Produkt: Download Test der Tudor Black Bay P01
Download Test der Tudor Black Bay P01
Die Tudor Black Bay P01 basiert auf einem Prototyp der 1960er-Jahre und enthüllt einen nur wenig bekannten Aspekt der Tudor-Markengeschichte. Das UHREN-MAGAZIN testet das Serienmodell der Gegenwart.

Die 5 nützlichsten Funktionen einer Smartwatch

Was Apple, Frederique Constant, TAG Heuer & Co. alles bieten

Wer sich eine Smartwatch kaufen möchte, der hat die Qual der Wahl. Denn der Markt an “smarten Uhren” wächst stetig. Dabei gibt es große Preis- und Designunterschiede. In Sachen Funktionalität bietet der Großteil an Smartwatches jedoch das Gleiche. Die folgenden fünf Beispiele bringen Features mit, die sie teilweise von ihren Konkurrenten abheben.

#1 LTE-Modul: Apple Watch

Die Apple Watch Series 6 Hermès in Edelstahl, 44 mm, kostet 1344 Euro.
Die Apple Watch Series 6 Hermès in Edelstahl, 44 mm, kostet 1379 Euro.

Die Apple Watch ist seit der 2017 vorgestellten Series 3 unabhängig vom iPhone und kann optional mit LTE-Funktion geordert werden. Auch die neue Apple Watch Series 6 verfügt neben einem Pulssensor, Kompass und das neue “Always-on”-Display wahlweise über ein integriertes Mobilfunkmodul. Mit diesem LTE-Modul kann sich die Apple Watch auch ohne bestehende Verbindung zum iPhone ins Internet einloggen, ob über WLAN oder Mobilfunknetz. Es gibt jedoch eine Einschränkung: Apple setzt eine eSIM ein, das heißt, die SIM-Karte ist fest in die Apple Watch verbaut und die Uhr hat damit die gleiche Rufnummer wie das iPhone. Man kann damit telefonieren und Nachrichten verschicken, ohne dass das iPhone via Bluetooth verbunden sein muss. In Deutschland arbeitet Apple mit den Mobilfunkanbietern Telekom, Vodafone und O2 zusammen. Die Apple Watch Series 6 kostet mit LTE-Modul ab 529 Euro.

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#2 Pulsmessung: TAG Heuer Connected

TAG Heuer: Connected mit ausgewähltem Analogzifferblatt der TAG Heuer Carrera Calibre Heuer 02
TAG Heuer: Connected mit ausgewähltem Analogzifferblatt der TAG Heuer Carrera Calibre Heuer 02

Die dritte Generation der TAG Heuer Connected bietet ein schlankeres, raffinierteres Design. Vor allem aber kann sie nun den Puls messen, was bei Smartwatches von traditionellen Herstellern immer noch die Ausnahme ist. So übernimmt die Connected mit ihren von TAG Heuer entwickelte Golf-App sowie brandneue Apps fürs Laufen, Radfahren, Wandern und Fitness im Allgemeinen echte Sportuhrenfunktionen. Der verbesserte Touchscreen aus Saphirglas weist nun keine „toten Punkte“ am Rand mehr auf, und zwei Drücker in Chronographenoptik vereinfachen die Navigation in den Menüs.

Die Akkulaufzeit beträgt 21 Stunden im Normalbetrieb, 20 Stunden mit eingeschaltetem GPS und sechs Stunden, wenn man eine Sport-App mit Pulsmesser durchgehend benutzt und das Display ständig angeschaltet lässt. Die neue Connected kostet 1.900 Euro mit Edelstahlband.

#3 Drehlünette als Bedienelement: Samsung Galaxy Watch

Samsung Galaxy Watch 46mm
Samsung Galaxy Watch 46mm

Smartwatches holen die Apps des Smartphones ans Handgelenk. Ebenso übernehmen die meisten smarten Uhren die Steuerung über einen Touchscreen. Je nach Größe des Displays braucht es etwas Übung, eine Smartwatch so zu bedienen: wischen und tippen ist nicht jedermanns Sache. Die komfortabelste Lösung bietet die Samsung Galaxy Watch. Diese Smartwatch wird über eine beidseitig drehbare Lünette und zwei Knöpfen auf der rechten Gehäuseseite gesteuert. Den Drückern sind wie bei einem konventionellen Chronographen klar definierte Funktionen zugeordnet: Bei zwei Uhr schaltet man im Menü zurück, bei vier Uhr kommt man auf den Startbildschirm. Diese Bedienung hat den erfreulichen Nebeneffekt, dass auf dem Display keine Fingerabdrücke zurückbleiben. Zudem gibt es einen Pulssensor und eine Version mit Mobilfunkmodul. Die Samsung Galaxy Watch gibt es in 42 und 46 Millimetern für 239 Euro. Das Mobilfunkmodul kostet 60 Euro Aufpreis.

#4 Topografische Farbkarten für Europa: Garmin Marq Adventurer

Garmin Marq Adventurer
Garmin Marq Adventurer (Bild: Emmanuel CASTELLA)

Garmin richtet sich mit seinen Smartwatches vor allem an Sportler und Outdoor-Freunde. Entsprechend umfangreich ist das Angebot an Fitness-Apps auf den Geräten. Die neue Marq kommt in sechs Varianten für Piloten, Skipper, Rennfahrer, Sportler, Fallschirmspringer und Bergsteiger. Die Marq Adventurer bietet Aktivitätsmessungen diverser Sportarten, Benachrichtigungsfunktion eingehender Telefonate und Textmeldungen sowie einem Herzfrequenzmesser. Die vorinstallierten topografischen Karten erscheinen farbig auf dem Display und dienen in Kombination mit GPS als Navigationsgerät in ganz Europa. Routen lassen sich vorher am PC planen. Es lassen sich Funktionen nutzen wie Roundtrip, Active Routing, Track-, Routen- und Wegpunktnavigation sowie Group- und Livetracking. Letzteres ist zum Beispiel hilfreich, wenn eine Gruppe eine Radtour unternimmt und einer schneller ist als der andere. Dann zeigt die Grouptracking-Funktion an, wo sich alle Teilnehmer befinden – vorausgesetzt, alle nutzen dieses Tool. Bei aktiviertem GPS hält der Akku 28 Stunden durch, im normalen Smartwatch-Modus muss die Uhr sogar erst nach zwölf Tagen wieder aufgeladen werden, obwohl das Display immer an ist. Outdoorfans müssen für diese Uhr aber etwas tiefer in die Tasche greifen. Mit 46 Millimeter großem Titangehäuse, Lederarmband und zweitem schwarzen Silikonband kostet die Marq Adventurer 1.750 Euro. Dafür liegt die Verarbeitung mit Saphirglas auf dem Niveau Schweizer Mechanikmarken.

#5 Unsichtbares Display: Frederique-Constant Smartwatch Vitality

Frederique Constant Smartwatch Vitality
Frederique Constant Smartwatch Vitality

Frederique Constants Smartwatch Vitality sieht mit ihren analogen Zeigern für die Zeit auf den ersten Blick wie eine mechanische Uhr aus. Ein Druck auf die Krone lässt auf dem Glas aber Smartwatch-Funktionen wie die Pulsfrequenz oder Weltzeit- und Chronographen-Anzeigen erscheinen. Auch Benachrichtigungen und eingehende Telefonate erscheinen hier. Die Uhr im 42-Millimeter-Gehäuse aus Stahl und Titan mit Quarzantrieb kostet 995 Euro.

Hier erfahren Sie, was Smartwatches auszeichnet und was Modelle anderer Hersteller können.

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Produkt: Download: Vergleichstest Uhren unter 1.000 Euro: Swatch versus Seiko
Download: Vergleichstest Uhren unter 1.000 Euro: Swatch versus Seiko
Das UHREN-MAGAZIN vergleicht mit der Swatch Sistem51 Irony Tux und der Seiko SRP772K1 mechanische Uhren unter 1.000 Euro.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Wenn meine smart wartch verliere
    Oder gestohlen wird, finde ich diese ueber Handy?

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