Die 6 coolsten Bicolor-Uhren

Rolex, Tudor, Oris & Co: Ein bisschen bi schadet nie

Gut, ein wenig polarisieren Bicolor-Uhren aus Stahl und Gold schon. Der Trend zu dieser modischen Kombination von Luxus und Sport hält aber an. Deshalb stellen wir Ihnen in diesem Artikel sechs coole Modelle in der raffinierten Zwei-Ton-Optik vor. Hier finden Sie außerdem angesagte Bicolor-Uhren für Damen.

Bicolor-Uhr #1: Oris Aquis Date Calibre 400 Bicolor

Oris: Aquis Date Calibre 400 Bi-Colour Taucheruhren-Special 2022
Oris Aquis Date Calibre 400 in Bicolor

Oris zeigt eine Bicolor-Variante seiner Aquis Date mit dem 2020 vorgestellten Automatikkaliber Calibre 400 vor. Die einseitig drehbare Lünette des Modells weist nun einen Goldrand sowie eine goldene Skalierung auf. Auch Zeiger und Indexe sind dazu passend jetzt goldfarben. Das Edelstahlgehäuse hat einen Durchmesser von 41,5 Millimeter. Die markante Taucheruhr bleibt bis 300 Meter wasserdicht. Für gute Ablesbarkeit legt Oris Indexe und Zeiger mit Superluminova aus. Durch den Saphirglasboden kann das hauseigene Calibre 400 betrachtet werden. Es bietet einen hohen Magnetfeldschutz und eine Gangreserve von fünf Tagen. Getragen wird die Taucheruhr am Edelstahlband mit Sicherheitsfaltschließe.

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Gehäuse: Edelstahl und Gelbgold, 41,5 mm | Uhrwerk: Manufakturkaliber Calibre 400, Automatik | Preis: 3.900 Euro

Bicolor-Uhr #2: Tudor Black Bay Chrono S&G

Die neue Black Bay Chrono S&G mit goldfarbenen Zifferblatt
Die Tudor Black Bay Chrono S&G mit goldfarbenen Zifferblatt

Tudor bringt den Bicolor-Chronographen Black Bay Chrono S&G nun mit einem goldfarbenem Zifferblatt und schwarzen Totalisatoren. Krone, Drücker, Lünette und die mittleren Glieder des Armbandes sind aus Gelbgold. Auch bei Tachymeterskala, Indexen und Zeigern setzt die Rolex-Schwester auf Edelmetall. Das 41 Millimeter große Gehäuse besteht aus Edelstahl. Für Vortrieb sorgt das Automatikkaliber MT5813, das auf dem Breitling-Kaliber B01 basiert. Tudor stattet das Werk mit dem selbst entwickelten Regulierorgan mit Siliziumspirale und dem eigenen Rotor aus und lässt es von der COSC als Chronometer zertifizieren. Dieses bleibt bis 20 Bar vor eindringendem Wasser geschützt.

Gehäuse: Edelstahl und Gelbgold, 41 mm | Uhrwerk: MT5813, Automatik | Preis: 6.760 Euro

Bicolor-Uhr #3: Fortis Marinemaster M-44 Black Resin Gold

Fortis: Marinemaster M-44 Black Resin Gold
Fortis: Marinemaster M-44 Black Resin Gold

Neben verschiedenen neuen Zifferblattversionen führt Fortis auch eine erste Version mit Bicolorgehäuse in die 2021 redesignte Linie Marinemaster ein: Die Marinemaster M-44 Black Resin Gold besitzt einen Lünettenkorpus aus 18-karätigem Gelbgold, während das restliche Gehäuse aus recyceltem Edelstahl besteht. Die Anzeigen inklusive der Leuchtmasse wurden farblich auf den goldenen Teil der Lünette abgestimmt. Der Tauchzeitring ist beidseitig drehbar und wird mithilfe einer Zusatzkrone bei zehn Uhr fixiert. Hinter dem Zifferblatt mit Prägemuster aus aneinandergereihten Fortis-Os arbeitet das Automatikkaliber “Werk 11” mit Chronometerzertifikat und 70 Stunden Gangreserve, das die Tudor-Werkeschmiede Kenissi zuliefert. Das O-Muster findet sich auch auf dem Kautschukband.

Gehäuse: Edelstahl und Gold, 44 mm | Uhrwerk: Werk 11, Automatik | Limitierung: 50 Stück, Preis: 6500 Euro

Bicolor-Uhr #4: Glashütte Original SeaQ Bicolor

Glashütte Original SeaQ Bicolor
Glashütte Original SeaQ Bicolor

In diesem Jahr spendiert Glashütte Original seiner noch jungen Taucheruhr SeaQ eine gelbgoldene Lünette, die dem tickenden Wassersportler auch in der Strandbar zu maximaler Aufmerksamkeit verhilft. Im Innern des 39,5 Millimeter großen Edelstahlgehäuses arbeitet nach wie vor das Manufaktur-Automatikkaliber 39-11. Die Uhrenfront ist dank Saphirglas und Lünetteneinlage aus Keramik kratzfest, und die Wasserdichtheit beträgt 200 Meter. Das blaue Textilband und das wahlweise erhältliche Kautschukband nehmen bei Nässe keinen Schaden. 12.000 Euro verlangt Glashütte Original für die Bicolor-Uhr.

Gehäuse: Edelstahl und Gelbgold, 39,5 mm | Uhrwerk: Manufakturkaliber 39-11, Automatik | Preis: 13.500 Euro

Bicolor-Uhr #5: Rolex Explorer

Rolex: die Explorer von 2021 aus Edelstahl und Gelbgold
Rolex: die Explorer von 2021 aus Edelstahl und Gelbgold (Bild: Protected by Copyright)

2021 hat Rolex die Explorer überarbeitet und von 39 auf 36 Millimeter verkleinert. Die Marke stattet die Uhr mit einem Manufakturwerk der jüngsten Generation aus. Das Automatikkaliber 3230 liefert 70 statt wie bisher 48 Stunden Gangdauer, und die sogenannte Chronergy-Hemmung bietet, in Kombination mit einer optimierten blauen Parachrom-Spiralfeder, einen erhöhten Magnetfeldschutz. Die neue Bicolorvariante („Rolesor Gelb“) aus Edelstahl und Gelbgold ist für 10.100 Euro zu haben. Auf dem Zifferblatt ist der Schriftzug „Explorer“ von sechs nach zwölf Uhr gewandert. Die Gehäusegröße entspricht der ersten Explorer von 1953, die noch im Jahr der Erstbesteigung des Mount Everest durch Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay lanciert wurde.

Gehäuse: Edelstahl und Gelbgold, 36 mm | Uhrwerk: Manufakturkaliber 3230, Automatik | Preis: 10.900 Euro

Bicolor-Uhr #6: Tissot PRX Powermatic 80 Stahl & Gold

Tissot: PRX Powermatic 80 Stahl & Gold mit braunem Zifferblatt
Tissot: PRX Powermatic 80 Stahl & Gold mit braunem Zifferblatt

Die Retro-Uhr PRX Powermatic 80 Stahl & Gold von Tissot zeigt sich mit einer geriffelten Lünette aus massivem Roségold. Passend dazu sind die Indexe und Zeiger auf dem braunen Zifferblatt, das einen Sonnenschliff erhält, ebenfalls golden. Im Innern des 40 Millimeter großen Edelstahlgehäuses tickt das Eta-Kaliber Powermatic 80, das durch einen Saphirglasboden sichtbar ist.

Gehäuse: Edelstahl und Roségold, 40 mm | Uhrwerk: Eta Powermatic 80, Automatik | Preis: 2.095 Euro

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Produkt: Download: Nomos Glashütte Club Sport Neomatik 42 Datum blau im Test
Download: Nomos Glashütte Club Sport Neomatik 42 Datum blau im Test
Die Club Sport Neomatik von Nomos Glashütte erhält ein blaues Zifferblatt und ein neues dreigliedriges Edelstahlband mit im Trend liegenden festen Anschluss ans Gehäuse Das UHREN-MAGAZIN hat die Uhr getestet.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Für mich die noch immer schönste BiColor: IWC Portugieser Yacht Club

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  2. also mal ehrlich, welcher gestandene Mann bindet sich den heute eine 36 mm Uhr ans Handgelenk? Da reden wir bei der Explorer definitiv von einer Damenuhr, und selbst diese tragen gerne etwas grössere Modelle!

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