Produkt: Das UHREN-MAGAZIN testet die Oris Kaliber 111
Das UHREN-MAGAZIN testet die Oris Kaliber 111
Gelingt die Premiere des Oris-Kalibers 111 in der gleichnamigen Uhr? Ein Test.

Die 5 nützlichsten Funktionen einer Smartwatch

Was Apple, Casio, TAG Heuer & Co. alles bieten

Wer sich eine Smartwatch kaufen möchte, der hat die Qual der Wahl. Denn der Markt an “smarten Uhren” wächst stetig. Dabei gibt es große Preis- und Designunterschiede. In Sachen Funktionalität bietet der Großteil an Smartwatches jedoch das Gleiche. Die folgenden fünf Beispiele bringen Features mit, die sie teilweise von ihren Konkurrenten abheben.

#1 LTE-Modul: Apple Watch Series 4

Red Dot 2019: Apple Watch Series 4
Apple Watch Series 4

Die Apple Watch ist mittlerweile unabhängig vom iPhone. Die Apple Watch Series 4 verfügt neben einem Pulssensor wahlweise über ein integriertes Mobilfunkmodul, erkennbar an dem roten Ring an der Krone. Mit diesem LTE-Modul kann sich die Apple Watch auch ohne bestehende Verbindung zum iPhone ins Internet einloggen, ob über WLAN oder Mobilfunknetz. Es gibt jedoch eine Einschränkung: Apple setzt eine eSIM ein, das heißt, die SIM-Karte ist fest in die Apple Watch verbaut und die Uhr hat damit die gleiche Rufnummer wie das iPhone. Man kann damit telefonieren und Nachrichten verschicken, ohne dass das iPhone via Bluetooth verbunden sein muss. Die Antenne hierfür hat Apple im Display integriert. In Deutschland arbeitet Apple mit den Mobilfunkanbietern Telekom, Vodafone und O2 zusammen. Die Apple Watch Series 4 unterscheidet sich optisch auf den ersten Blick kaum von ihren Vorgängern. Die Smartwatch hat nun allerdings einen größeren Durchmesser von 40 oder 44 Millimetern und fällt sieben Millimeter flacher aus. Neue Textilbänder, die wie das Milanaiseband um das Handgelenk geschlossen werden, und neue Farbvarianten in den Sondereditionen sollen weitere Kaufanreize schaffen. Im Inneren der Apple Watch Series 4 setzt der Konzern das neue Betriebssystem watchOS 5 ein. Die Apple Watch Series 4 kostet mit LTE-Modul ab 529 Euro, die Series 3 mit LTE gibt es ab 399 Euro.

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#2 Flexibles Wechselsystem: TAG Heuer Connected Modular 41 und 45

Das flexible Wechselsystem schafft viele Gestaltungsmöglichkeiten für die TAG Heuer Connected Modular 45 (links) und die TAG Heuer Connected Modular 41 (ab 1.100 Euro).
Das flexible Wechselsystem schafft viele Gestaltungsmöglichkeiten für die TAG Heuer Connected Modular 45 (links) und die TAG Heuer Connected Modular 41 (ab 1.100 Euro).

Der Funktionsumfang der Connected Modular-Serie von TAG Heuer entspricht dem aktuellen Standard von Smartwatches: Das Betriebssystem Wear OS auf Android-Basis ermöglicht eine Sprachsteuerung, und diverse Apps können direkt auf der Uhr gespeichert werden. Zusammen mit integriertem GPS macht es die Connected unabhängiger vom Smartphone. Die üblichen Funktionen wie die Benachrichtigung bei eingehenden Nachrichten und Anrufen, Fitnesstracker (Google Fit o. ä.) und die Musiksteuerung über die Smartwatch sind ebenfalls enthalten.

Spannender ist das Äußere der wahlweise 41 oder 45 Millimeter großen Uhr. Denn TAG Heuer hat ein Wechselsystem entwickelt, mit dem der Kunde nicht nur Bänder und Bandanstöße austauschen kann, sondern auch den Gehäusekorpus mit dem Connected-Modul gegen einen Korpus mit mechanischem Uhrwerk wechseln kann. Das ist einmalig auf dem Smartwatch-Markt und spricht damit Kunden an, die gerne zwischen einer traditionellen und einer smarten Uhr abwechseln möchten, ohne dabei eine völlig neue Uhr zu tragen. Allerdings werden die Connected Modular 41 und die Connected Modular 45 damit vergleichsweise teuer: Die Modular 41 kostet ab 1.100 Euro, die Modular 45 ab 1.400 Euro – jeweils ohne zusätzlichem mechanischen Modul. Dieses kostet als Dreizeigerversion noch einmal 1.600 Euro oben drauf.

#3 Drehlünette als Bedienelement: Samsung Galaxy Watch

Samsung Galaxy Watch 46mm
Samsung Galaxy Watch 46mm

Smartwatches holen die Apps des Smartphones ans Handgelenk. Ebenso übernehmen die meisten smarten Uhren die Steuerung über einen Touchscreen. Je nach Größe des Displays braucht es etwas Übung, eine Smartwatch so zu bedienen: wischen und tippen ist nicht jedermanns Sache. Die komfortabelste Lösung bietet die Samsung Galaxy Watch. Diese Smartwatch wird über eine beidseitig drehbare Lünette und zwei Knöpfen auf der rechten Gehäuseseite gesteuert. Den Drückern sind wie bei einem konventionellen Chronographen klar definierte Funktionen zugeordnet: Bei zwei Uhr schaltet man im Menü zurück, bei vier Uhr kommt man auf den Startbildschirm. Diese Bedienung hat den erfreulichen Nebeneffekt, dass auf dem Display keine Fingerabdrücke zurückbleiben. Zudem gibt es einen Pulssensor und zumindest für Telekomkunden eine Version mit Mobilfunkmodul. Die Samsung Galaxy Watch gibt es in 42 und 44 Millimetern für 279 beziehungsweise 299 Euro.

#4 Topografische Farbkarten für Europa: Garmin Marq Expedition

Garmin Marq Expedition
Garmin Marq Expedition (Bild: Emmanuel CASTELLA)

Garmin richtet sich mit seinen Smartwatches vor allem an Sportler und Outdoor-Freunde. Entsprechend umfangreich ist das Angebot an Fitness-Apps auf den Geräten. Die neue Marq kommt in fünf Varianten für Piloten, Skipper, Rennfahrer, Sportler und Bergsteiger. Die Marq Expedition bietet Aktivitätsmessungen diverser Sportarten, Benachrichtigungsfunktion eingehender Telefonate und Textmeldungen sowie einem Herzfrequenzmesser. Die vorinstallierten topografischen Karten erscheinen farbig auf dem Display und dienen in Kombination mit GPS als Navigationsgerät in ganz Europa. Routen lassen sich vorher am PC planen. Es lassen sich Funktionen nutzen wie Roundtrip, Active Routing, Track-, Routen- und Wegpunktnavigation sowie Group- und Livetracking. Letzteres ist zum Beispiel hilfreich, wenn eine Gruppe eine Radtour unternimmt und einer schneller ist als der andere. Dann zeigt die Grouptracking-Funktion an, wo sich alle Teilnehmer befinden – vorausgesetzt, alle nutzen dieses Tool. Bei aktiviertem GPS hält der Akku 28 Stunden durch, im normalen Smartwatch-Modus muss die Uhr sogar erst nach zwölf Tagen wieder aufgeladen werden. Outdoorfans müssen für diese Uhr aber etwas tiefer in die Tasche greifen. Mit 46 Millimeter großem Titangehäuse, Lederarmband und zweitem schwarzen Silikonband kostet die Marq Expedtition 1.750 Euro. Dafür liegt die Verarbeitung mit Saphirglas auf dem Niveau Schweizer Marken.

#5 Besonders robust: Casio Pro Trek Smart Outdoor Watch WSD F-20

Casio: Pro Trek Smart Outdoor Watch WSD-F20A
Casio: Pro Trek Smart Outdoor Watch WSD-F20A

Wie die Smartwatches von Garmin richtet sich auch Casio mit seiner Pro Trek Smart Outdoor Watch WSD-F20 vor allem an Outdoor-Freunde. Passenderweise hat der japanische Elektronikkonzern dafür das Gehäuse der Smartwatch nach der US-amerikanischen technischen Militärnorm MIL-STD-810 getestet. Diese Norm definiert Tests für die Ausrüstung und für Geräte des Militärs, damit diese extremen Temperaturen, Luftdrücken, Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit, Chemikalien und mehr standhalten. Für jede Umweltbelastung gibt es einen eigenen Test. Casio hat sich bei der WSD-F20 auf zehn Prüfungen konzentriert. So musste die Smartwatch zeigen, dass sie Erschütterungen, Vibrationen, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlungen, niedrigen Luftdruck, extreme Temperaturbedingungen und Temperaturschocks sowie Eisanlagerungen schadlos übersteht. Da die Uhr vor allem für den Einsatz im Gelände gedacht ist, sind solche Tests durchaus sinnvoll. So kann sich der Träger darauf verlassen, dass die Smartwatch zu jeder Zeit funktionstüchtig ist – vorausgesetzt natürlich, sie ist voll aufgeladen. Die Pro Trek Smart Outdoor Watch WSD-F20 gibt es in Schwarz, Blau und Orange sowie einem Sondermodell in Weiß. Die Smartwatch misst stattliche 56,4 Millimeter im Durchmesser und kostet 299 Euro.

Hier erfahren Sie, was Smartwatches auszeichnet und was Modelle anderer Hersteller können.

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Produkt: Download: Vergleichstest Uhren unter 1.000 Euro: Swatch versus Seiko
Download: Vergleichstest Uhren unter 1.000 Euro: Swatch versus Seiko
Das UHREN-MAGAZIN vergleicht mit der Swatch Sistem51 Irony Tux und der Seiko SRP772K1 mechanische Uhren unter 1.000 Euro.

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