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Ausführlicher Einzeltest des Montblanc Heritage Perpetual Calender.

Diese 5 Werte zeichnen Patek Philippe aus

Patek Philippe - eine Topmarke unter den Schweizer Uhrenherstellern

Patek Philippe gilt als Topmarke unter den Schweizer Uhrenherstellern und beherrscht alles, was feine Uhrmacherei ausmacht – von der Zweizeigeruhr mit Handaufzug über die kleine Komplikation wie eine zweite Zeitzone oder einen Jahreskalender bis hin zu anspruchsvollen großen Komplikation mit Repetition, ewigem Kalender, Schleppzeigerchronograph und Tourbillon-Hemmung.

Patek Philippe: Firmensitz in Genf
Patek Philippe: Firmensitz in Genf (Bild: gregory-maillot/0041(0)764907452)

Gepflegtes traditionelles Handwerk trifft dabei auf neueste Technologien. Nur wenige Manufakturen können all das bieten.

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Patek Philippe in Zahlen:

Etwa 2.450 Mitarbeiter weltweit, davon 2.140 in der Schweiz und davon wiederum etwa 1.660 in Genf. Etwa 200 qualifizierte Uhrmacher, 445 Verkaufsstellen in 67 Ländern. 15 Basiskaliber, davon 13 für Armbanduhren und zwei für Taschenuhren. 50 Uhrwerkreferenzen und mehr als 10.000 verschiedene Bauteile. Rund 16,5 Millionen Bauteile bilden die Produktion eines Jahres mithilfe von über 400 Maschinen und Hochpräzisions-Fertigungsgeräten. Die Jahresproduktion liegt bei etwa 60.000 Uhren, davon sind 52.000 mechanisch und 8.000 Quarzuhren für Damen.

Wert #1 von Patek Philippe: Familienunternehmen

Patek Philippe wird in vierter Generation, das heißt seit über 85 Jahren, von der Familie Stern geführt. Daraus resultieren Beständigkeit und Nachhaltigkeit in der Firmenphilosophie und Politik. Krasse Richtungswechsel gibt es nicht. Das Unternehmen betreibt ohne Unterbrechung seit 1839 Uhrmacherei in bester Genfer Tradition – so wie es sich die Firmengründer Antoine Norbert de Patek und Jean Adrien Philippe vorgenommen hatten.

Patek Philippe: Antoine Norbert de Patek
Patek Philippe: Jean Adrien Philippe

Zudem pflegt Patek Philippe die »Tradition der Innovation«, die mittlerweile in über 100 Patenten zum Ausdruck kommt, von denen etwa 20 für die Entwicklung der Uhrmacherei von entscheidender Bedeutung waren und sind.
Patek Philippe ist eine unabhängige Manufaktur mit vertikal integrierter Produktion, betreibt eigene Forschung und Entwicklung, kreiert und konstruiert die einzelnen Komponenten für Uhrwerke und Ausstattungen in den eigenen Ateliers, fertigt die Einzelteile der Uhrwerke und Gehäuse selbst, finissiert und montiert – von der einfachen Dreizeigeruhr bis zur Großen Komplikation. Patek Philippe revidiert und repariert alle Uhren, die seit 1839 in der Manufaktur entstanden sind.

Patek Philippe: Philippe (links) und Thierry Stern (rechts)
Patek Philippe: Philippe (links) und Thierry Stern (rechts)

Die Firma ist seit 1932 im Besitz der Familie Stern und steht heute unter Leitung von Präsident Thierry Stern. Sein Vater Philippe Stern hat der Geschichte der Manufaktur mit ehrgeizigen Projekten wie dem Manufakturgebäude in Plan-les-Ouates und dem Patek-Philippe-Museum sowie mit außergewöhnlichen Zeitmessern wie dem Calibre 89 seinen Stempel aufgedrückt.

Patek Philippe: Museum
Patek Philippe: Calibre 89

Thierry Stern setzt darauf, die technologische Führungsposition von Patek Philippe zu sichern sowie die Qualität der Uhren kontinuierlich zu steigern. Es ist erklärte Absicht von Patek Philippe, unabhängig zu bleiben. Alle Großprojekte, so die Manufaktur in Plan-les-Ouates und das Museum, wurden komplett aus eigenen Mitteln finanziert.

Patek Philippe Museum:

Es wurde 2001 in Genf eröffnet. Dank der großen Leidenschaft von Philippe Stern für außergewöhnliche Uhren ist eine einzigartige Sammlung von nahezu 2000 Uhren, Automaten und Miniaturporträts vom 16.Jahrhundert bis in die Gegenwart entstanden, ergänzt durch eine Bibliothek mit mehr als 8000 Werken, die ganz der Uhrmacherkunst gewidmet ist.

Patek Philippe: Blick ins Museum
Patek Philippe: Blick ins Museum

Wert #2 von Patek Philippe: Komplikationen

Komplizierte Uhren gehören zur Tradition von Patek Philippe. Vor allem in der zweiten Hälfte des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts folgte in diesem Bereich ein Rekord dem nächsten. Patek Philippe präsentierte 1923 die erste Armbanduhr mit Schleppzeigerchronograph. 1925 folgte die erste Armbanduhr mit ewigem Kalender und 1937 die erste Armbanduhr mit Weltzeitanzeige.
Entsprechend hoch fallen die Preise aus. Eine Weltzeituhr in Gold kostet 42.850 Euro. Kommt ein Chronograph dazu, ist man bei 66.320 Euro. Einen Jahreskalender in Weißgold gibt es ab 37.000 Euro. Für einen Ewigen Kalender in der Nautilus muss man 107.130 Euro bezahlen, mit Chronograph kostet er 168.340 Euro. Für die Minutenrepetition mit Tourbillon und Ewigem Kalender ruft Patek Philippe 580.000 Schweizer Franken auf. Das Sky Moon Tourbillon kostet 1,38 Millionen Schweizer Franken. Die Preisskala endet mit der Grandmaster Chime bei 2,42 Millionen Schweizer Franken.

Patek Philippe: Weltzeituhr Chronograph in Weißgold für 66.320 Euro
Patek Philippe: Sky Moon Tourbillon
Patek Philippe: Kaliber 300
Patek Philippe: Grandmaster Chime mit dem Kaliber 300 bestehend aus 1.366 Einzelteilen
Patek Philippe: Kaliber CH 29-535 PS, das eigene Chronographenwerk aus dem Jahr 2009
Patek Philippe: Das Kaliber CH 29-535 PS in einem Modell mit Ewigem Kalender für 168.340 Euro

Patek Philippe Komplikationen:

Die Calibre 89, 1989 zum 150-jährigen Bestehen der Manufaktur gefertigt, hat 33 Komplikationen und 1.728 Einzelteile. Entwicklung und Herstellung nahmen neun Jahre in Anspruch. Die Taschenuhr Star Caliber 2000 verfügt über 21 Komplikationen und 1.118 Einzelteile. Acht Jahre dauerte deren Entwicklung und Produktion. Es gab sechs neue Patente. Das 2001 präsentierte Sky Moon Tourbillon umfasst zwölf zum Teil seltene Komplikationen wie die mittlere Sonnenzeit, einen ewigen retrograden Kalender und die Sternzeit. Die Uhr besteht aus 686 Einzelteilen. Die Grandmaster Chime Ref. 5175, die 2014 zum 175-jährigen Bestehen der Manufaktur lanciert wurde, ist die komplizierteste Patek-Philippe- Armbanduhr der gegenwärtigen Kollektion. Die beidseitig tragbare Double-Face-Uhr beherbergt.

Wert #3 von Patek Philippe: Tradition

Ganz in der Tradition ihres Handwerks führen Meisteruhrmacher Tag für Tag ihre überlieferten Handbewegungen aus und widmen sich mit geschultem Auge und ruhiger Hand der wahren Uhrmacherkunst. Qualität und Kunstfertigkeit sind Schlüsselkriterien für die Produktion bei Patek Philippe. Die Krönung jeder Patek-Philippe-Uhr ist die Tatsache, dass sie vom Gehäuse bis zu ihrem tickenden Innenleben durch Spezialisten mit langjähriger Berufserfahrung von Hand finissiert wird.

Patek Philippe: Genfer Streifen werden mit Buchsbaumscheiben aufgebracht, die sich die Mitarbeiter oft selbst anfertigen
Patek Philippe: Um bei kleinen Hebeln die Kanten zu anglieren, bedarf es Fingerspitzengefühl
Patek Philippe: Die Funktionsflächen der Zahnräder werden mit viel Zeitaufwand poliert

Die Handfinissage beschreibt eine breite Palette von Verzierungen und subtilen Verfeinerungen, die einerseits die Funktionalität und den ästhetischen Aspekt der Uhren bereichern, andererseits die Schönheit und Ganggenauigkeit des Zeitmessers auf viele Jahre hinaus gewährleisten. Das Finissieren entfernt Grate und Metallspäne und glättet Spuren der maschinellen Bearbeitung. Es schleift Kanten, schützt vor Oxidation und verwandelt mit ganz unterschiedlichen Verfahren stumpfes Metall in glänzendes Material von faszinierender Schönheit.

Wert # 4 von Patek Philippe: Innovation

Obwohl Patek Philippe auf eine große Tradition zurückblickt, blieb die Manufaktur nie in der Vergangenheit stehen. Man pflegt zwar die Werte der althergebrachten Uhrmacherkunst, investiert aber auch viel in den Einsatz neuer Materialien, Techniken und Fertigungsmethoden. In diesem Zusammenhang entstand das Patek-Philippe-Siegel, das den technologischen Fortschritt im Dienst der langfristigen Verbesserung von Funktion, Zuverlässigkeit und Ganggenauigkeit festschreibt.

Patek Philippe 2005: Silinvar - neues patentiertes Material, das auf monokristallinem Silizium basiert. Es ist temperaturkompensierend, leicht, hart, verschleißarm, amagnetisch, korrosionsfest, elastisch, stoßfest. Die Herstellung erfolgt im DREI-Verfahren auf 1/1000 mm genau. Das Ankerrad aus Silinvar erhöht die Zuverlässigkeit durch ölfreien Gang
Patek Philippe 2006: Spiromax-Spirale aus Silinvar - Optimierung der Ganggenauigkeit durch verbesserten Isochronismus
Patek Philippe Referenz 5350: Sie war 2006 die erste Patek-Philippe-Uhr mit der Spiromax-Siliziumspirale
Patek Philippe 2008: Pulsomax-Hemmung - Anker und Ankerrad mit optimierter Geometrie, bestehend aus Silinvar
Patek Philippe 2008: Pulsomax-Hemmung - Anker und Ankerrad mit optimierter Geometrie, bestehend aus Silinvar
Patek Philippe 2011: Oscillomax - bestehend aus Pulsomax-Hemmung, Gyromax-Silizium-Unruh und Spiromax-Spirale, verbindet im Kaliber 240 die Vorteile der Gyromax-Feinregulierung mit dem Material Silinvar
Patek Philippe 2011: Oscillomax - bestehend aus Pulsomax-Hemmung, Gyromax-Silizium-Unruh und Spiromax-Spirale, verbindet im Kaliber 240 die Vorteile der Gyromax-Feinregulierung mit dem Material Silinvar
Patek Philippe 2011: Oscillomax - bestehend aus Pulsomax-Hemmung, Gyromax-Silizium-Unruh und Spiromax-Spirale, verbindet im Kaliber 240 die Vorteile der Gyromax-Feinregulierung mit dem Material Silinvar
Patek Philippe 2017: Neue Spiromax- Spirale – mit patentierter Endkurve und innerer Brausche

Kurz nach der Jahrtausendwende stieg Patek Philippe in die Fertigung von Werkbestandteilen aus monokristallinem Silizium ein und stellte in den folgenden Jahren mehrere Siliziumkomponenten vor: 2005 ein eigenes Ankerrad, 2006 die Spiralfeder Spiromax, 2008 die Pulsomax-Hemmung, 2011 die GyromaxSi-Unruh, die zusammen mit der Pulsomax-Hemmung die Baugruppe Oscillomax ergab, und 2017 die verbesserte Spiromax mit neuer Endkurve und neuer Form der inneren Befestigung. Verwendet wird dabei sogenanntes Silinvar, ein Silizium, das dank einer Oxidschicht temperaturstabil gemacht ist. Werkkomponenten aus diesem Material verhalten sich zwischen –10 und +60 Grad Celsius nahezu unverändert. Das Material wurde in einem Gemeinschaftsprojekt von Patek Philippe, Rolex, der Swatch Group, dem Zentrum für Elektronik und Mikroelektronik in Neuchâtel (CSEM) und dem Institut für Mikrotechnik der Universität Neuchâtel entwickelt. Patek Philippe stattet inzwischen 90 Prozent aller mechanischen Uhren mit Siliziumspiralen aus. Die erste Uhr war im Jahr 2006 die Referenz 5350.

Wert #5 von Patek Philippe: Qualität

Qualität ist das höchste Gut bei Patek Philippe. Das gesamte Unternehmen ist darauf ausgerichtet. Mit dem 2009 eingeführten Patek-Philippe-Siegel hat sich die Manufaktur selbst strenge Qualitätsstandards auferlegt, die teilweise weit über das hinausgehen, was in der Industrie üblich und verbreitet ist.

Patek-Philippe-Siegel
Patek-Philippe-Siegel

Zugleich verabschiedete sich Patek Philippe nach über 100 Jahren von der Genfer Punze und führt seither das eigene Qualitätssiegel. Die Regeln gelten dabei für sämtliche mechanischen Uhren, ungeachtet ihres Komplikationsgrades. Das Patek-Philippe-Siegel bezieht sich zudem nicht nur auf das Uhrwerk, sondern beurteilt die Uhr als Ganzes. Dazu gehören auch sämtliche Ausstattungsteile, wie Gehäuse, Zifferblatt und Zeiger, Drücker, Armbandstege und so weiter sowie die ästhetischen und funktionalen Aspekte der fertigen Zeitmesser.
Auch die Ganggenauigkeit der Uhr wird während mehrerer Etappen der Produktion kontrolliert, erst für das Uhrwerk allein und dann im eingeschalten Zustand. Die Endkontrolle der mittleren Ganggenauigkeit erfolgt auf einem Tragesimulator und stellt extrem hohe Anforderungen an die Ganggenauigkeit, die lediglich zwischen minus drei bis plus zwei Sekunden am Tag abweichen darf.
Das Patek-Philippe-Siegel stellt sehr strenge Anforderungen an die manuelle Finissierung der Uhrwerksteile, die in Übereinstimmung mit der großen Genfer Tradition erfolgen muss. Und es definiert die Qualität der zu verwendenden Materialien, die Perfektion der Edelsteine und die Arbeitsweise der Steinfasser.

Patek Philippe: Die Referenz 5960R ist die erste mit Patek-Philippe-Siegel ausgelieferte Uhr - ein Chronograph mit Jahreskalender
Patek Philippe: Die Referenz 5960R ist die erste mit Patek-Philippe-Siegel ausgelieferte Uhr – ein Chronograph mit Jahreskalender (Bild: Thomas Bender)

Zur Kontrolle des Qualitätsstandards installierte Patek Philippe das unabhängige »Comité du Poinçon Patek Philippe«. Es definiert die Regeln für das Siegel und passt sie strategisch den technischen Weiterentwicklungen an.
Das Patek-Philippe-Siegel definiert die Qualitätsanforderungen von Produktionsbeginn bis zur Auslieferung und gilt als erstes Gütesiegel der Uhrenindustrie auch für den Service auf Lebenszeit. Patek Philippe garantiert den Service, die Wartung und Restaurierung für alle Patek-Philippe-Uhren, die seit der Firmengründung im Jahr 1839 hergestellt worden sind. MaRi

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Produkt: Download Marktübersicht: Ewiger Kalender
Download Marktübersicht: Ewiger Kalender
Der Ewige Kalender ist ein sehr aufwändige Komplikation, die ihren Preis hat. Das UHREN-MAGAZIN bietet eine Zusammenstellung von 67 Uhren mit ewigem Kalender.

Uhren von Patek Philippe in der Datenbank von Watchtime.net

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