Die 8 besten Chronographen der Uhrenwelt

Zeitlose Designklassiker von Rolex, TAG Heuer, Breitling & Co.

Jens Koch
von Jens Koch
am 19. Oktober 2016

Diese Chronographen haben Geschichte geschrieben, und ihr Design hat sich im Laufe der Zeit als etwas ganz Besonderes erwiesen: als zeitlos, charaktervoll und stark. Wer einen dieser Zeitmesser trägt, beweist damit Stil und Kennerschaft.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #1: Breitling Navitimer

Breitling Navitimer

Als Breitling die Navitimer 1952 als Instrument für Piloten vorstellte, gab es große technische Fortschritte: Die ersten düsengetriebenen Flugzeuge nahmen ihren Linienverkehr auf. Der Breitling Navitimer gelang damals das Kunststück, einen Navigationsrechenschieber in eine Armbanduhr zu integrieren. Damit konnte der Pilot Kraftstoffverbrauch, Driftwinkel und Geschwindigkeit über Grund in der Luft errechnen. Normalerweise benutzten die Flieger dafür eine größere, ansonsten aber ähnliche Rechenscheibe, die sie an Bord mitnahmen. In einer Uhr hatten sie diesen Navigationsrechner immer dabei, was ihnen das Handling deutlich erleichterte. Kein Wunder, dass die AOPA, die Aircraft Owners and Pilots Association, die Breitling Navitimer zu ihrer offiziellen Uhr erkor und sie sogar das Logo der Pilotenvereinigung tragen durfte. Heute tickt im 43-Millimeter-Edelstahlgehäuse der Navitimer 01 sogar ein Manufakturkaliber mit Schaltrad, das Automatikkaliber B01. Der Chronograph kostet 7.150 Euro.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #2: Rolex Daytona

Der berühmte Chronograph Daytona erhielt seinen Namen 1963, als Rolex ein Rennen auf der Daytona-Rennstrecke in Florida sponserte. Seit vielen Jahren ist Rolex Titelsponsor der „Rolex 24 At Daytona“, dem 24-Stunden-Rennen von Daytona. Ab 1988 tickte interessanterweise ein modifiziertes El-Primero-Chronographenwerk von Zenith in der Daytona, das 2000 vom Manufakturkaliber 4130 mit Automatikaufzug abgelöst wurde. Charakteristisch für die Rolex Daytona sind die abgesetzten Ringe der Hilfszifferblätter, die perfekte Symmetrie des Zifferblatts ohne Datum und die Tachymeterskala auf der breiten Lünette, die seit 2016 aus Keramik besteht. Die Edelstahlversion der 40-Millimeter-Uhr kostet 11.300 Euro.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #3: TAG Heuer Carrera

TAG Heuer Carrera

Die aus Rennsportbegeisterung 1963 entstandene TAG Heuer Carrera hat sich in ihrer über 50-jährigen Geschichte zu einem Klassiker entwickelt. Jack Heuer, damals technischer Direktor und später Geschäftsführer von Heuer, hatte ein schlichtes Zifferblatt gestaltet und den Spannring, der das Plexiglas von innen ans Gehäuse drückt, als Gestaltungselement genutzt: Er ließ Teilstriche für den Chronographen darauf drucken. So entstand eine dezente Uhr, die leicht abzulesen war. Der motorsportbegeisterte Jack Heuer benannte sie nach einem abenteuerlichen Rennen: Die Carrera Panamericana führte Anfang der 1950er Jahre mehr als 3000 Kilometer quer durch Mexiko. Heute gibt es verschiedene Versionen, unter anderem mit dem exklusiven Chronographenkaliber 1887 mit Schaltrad und Automatikaufzug. Das Gehäuse des Chronographen besteht aus Edelstahl und Keramik. Sein Durchmesser liegt bei 43 Millimetern. Preis: 4.500 Euro.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #4: Omega Speedmaster Moonwatch

Omega Speedmaster Moonwatch

Die 1957 von Omega vorgestellte Speedmaster war 1969 bei der ersten Mondlandung dabei und hat das Bild eines Chronographen maßgeblich mitgeprägt. Die Originalversion mit dem Handaufzugskaliber 1861 ist immer noch offiziell für NASA-Weltraummissionen zugelassen. Die Omega Speedmaster Moonwatch kommt mit einem 42-Millimeter-Edelstahlgehäuse und ist für 4.300 Euro zu haben.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #5: A. Lange & Söhne Datograph

A. Lange & Söhne Datograph

Der Datograph ist eine der schönsten Uhren überhaupt. Der sächsischen Manufaktur A. Lange & Söhne gelang ein ausgewogen gestaltetes Zifferblatt mit Großdatum oben und zwei nach unten versetzten Hilfszifferblättern für Sekunden und Stoppminuten. Nicht minder ansehnlich: das aufwendig verzierte Handaufzugskaliber L951.1 in traditionellem Aufbau. Abgebildet ist der Chronograph mit 41 Millimeter Gehäuse aus Rotgold. Er kostet 69.300 Euro.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #6: Audemars Piguet Royal Oak Offshore

Audemars Piguet Royal Oak Offshore

Als Audemars Piguet 1972 die Royal Oak präsentierte, war sie ihrer Zeit voraus: Die Stahluhr war teurer als Goldmodelle und nahm die Luxussportuhren unserer Tage vorweg. 1993 folgte der flachen Sportuhr der markante Chronograph Royal Oak Offshore. Mit dem aufwendigen Gehäuse und dem bulligen Design gewann das Modell schnell viele Fans, darunter auch Hollywoodstars wie Arnold Schwarzenegger. Mit extremen Sondereditionen wie der 57 Millimeter großen T3 anlässlich des dritten Terminator-Films sorgte Audemars Piguet für Aufsehen. Hier die 42-Millimeter-Version der Audemars Piguet Royal Oak Offshore aus Edelstahl und Keramik. Im Innern des Chronographen tickt das Automatikaliber 3126/3840. Kosten: 25.400 Euro.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #7: Zenith El Primero

Zenith El Primero
Zenith gelang es, das Rennen um das erste Chronographenwerk mit Automatikaufzug zu gewinnen: Im Januar 1969 präsentierte die Marke das passenderweise El Primero (spanisch: der Erste) genannte Kaliber. Zusätzlich war es mit schnellen 36.000 Halbschwingungen in der Lage, auf die Zehntelsekunde genau zu stoppen. Der gleichnamige Chronograph Zenith El Primero hat sich mit den dezent farbigen Totalisatoren zu einem Designklassiker entwickelt. Auch das legendäre Werk mit seinen gut sichtbaren Rädern ist bis auf einige Modernisierungen gleich geblieben. Die abgebildete 42 Millimeter große Zenith El Primero besitzt das Automatikkaliber El Primero 400 B. Ihr Preis liegt bei 7.900 Euro.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #8: Hublot Big Bang

Hublot Big Bang

Hublot war bei der Namenswahl seiner 2005 vorgestellten Big Bang nicht gerade bescheiden, denn der Urknall (engl. Big Bang), war der Beginn unserer Welt. Das Modell hat aber tatsächlich die Uhrenwelt verändert: Die auf Tradition basierenden Mechanikuhren definieren sich durch Verzierungen und Komplikationen. Die Hublot Big Bang verkörpert dagegen eine neue Form von Luxus: nicht mehr rückwärts gewandt, sondern in die Zukunft strebend – durch ein komplexes, innovatives Design, den Einsatz von Hightech-Materialien und ungewöhnliche Materialkombinationen. 2010 stellte Hublot ein eigenes Chronographenwerk für die Big Bang Unico vor, das Automatikkaliber HUB 1240. Die 45 Millimeter große Hublot Big Bang in Titan kostet 19.160 Euro.

Getestet: Tudor Heritage Black Bay Chrono

Der erste von Tudor im eigenen Haus gefertigte Chrongraph Heritage Black Bay Chrono profitiert nicht nur vom Arrangement zweier renommierter Uhrenmarken, sondern schöpft auch tief aus der Tudor-Geschichte. Von „Big Crown“ und „Snowflakes“ über ein gewölbtes Saphirglas und ebensolches Zifferblatt bis hin zu den gestuften … » weiterlesen

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