Favre-Leuba: Raider Bathy 120 MemoDepth | Baselworld 2018

Neue Taucheruhr mit Tiefenmesser

Melanie Feist
von Melanie Feist
am 18. April 2018

Im letzten Jahr ging es bei Favre-Leuba um die Höhe, 2018 geht’s in die Tiefe. Die neue Raider Bathy 120 MemoDepth ist eine Taucheruhr mit mechanischem Tiefenmesser. In der Geschichte von Favre-Leuba ist das nichts Neues: Schon 1968 stellte die Uhrenmarke mit dem Modell Bathy eine Armbanduhr mit integriertem Tiefenmesser vor. Neu ist allerdings die Wassertiefe, die die Taucheruhr messen kann.

Favre-Leuba: Taucheruhr Raider Bathy 120 MemoDepth mit mechanischem Tiefenmesser
Favre-Leuba: Taucheruhr Raider Bathy 120 MemoDepth mit mechanischem Tiefenmesser

Statt der üblichen 50 Meter, misst die Raider Bathy 120 MemoDepth eine Wassertiefe bis zu 120 Metern. Dafür sorgt eine Membran im Innern des 48 Millimeter großen Titangehäuses. Durch eine Öffnung im Gehäuseboden tritt Wasser ein, das mit zunehmender Tiefe und damit zunehmendem Druck die Membran komprimiert. Die Information, wie weit die Membran zusammengedrückt wurde, überträgt ein mechanischer Kontaktsensor auf den zentralen blauen Zeiger, der die aktuelle Tauchtiefe am Zifferblattrand anzeigt. Dabei sind die ersten 30 Meter in kleineren Abständen skaliert.

Ab 30 Meter Wassertiefe wird in einem Abstand von 10 Metern gemessen. Wer nach dem Tauchgang wissen möchte, welche Tiefe maximal erreicht wurde, liest diese Information auf dem Hilfszifferblatt bei drei Uhr ab. Diese Funktion bezeichnet Favre-Leuba als MemoDepth. Genullt wird der Tiefenspeicher über den verschraubten Drücker bei vier Uhr. Den Stand der verbleibenden Gangreserve (insgesamt 65 Stunden) liest der Träger bei 12 Uhr ab.

Favre-Leuba: Raider Bathy 120 MemoDepth mit dem Kaliber FL321
Favre-Leuba: Raider Bathy 120 MemoDepth mit dem Kaliber FL321

Das mechanische Uhrwerk der Raider Bathy 120 MemoDepth basiert auf dem Handaufzugskaliber EMC 3903M von Eterna und wird nach den eigens vorgenommen Modifikationen als Kaliber FL321 bezeichnet. Das Kaliber inklusive des mechanischen Tiefenmessers benötigt Platz. So misst das Modell stolze 19 Millimeter in der Höhe. Wie es sich für eine Taucheruhr gehört, stattet Favre-Leuba die Raider Bathy 120 MemoDepth mit einer einseitig drehbaren Lünette aus. Ihre Einlage besteht nicht aus kratzfester Keramik, sondern aus eloxiertem Aluminium. Das beidseitig entspiegelte Saphirglas gewährt eine gute Ablesbarkeit ohne störende Reflexe. Die bis 20 Bar druckfeste Taucheruhr kostet 8.900 Euro. mf

Favre-Leuba: Raider Bathy 120 MemoDepth am Handgelenk
Nichts für schmale Handgelenke: Die Raider Bathy 120 MemoDepth misst 19 Millimeter in der Höhe

Im Video erklärt CEO Thomas Morf die Neuheiten von Favre-Leuba im Detail:

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