F.P. Journe: Centigraphe Sport 2018

Chronograph mit patentierter Hundertstelsekundenmessung

F.P. Journe stellt ein neues Design für den Centigraphe Sport vor. Das 44 Millimeter große Gehäuse besteht ebenso wie das Armband aus anthrazitfarbenem Titan Grad 5. Auf der Lünette aus Titan und Keramik sind die Ziffern in die Titanbasis eingraviert. Der Ring umschließt ein helles gelbes Zifferblatt, das dem Centigraphe Sport neue Intensität verleiht. Gut ablesbar wird es angesichts arabischer Leuchtappliken und -zeiger, kontrastiert von den weiß-grau-roten Elementen der Chronographenfunktion.

F.P .Journe: Centigraphe Sport 2018
F.P .Journe: Centigraphe Sport 2018

Das Gehäusematerial Titan wird unter anderem wegen seiner Leichtigkeit und hohen Korrosions- und Verschleißfestigkeit geschätzt. Auf der gleichen Suche nach Leichtigkeit und Leistung ist das Uhrwerk aus einer Aluminiumlegierung hergestellt, womit es lediglich zwölf und in der Folge die ganze Uhr nur 75 Gramm auf die Waage bringt.

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Das Handaufzugwerk Calibre 1506 zeigt Stunden und Minuten aus der Mitte an und verfügt über eine Stoppfunktion, die verstrichene Zeitintervalle von einer Hundertstelsekunden bis zu zehn Minuten auf drei Hilfszifferblättern sichtbar machen kann.

F.P .Journe: Centigraphe Sport 2018, Calibre 1506
F.P .Journe: Centigraphe Sport 2018, Calibre 1506

Die Stoppfunktion wird über eine Wippe bei zwei Uhr – anstelle der üblichen Drücker beidseitig der Krone – gesteuert. Dieses ergonomische Design ist patentiert. Ein zweites Patent wurde für einen genialen Mechanismus erteilt, der den Chronographen von der Zeitfunktion isoliert. Das bedeutet, dass die Amplitude der Unruh nicht beeinflusst wird, wenn der Chronograph läuft. Die Hundertstelsekunden-, Zwanzig-Sekunden- und Zehn-Minuten-Zeiger über drei Hilfszifferblättern werden von verschiedenen Radzügen angetrieben, die ihre Kraft aus der Hauptfeder erhalten.

Der Hundertstelsekundenzeiger, der von „der Uhr in der Uhr ausgelöst wird“, umrundet das Hilfszifferblatt einmal pro Sekunde. Ein zusätzlich montiertes Rad gibt einen Dorn frei, an dem der Zeiger befestigt ist. Ein geniales Merkmal der Hundertstelsekunde ist, dass sie irgendwo auf ihrer Runde um das Zifferblatt herum angehalten werden kann, selbst zwischen zwei Hundertstelsekunden-Abschnitten, was eine gebrochene Anzeige ermöglicht. Dies wird erreicht, indem das Ritzel des Hundertstelsekundenzeiger von dem der Hemmung gelöst ist und zugleich als Bremse wirkt.

Gestoppt wird der Hundertstelsekundenzeiger durch einen aus seinem Ritzel herausragenden Schnabel, der auf einen Hebel drückt und dadurch den Chronographenzug blockiert, während der Zwanzig-Sekunden- und der Zehn-Minuten-Zeiger durch Hammerhebel auf Schneckennocken zurückgesetzt werden. Der Chronographenlauf ist mit einem System zur Aufrechterhaltung der Kraft ausgestattet, um sicherzustellen, dass die Energiezufuhr im Chronographenbetrieb stabil bleibt. Bei mitlaufendem Chronograph bietet der Centigraphe Sport 24 Stunden Gangautonomie, ohne dem liefert das Federhaus mindestens 80 Stunden Kraftreserve.

Und noch etwas: Mit dem Centigraphe Sport trägt der Käufer zur medizinischen Forschung am ICM – Institut für Gehirn und Rückenmark in Paris und damit zur Bekämpfung degenerativer Erkrankungen bei. F.P. Journe hat 30 Prozent des Gewinns aus dem Verkauf jedes Centigraphe Sport, der 56.000 Schweizer Franken kostet, an das ICM zugesagt. MaRi

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