Erwin Sattler: Die Große ganz klein

Im vergangenen Jahr hat die Firma Erwin Sattler das typische Gesicht ihrer Präzisionspendeluhren auf Armbanduhrenmaße verkleinert. Doch die rege Nachfrage nach dem Armbandregulator lässt sich mit der auf 150 Exemplare limitierten Serie in dreierlei Goldtönen – im Set mit Uhrenbeweger und Tischuhr geliefert – bei weitem nicht befriedigen. Deshalb erscheint der Regulateur Classica Secunda nun einzeln, unlimitiert und in Edelstahl.

Das charakteristische Sattler-Gesicht ist auch als Armbanduhr schön anzusehen
Das charakteristische Sattler-Gesicht ist auch als Armbanduhr schön anzusehen

 Das Besondere: Während die bisherigen Modelle vom österreichischen Spezialitätenatelier Habring gebaut wurden, fertigt die Stahlmodelle ein von Habring angelernter Uhrmacher aus dem Hause Sattler. Gestalterisch und technisch ist die Uhr dieselbe geblieben. Auf dem Zifferblatt sitzt die kleine Sekunde oben und springt dank eines Zusatzmechanismus mit Rastfeder im Sekundentakt. Somit wird die kleinste für Armbanduhren relevante Zeiteinheit in erkennbaren Intervallen angezeigt. Des Weiteren wird das Basiskaliber Valjoux 7750 um seinen Chronographenmechanismus erleichtert und mit Umlenkungen für die Stunde und die Sekunde versehen. Aus ästhetischer Sicht überzeugt das einsehbare Uhrwerk durch gebläute Schrauben, eine Perlage sowie einen vom Pforzheimer Gravurspezialisten Jochen Benzinger skelettierten und gravierten Rotor. Dieses Stück Handwerkskunst kostet 7600 Euro. ak

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