampf auf dem Wasser gehört dazu. Besondere Chronographen helfen beim typischen Startablauf. Wer gerne segelt, hat sicher schon einmal daran gedacht, an einer Regatta teilzunehmen. Von der Einhand-Jolle über klassische Jachten bis zu Weltumsegelungen oder dem America’s Cup, der Formel 1 des Segelsports, gibt es unzählige Regatten für den Profi- wie für den Hobby-Skipper. Bevor die Boote die Startlinie überqueren dürfen und um die Wette segeln, gibt es einen bestimmten Startablauf. Beim sogenannten Match Race, bei dem nur zwei Boote gegeneinander antreten, ist die Vorstartphase zehn Minuten lang, beim Fleet Race mit mehreren Booten fünf Minuten. Eine bestimmte Flagge und ein Schuss signalisieren den Zeitpunkt, zu dem die Boote lossegeln. Vier Minuten und eine Minute vor dem Start sowie beim Start selbst erfolgen weitere Signale. Erst dann darf die Startlinie passiert werden. Wer zu früh die Linie überquert, muss zurück oder wird sogar disqualifiziert. Während der Vorstartphase versuchen die Boote, eine gute Position zu erreichen und Fahrt aufzunehmen, um kurz nach dem Startzeitpunkt und mit möglichst hoher Geschwindigkeit über die Linie zu segeln. Das Timing vor dem Start ist daher entscheidend. Diese Chronographen helfen dabei:

Chronograph #1 für die Segel-Regatta: Omega Speedmaster Dark Side of the Moon Alinghi

Omega: Speedmaster Dark Side of the Moon Alinghi
Omega: Speedmaster Dark Side of the Moon Alinghi

Mit dem Modell Speedmaster Dark Side of the Moon Alinghi besiegelt Omega seine Partnerschaft mit dem Schweizer Yachtteam Alinghi. Die Farbwahl des Stoppers verweist auf das Segelteam: Die Farben werden im rot-schwarzen, perforierten Kautschukband aufgegriffen sowie im 44,25-Millimeter-Gehäuse aus schwarzer Keramik. Die Markierungen der Tachymeterskala sind mit Super-LumiNova gefüllt und auf dem Stop-Start-Drücker wurde das Alinghi-Logo in rotem Lack verewigt. Bei drei Uhr werden die Minuten der Chronographen-Funktion angezeigt, wobei die ersten vier bzw. fünf Minuten der taktischen Zeit des Segelns in Rot hervorgehoben wurden, um auf dem Wasser für ein genaues Timing zu sorgen. Bei sechs Uhr findet man das Alinghi-Logo, welches auf eine Aluminiumscheibe aufgebracht wurde. Ist die Chronographenfunktion aktiv, dreht sich das Logo. Im Innern der Uhr arbeitet das hauseigenene Handaufzugskaliber 1865. Bei der Werkveredelung hat sich Omega von dem neuen TF35 Katamaran des Alinghi-Teams inspirieren lassen. Die Hauptplatine sowie die Federhausbrücke weisen ein per Laser eingraviertes Wabenmuster auf, welches an das Rumpfinnere des Bootes  erinnert. Mit derselben Lasertechnologie wurde das Muster auch auf den Brücken des Uhrwerks umgesetzt. Die Segeluhr ist für 9.845 Euro zu haben.

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Chronograph # 2 für die Segel-Regatta: Michel Herbelin Newport Régate Automatic Limited

Michel Herbelin: Newport Régate Automatic Limited
Michel Herbelin: Newport Régate Automatic Limited

Der Newport Régate Automatic Limited von Michel Herbelin visualisiert in seinem markanten Minutenzähler bei drei Uhr eine zehnminütige Vorstartphase: Bei vielen Regatten ertönt zur Halbzeit des Countdowns ein akustisches Signal, dem weitere fünf Minuten später der tatsächliche Startschuss folgt. Die Chronographenfunktion ermöglicht das Automatikkaliber Sellita SW 510. Es sitzt in einem 43,5 Millimeter großen Edelstahlgehäuse, das bis zehn Bar wasserdicht bleibt. Michel Herbelin baut 150 Exemplare der Segeluhr und verkauft sie für jeweils 2.432 Euro.

Chronograph #3 für die Segel-Regatta: Panerai Luminor 1950 PCYC Regatta 3 Days Chrono Flyback Automatic Titanio

Panerai: Luminor 1950 PCYC Regatta 3 Days Chrono Flyback Automatic Titanio, 16.700 Euro
Panerai: Luminor 1950 PCYC Regatta 3 Days Chrono Flyback Automatic Titanio, PAM00652

Panerai ist dem Segelsport ebenfalls durch diverese Partnerschaften und Sponsoring verbunden. Die Panerai Classic Yachts Challenge ist eine Serie internationaler Regatten, an denen nur klassische Yachten teilnehmen und deren Abkürzung die Luminor 1950 PCYC Regatta 3 Days Chrono Flyback Automatic Titanio im Namen trägt. Das Modell verfügt über einen leicht zu bedienenden Regatta-Countdown. Über den zusätzlichen Drücker unten rechts am Gehäuse kann der vergoldete Stoppminutenzeiger in Minutenschritten rückwärts auf die richtige Countdown-Position gestellt werden. Der Startcountdown lässt sich also je nach Regatta auf fünf oder zehn Minuten einstellen. Eine Skala zeigt die besonders wichtigen letzten fünf Minuten vor Erreichen der Startlinie deutlich an. Diese ist passend zum Vintage-Look der Uhr beigefarben gehalten. Mit dem Drücker bei der Zehn wird die Messung gestartet: Zunächst läuft die Countdown-Zeit ab, anschließend beginnt die Messung der Segelfahrt. Die Flyback-Funktion ermöglicht das sofortige Nullstellen und Starten eines neuen Zeitintervalls. Verantwortlich dafür ist das automatische Manufakturkaliber P.9100R/1 mit Schaltrad und vertikaler Kupplung. Die Tachymeter-Skala am Zifferblattrand der PAM00652 gibt die Durchschnittsgeschwindigkeit der Yacht in Knoten über eine nautische Meile an. Passend zu ihrem Einsatzgebiet, ist die 47 Millimeter große Titan-Uhr mit dem typischen Kronenschutz bis 10 Bar wasserdicht. Die Segel-Uhr kostet 16.200 Euro.

Chronograph #4 für die Segel-Regatta: Rolex Oyster Perpetual Yacht-Master II

Rolex: Oyster Perpetual Yacht-Master II
Rolex: Oyster Perpetual Yacht-Master II

Rolex sponsert einige der berühmtesten Hochseeregatten, zu denen neben dem Sydney Hobart Yacht Race unter anderem auch der Fastnet Race und der Swan Cup zählen. Mit der Oyster Perpetual Yacht-Master II haben die Genfer eine raffinierte Segeluhr mit einem programmierbaren Regatta-Countdown entwickelt. Durch eine Kombination aus Drehen der Lünette und Betätigen des unteren Drückers sowie der Krone kann man die Länge der jeweils gültigen Vorstartphase einstellen. Am Ende der Programmierung weist der rote Minutenzeiger auf die betreffende Minutenzahl in der Countdown-Skala. Beim Signal für die Vorstartphase drückt man den Startdrücker bei der Zwei, und die beiden roten Zeiger für die Countdown-Minuten und -Sekunden laufen los. Das lässt sich beliebig oft wiederholen, denn die Programmierung der Countdown-Länge bleibt bis zur nächsten Änderung erhalten. Doch das automatische Manufakturkaliber 4161 kann noch mehr: Bei den weiteren Signalen vier und eine Minute vor dem Regattastart kann der Träger den unteren Drücker betätigen, wodurch der Countdown-Minutenzeiger auf die nächstgelegene volle Minute und der Sekundenzeiger auf null springen. So wird der Countdown am Arm noch einmal mit der offiziellen Zeit synchronisiert. 2017 hatte Rolex die Yacht-Master II optisch überarbeitet: Erstmals erhielt die Regatta-Uhr die für Marke typischen Mercedes-Zeiger. Eine dreiecke Stundenmarkierung bei der Zwölf und eine rechteckige bei der Sechs, anstatt der bisher ausschließlich quadratischen Markierungen, machen das Ablesen noch einfacher. Die 44 Millimeter große Edelstahluhr begleitet einen für 17.000 Euro beim nächsten Segeltörn.

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Produkt: Download: Test der Panerai Luminor Due 3 Days Automatic Acciaio
Download: Test der Panerai Luminor Due 3 Days Automatic Acciaio
Das UHREN-MAGAZIN testet die Neuinterpretation der Panerai Luminor, die mit Manufakturkaliber und flachem Gehäuse ausgestattet ist.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Hoffentlich kann das ‘Emirates Team New Zealand’ den Kontakt mit dem feuchten Element meiden – der “Segel-Chronograph” von Omega ist nämlich nur bis 3 bar (30 m / 100 ft) wasserdicht!

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