Download: Der Glashütte Original Senator Chronograph Panoramadatum im Test

Unser täglich Brot

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am 3. September 2014

Als vor etwa drei Jahren bei Glashütte Original die ersten Entwürfe für ein neues Chronographenkaliber skizziert wurden, standen die Prämissen felsenfest. Ein zeitgemäßer Chronograph sollte her, der eine ausgewogene Kombination der Funktionen bietet. Übersichtlich, perfekt ablesbar und sicher in der Handhabung sollte er sein, charakterisiert von technischen Lösungen, wie sie dem Anspruch von Glashütte Original in Bezug auf Präzision aber auch hinsichtlich ästhetischer Maßstäbe entsprechen. Keine Verkünstelungen also, sondern geradlinige, alltagstaugliche Lösungen, ohne dabei den Pfad feiner Glashütter Uhrmacherei zu verlassen.

Glashütte Original: Senator Chronograph Panoramadatum
Glashütte Original: Senator Chronograph Panoramadatum

Herausgekommen ist das automatische Chronographenkaliber 37, das zwar von Grund auf neu entworfen ist, aber dennoch auf einige bereits vorhandene Konstruktionen zurückgreift. Wie zum Beispiel auf das für Glashütte Original so typische Panoramadatum, welches von vorn herein für das neue Uhrwerk gesetzt war. Das Kaliber 37 debütiert gleich in zwei signifikanten Zeitmessern der sächsischen Uhrenmanufaktur – als Version 37-01 in der klassischen Senator und als Version 37-02 in der Vintage-Linie Seventies. Für den ersten Praxistest außerhalb der Manufaktur rückte uns Glashütte Original noch vor seiner offiziellen Markteinführung und unter nachdrücklicher Betonung seines Prototypen-Daseins den Senator Chronograph Panoramadatum in Rotgold heraus. In seinem klassischen Gehäuse wirkt er ebenso gestanden wie das UHREN-MAGAZIN, das 2014 sein 25-jähriges Bestehen feiert.

Klassischer Chronograph mit Senator-Gesicht

Die schöne Eisenbahnminuterie, die schwarzen römischen Ziffern und das gebläute Hauptzeigerpaar in Spatenform führen uns dagegen noch viel weiter zurück in die Geschichte der Zeitmessung. Die schmale, gestufte Lünette des teils polierten, teils satinierten Rotgoldgehäuses räumt aber nicht nur diesen Elementen einen angemessenen Platz auf dem silbergekörnten, lackierten Zifferblatt ein. Auch alle anderen Anzeigen und Funktionen sind – wie vom konstruktiven Ansatz her gewünscht – übersichtlich untergebracht. Etwas ungewöhnlich, dafür umso mehr Aufmerksamkeit erzeugend, kommt die Anordnung der Hilfszifferblätter und des Panoramadatums daher. Letzteres findet im Zentrum der unteren Zifferblatthälfte seinen Platz. Zur Erinnerung: Es unterscheidet sich von anderen Großdatumskonstruktionen dahingehend, dass sich beide Anzeigescheiben auf einer Ebene befinden, das Datumsfenster daher keines trennenden Mittelsteges bedarf. Für das Kaliber 37 wurde neben vielen anderen Dingen übrigens auch die Konstruktion des Panoramadatums optimiert.

 

Wie der Glashütte Original Senator Chronograph Panoramadatum und das neue Kaliber 37 abschneiden? Sie erfahren es im Test!
Autorin Martina Richter – stellvertretende Chefredakteurin beim UHREN-MAGAZIN – verrät außerdem, worin weitere Optimierungen für das neue Kaliber 37 bestehen.

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