Die 8 besten Chronographen der Uhrenwelt

Diese Chronographen haben Geschichte geschrieben

Diese Chronographen haben Geschichte geschrieben, und ihr ausdrucksstarkes, charaktervolles Design hat sich im Laufe der Jahre als zeitlos erwiesen. Wer einen dieser Zeitmesser trägt, beweist damit Stil und Kennerschaft.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #1: Breitling Navitimer

Neue Navitimer-Version von 2022: Breitling: Navitimer B01 Chronograph 46
Neue Navitimer-Version von 2022: Breitling: Navitimer B01 Chronograph 46

Als Breitling die Navitimer 1952 als Instrument für Piloten vorstellte, gab es große technische Fortschritte: Die ersten düsengetriebenen Flugzeuge nahmen ihren Linienverkehr auf. Der Breitling Navitimer gelang damals das Kunststück, einen Navigationsrechenschieber in eine Armbanduhr zu integrieren. Damit konnte der Pilot Kraftstoffverbrauch, Driftwinkel und Geschwindigkeit über Grund in der Luft errechnen. Normalerweise benutzten die Flieger dafür eine größere, ansonsten aber ähnliche Rechenscheibe, die sie an Bord mitnahmen. In einer Uhr hatten sie diesen Navigationsrechner nun immer dabei, was ihnen das Handling erleichterte. Kein Wunder, dass die AOPA, die Aircraft Owners and Pilots Association, die Breitling Navitimer zu ihrer offiziellen Uhr erkor und diese sogar das Logo der Pilotenvereinigung tragen durfte. 2022 feiert die Navitimer ihren 70. Geburtstag. Breitling hat dazu den Rechenschieberring flacher gestaltet, um der Uhr ein kompakteres Profil zu geben, und das früher vollständig polierte Gehäuse besitzt nun auch satinierte Flächen. Das Datum hängt nicht mehr zwischen den Hilfszifferblättern, sondern steht im Stundenzähler bei der Sechs. Die vielleicht wichtigste Änderung ist jedoch die Rückkehr des geflügelten AOPA-Logos auf dem Zifferblatt. Den Aufzugsrotor skelettiert Breitling nun, um bessere Einblicke in das Werk zu geben: Im Innern arbeitet das Manufaktur-Automatikkaliber B01, das 70 Stunden Gangreserve, Chronometerpräzision, eine moderne vertikale Kupplung und ein Schaltrad zur sicheren Steuerung der Chronographenfunktionen bietet. Der 46 Millimeter große Chronograph kostet 8.600 Euro. Die 43 Millimeter große Version gibt es für 8.500 Euro und die neue, 41 Millimeter große Navitimer ist für 8.400 Euro zu haben.

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In diesem Video stellen wir die Breitling Navitimer ausführlich vor:

Bester Chronograph der Uhrenwelt #2: Rolex Daytona

Rolex: Daytona in Edelstahl mit Keramiklünette
Rolex: Daytona (Foto: Marcus Krüger)

Der berühmte Chronograph Daytona erhielt seinen Namen 1963, als Rolex ein Rennen auf der Daytona-Rennstrecke in Florida sponserte. Mittlerweile ist Rolex seit vielen Jahren Titelsponsor des 24-Stunden-Rennens „Rolex 24 At Daytona“. Ab 1988 tickte interessanterweise ein modifiziertes El-Primero-Chronographenwerk von Zenith in der Daytona, das 2000 vom aktuellen Manufakturkaliber 4130 mit Automatikaufzug abgelöst wurde. Mehr über die Rolex Daytona lesen Sie hier. Charakteristisch für die Rolex Daytona sind die abgesetzten Ringe der Hilfszifferblätter, die perfekte Symmetrie des Zifferblatts ohne Datum und die Tachymeterskala auf der breiten Lünette, die seit 2016 aus Keramik besteht. Die Edelstahlversion der 40-Millimeter-Uhr kostet 14.550 Euro. Allerdings gehört sie zu den begehrtesten Uhren überhaupt und ist auf Jahre ausverkauft. Ungetragen, aber aus zweiter Hand muss man mindestens das Doppelte bezahlen.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #3: TAG Heuer Carrera

TAG Heuer: Carrera Chronograph 60th Anniversary Edition

Die aus Rennsportbegeisterung 1963 entstandene TAG Heuer Carrera hat sich in ihrer über 50-jährigen Geschichte zu einem Klassiker entwickelt. Jack Heuer, damals technischer Direktor und später Geschäftsführer von Heuer, hatte ein schlichtes Zifferblatt gestaltet und den Spannring, der das Plexiglas von innen ans Gehäuse drückt, als Gestaltungselement genutzt: Er ließ Teilstriche für den Chronographen darauf drucken. So entstand eine dezente Uhr, die leicht abzulesen war. Der motorsportbegeisterte Jack Heuer benannte sie nach einem abenteuerlichen Rennen: Die Carrera Panamericana führte Anfang der 1950er-Jahre mehr als 3.000 Kilometer quer durch Mexiko. 2023, 60 Jahre, nachdem Jack Heuer die Carrera entwickelt hat, präsentiert TAG Heuer eine originalgetreue Re-Edition in einer Auflage von 600 Exemplaren. Der Carrera Chronograph 60th Anniversary Edition bezieht sich allerdings nicht auf das Premierenmodell von 1963 mit einfarbigem Zifferblatt, sondern auf die Referenz 2447 SN mit Panda Dial aus den späten Sechzigern.

Neue Elemente waren damals außerdem die schwarzen Streifen auf Stundenindexen und Zeigern, die die Ablesbarkeit der betont klar gestalteten Carrera noch einmal verbessern sollten. Zudem verfügten die schwarzen Zähler über weiße Zeiger und Markierungen, um sie noch deutlicher hervorzuheben.

Heute wird das 39 Millimeter große Edelstahlgehäuse freilich von einem hochgewölbten Saphir- statt Kunststoffglas überspannt, und hinter dem Saphirglasboden, den es damals ebenfalls noch nicht gab, tickt das moderne Manufaktur-Automatikkaliber Heuer 02 mit 80 Stunden Gangreserve. Der Carrera Chronograph 60th Anniversary Edition kostet 7.100 Euro.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #4: Omega Speedmaster Moonwatch Professional

Omega: Speedmaster Moonwatch Professional Master Chronometer Chronograph 42 mm
Omega: Speedmaster Moonwatch Professional Master Chronometer Chronograph 42 mm

Die 1957 von Omega vorgestellte Speedmaster war 1969 bei der ersten Mondlandung dabei und hat das Bild eines Chronographen maßgeblich mitgeprägt. Bis heute sieht man die Version mit dem zum Kaliber 1861 weiterentwickelten Handaufzugswerk bei Außeneinsätzen von NASA-Astronauten. Seit 2021 gibt sie in überarbeiteter Form und mit dem Co-Axial-Kaliber 3861, das auf dem alten Handaufzugswerk 1861 basiert. Die Speedmaster Moonwatch Professional Co-Axial Master Chronometer kostet 6.700 Euro. Die Speedmaster-Linie umfasst zahlreiche Modellversionen. Entdecken Sie hier die wichtigsten Zeitmesser seit 1957.

Omega hat 2020 mit der Speedmaster Moonwatch 321 auch das Modell mitsamt seinem historischen Kaliber wieder aufgelegt, das auf dem Mond war. Die Uhr haben wir in diesem Video getestet:

Bester Chronograph der Uhrenwelt #5: A. Lange & Söhne Datograph

A. Lange & Söhne: Datograph Auf Ab
A. Lange & Söhne: Datograph Auf Ab

Mit dem Datograph gelang der sächsischen Manufaktur A. Lange & Söhne im Jahr 1999 ein ausgewogen gestaltetes Zifferblatt mit Großdatum oben und zwei nach unten versetzten Hilfszifferblättern für Sekunden und Stoppminuten. Nicht minder ansehnlich: das aufwendig verzierte Handaufzugskaliber L951.6 in traditionellem Aufbau. In Platin kostet die Uhr ca. 97.000 Euro.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #6: Audemars Piguet Royal Oak Offshore

Audemars Piguet Royal Oak Offshore Chronograph 43 mm
Audemars Piguet Royal Oak Offshore Chronograph 43 mm (Bild: © diode SA - Denis Hayoun)

Als Audemars Piguet 1972 die Royal Oak präsentierte, war diese ihrer Zeit voraus: Die Stahluhr war teurer als Goldmodelle und nahm die Luxussportuhren unserer Tage vorweg. 1993 folgte der flachen Sportuhr der markante Chronograph Royal Oak Offshore. Mit dem aufwendigen Gehäuse und dem bulligen Design gewann das Modell schnell viele Fans, darunter auch Hollywoodstars wie Arnold Schwarzenegger. Mit extremen Sondereditionen wie der 57 Millimeter großen T3 anlässlich des dritten Terminator-Films aus dem Jahr 2003 sorgte Audemars Piguet für Aufsehen. Hier ist die aktuelle 43 Millimeter große Audemars Piguet Royal Oak Offshore. Im Innern des Chronographen tickt das integrierte Manufakturchronographenkaliber 4401 mit Automatikaufzug. Es verfügt über 70 Stunden Gangreserve,  ein Säulenrad und eine Flyback-Funktion. Das Zifferblatt kommt mit einem modernisiertem „Méga Tapisserie“-Muster und in der Trendfarbe Taupe, einem warmen Grauton, sowie mit dem als „Fumé“ bekannten Farbverlauf. Dazu passt das farblich abgestimmte Kautschukband. Das Modell mit Edelstahlgehäuse und Drückern sowie Lünette aus Keramik ist für 41.700 Euro erhältlich.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #7: Zenith El Primero

Zenith: Chronomaster Original mit weißem Zifferblatt am Lederband
Zenith: Chronomaster Original mit weißem Zifferblatt am Lederband

Zenith gelang es, das Rennen um das erste Chronographenwerk mit Automatikaufzug zu gewinnen: Im Januar 1969 präsentierte die Marke das passenderweise El Primero (spanisch: der Erste) genannte Kaliber. Zusätzlich war es mit schnellen 36.000 Halbschwingungen in der Lage, auf die Zehntelsekunde genau zu stoppen. Der gleichnamige Chronograph El Primero hat sich mit den dezent farbigen Totalisatoren zu einem Designklassiker entwickelt. Auch das legendäre Werk mit seinen gut sichtbaren Rädern ist bis auf einige Modernisierungen gleich geblieben. Zenith bringt mit der Chronomaster Original eine originalgetreue Neuauflage des Chronographen in der ursprünglichen Größe von 38 Millimetern. Energie liefert das Automatikkaliber El Primero 3600, das bis auf einige technische Modernisierungen noch dem Originalkaliber von 1969 entspricht. Der Chronograph kostet in Edelstahl 8.800 Euro. Alles über den Schnellschwinger damals und heute erfahren Sie hier.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #8: Hublot Big Bang

Hublot Big Bang Integral Beige
Hublot Big Bang Integrated Beige (25.200 Euro)

Hublot war bei der Namenswahl seiner 2005 vorgestellten Big Bang nicht gerade bescheiden, denn der Urknall (engl. big bang), war der Beginn unserer Welt. Das Modell hat aber tatsächlich die Uhrenwelt verändert: Traditionell gestaltete Mechanikuhren definieren sich durch Verzierungen und Komplikationen. Die Hublot Big Bang verkörpert dagegen eine neue Form von Luxus: nicht mehr rückwärts gewandt, sondern in die Zukunft strebend – durch ein komplexes, innovatives Design, den Einsatz von Hightech-Materialien und ungewöhnliche Materialkombinationen. 2010 stellte Hublot ein eigenes Chronographenwerk für die Big Bang Unico vor. Mehr über die Uhrwerke und Modelle der Big Bang lesen Sie hier. Bis 2018 gab es die Big Bang Unico ausschließlich im 45 Millimeter großen Gehäuse, doch nun steht Fans der Marke auch ein kleineres 42-Milimeter-Gehäuse in verschiedenen Materialien zur Wahl. 2020 verpasste Hublot der Ikone noch ein integriertes Band. Die aktuelle, 42 Millimeter große Big Bang Integreted Ceramic aus beigefarbener Keramik kostet mit dem Manufakturkaliber HUB 1280 mit Flybackfunktion und 72 Stunden Gangreserve 25.200 Euro.

Fortlaufend aktualisierter Artikel, erstmals online gestellt im Oktober 2016.

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Breitling war mal top-ist absolut out.
    Was ist mit JaegerLeCoultre Compressor navy seals???

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  2. Wie immer hat irgendwer auch einen Chrono, den er heiß und innig liebt und sich wundert, diesen nicht auf der Liste zu finden!
    Für mich ist dies die Omega Constellation, die wegen ihrer Gestaltung (Krappen) sehr außergewöhnlich ist.

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  3. Was ist an der Navitimer out bitteschön???

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  4. Sicher alles tolle Chronos, aber wie hier schon erwähnt haben sicher einige ihren Lieblingschrono der hier keine Erwähnung fand! Für mich jedoch der schönste Chrono von allen die hier vorgestellte Lange und Söhne und ich behaupte einfach mal da kann es nicht so viele andere Meinungen geben!

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  5. Es gibt einen Chronographen, der hier besondere Erwähnung verdient. Das wäre einer der die Krönung demnach darstellt. Es handelt sich um den, von Rolex hergestellten Kosmographen, die sog. Daytona in der Ausführung mit einem Werk von Zenith aus der El Primero Reihe. Beide Uhren für sich finden hier ja schon verdiente Erwähnung. Die Daytona hat aber über die Jahre immer wieder verschiedene Werke gehabt. Nach der anfänglich wenig geliebten Handaufzug-Version, wurde dann das El Primero Werk von Zenith in dieser Uhr eingebaut. Die Schwingungen wurden reduziert und einige Bauteile überarbeitet und so wurde es dann ausgeliefert mit dem Rolex Schriftzug auf dem Zifferblatt. Das wurde aber nur wenige Jahre so ausgeliefert, bis Rolex die Uhr mit einem eigenen Werk versah. Dieses Werk ist ein Automatik-Kaliber, ebenso wie das zuvor verbaute Werk aus dem Zenith-Regal, und wurde über die Zeit immer weiter verfeinert. Rolex ist, nebenbei bemerkt, der einzige Hersteller von Chronographen, deren Uhr man beim Golfspiel am Arm lassen kann, ohne, im Laufe der Zeit signifikante Gangungenauigkeiten hinnehmen zu müssen. Diese Uhr überzeugt daher in vielfacher Hinsicht, und trägt die Krone im Namen m. E. zu Recht. Oder sind Sie da anderer Meinung? Ich sammle Uhren und konnte diese Eigenschaften in so einzigartiger Weise auf einen Cronographen vereint, sonst nirgendwo wiederfinden.

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  6. Wow.. wer auch immer die Liste zusammengestellt hat, hat absolut keine Ahbung von Uhren. Platz 1 ist die Speedmaster, Platz 2 die El Primero und die Hublot sollte gar nicht in der Liste sein.

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  7. I have a 1949 square rolex given to me by my parents for my 21 st birthday. The trouble is I keep forgetting to wind it up and it still keeps perfect time. Is there any way of converting it to battery or perpetual?

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  8. Forget this watch,
    I give you the money for a good quarz watch and take your old rolex

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  9. But this is not meant seriously?! Just a joke – hoffentlich!

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  10. Ich glaube mal das es hier nicht um eine Platzierung ging sondern nur um eine ganz normale Nummerierung!

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  11. Rolex vorne, Rolex hinten, und oben und unten sowieso! Aber einen Chrono mit Datum, damit sind sie dann wohl überfordert!

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  12. I will say it again, the Omega Speedmaster Professional Moonwatch is a wonderful piece of history and the price is right. Also, the design makes it easy to read unlike some others that cause eye strain. As for Rolex, try to buy just any model and not possible. If you like waiting years for a Rolex, then do it. I made my choice and wish the other readers the BEST OF LUCK in making theirs.

    Thank you…….

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  13. I find it strange to not see any Lemania-5100 clones (like in Sinn EZM10/140, Tutima M2, Damasko DC80/DC86), or other 60-min counters (like in IWC (IW390303), Omega (Planet Ocean)?

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  14. Dieser Meinung bin ich auch.

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  15. Die Omega Planer Ocean Chrono bläst doch alle weg. Selbst unter Wasser darf gestoppt werden. Die Rolex muss über Wasser erst an den Drücken aufgeschraubt werden und nur im Trockenen als Chrono verwendet werden. Jede neue Omega ist praktisch amagnetisch.

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  16. Jeder kann wohl sein eigenes Ranking erstellen, das ist Meinungsfreiheit. Für mich zB zählen nur 100 %-ige Manufakturkaliber (dazu müsste man der Fairness halber getrennte Listen für HAu und Automatic führen). Das ist die Champions League der Uhrmacherkunst, wobei das Aufsetzen eines Fremdmodules für mich nicht zu den höheren Leistungen der Uhrmacherei zählt. Dann flögen in vielen Rankings schon einige aus den Charts.
    Und, was ist z.B. mit wundervollen Automatic-Manufakturkalibern und Uhren von Jaeger-LeCoultre, um einen der allerbesten, einen “Hidden Champion”, so würde man heute sagen, zu nennen.

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  17. Ich trage diverse Omega Speedmaster und Seamaster beim Golf und das geht völlig problemlos. Unverständlich dass Rolex kein Datum hat, für mich ein Muß einer Sportuhr.

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  18. Wieso wird bei der Vorstellung der Speedmaster Moonwatch Modelle nie der
    SPEEDMASTER
    MOONWATCH CO-AXIAL CHRONOGRAPH 44.25 MM
    Kaliber 3313
    aufgeführt?
    Für mich ist sie in Puncto Größe, Chronometereigenschaft, Automatic, Datum, Saphierglasboden die beste und alltagstauglichste Moonwatch von allen!

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  19. … und das Valjoux 7750 – 7758 Kaliber das zu tausenden in vielen Marken verbaut wurde. Unter der mit ETA fusionierten VAL wird das Werk immer noch produziert. ETA hat daraus auch das ValGranche lanciert.

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  20. Die allerschönste fehlt:
    Fortis Aeromaster Old Paladium.

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  21. Über Geschmack lässt sich bekanntlich (nicht?) streiten…

    Der aller-allerschönste ist aber:

    Blancpain Léman Flyback 2185F-1130-71

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  22. Also diese Aufzählung scheint mir doch recht subjektiv zu sein. Es gibt eine Reihe von Uhren, die man hätte aufführen können.

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  23. Hallo Gemeinde,
    Die Diskussion dürfte allein durch den Titel „beste“ angeheizt worden sein. Und das zurecht. Hier beginnt nämlich die Meinungsfreiheit. Wenn es ein eher objektiv nachweisbares Attribut gewesen wäre, wie zum Beispiel „meistverkaufte“ oder „beliebteste“, Wird der Geschmack zweitrangig. Aber dementsprechend würde die Diskussion auch ausfallen. Dann würde es zu Kenntnis nehmen und gut. Daher weiterhin fröhliches diskutieren. Ich lese es gern. Wünsche ein schönes Wochenende allen und für jeden den besten Chrono am Handgelenk.

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  24. wie kann eine Uhr zu den besten Chronographen gehören, wenn man nicht einmal die Totalisatoren vernünftig ablesen kann?

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  25. Master Compressor World Chrono von Jaeger LeCoultre fehlt wahrscheinlich in dieser Auflistung, diese Uhr hat im Übrigen auch eine Datumsanzeige & Hublot hat dort meines Erachtens keine wirkliche Daseinsberechtigung. Ansonsten sind derartige Auflistungen immer mit dem entsprechenden “Augenzwinkern” zu betrachten, denn subjektive Betrachtungsweisen werden hier mit sachlichen & technischen Fakten vermischt, was am Ende keine allgemeingültige Bewertung zulässt. Fazit, alles nicht so eng sehen und vor allem nicht beleidigt sein, falls die eigene Lieblingsuhr keine Erwähnung gefunden hat.

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  26. Gut getroffen! Dem Titel ” Die besten Chronographen” wird hier nicht entsprochen.
    Hier geht’s um die begehrtesten Chronos, die derzeit am Markt sind.
    Dabei sind 2 Uhren mit Flyback-Funktion angeführt, die den Vergleich gewaltig verwässern: denn dann fehlt die Blancpain Fifty fathoms bathyscaphe und der Breguet Marinechrono.
    AP RO Offshore hat sehr spät den ChronoFlyback nachgeschoben. Da hatte Hublot diesen schon seit Jahren in der Unico Modellreihe bzw. in der Unico2 verbaut.
    Einfach mal die Technik genauer betrachten und schon ändert sich das Ranking hier.

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  27. Hallo Denis,
    mein Eindruck ist bei Lange & Söhne folgender:
    Sie entwickeln und haben tolle Laufwerke und sind dann, für mich,
    in der Aufgabe gefangen dafür die entsprechenden Zifferblätter zu gestalten.
    Dies gelingt Ihnen sehr gut, das muss attestiert sein.
    Umgekehrt ein tolles Zifferblatt zu „malen“ und dazu das Laufwerk zu kreieren kann ich bei Lange & Söhne nicht immer erkennen.
    Aus diesem Grund in Kombination nie und nimmer ein erster Platz.
    Liebe Grüße Kurt

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  28. Die Lange und Söhne ist vor allem durch das schöne Werk zu loben. Für 100 000 Franken kaufe ich mir aber keine Deutsche Uhr.
    Liebe Grüsse Diditschek

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  29. Nenn mir eine Schweizer Marke die bessere Uhren baut wie Lange! Und bitte nicht Patek, die sind bestenfalls gleichwertig! Und was die Finissierung der Werke angeht gibt es eh keine besseren!

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  30. Warum keine chronografe mit zentral minuten chronozeiger? Das sind die einigste die sich schnell ablesen lassen. Damasko, Sinn, Breguet?

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  31. Aus rein ästhetischen Gesichtspunkten vermisse ich den Portugieser von IWC – und wie schon geschrieben, der Blickwinkel ist unterschiedlich und Hublot finde ich insgesamt verzichtbar. Ich bin mit meinem inzwischen 20-Jahre alten Oris Chrono extrem zufrieden – schwarz mit Leuchtmasse belegt, kannelierte Lünette, gut ablesbar, exakt einstellbar, präzise Gang-Genauigkeit und das ohne jeden Service bisher! Chapeau

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  32. Unglaublich, es fehlt eine Sinn 103 ST SA – Ihr wollt Experten sein?

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  33. Ich finde die Auflistung auch grenzwertig. Wieder einmal ein Ranking, wo x-beliebig und ohne klare Linie Uhren aufgeführt werden. Dabei sind sich wohl die meisten hier einig, dass die Hälfte der genannten Uhren tatsächlich in die Liste legendärer Chronos gehört.
    Was wären denn plausible Kriterien? Die Uhr muss einen Stellenwert in der Historie des Herstellers haben, technisch bedeutend in der Historie der Chronographen und beliebt sein.
    Klar: Daytona, El Primero und Moonwatch sind gesetzt. Heuer Carrera passt auch gut hier rein. Aber Hublot??? Selbst bei der AP bekomme ich Stirnrunzeln. Die A. Lange hat hier nix zu suchen. Das ist eine wunderschöne Uhr, und technisch sowieso over the top. Mich überzeugt sie. Aber nüchtern betrachtet ist sie ein Nieschenprodukt, und niemand bringt Lange mit Chronografen in Verbindung. Das ist streng genommen schon bei Rolex merkwürdig, selbst die Daytona passt eigentlich nicht richtig ins Portfolio. Weshalb ihre Geschichte auch nur langsam in Gang kam.
    Es reicht, wenn pseudojournalistische Abhandlungen von Uhrenhandelsportalen solche Rankings bringen. Bei einem Uhrenmagazin sollte da mehr Substanz hinter stecken.

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  34. …und wo ist die PATEK 5980? Boss Watch

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