Produkt: Chronos 06/2018
Chronos 06/2018
40 Seiten Made in Germany: Die besten Uhren aus Deutschland +++ Spitzentechnologie aus Frankfurt: Sinn Spezialuhren +++ Test Rolex: Die neue Deepsea +++

Eleganz, Tradition, Sport: 3 typische Uhren von Longines

Drei Modelle, die für Longines stehen

Die Schweizer Marke Longines steht vor allem für Eleganz. Daneben sind aber auch Uhrmachertradition und Sportuhren wichtig. Wir stellen die Marke anhand von drei Modellen vor.

Master Annual Calendar

Der Longines Master Collection Annual Calendar mit Gerstenkorn-Prägung Zifferblatt und arabischen Zahlen am Alligatorlederband.
Der Longines Master Collection Annual Calendar

Die Master Collection verkörpert die Fortführung der traditionellen Uhrmacherkunst. Daher kommen hier auch Modelle mit mechanischen Besonderheiten wie retrograden Anzeigen oder ein Jahreskalender zum Einsatz. Der Master Annual Calendar zeigt das Datum und den Monat bei drei Uhr an. Der Kalendermechanismus berücksichtigt die unterschiedlichen Monatslängen von 30 und 31 Tagen und wechselt entsprechend das Datum und den Monat. ­Lediglich einmal im Jahr, daher der Name, muss der Besitzer ­Anfang März selbst eingreifen und das Datum korrigieren. Den Antrieb übernimmt das neue Automatikkaliber L897, das die Eta exklusiv auf Basis des A31.L81 für Longines baut. Es verfügt über eine hohe Gangautonomie von 64 Stunden. Das Zifferblattdesign stammt von einer historischen Longines-Stoppuhr, und das Gehäuse lehnt sich an die Form der berühmten Weems-Uhr von 1929 an. Der Preis fällt mit 1.940 Euro niedrig aus.

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Heritage Avigation BigEye

Das Modell The Longines Avigation Big Eye wurde beim Grand Prix de l’Horlogerie (GPHG) 2017 in der Kategorie „Revival“ als beste Neuauflage eines ikonisch historischen Modells ausgezeichnet
Das Modell The Longines Avigation Big Eye

In der Heritage-Linie bringt Longines Neuauflagen historischer Modelle und erinnert so an seine lange Firmengeschichte. Bereits seit 1832 stellt die Marke Uhren her, und ihr Logo ist das älteste Markenzeichen der Welt. Die Avigation BigEye ist eine Reminiszenz an einen Fliegerchronographen der 1930er Jahre. Das mattschwarze Zifferblatt, die großen Leuchtziffern und -zeiger sowie die markanten Pilzdrücker an der Flanke des 41 Millimeter großen Edelstahlgehäuses gehören zu den typischen Gestaltungsmerkmalen einer Fliegeruhr mit Stoppfunktion. Für das Messen von Zeitintervallen zeichnet das automatische Chronographenkaliber Eta A08.L01 mit Schaltrad verantwortlich. Die Stoppsekunden übernimmt wie üblich ein zentraler Zeiger. Um die Ablesbarkeit des 30-Minuten-Zählers bei der Drei zu verbessern, vergrößert Longines das Hilfszifferblatt und schafft so mehr Platz für die Minutenindexe. So entstand auch der Name BigEye (englisch für großes Auge). Das hochgewölbte Saphirglas unterstreicht den Retrolook des Fliegerchronographen; modernen Standards entsprechend ist es entspiegelt. Die Avigation ­BigEye kostet 2.500 Euro.

HydroConquest Automatik

Die Hydro Conquest von Longines mit schwarzem Zifferblatt mit Sonnenschliff und Keramiklünette am Edelstahlband.
Die Hydro Conquest von Longines

Die sportlichen Uhren versammelt Longines in der ­Linie Conquest und der Taucheruhrenkollektion HydroConquest. Bei der neuen HydroConquest Automatik setzen die Zifferblätter mit Sonnenschliff und die teilweise polierten Flächen am Gehäuse aber auch für einen Hauch von Eleganz. Die Funktionalität vernachlässigt die Marke trotzdem nicht: Ein Kronenschutz, die Wasserdichtheit bis 300 Meter und eine kratzfeste Keramikdrehlünette sorgen für Robustheit. Die Dreizeigeruhr mit Datum wird vom Automatikkaliber L888.2 (Eta A31.L01) mit auf 64 Stunden verlängerter Gangautonomie angetrieben. Auch bei diesem Modell fällt der Preis für die umfangreiche Ausstattung mehr als fair aus: 1.390 Euro ruft Longines für die Taucheruhr auf. jk

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