Produkt: Download Fliegeruhren-Test: Bell & Ross, IWC und Zenith
Download Fliegeruhren-Test: Bell & Ross, IWC und Zenith
Das UHREN-MAGAZIN schickt Fliegeruhren von Bell & Ross, IWC und Zenith in den Vergleichstest.

Die 6 coolsten Uhren im Military-Style

Breitling, Hamilton, Hanhart & Co. treten zur Parade an

Uhren im Military-Style bringen neue Farben, Designs und Materialien ans Handgelenk. Wir lassen sechs besonders gelungene Modelle zur Parade antreten.

Uhr im Military-Style #1: Breitling Avenger Chronograph 45 Night Mission 

Breitling: Avenger Chronograph 45 Night Mission
Breitling: Avenger Chronograph 45 Night Mission

Bereit für den Einsatz: Die Breitling Avenger Chronograph 45 Night Mission besitzt ein sportlich-markantes Design mit militärisch grünem Zifferblatt und Armband sowie einem 45 Millimeter großen dunkel beschichtetem Titangehäuse. Typisch für die militärisch inspirierte Avenger-Kollektion: das Zifferblatt mit den Schablonenziffern. Solche Ziffern werden mithilfe von Schablonen auf Fahrzeuge oder auch Bunker gesprüht. Dank einer extremen Leuchtkraft von Ziffern, Zeigern und dem Leuchtpunkt auf der einseitig drehbaren Lünette, ist auch ein Einsatz bei Nacht mit diesem Stopper kein Problem.

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Gehäuse: Titan, DLC-beschichtet, 45 Millimeter | Uhrwerk: Sellita SW 500, Automatik | Preis: 5.750 Euro 

Chronos hat die robuste Militäruhr in Ausgabe 02.2020 auf Herz und Nieren getestet. Das Ergebnis finden Sie hier im Download des Tests, den Sie für 0,99 Euro herunterladen können.

Uhr im Military-Style #2: Hamilton Khaki Aviation X-Wind Auto Chrono

Hamilton: Khaki Aviation X-Wind Auto Chrono
Hamilton: Khaki Aviation X-Wind Auto Chrono (Bild: Sven de Almeida 2020)

Hamilton stattet seine beliebte Fliegeruhr Khaki Aviation X-Wind Auto Chrono in diesem Jahr mit einem Flecktarnzifferblatt und einem militärisch anmutenden Textilband aus. Den Antrieb erledigt das Kaliber H-21 Si, dessen Siliziumspirale Gangschwankungen reduziert und sich von Magnetfeldern unbeeindruckt zeigt. Das Valjoux-basierte Automatikkaliber besitzt eine Stoppfunktion und eine auf 60 Stunden erhöhte Gangreserve. Es ist in einem 45 Millimeter großen, bis 100 Meter wasserdichten Edelstahlgehäuse mit sandfarbener PVD-Beschichtung untergebracht. Wie jede X-Wind besitzt auch die neue Version einen drehbaren Innenring zur Anzeige des Seitenwindes und für Driftwinkelberechnungen, die über die beiden verschraubten Zusatzkronen an der rechten Gehäuseflanke vorgenommen werden. Der neue Flieger kostet 2.045 Euro.

Gehäuse: Edelstahl, 45 Millimeter | Uhrwerk: H-21 Si, Basis Valjoux, Automatik | Preis: 2.045 Euro

Uhr im Military-Style #3: Hublot Big Bang Camo Yohji Yamamoto Unico Sorai

Hublot: Big Bang Camo Yohji Yamamoto Unico Sorai
Hublot: Big Bang Camo Yohji Yamamoto Unico Sorai

Die Big Bang Camo Yohji Yamamoto Sorai von Hublot trägt ein Tarnmuster auf dem Textilband und auch das Saphirzifferblatt ist mit Konturen versehen, die einander überlagern und sich zu biomorphen Fleckmustern formen. Das 45 Millimeter große Gehäuse besteht aus mattschwarzer Keramik und dadurch besonders kratzfeste. Wasserdicht bleibt das Modell zehn Bar. Die perfekte Uhr für Abenteuer, bei denen man lieber im Verborgenen bleiben möchte.

Gehäuse: Keramik, 45 Millimeter | Uhrwerk: Manufakturkaliber HUB 1242, Automatik | Preis: 22.500 Euro | limitiert auf 200 Stück

Uhr im Military-Style #4: Hanhart Primus Desert Pilot Dark

Hanhart: Primus Desert Pilot Dark
Hanhart: Primus Desert Pilot Dark

Ton in Ton – gut getarnt: Die neueste Uhr im bekannten Primus-Design von Hanhart zeigt sich mit sandfarbenem Zifferblatt und farblich passendem Textilband. Die auf 100 Stück limitierte Primus Desert Pilot Dark besitzt ein 44 Millimeter großes schwarz DLC-beschichtetes Edelstahlgehäuse. Typisch für die Primus-Chronographen sind das auf Bicompax umgebaute Automatikwerk Sellita SW 510 sowie die beweglichen Bandanstöße. Auf die Modellhistorie von Hanhart beziehen sich der rote Rückstelldrücker und die geriffelte Lünette mit roter Markierung.

Nachtansicht der Hanhart Primus Desert Pilot Dark
Nachtansicht der Hanhart Primus Desert Pilot Dark

Zeiger und Ziffern sind mit schwarzer Superluminova beschichtet, die allerdings nur eine etwas geringere Leuchtkraft wie hellere Leuchtmasse. Der bis 10 Bar wasserdichte Stopper ist für 2.740 Euro inklusive Einsatzmesser zu haben.

Gehäuse: Edelstahl, DLC-beschichtet, Drehlünette gehärtet, 44 Millimeter | Uhrwerk: Sellita SW 510, Automatik | Preis: 2.740 Euro | limitiert auf 100 Stück

Uhr im Military-Style #5: Delma Cayman Field

Delma: Cayman Field
Delma: Cayman Field

Delma stellt mit der Cayman Field eine robuste Sportuhr vor. Das matt-schwarze Zifferblatt zeigt sich mit klassischer und bei Militäruhren üblicher 24-Stunden-Kennzeichnung im Zentrum. Leuchtmasse auf Zeigern und Ziffern sorgt stets für eine gute Ablesbarkeit. Im Innern des 42 Millimeter großen Edelstahlgehäuses mit der einseitig drehbaren Lünette verbaut die Schweizer Uhrenmarke das Automatikkaliber Sellita SW 200, das durch einen transparenten Gehäuseboden sichtbar ist. Dieses bleibt bis 50 Bar vor eindringendem Wasser geschützt. Eine Datumsanzeige befindet sich bei drei Uhr. Denn Military-Look perfekt macht khakifarbene Canvas-Band. Kostenpunkt: 1.040 Euro

Gehäuse: Edelstahl, 42 Millimeter | Uhrwerk: Sellita SW 200, Automatik | Preis: 1.040 Euro 

Uhr im Military-Style #6: Edox Skydiver Military Bronze Limited Edition

Edox: Skydiver Military Bronze Limited Edition
Edox: Skydiver Military Bronze Limited Edition

Auch die Skydiver Military Bronze Limited Edition von Edox hat militärische Wurzeln. Pate für die Dreizeigeruhr ist ein Modell aus dem Jahr 1973, das laut den Archiven der Marke in geringer Stückzahl für das Schweizer Militär gefertigt wurde. Die bis 30 Bar druckfeste Bronzeuhr, die nach und nach eine individuelle Patina entwickelt, wird vom automatischen Kaliber Sellita SW200 angetrieben. Sie verfügt über eine kratzfeste Taucherlünette aus Keramik und einen mit Fallschirm-Motiven gravierten Gehäuseboden.

Gehäuse: Bronze, 42 Millimeter | Uhrwerk: Sellita SW200, Automatik | 1.490 Euro | limitiert auf 555 Stück

 

Dass militärisch gestaltete Uhren nicht automatisch mit soldatischem Ernst einhergehen, zeigen die folgenden Überlegungen:

5 Dinge, die zivile Uhrenfans tun können und Soldaten nicht

  1. Die Hand in die Hosentasche stecken – wenn sie trotz Luxusuhr hineinpasst.
  2. Ausschlafen – außer der Armbandwecker ist versehentlich auf frühmorgens eingestellt.
  3. Allein wohnen. Es sei denn, man teilt sich während eines Uhren-Events ein Hotelzimmer.
  4. Die Haare lang tragen. Obwohl: Mit einer guten Uhr verpasst man keinen Friseurtermin.
  5. Vorgesetzte mit Handschlag begrüßen. Oder tragen Sie Ihre Uhr rechts und wollen Ihren Chef nicht neidisch machen?

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Produkt: Download Tudor Black Bay Fifty-Eight Navy Blue im Test
Download Tudor Black Bay Fifty-Eight Navy Blue im Test
Die neue Retrotaucheruhr Black Bay Fifty-Eight Navy Blue von Tudor ist optisch sehr gelungen. Kann sie mehr als gut aussehen? Ihre Funktionalität muss sie im Chronos-Test beweisen.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Eine schöne Auswahl – es dürfte für jeden (Geldbeutel) etwas dabei sein. Interessant dabei ist, dass diese Modelle sich entweder an alten Modellen orientieren oder ein wenig dem “Klischee” einer Militäruhr entsprechen. Was vollkommen legitim ist. Beim Militär würden diese Uhren – sehr wahrscheinlich – nicht zum Einsatz kommen. Aus diversen Gründen.

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  2. Ich bezweifele mal dass irgendein Soldat, sei es ein Küchenbulle oder ein Mitglied einer Spezialeinheit sich bei seinen Einsätzen eine 5800 Euro teure Breitling ans Handgelenk binden würde!!!
    Da würden die G-Shock oder eine KHS wohl eher zum Thema passen! Das gilt meiner Meinung nach auch für alle anderen hier aufgeführten Uhren!

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  3. Gehen sie mal auf die Webseite von MWC. Das ist eine Uhrenfirma, die sich den Ausschreibungen der Armeen immer wieder stellt und nicht selten die Ausschreibung gewinnt. Das sind echte und wahre Militäruhren. https://www.mwcuhren.ch. Auch von KHS gibt es solche Uhren, die nicht selten in Institutionen von Polizei und Feuerwehr geliefert werden. Auch bei Luminox kann man sich umsehen.

    Vergessen kann man dabei die Chronographen, denn das bestellt keine Armee dieser Welt.

    Ihre Auswahl ist eine Auswahl zivilisatorischer Verirrungen, aber Military oder Militäruhren sind das nicht.

    Ich habe fünf Kriterien: Gehäuse nicht reflektierend, vorzugsweise schwarz, gute Nachtsicht, Militärzeit auf dem Zifferblatt, gute Ablesbarbeit, schwarzes Lederband.

    Keine der von ihnen vorgestellten Uhren hat die Militärzeit, auch Eisenbahnerzeit genannt.

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  4. @”Dennis Borchardt: Absolut Ihrer Meinung, G-Shock…

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  5. Was sind denn die Kriterien für eine tatsächliche Army-Uhr?
    – absolute Robustheit
    – gute Ablesbarkeit, auch bei Nacht (evt. Beleuchtung)
    – hohe Ganggenauigkeit, am besten per Funk
    – Solar, keine Batterie (in Mali bekommt man schlecht CR2032)
    – Kompassfunktion (evt. GPS)
    – Barometerfunktion
    – Weltzeituhr (z.B. für UTC oder Heimatzeit)
    – Stoppuhr, Alarm, Countdown

    Dies bietet keine der oberen Uhren. Die sind nichts anderes als ein Eisdielen-Geländewagen für Blender.
    Eine der meistverwendeten Uhr bei Zeitsoldaten ist wohl die G-Shock Mudmaster (mit dem gelben Pfeilzeiger auf der linken Seite)

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