Produkt: Chronos Digital 02/2018
Chronos Digital 02/2018
Schwerpunktthema Chronographen +++ Rennstrecke statt Mond: Omega Speedmaster Racing +++ Navitimer Rattrapante: Breitling im Test +++ Zenith: El Primero

Die 8 besten Chronographen der Uhrenwelt

Diese Chronographen haben Geschichte geschrieben

Diese Chronographen haben Geschichte geschrieben, und ihr ausdrucksstarkes, charaktervolles Design hat sich im Laufe der Jahre als zeitlos erwiesen. Wer einen dieser Zeitmesser trägt, beweist damit Stil und Kennerschaft.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #1: Breitling Navitimer

Breitling: Navitimer 1 B01 Chronograph 46 mit schwarzem Zifferblatt am schwarzen Alligatorlederband
Breitling: Navitimer 1 B01 Chronograph 46

Als Breitling die Navitimer 1952 als Instrument für Piloten vorstellte, gab es große technische Fortschritte: Die ersten düsengetriebenen Flugzeuge nahmen ihren Linienverkehr auf. Der Breitling Navitimer gelang damals das Kunststück, einen Navigationsrechenschieber in eine Armbanduhr zu integrieren. Damit konnte der Pilot Kraftstoffverbrauch, Driftwinkel und Geschwindigkeit über Grund in der Luft errechnen. Normalerweise benutzten die Flieger dafür eine größere, ansonsten aber ähnliche Rechenscheibe, die sie an Bord mitnahmen. In einer Uhr hatten sie diesen Navigationsrechner nun immer dabei, was ihnen das Handling erleichterte. Kein Wunder, dass die AOPA, die Aircraft Owners and Pilots Association, die Breitling Navitimer zu ihrer offiziellen Uhr erkor und diese sogar das Logo der Pilotenvereinigung tragen durfte. Heute tickt im 46-Millimeter-Edelstahlgehäuse der Navitimer 1 B01 Chronograph 46 das Manufakturkaliber B01 mit Schaltrad und Automatikaufzug. Der Chronograph kostet 7.700 Euro. Alles über die Geschichte der Breitling Navitimer erfahren Sie hier.

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Bester Chronograph der Uhrenwelt #2: Rolex Daytona

Rolex: Daytona in Edelstahl mit Keramiklünette
Rolex: Daytona (Foto: Marcus Krüger)

Der berühmte Chronograph Daytona erhielt seinen Namen 1963, als Rolex ein Rennen auf der Daytona-Rennstrecke in Florida sponserte. Mittlerweile ist Rolex seit vielen Jahren Titelsponsor des 24-Stunden-Rennens „Rolex 24 At Daytona“. Ab 1988 tickte interessanterweise ein modifiziertes El-Primero-Chronographenwerk von Zenith in der Daytona, das 2000 vom aktuellen Manufakturkaliber 4130 mit Automatikaufzug abgelöst wurde. Mehr über die Rolex Daytona lesen Sie hier. Charakteristisch für die Rolex Daytona sind die abgesetzten Ringe der Hilfszifferblätter, die perfekte Symmetrie des Zifferblatts ohne Datum und die Tachymeterskala auf der breiten Lünette, die seit 2016 aus Keramik besteht. Die Edelstahlversion der 40-Millimeter-Uhr kostet 12.250 Euro.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #3: TAG Heuer Carrera

TAG: Heuer: Carrera 160 Years Silver Limited Edition
TAG Heuer: Carrera 160 Years Silver Limited Edition

Die aus Rennsportbegeisterung 1963 entstandene TAG Heuer Carrera hat sich in ihrer über 50-jährigen Geschichte zu einem Klassiker entwickelt. Jack Heuer, damals technischer Direktor und später Geschäftsführer von Heuer, hatte ein schlichtes Zifferblatt gestaltet und den Spannring, der das Plexiglas von innen ans Gehäuse drückt, als Gestaltungselement genutzt: Er ließ Teilstriche für den Chronographen darauf drucken. So entstand eine dezente Uhr, die leicht abzulesen war. Der motorsportbegeisterte Jack Heuer benannte sie nach einem abenteuerlichen Rennen: Die Carrera Panamericana führte Anfang der 1950er Jahre mehr als 3.000 Kilometer quer durch Mexiko. 2020 erscheint ein Modell zum 160. Bestehen von TAG Heuer, das im Design genau der Original-Carrera entspricht: Die Carrera 160 Years Silver Limited Edition erhält ihre Energie vom Manufakturkaliber Heuer 02 mit Automatikaufzug, Schaltrad und vertikaler Kupplung. Die 39 Millimeter große Edelstahluhr wird 1.860-mal gebaut und kostet 5.850 Euro. Die Geschichte der Carrera und die wichtigsten neuen Modelle stellt dieser Artikel vor.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #4: Omega Speedmaster Moonwatch Professional

Platz 2 Omega Speedmaster Moonwatch Professional: Omega schafft es ebenfalls mit zwei Modellen in die Liste der zehn beliebtesten Chronographen. Und bei beiden handelt es sich um eine Speedmaster. Nach Platz 9 nun auf Platz 2 wie bereits 2017 und 2016: die Speedmaster Moonwatch Professional. Das 42 Millimeter große Edelstahlmodell ist mit dem Handaufzugskaliber 1861 auf Lemania-Basis ausgestattet. Kostenpunkt 4.600 Euro. Hier mehr über die Speedmaster erfahren.
Omega: Speedmaster Moonwatch Professional

Die 1957 von Omega vorgestellte Speedmaster war 1969 bei der ersten Mondlandung dabei und hat das Bild eines Chronographen maßgeblich mitgeprägt. Die Originalversion mit dem inzwischen zum Kaliber 1861 weiterentwickelten Handaufzugswerk ist immer noch offiziell für NASA-Weltraummissionen zugelassen. Die Speedmaster Moonwatch Professional kommt in einem 42-Millimeter-Edelstahlgehäuse und ist für 4.600 Euro zu haben. Die Speedmaster-Linie umfasst zahlreiche Modellversionen. Entdecken Sie hier die wichtigsten Zeitmesser seit 1957.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #5: A. Lange & Söhne Datograph

A. Lange & Söhne Datograph Lumen
A. Lange & Söhne Datograph Auf/Ab “Lumen”

 

Mit dem Datograph gelang der sächsischen Manufaktur A. Lange & Söhne im Jahr 1999 ein ausgewogen gestaltetes Zifferblatt mit Großdatum oben und zwei nach unten versetzten Hilfszifferblättern für Sekunden und Stoppminuten. Nicht minder ansehnlich: das aufwendig verzierte Handaufzugskaliber L951.7 in traditionellem Aufbau. Abgebildet ist der 2018 lancierte Datograph Auf/Ab “Lumen” mit einem 41 Millimeter großen Gehäuse aus Platin. Das Besondere bei der Version “Lumen”: Bei Dunkelheit leuchten ganze Flächen des Chronographen wie auch die Hilfszifferblätter und die Datumsscheibe. Er kostet 95.000 Euro.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #6: Audemars Piguet Royal Oak Offshore

Blauer Hingucker: Audemars Piguet Royal Oak Offshore Chronograph Automatik Camouflage
Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Chronograph Automatik Camouflage

Als Audemars Piguet 1972 die Royal Oak präsentierte, war diese ihrer Zeit voraus: Die Stahluhr war teurer als Goldmodelle und nahm die Luxussportuhren unserer Tage vorweg. 1993 folgte der flachen Sportuhr der markante Chronograph Royal Oak Offshore. Mit dem aufwendigen Gehäuse und dem bulligen Design gewann das Modell schnell viele Fans, darunter auch Hollywoodstars wie Arnold Schwarzenegger. Mit extremen Sondereditionen wie der 57 Millimeter großen T3 anlässlich des dritten Terminator-Films aus dem Jahr 2003 sorgte Audemars Piguet für Aufsehen. Hier ist die 44 Millimeter große Audemars Piguet Royal Oak Offshore aus Edelstahl in der Camouflage-Version abgebildet. Im Innern des Chronographen tickt das Automatikaliber 3126/3840. Kosten: 32.400 Euro.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #7: Zenith El Primero

El Primero A386 Revival
Zenith: El Primero A386 Revival

Zenith gelang es, das Rennen um das erste Chronographenwerk mit Automatikaufzug zu gewinnen: Im Januar 1969 präsentierte die Marke das passenderweise El Primero (spanisch: der Erste) genannte Kaliber. Zusätzlich war es mit schnellen 36.000 Halbschwingungen in der Lage, auf die Zehntelsekunde genau zu stoppen. Der gleichnamige Chronograph El Primero hat sich mit den dezent farbigen Totalisatoren zu einem Designklassiker entwickelt. Auch das legendäre Werk mit seinen gut sichtbaren Rädern ist bis auf einige Modernisierungen gleich geblieben. Zum 50. Jubiläum brachte Zenith 2019 eine originalgetreue Neuauflage des Chronographen in der ursprünglichen Größe von 38 Millimetern. Energie liefert das Automatikkaliber El Primero 400, das bis auf einige technische Modernisierungen noch dem Originalkaliber von 1969 entspricht. Der Chronograph kostet sowohl in der abgebildeten Weißgoldversion, die optisch der Stahluhr von 1969 entspricht, als auch in der Rosé- beziehungsweise Gelbgoldvariante 19.900 Euro. Alles über den Schnellschwinger damals und heute erfahren Sie hier.

Bester Chronograph der Uhrenwelt #8: Hublot Big Bang

Hublot: Big Bang Unico 42mm in Titan
Hublot: Big Bang Unico 42mm

Hublot war bei der Namenswahl seiner 2005 vorgestellten Big Bang nicht gerade bescheiden, denn der Urknall (engl. big bang), war der Beginn unserer Welt. Das Modell hat aber tatsächlich die Uhrenwelt verändert: Traditionell gestaltete Mechanikuhren definieren sich durch Verzierungen und Komplikationen. Die Hublot Big Bang verkörpert dagegen eine neue Form von Luxus: nicht mehr rückwärts gewandt, sondern in die Zukunft strebend – durch ein komplexes, innovatives Design, den Einsatz von Hightech-Materialien und ungewöhnliche Materialkombinationen. 2010 stellte Hublot ein eigenes Chronographenwerk für die Big Bang Unico vor. Mehr über die Uhrwerke und Modelle der Big Bang lesen Sie hier. Bis 2018 gab es die Big Bang Unico ausschließlich im 45 Millimeter großen Gehäuse, doch nun steht Fans der Marke auch ein kleineres 42-Milimeter-Gehäuse in verschiedenen Materialien zur Wahl. Die “Kleine” kostet in Titan und mit dem neuen, kleineren Manufakturkaliber HUB 1280 17.500 Euro.

Fortlaufend aktualisierter Artikel, erstmals online gestellt im Oktober 2016.

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Produkt: Chronos Digital 05/2018
Chronos Digital 05/2018
Schwerpunkt-Thema Schweiz +++ Test: Breitling Navitimer 8, Rolex GMT-Master II +++ Patek Philippe vs. Audemars Piguet +++ Uhren unter 1000 € +++

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Breitling war mal top-ist absolut out.
    Was ist mit JaegerLeCoultre Compressor navy seals???

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  2. Wie immer hat irgendwer auch einen Chrono, den er heiß und innig liebt und sich wundert, diesen nicht auf der Liste zu finden!
    Für mich ist dies die Omega Constellation, die wegen ihrer Gestaltung (Krappen) sehr außergewöhnlich ist.

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  3. Was ist an der Navitimer out bitteschön???

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  4. Sicher alles tolle Chronos, aber wie hier schon erwähnt haben sicher einige ihren Lieblingschrono der hier keine Erwähnung fand! Für mich jedoch der schönste Chrono von allen die hier vorgestellte Lange und Söhne und ich behaupte einfach mal da kann es nicht so viele andere Meinungen geben!

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  5. Es gibt einen Chronographen, der hier besondere Erwähnung verdient. Das wäre einer der die Krönung demnach darstellt. Es handelt sich um den, von Rolex hergestellten Kosmographen, die sog. Daytona in der Ausführung mit einem Werk von Zenith aus der El Primero Reihe. Beide Uhren für sich finden hier ja schon verdiente Erwähnung. Die Daytona hat aber über die Jahre immer wieder verschiedene Werke gehabt. Nach der anfänglich wenig geliebten Handaufzug-Version, wurde dann das El Primero Werk von Zenith in dieser Uhr eingebaut. Die Schwingungen wurden reduziert und einige Bauteile überarbeitet und so wurde es dann ausgeliefert mit dem Rolex Schriftzug auf dem Zifferblatt. Das wurde aber nur wenige Jahre so ausgeliefert, bis Rolex die Uhr mit einem eigenen Werk versah. Dieses Werk ist ein Automatik-Kaliber, ebenso wie das zuvor verbaute Werk aus dem Zenith-Regal, und wurde über die Zeit immer weiter verfeinert. Rolex ist, nebenbei bemerkt, der einzige Hersteller von Chronographen, deren Uhr man beim Golfspiel am Arm lassen kann, ohne, im Laufe der Zeit signifikante Gangungenauigkeiten hinnehmen zu müssen. Diese Uhr überzeugt daher in vielfacher Hinsicht, und trägt die Krone im Namen m. E. zu Recht. Oder sind Sie da anderer Meinung? Ich sammle Uhren und konnte diese Eigenschaften in so einzigartiger Weise auf einen Cronographen vereint, sonst nirgendwo wiederfinden.

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  6. Wow.. wer auch immer die Liste zusammengestellt hat, hat absolut keine Ahbung von Uhren. Platz 1 ist die Speedmaster, Platz 2 die El Primero und die Hublot sollte gar nicht in der Liste sein.

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  7. I have a 1949 square rolex given to me by my parents for my 21 st birthday. The trouble is I keep forgetting to wind it up and it still keeps perfect time. Is there any way of converting it to battery or perpetual?

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  8. Forget this watch,
    I give you the money for a good quarz watch and take your old rolex

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  9. But this is not meant seriously?! Just a joke – hoffentlich!

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  10. Ich glaube mal das es hier nicht um eine Platzierung ging sondern nur um eine ganz normale Nummerierung!

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  11. Rolex vorne, Rolex hinten, und oben und unten sowieso! Aber einen Chrono mit Datum, damit sind sie dann wohl überfordert!

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